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Montabaur

Seite 20

Nr. 31/91

Kath. Kirchengemeinde »»St. Laurentius« Nentershausen Nentershausen:

SAMSTAG, 3. August 91,18.30 Uhr Vorabendmesse SONNTAG, 4. August 91,10.00 Uhr Hochamt Nomborn:

SAMSTAG, 3. August 91,18.30 Uhr Vorabendmesse Heilberscheid:

FREITAG, 2. August 91, 9.16 Uhr Wortgottesdienst zur Ein­schulung

SONNTAG, 4, August 91,9.30 Uhr Hochamt

Kath. Kirchengemeinde »St. Katharina« Niedererbach Niedererbach:

SAMSTAG, 3. Aug. 91,18.00 Uhr Vorabendmesse Görgeshausen:

SAMSTAG, 3. Aug. 91, 18.00 Uhr Vorabendmesse.

Kath. Pfarrgemeinde »St. Jakobus zu Girod/Ww.«

SAMSTAG, 18.30 Uhr Vorabendm. A. für Maria Eid (als 2.J.A.) 18. So. im Jahrekreis, 9.30 Uhr Hochamt für die Pfarrgemeinde, keine Andacht, Portiuncula-Ablaß heute zu gewinnen. Bed.: hl. Beichte, hl. Kommunion in dieser Zeit. Kirchenbesuch mit »Va­ter unser« und Glaubensbekenntnis (einmal)

MONTAG, 18.00 Uhr A. f. Verst. d. Farn. Müller-Schmidt, bes. für alle Schulkinder und ältere Leute (Rentner)

DIENSTAG, 8.00 Uhr Amt für Ehel. Jakob und Christine Stei­nebach

MITTWOCH, 18.80 Uhr Abendm. für alle - A. f. Julius Sturm und Jakob Holzel

DONNERSTAG, bis SAMSTAG: morgens hier keine hl. Messe SAMSTAG, 14.00 Uhr Brautamt und TVauung der Brautleute Jürgen Schmalz - Ilona Henkes, keine Nachmittagsgottesdien­ste, keine Vorabendm. (ausnahmsweise). Vom 8. bis 13. August Pilgerleitung des Seelsorgers nach Altötting und Mariazell (österr.). In dringenden Fällen bitte die Nachbam verständigen.

| Wissenswertes

Selbsthilfegruppe Neurodermitis

Wir laden alle Interessierten ein zum nächsten TYeffen am Sams­tag, dem 10. August 1991, um 16.00 Uhr nach Montabaur ins ev. Pfarrheim, Koblenzer Straße 6.

Unsere Zusammenkünfte sind auch für heuschnupfen-, asthma- und allergiegeplagte Menschen aufschlußreich.

Wir freuen uns über Ihr Kommen. Sie können Näheres erfahren unter: 06435/1731 - 02623/4476 - 02602/90922.

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Mangelnde Erbvorsorge

Die bösen Folgen tragen meistens die Frauen Niemand spricht gern drüber und doch läßt es sich nicht von der Hand weisen: Streit um den Nachlaß in der Familie oder schmerzvolle Abstriche im Lebensstandard durch unsinnige Erbteilungist zumeist Frauenschicksal. 1989 lebten in der Bun­desrepublik rund 3,3 Millionen Witwen in der Altersgruppe 66 Jahre und älter. Ihnen standen nur eine halbe Million Witwer ge­genüber. Und schon in der Altersgruppe der 45- bis 66-jährigen kommen auf einen Witwer gut sieben Witwen. Gerade Frauen tragen also die Folgen einer erschreckenden Tatsache: nur drei Prozent der Bundesbürger hinterlassen ein rechtlich einwand­freies Tbstament.

»Und dann stand ich wochenlang ohne einen Pfennig da«, kla­gen viele Witwen. Der Grund: Frauen verfügen im Fall des Falles oft nicht über die nötigen Bankvollmachten. Zeit ihres Lebens hatte der Ehemann sich um die finanzielle und die rechtliche Vorsorge für die Familie gekümmert. Die Bankkonten liefen auf seinen Namen. Verstirbt nun der Ehemann, sind dieBanken ver­pflichtet, sämtliche Konten des Verstorbenen zu schließen, bis die Erbrechte geklärt sind. Nur der Erbschein, der erst beim Nachlaßgericht beantragt werden muß, verschafft dann wieder Zugang zum Geld.

