Montabaur
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Nr. 26/91
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Jetzt modernisieren und renovieren
Die Steuervergünstigungen für den Einbau einer neuen Heizunglaufen am Jahresende aus. Modemisierer oder Renovierer, die eine solche Heizungsemeuerung planen, müssen sich also beeilen.
Zur Zeit leben wir in einer Phase hoher Zinsen. Diese Tatsache sollte aber niemand abhalten, seine bevorstehenden Maßnahmen jetzt zu beginnen.
Denn die LBS und die Sparkassen haben gemeinsam ein neues Finanzierungsangebot entwickelt: den TBV-Tilgungsbausparvertrag.
Bei diesem Finanzierungsmodell gewährt die Sparkasse sofort
eine tilgungsfreie Hypothek: die vorgesehenen Modernisie- rungs-/Renovienmgsmaßnahmen können sofort beginnen. Anstelle der Tilgung werden ein oder mehrere LBS-Bausparver- träge hintereinander bespart. Mit Zuteilung der Bausparverträge ersetzen diese nach und nach die Hypothek.
Das hat folgende entscheidende Vorteile:
1. Die Bauspardarlehen sind mit einem günstigen Festzinssatz von 4,6 % zu verzinsen. Dadurch sind die Belastungen kalkulierbar und übersichtlich.
■' Außerdem können Sie sich mit der TBV-Finanzierung die staatlichen Vorteile wie Wohnungsbauprämie oder Steuervorteile sichern. Vermögenswirksame Leistungen sind ebenfalls zur Tilgung des Darlehens einsetzbar.
3. Durch Sonderzahlungen auf den TBV können die Zuteilung beschleunigt und außerdem Zinsen gespart werden. Eine individuelle Beratung für Ihr Vorhaben erhalten Sie bei allen Sparkassen oder der LBS.
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Die Ausstellung
»Der Westerwald in Karte und Luftbild«
In der Zeit vom 18. bis 28. Juni 1991 wird in der Nassauischen Sparkasse Bad Marienberg, Bismarckstraße 20, die Ausstellung: »Der Westerwald in Karte und Luftbild« gezeigt. Organisator der Ausstellung ist das Landesvermessungsamt Rheinland-Pf alz in Koblenz, eine Behörde im Ressort des Innenministeriums. Anhand von Karten, Luftbildern, Fotos und Dokumenten werden Geschichte, Entwicklungund Vielfalt des Westerwaldes der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung wurde für den Rheinland-Pfalz-Tag 1991 in Montabaur konzipiert, wo sie auch großen Anklang fand.
Den Schwerpunkt des historischen Tfeils der Ausstellungbilden Nachdrucke von 7 Blättern der sogenannten Schmitt’schen Karte von Südwestdeutschland aus dem Jahre 1791, die das Gebiet des Westerwaldes abdecken. Sie werden von Innenminister Zuber erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die weiteren Schwerpunkte der Ausstellung sind:
- Entwicklung der Stadt Montabaur
- Land-und Forstwirtschaft
- Wirtschaft und Industrie
- Freizeit und Erholung
- Kultur und Sehenswürdigkeiten
Raumbezogene Daten über unseren Lebensraum gewinnen immer größereBedeutung. Bei der Bereitstellunghistorischer und aktueller Informationen über den Westerwald besitzen die Tbpo- graphischen Karten und Luftbilder des Landesvermessungsamtes eine Schlüsselposition.
Ein wesentliches Merkmal der Tbpographischen Karten der Landesvermessung ist dabei, daß sie einer periodischen Fortführung in einem Fünf jahrestumus unterliegen. Die Fortführungsdaten über Veränderung der Landschaft werden dabei im wesentlichen aus aktuellen Luftbildern gewonnen. Luftaufnahmen werden neben den Tbpographischen Karten in zunehmendem M aße für vielfältige Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung herangezogen. Die jeweiligen Originalluftbilder und Tbpographischen Karten sind Zeitdokumente, die beim Landesvermessungsamt archiviert werden. Wie die Ausstellung zeigt, sind sie unbestechliche Dokumente über Zustände auf der Erdoberfläche zum Zeitpunkt der Aufnahmen.
Von Bedeutung sind auch die großmaßstäbigen Flurkarten des Liegenschaftskatasters, die bei den Katasterämtem geführt werden, und die ihren Ursprung ebenfalls in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts haben.
Auf diesen Unterlagen basieren die Ausstellungsteile, die die städtebauliche Entwicklung von Montabaur vom ausklingenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und den Aufschwung
der Industrie im Westerwald auf greifen, und anhand dieser analogen Zeitzeugen die Veränderung der Landschaft nachzeichnen.
