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Montabaur

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Nr. 31/91

Der Kurs, der insgesamt 132 Unterrichtsstunden (1 Ttermin pro Woche über 22 Wochen) umfaßt, beinhaltet: Allgemeine Defini­tion, Einführung an der vorhandenen FräsVDrehmaschine, Koordinatensysteme an CNC-Werkzeugmaschinen, Programm­aufbau nach DIN 66025, Programmvorbereitung, Technologie des Spanes mit CNC-Maschinen, Mathematische Grundlagen, Steuerung, Werkzeugspeicher, Programmierung, Zyklen.

Der Kurs entspricht dem Abschluß »CNC-Operator« der IHK zu Koblenz. Die IHK erkennt unsere Zeugnisse für den Besuch ihrer Aufbaukurse an.

Tbilnahmevoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufs­ausbildung in einem Metallberuf oder mindestens vierjähriger Berufspraxis sowie Kenntnisse und Fertigkeiten im Fräsen an traditionellen Fräsmaschinen.

Der Kurs kostet DM 1.060,00DM zuzüglich Lernmittel. Für den Kurs ist die Förderungnach dem Arbeitsförderungsgesetz beim Arbeitsamt Montabaur beantragt. Teilnehmer erhalten u.U. vom Arbeitsamt Gebühren erstattet.

Schriftliche Anmeldung bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., Kreishaus, 5430 Montabaur, Ttel. 02602/124 420 oder 124 427, die auch weitere Auskünfte erteilt.

Betriebssystem MS-DOS

Am Dienstag, dem 20.08.1991, um 18.30 Uhr beginnt in der Hauptschule Montabaur der Kurs MS-DOS. Dieser Kurs rich­tet sich an berufliche Anwender, die ihr MS-DOS-System selb­ständig handhaben wollen.

Kursinhalt: Betriebssysteme: Begriff, Abgrenzung, Disketten- und Festplattenverzeichnisse und ihre Handhabung, MS- DOS-Kommandos (transient und resident), Batch-Dateien zur automatisierten Abwicklung von DOS-Kommandos, Start- und Konfigurationsdateien (Autoexec.-bat, Config.sys), Menüpro­gramme, Tbols.

Schriftliche Anmeldung bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., 5430 Montabaur, Tbl. 02602/124 420, die auch weitere Auskünf­te erteilt.

i-Dötze sind wieder unterwegs

Schulanfänger fordern erhöhte Aufmerksamkeit

und Rücksichtnahme der Autofahrer Mit Beginn des neuen Schuljahres am 01. August gehören die Schulkinder, zumeist als Fußgänger und Zweiradfahrer, wieder zum alltäglichen Straßenbild. Als besonders stark gefährdet gelten dabei die rund 1800 Schulanfänger im Westerwaldkreis, die sich erst an die Regeln und Abläufe des Straßenverkehrs ge­wöhnen müssen und darum besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme der Kraftfahrer verdienen.

Vorbildliches und vorausschauendes Verhalten wird in diesem Zusammenhängen allen Verkehrsteilnehmern erwartet. Denn: Kinder lernen von ihren erwachsenen Vorbildern. Viele gute Bei­spiele auf dem täglichen Schulweg helfen ihnen, mit den Gefah­ren des Verkehrs besser fertigzu werden. Eine besondere Verant­wortung haben die Eltern der Erstkläßler. Sie sollten für ihre Kinder nicht nur den sichersten Schulweg auswählen, sondern mit ihnen dort auch verkehrsgerechtes Verhalten üben und sie, soweit das möglich ist, einige Tage begleiten.

Zu den Gefahrenpunkten gehören häufig die gesicherten und un­gesicherten Überquerungsstellen von Straßen sowie die Bus- Haltestellen. Ein Problem stellen darüber hinaus immer wieder verkehrswidrig geparkte oder haltende PKW dar, mit denen die Sprößlinge zur Schule gebracht oder abgeholt werden. Gefährli­che, unübersichtliche Situationen sind vielfach die Folge.

Wie die Polizei des Westerwaldkreises mitteilt, ist das Schwer­punktprogramm der Polizei für den Monat August ganz auf die Schülersicherheit abgestellt. Neben verstärkten Geschwindig­keitskontrollen im Bereich von Schulen und Schulwegen sowie Halte- und Überquerungsstellen ist der präventive Einsatz von uniformierten Beamten an Gefahrenstellen vorgesehen. Die Po­lizeibeamten werden teilweise auch mit Videokameras ausgerü­stet sein, um gefährliches Verhalten dokumentieren und mit den Betroffenen anschaulich besprechen zu können. D arüberhinaus soll die Sicherheit der Schulbusse überprüft werden.

Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf den Straßen des We­sterwaldkreises 63 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kin­dern. Nicht selten befanden sich die Kinder dabei auf dem Schul­wegoder auf dem Heimweg, Im ersten Halbjahr 1991 hat die Po­lizei 26 Kinderunfälle registriert. »Die Kinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Ihre Sicherheit muß 'Vor­fahrt* haben«, so die Polizei in ihrem Appell.

