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Montabaur

Seite 20

Nr. 30/91

Dieses ist mit Elementen aus Theater, Circus und Varietö bissig und skuril in Szene gesetzt. Mitveranstalter ist hierbei die tradi­tionsreiche Hübinger Thekenmannschaft.

Fortgesetzt werden soll die Reihe im kommenden Frühjahr dann inG ackenbach. Dort könnte eine bekannte Gesangsgruppe oder ein Kabarettist zu Gast sein.

Kultur gibt es nicht zum Nulltarif. Obwohl diese Veranstal­tungen auch von den Ortsgemeinden finanziell mitgetragen werden, hoffen die Initiatoren auf das Engagement eines Spon­soren.

Der Vorsitzende der Kleinkunstbühne, Uli Schmidt, hofft, daß das was durch die Unterstützung der Ortsbürgermeister Ulrich Weidenfeiler, Siegfried H offmann und Winfried Wilhelmi im Buchfinkenland ermöglicht wurde, bald auch in anderen Ge­meinden in Angriff genommen wird. Comedy, Kabarett, Folk u.a also bald auch in der Augst, im Eisbachtal oder in den Ge­meinden auf den Gelbachhöhen ?

Vorbereitungen beginnen

Auch 1991 wieder SPD-Kulturfest

Alle Jahre wieder lädt die Westerwälder SPD zu ihrem Kul­turfest ein. Diesmal ist vom 17. bis 20. Okt. das »Haus Sieben- bom« in Simmem Ort des kulturellen 'Reibens. Fest geplant sind bereits für Freitag, eine heiße Rocknacht u.a. mit der hollän­dischen Band »Blowbeat« sowie am Samstag eine Kulturshow mit dem Kabarett »Knobi Bonbon« und der Folklegende »Lie­derjan«. Am Sonntag spielt das Kindertheater »Lari Fari« für die »Kurzen«.

[Gemeinsame Veranstalter sind neben der SPD-Fraktionen im [Kreistag und Verbandsgemeinderat Montabaur auch der SPD- [Ortsverein Simmem und die Westerwälder Jusos.

[Bis zum Start dies Kulturfestes 91 sind noch viele Vörbereitun- [gen notwendig. Alle Parteimitglieder, die sich hieran beteiligen (wollen, sind zu einem Organisationstreff am Dienstag, 6. Au­gust nach Simmem eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gasthaus »Waldhof«.

IWeitere Infos beim SPD-Vorstand in Simmem sowie bei Uli [Schmidt, TteL 02608/636.

| 2. Landeskinder- und Jugendturnfest

I in Montabaur vom 19. bis 21. Juni 1992

feine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Montabaur und der Mittelrheinischen Timerjugend

Montabaur im Blickpunkt, Kinder und Jugendliche sehen dem lumerischen Ereignis und Höhepunkt 1992 entgegen, dem 2. Landeskinder- und Jugendturafest 1992.

Kum2. Mal nach 1977 veranstaltet die Mittelrheinische'Ihmer- lugend in der Zeit vom 19. bis 21. Juni 1992 das Landeskinder- Imd Jugendturnfest. Die Kreisstadt Montabaur bietet für die- les Großereignis optimale Voraussetzungen. Die Teilnehmer er­wartet ein interessantes Wettkampfprogramm sowie attraktive Rahmen- und Schauveranstaltungen.

Montabaur, Austragungs- und Feststadt des Rheinland- Rfalz-Thges 1991, fördert Aktive und engagiert sich für diese Idee. Ihr gehört zu den sportlich Begeisterten, den Aktiven im Lande ? Dann seid Ihr hier richtig ! Wonach steht Euch der Sinn?

ihr stellt Hirnen, Sport, Spaß und Fitneß an erste Stelle ? D ann Ipielen wir Euch in Montabaur die Möglichkeiten zu.

Kennt Ihr den Timifanten-Wettbewerb, liebt Gemeinschafts- Ipiele im fairen Leistungsmessen miteinander, erarbeitet in Workshops lustige Spielsachen und Geschenke ? Ihr trainiert llr die Wettkämpfe, Ihr wollt die Gegend und die historische ItadtMonsTabor erkunden, das Schloß stürmen und die Stadt­mauern erklimmen ?

a, dann macht einfach mit 1

Iport in Montabaur ist Spiel, Spaß, Spannung, faires Messen im Wettkampf, neue Freunde und Unterhaltung. Unser Fest soll Möglichst viele von Euch für das Tarnen begeistern. Wir möch- |n Euch vom Wert dauerhafter tum-sportlicher Betätigung Kid Aktivität überzeugen und Euch, Euren Eltern und Interes- erten zeigen, welche Möglichkeiten die Timvereine bieten. Tfe- let mit uns Spiel- und Sportarten, weitgefächert und abwechs- ngsreich ist die Angebotspalette des Timvereins. Mit Spaß id Freunde wollen wir Wettkämpfe gestalten. Plazierungen, leiten und Leistung sind gefragt. Iblle Urkunden warten auf Buch.