600 km markierte Wanderwege stehen den Wanderern im Westerwald zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit Kreisen, Städten und Gemeinden, Naturparkträgem und dem Westerwald-Verein gibt das Landesvermessungsamt Tbpographische Karten mit V^ander- und Radwanderwegen heraus.
Mit den ausgestellten Wanderkarten für die beiden Naturparks Rhein-Westerwald und Nassau sowie Wandergebiete im nördlichen Westerwald präsentiert das Landesvermessungsamt touristisch besonders anspruchsvolle Sonderkarten für weite Gebiete des Westerwaldes.
Dokumente von Kultur und Sehenswürdigkeiten des Wester- waldes runden die Ausstellung ab.
Kreisbauernverband Westerwald
Nach dem Rentenanpassungsgesetz 1991 werden die Altersgelder ab 1. Juli 1991 erhöht. Der Anpassungssatz beträgt 4,7 %. Die monatlichen Grundbeträge des normalen und vorzeitigen Altersgeldes werden dann für
verheiratete Berechtigte von 626,90 DM auf 665,40 DM und für alleinstehende Berechtigte von 417,50 DM auf 437,20 DM erhöht.
Verheiratete landwirtschaftliche Unternehmer, die seit Bestehen der Landwirtschaftlichen Alterskasse bis zum 30. Oktober 1991 Beiträge bezahlt haben, können damit ab 1. Oktober 1991 ein Altersgeld in Höhe von 1.029,00 DM erreichen. Das Hinter- bliebenengeld und die Übergangshilfe werden in Höhe des einem alleinstehenden Berechtigten zustehenden Altersgeldes gezahlt.
Das Waisengeld beträgt für Halbwaisen ein Viertel und für Vollwaisen die Hälfte des Altersgeldes für alleinstehende Berechtigte.
Das Altersgeld für ehemalige mitarbeitende Familienangehörige beläuft sich grundsätzlich auf die Hälfte des Altersgeldes für Alleinstehende.
Da die Landabgabenrente für Verheiratete 175,00 DM und für alleinstehende monatlich 115,00 DM mehr als das Altersgeld beträgt, werden sich auch die Zahlbeträge der Landabgabenrente ab 1. Juli 1991 erhöhen.
Ebenso wird der Grundbetrag der Produktionsaufgabenrente entsprechend der Veränderung des Altersgeld angepaßt.
Die Landwirtschaftliche Alterskasse wird die Empfänger von Altersgeld, vorzeitigem Altersgeld, Waisengeld, Hinterbliebenengeld, Übergangshilfe, Landabgabenrente und Produktionsaufgabenrente über die ihnen ab 1. Juli 1991 monatlich zustehende Leistungshöhe durch Übersendung einer Anpassungsmitteilung unterrichten. In der Anpassungsmitteilung werden außer dem Bruttobetrag der laufenden Geldleistung noch der hiervon an die zuständige Krankenkasse abzuführende Beitrag und der auszuzahlende Leistungsbetrag ausgedruckt werden.
Johanniter Unfall-Hilfe e.V.
OV Caan-Nauort
Ausbildungsplan der JUH für Juli 1991 in Sofortmaßnahmen am Unfallort (SMU)
Für Bewerber aller Führerscheinklassen (außer Klasse 2 LKW), für langjährige Führerscheinbesitzer, die ihre Kenntnisse über die Sofortmaßnahmen am Unfallort (SMU) regelmäßig auffrischen sollten, aber auch für die übrige Bevölkerung, veranstaltet der Ortsverband der JUH Caan-Nauort im Juli folgende Kurse:
SAMSTAG, 06.07., Neuwied, St. Elisabeth-Krankenhaus, Treffpunkt Pforte
SAMSTAG, 06.07., Bendorf, Rathaus, Im Stadtpark 1 SAMSTAG, 20.07., Dierdorf, Johanniter-Krankenhaus, Treffpunkt Pforte
SAMSTAG, 20.07., Montabaur, ev. Gemeindehaus, Pteters- torstr. 6
Die Kurse beginnen jeweils um 8.00 Uhr und enden um ca. 14.00 Uhr. Voranmeldungen sind nicht erforderlich. Die vorgeschriebene Tbilnahmegebühr beträgt 35,00 DM. Mitfahrgelegenheit gibt es um 7.00 Uhr ab der Unterkunft der JUH Caan-Nauort, Marienstraße 1. Rückfragen bitte an Ausbildungsleiter Michael Merz, Ttel. 02601/2914.