Schwerwiegender für die Lebenslage hinterbliebener Frauen sind aber die Folgen unsinniger Erbteilung, wenn der Ehemann kein Tbstament hinterlassen hat. Die Nachlaßgerichte gehen in diesem Fall streng nach den Buchstaben des Gesetzes vor. Zum Nachlaß gehört alles, was Eigentum des Mannes war. Hat das Ehepaar sich ein Haus gebaut, ist aber im Grundbuch nur der Ehemann als Eigentümer eingetragen, fällt das Haus als Gan­zes in den N achlaß und wird unter allen Erben auf geteilt. Als Er­ben kommen neben der Ehefrau auch die Kinder und bei kinder­losen Ehepaaren auch die Eltern des verstorbenen Ehegatten in Frage. Streit in der Erbengemeinschaft zum Beispiel um die Ko­sten für Renovierungen des Hauses, das Recht auf Vermietung und im schlimmsten Fall die Tbilungsversteigerung sind die Folge.

Fazit: Gerade Frauen sollten in einem vertrauensvollen Ge­spräch mit ihrem Ehegatten darauf drängen, daß gemeinsam Vorsorge für den Fall der Fälle getroffen wird. Ein wenn auch noch so einfaches Tbstament sichert die Frau finanziell ab, schafft Klarheit und verhindert Streit unter den Erben. Weitere praxisorientierte Informationen zum Thema »Richtig erben und vererben« bietet der ErbschaftsBlock, herausgege­ben von den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der R+V- Versicherung. Er ist gegen eine Schutzgebühr von zehn Mark bei der VoBa Montabaur - Wallmerod erhältlich.

Stillegung von Ackerflächen Im August können Landwirte wieder Anträge auf Stillegung von Ackerflächen stellen. Die Beantragung der Förderungsmit­tel für diese Maßnahme erfolgt bei der Staatlichen Beratungs­und Weiterbildungsstelle für Land- und Hauswirtschaft, Kirch- straße 46, 5430 Montabaur, Tbl. 02602/4083.

Auf die Einhaltung der Antragsfristen, für die 5jährige Still­legung der 31. August 1991 und für die einjährige Flächenstill­legung voraussichtlich der 30. September 1991, wird in diesem Zusammenhang besonders hingewiesen.

Wegen der Kompliziertheit des Antragsverf ahrens und zur Ent­scheidungshilfe veranstaltet die landwirtschaftliche Bera­tungsstelle zwei Informationsversammlungen, deren Besuch interessierten Landwirten, die an dem Stillegungsprogramm teilnehmen möchten, dringend empfohlen wird.

Die Veranstaltungen finden am:

1. Montag, 5. August 1991, um 20.00 Uhr, in Langenhahn / Hintermühlen, Gasthof Brücker

2. Dienstag, 6. August 1991, um 20.00 Uhr, im Gebäude der Staatlichen Beratungsstelle, Kirchstraße 45, Montabaur, statt.

Folgende Themen sind vorgesehen:

Kann die Brache mit dem Marktfruchtanbau konkurrie­ren? - Überlegungen zur Rentabilität der Stillegungsmaß­nahme.

Wie wird der Antrag gestellt und welche Unterlagen sind beizufügen.

Welche Auflagen ergeben sich aus einer Tbilnahme am Ackerflächenstillegungsprogramm für den Betrieb.

Wegen der umfangreichen Themen wird pünktlich mit den Ver­anstaltungen begonnen!

Senioren Union Kreisverband Westerwald

Am Montag, dem 19. August 1991, veranstaltet die Senioren- Union einen Ausflug nach Rüdesheim und eine Schiffahrt mit der Köln-Düsseldorfer.

Abfahrt:

7.15 Uhr Montabaur, Bahnhof 7.30 Uhr Neuhäusel, ev. Kirche 7.45 Uhr Hillscheid 8.00 Uhr Höhr-Grenzhausen, Postamt.

In Rüdesheim ist ein Aufenthalt von ca. 2 Stunden vorgesehen. Die Unkosten betragen bei einer Tbilnehmerzahl von 30 Perso­nen 32,00 DM, die bei der Anmeldung bei den Gemeindever- bandsvorsitzenden oder bei Günter Frodermann, Bodenweg 7, 5411 Eitelbom, Tbl. 02620/8198, zu entrichten sind. Anmeldungen werden erbeten bis spätestens 10. August 1991. Alle interessierten Senioren sind dazu eingeladen.

Kreis-Volkshochschule Westerwald e.V.

CNC Technik: CNC-Operator

Im Bereich CNC-Tbchnik beginnt am Samstag, dem 17.08.1991, 8.00 Uhr, in den Räumen der Berufsbildenden Schule Monta­baur der Kurs CNC-Tfechnik: CNC-Operator.