Jlle Vereine sind aufgerufen, den Tfermin des 2. Landeskinder- ld Jugendtumfestes in Montabaur, bei ihrer Planung zu be- icksichtigen.

Mehr Mietwohnungen geplant

Von insgesamt 20.411 Wohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfami­lienhäusern (ohne Wohnheime) hatten die Bauherren im vergan­genen Jahr 11.247 Wohnungen oder 65 Prozent zur Vermietung vorgesehen. 1989 hatte diese Quote nach Angaben des Statisti­schen Landesamtes in Bad Ems bei 46 Prozent gelegen.

Die Steigerung geht vor allem auf die Entwicklungim Geschoß­wohnungsbau zurück: In Mehrfamilienhäusern ließen sich die Bauherren 1990 insgesamt 8.419 Neubauwohnungen genehmi­gen, 83 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, indem 4.600 Einheiten geplant waren. Stark engagiert waren insbesondere die gewerb­lichen, gemeinnützigen und sonstigen Wohnungsbauuntemeh- men. Auf diese Bauherrengruppe entfielen 4.414 Wohnungs­baufreigaben, rund 62 Prozent aller Wohnungen in Mehrfami­lienhäusern.

Auch wurden 1990 erneut mehr Zweifamilienhäuser geplant. Darin sollen 3.940 neue Wohnungen entstehen, rund 30 % mehr als im Vorjahr. Der Bau von Eigenheimen hat von seinem Stel­lenwert nichts eingebüßt: 8.052 Einfamilienhäuser wurden zum Bau freigegeben. Gegenüber 1989 (7.843 Gebäude) ist eine wei­tere leichte Aufwärtstendenz von plus 2,7 Prozent zu verzeich­nen.

Wohnungsbestand um 16.300 Wohnungen erhöht

In Rheinland-Pfalz gab es zum Jahresende 1990 insgesamt 1.660.860 Wohnungen. Gegenüber dem Jahr 1989 hat sich der Bestand nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um fast 16.300 erhöht (plus 1,1 Prozent).

Je 1.000 Einwohner stehen 418 Wohnungen (Vorjahr 417) zur Verfügung. In denkreisfreien Städten waren es durchschnittlich 467, in den Landkreisen 401 Einheiten je 1.000 Personen.

Handel mit Jugoslawien hatte 1990 einen Rekordumfang

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft unterhielt zu Jugoslawien rege Handelsbeziehungen, die in den letzten Jahren überdurch­schnittlich stark intensiviert wurden. Im Jahre 1990, als die Ausfuhren allgemein stagnierten und die Einfuhren insgesamt um 9,3 Prozent Zunahmen, erreichte der Außenhandel mit Ju­goslawien ein Rekordergebnis.

Der Export erhöhte sich nach Angaben des Statistischen Lan­desamtes in B ad Ems gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent auf 468 Millionen Mark und der Import um 14 Prozent auf 312 Mil­lionen M ark. Im Vergleich zu 1980 stiegen die Lieferungen nach Jugoslawien um 46 Prozent; die Bezüge verdreifachten sich. Jugoslawien erhielt aus Rheinland-Pfalz vor allem Maschinen, Kraftfahrzeuge, chemische Erzeugnisse aller Fertigungsstu­fen, Kunststoffe, Leder und pharmazeutische Erzeugnisse. Zu den wichtigsten Gütern, die die rheinland-pfälzische Wirtschaft aus Jugoslawien bezieht, zählen Lederschuhe-im Jahre 1990 für fast 100 Millionen Mark-, Kleidung, Wein, Maschinen und Ei­senwaren.

Neuerscheinungen auf einen Blick: Veröffentlichungen im Juni 1991

Statistische Monatshefte Rheinland-Pfalz

44. Jahrgang, Heft 6/Juni 1991

Die Wahl zum 12. Landtag Rheinland-Pfalz

Verbraucherpeise für Kraftstoffe und Heizöl 1985 bis März 1990

Beilage: Der Landkreis Alzey-Worms

Der Landkreis Bernkastel-Wittlich Die kreisfreie Stadt Ludwigshafen

Statistische Berichte

Gesundheitswesen

Gesundheitswesen im Jahre 1989

Bevölkerung und Erwerbstätigkeit

Bevölkerungsvorgänge im 3. Vierteljahr 1990

Wahlen

Die Wahl zum 12. Deutschen Bundestag am 2. Dezember 1990 in Rheinland-Pfalz

Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik Endgültiges Ergebnis der Wahl zum 12. Landtag von Rhein­land-Pfalz am 21. April 1991 Landwirtschaft Weinbauerhebung 1989/90 - Ausgewählte Ergebnisse für Änbaugebiete -