Genuß ohne Reue

Proben ergaben: Westerwälder Speiseeis ist einwandfrei Sommerzeit ist Eiszeit. Wenn die Quecksilbersäule in Rekordhö­hen klettert, haben nicht nur Eisdielen und Eisverkäufer Hoch­konjunktur. Auch die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwa­chung bei der Kreisverwaltung sind verstärkt im Einsatz, um die Herstellungund Lagerungin den Kühltruhen des erfrischen­den, doch für Bakterien anfälligen Lebensmittels zu kontrollie­ren. Derartige Kontrollen, so der Leiter des Veterinäramtes bei der Kreisverwaltung in Montabaur, Dr. Helmut Stadtfeld, hät­ten in der diesjährigen Saison noch keinen Anlaß zu Beanstan­dungen gegeben. Auch der kürzlich auf getretene Verdacht, daß sich mehrere an Salmonellose erkrankte Kinder durch das Schlecken von Eis infiziert hätten, ließ sich anhand eingehender Untersuchungen von Probematerial aus der betreffenden Eis­diele nicht bestätigen.

Für den Bereich der Speiseeis-Herstellung gelten sehr strenge Vorschriften. So müssen Personen, die Eis hersteilen oder be­handeln, im Besitz eines amtsärztlichen Gesundheitszeugnis­ses sein, darf Milchspeiseeis nur aus erhitzter Milch hergestellt werden, und müssen Räume und Gerätschaften, vor allem aber die Hände und die Kleidung der Beschäftigten, peinlichst sau­ber gehalten werden.

Mangelhafte Hygiene könne dazu führen, daß pathogene (krankmachende) Keime, wie zum Beispiel Salmonellen oder Staphylokokken, über die mit der Herstellung betrauten Perso­nen ins Speiseeis gelangen.

»Aufgrund der in dieser Saison durchgeführten bakteriologi­schen Untersuchung von bisher 69 Speiseeisproben aus über 30 Betrieben im Westerwaldkreis kann hinsichtlich gesundheitli­cher Gefährdung Entwarnung gegeben werden. Während 62 Proben völligunbeanstandet blieben, wurden bei den restlichen sieben Proben Gesamtkeimzahlen festgestellt, die über dem zu­lässigen Grenzwert von 100.000 B akterien pro Millimeter lagen. Hierbei handelte es sich jedoch stets um sogenannte unspezifi­sche Keime, in keinem Falle um Krankheitserreger«, betont der Chef der Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinär- wesen bei der Kreisverwaltung.

Als Fazit bleibt festzustellen, daß die Verbraucher im Wester­waldkreis auch weiterhin mit gutem Appetit ihr Eis genießen können. Sofern zum Thema Speiseeis oder zu anderen Lebens­mitteln noch Fragen bestehen, geben die Mitarbeiter des Veteri­näramtes unter der Rufnummer 02602/124282 gerne weitere Auskünfte.

Zweiter Westerwälder Feuerwehrtag

Die Feuerwehren des Westerwaldkreises laden am Samstag, 10. August, nach Hülscheid zum zweiten Westerwälder Feuerwehr­tag ein.

Höhepunkte eines ganztägigen und recht vielseitigen Program­mes (Beginn 10.00 Uhr), das der Bevölkerung einen Eindruck über den Leistungsstand ihrer Feuerwehr geben soll, ist eine um­fangreiche Geräteschau und die Vorstellung des Gefahrstoffzu- ges Westerwald sowie der dazugehörigen Ausrüstung für So­fortmaßnahmen. Bei dieser Gelegenheit werden auch die ent­sprechenden Chemie-Schutzanzüge vorgeführt.

Die Vorführungen beginnen um 13.00 Uhr mit der Hundestaffel Hamm /Sieg. E s folgt eine Demonstration der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Der »gemütliche Tteil« der Veranstaltung beginnt gegen 15.00 Uhr mit einem Ka­meradschaftstreffen im Festzelt. Für die musikalische Unter­haltung sorgt der Musikverein Hillscheid.

Johanniter Unfall Hilfe e.V. Ortsverein Caan-Nauort

Ausbildungsplan der JUH für August 1991

in Sofortmaßnahmen am Unfallort (SMU)

Für Bewerber aller Führerscheinklassen (außer Kl. 2 Lkw), für langjährige Führerscheinbesitzer, die ihre Kenntnisse über die Sofortmaßnahmen am Unf allort (SMU) regelmäßig auffrischen sollten, aber auch für die übrige Bevölkerung veranstaltet der Ortsverband der JUH Caan-Nauort im August folgenden Kurs: SAMSTAG, 17. August 1991 Montabaur, ev. Gemeindehaus, Peterstorstr. 6 Der Kurs beginnt jeweils um 8.00 Uhr und endet um ca. 14.00 Uhr. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die vorgeschrie­bene Tfeilnahmegebühr beträgt 35 DM, Mitfahrgeiegenheit gibt es um 7.00 Uhr ab der Unterkunft der JUH Caan-Nauort, Ma- rienstr. 1. Rückfragen bitte an Ausbüdungsleiter Michael Merz, Tblefon 02601/2914.