Montabaur
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Nr. 32/91
Hoher Kraftaufwandist zum Erreichen des Bundesentscheides erforderlich. Dies symbolisieren Ortsbürgermeister Walter Brach und der Leiter der Bewertungskommission, Hans Merkl, auf der alten Nomborner Feuerwehrspritze.
»Blühendes Nomborn« will in den Bundesentscheid
Nomborner zeigten der Kommission ihr Dorf von der schönsten Seite
Mit 6.500,00 DM hat sich die Ortsgemeinde Nomborn am Blumenschmuck an Privathäusern beteiligt und damit gemeinsam mit den Bürgern im wahrsten Sinne des Wortes ein »blühendes Nomborn« geschaffen. Durch diese Aktion und die vielen anderen Aktivitäten seit der letzten Tfeilnahme am Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«, erhofft man sich beim diesjährigen Wettbewerb eine noch bessere Ausgangsposition und die Tfeilnahme am Bundesentscheid. Als Landessieger 1991 geht Nomborn jetzt in der Hauptklasse an den Start. Bekannt kritisch nahm die Kommission unter Leitung von Ministerialrat Hans Merkl
die Gemeinde Nomborn unter die Lupe. Begleitet wurde die Bewertungskommission von Verbandsbürgermeister Dr. Possel-Dölken und dem Ersten Kreisdeputierten, Erich Immel, der in Vertretung des Landrates nach Nomborn gekommen war. Unterstützt durch Bürger und Vereine gab Ortsbürgermeister Walter Brach einen eindrucksvollen Sachstandsbericht zur Entwicklung seiner Gemeinde. Der Spielplatz erhielt neue B änke, der Hohlweg wurde ausgebaut, Pflanzbeete angelegt, die Straßenbeleuchtung erneuert und ein Bildstock errichtet. Ein »D ankeschön« des Ortsbürgermeisters erhielt der Obst- und G artenbauverein für sein besonderes Engagement. Neben der Initiative zur Blumenpflanzaktion »Blühendes Nomborn 1991« hat der Obst- und G artenbauverein eine Blumenwiese im Steingarten angelegt und verschiedene Ruhebänke aufgestellt. Unter gleicher Regie wurden auch die Obst- und Strauchschnittkurse durchgeführt. Ein weiterer Beweis für das rege Vereinsleben in Nomborn sei der Rheinland-Pfalz-Thg in Montabaur gewesen. Ein eigener Motivwagen und mehrere Fußgruppen hatten am großen Festzug in der Westerwälder Kreisstadt teilgenommen. Der Rundgang durch die Gemeinde führte bis zu den Mühlen im Eisbachtal und zum Bornkasten. Besonderes Augenmerk richtete man auch auf die Dorferneuerung im privaten Bereich. Hier konnte Ortsbürgermeister Walter Brach auf Häuser und Ökonomiegebäude aufmerksam machen, die sich nach bereits begonnenen Umbauten oder der beabsichtigten Renovierung besser dem Ortsbild anpassen sollen.
Der Begehung und Begutachtung der Gemeinde folgte ein kleines Fest auf dem Dorfplatz. Die Musiker der »Nomborner Schrammeln«, die Frauen in ihren Westerwälder TVachten, boten der Kommission einen Eindruck des Vereinslebens und der Dorfgemeinschaft. Frisches Bak- kesbrot, Eierkäs, »Dippekuche« und »Hausmacher« durften da nicht fehlen. Ob all die Anstrengungen für eine Tfeilnahme am Bundesentscheid ausreichen, dazu wollte der Leiter der Kommission, Hans Merkl, in seiner Zusammenfassung nichts Endgültiges sagen. Dies ist auch verständlich, standen nach Nomborn noch weitere MUMmkäer,Nombon,^Scbn,mmein,.Ei a k ism öykHnnö m n Gemeinden in der gleichen Klasse zur Besicht!-
Westerwälder Spezialitäten zeigten die Nomborner der Bewertungs- gUng Und Begutachtung an. «Jedenfalls fällt die
kommission, wie man richtig feiert. Sichtlich beeindruckt davon war __ c
auch Ministerialdirigent Hans Merkl (links). Daß auch Bewertungen UntSCÜeidUng kurzfristig. OCllOn am 15. Au-
..durch den Magen gehen«, erhoffen sich der I. Beigeordnete, Johannes gust 1991 ist das Ergebnis in M ainz ZU erhalten. Hubinger und Ortsbürgermeister Walter Brach (rechts). 0

