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Montabaur

Der Rat nahm Kenntnis von den Bedenken/Anregungen des Straßenbauamtes Diez und beschloß, die Bedenken Anregun­gen nicht/zu berücksichtigen.

In eineruweiteren Beschluß stimmte der Ortsgemeinderat dem Entwurf des Bebauungsplanes einschl. Begründung in der Form zu, wie er durch die Kreisverwaltung - Kreisplanungsstelle - mit Datum vom 30. Okt. 1990 erstellt wurde und der Beschluß­vorlage in Ablichtung beilag. Zugestimmt wurde auch dem durch den Landschaftsplaner erstellten Grünordnungsplan ein- schL Erläuterungsbericht, der zum integrierten Bestandteil des Bebauungsplanes wird

Kindergarten in Neuhäusel

Nach Aufruf des Tagesordnungspunktes informierte der Orts­bürgermeister den Rat über den Stand der Bemühungen um ei­nen Kindergarten in Neuhäusel und teilte mit, daß die KreisVer­waltung des Westerwaldkreises in Montabaur mit Schreiben vom 05. Juni 1991 der Errichtung eines Kindergartens in Neu­häusel mit 4 Gruppen (5. Gruppe bei Bedarf von Ganzzeit-Plät­zen, alternativ in Simmern) zugestimmt und den Kindergarten­bedarfsplan entsprechend geändert hat.

Der Ortsgemeinderat trat alsdann zunächst in eine längere Dis­kussion über die Frage ein, auf wieviel Gruppen der zu errichten­de Kindergarten ausgelegt sein soll. Der Ortsbürgermeister gab dabei die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur auf gestellte Berechnung des Bedarfs an Kindergartenplätzen, bezogen aufedie Gemeinden Neuhäusel und Simmem, für den Zeitraum 1991 bis 1994 bekannt und stellte die hieraus abgelei- teten Bedarf szahlen für Neuhäusel auf der Gnmdlage von 3 und 3 1/2 Geburtsjahrgängen vor.

In der Diskussion wurde die Meinung vertreten, daß in Neuhäu­sel odt steigenden Kinderzahlen gerechnet werden muß und es nicht zweckmäßig ist, jetzt einen 4-gruppigen Kindergarten zu bauen, der in wenigen J ahren bereits um eine weitere Gruppe er­weitert werden muß. Aus diesem Grunde sollte der neue Kinder­garten gleich auf 5 Gruppen ausgelegt sein. Fraglich blieb in der Diskussion, ob bereits jetzt eine 6. Gruppe anerkannt und auch bezuschußt wird.

Ath Ende der Aussprache beschloß der Ortsgemeinderat, daß ein Kindergarten möglichst mit 5 Gruppen geplant und gebaut werden soll. Sofern Probleme in bezug auf die Bezuschussung der Baukosten etc für die 5. Gruppe auftreten, sollteein Kinder­garten mit 4 Gruppen in Angriff genommen, die Planung aber bereits jetzt mit dem Ziel einer späteren 5. Gruppe so ausgerich­tet werden, daß eine Erweiterung des Kindergartens um eine 5. Gruppe fernerhin ohne Schwierigkeiten möglich ist.

Mit unterschiedlichen Auffassungen wurde sodann die Frage des Standortes des neuen Kindergartens diskutiert. Im Vorfeld hatten Bedienstete der Kreisverwaltung am Ort mögliche Standorte auf ihre Eignung geprüft und zwei Standorte als ge­eignet bezeichnet.

In der Aussprache bevorzugten einige Ratsmitglieder den Kin­derspielplatz im Bebauungsplanbereich »Montabaurer Straße« als Standort für den neuen Kindergarten, der Rat sprach sich je­doch nach dem Ergebnis der Abstimmng eindeutig dafür aus, daß der Kindergarten auf dem gemeindlichen Grundstück un­terhalb der Straße »Eisenköppel« errichtet wird.

Fortschreibüng des Investitionsprogrammes Der Ortsgemeinderat erörterte die Fortschreibungdes Investi- tionskataloges für den Planungszeitraum bis 1995und beschloß einstimmig das folgende Investitionsprogramm:

1992

Aubau Gewerbegebiet »Feldchen«

Errichtung eines Sportlergebäudes Ausbau Bebauungsplangebiet »Dorfmitte«

Errichtung eines Kindergartens Erweiterung des Friedhofes Ausbau des Mittelweges

Erwerb eines Grundstückes von der Landsiedlung

Dorfverschönerungsmaßnahmen

Dorfemeuerungskonzept

Ausbau des Bürgersteiges an der Hauptstraße zwischen Has- kenstraße und Tännenweg

1993

Ausbau Bebauungsplangebiet »Dorfmitte«

Errichtung eines Kindergartens Dorfverschönerungsmaßnahmen Errichtung eines neuen Gemeindehauses Nichtöffentliche Sitzung:

Im nichtöffentlichen Tfeil der Sitzung stimmte der Rat einer Ko- stenanteilsberechnung des -Straßenbauamtes Diez im Zusam­menhang mit deml&ilahkauf und -abbruch eines Gebäudes zu.

Nr. 25/91

Der Kostenanteil der Gemeinde beläuft sichnach dieser Berech­nung auf 32,10 % der durch die Maßnahme entstehenden Ko­sten. Der Rat betraute ferner einen Architekten mit der Planung des neuen Kindergartens. Außerdem stimmte der Ortsgemein­derat zu, daß eine Rechtanwaltgemeinschaft mit der Wahrung der Interessen der Ortsgemeinde Neuhäussel in einer Rechts­streitsache betraut wird.

Kirmestombola Neuhäusel

Die Listen mit den Losnummern, die gewonnen haben, hängen in den Schaufenstern der Neuäuseler Geschäfte aus. Die Preise können werktags zwischen 16 und 20 Uhr bei Joachim Duck, Neustraße 17 bzw. Simmemer Straße 13 abgeholt werden.

Kirmesgesellschaft 1991

Gackenbach

BUCHFINKENLAND

Freizeit- und Gymnastikverein

In den Sommerferien, ab dem 25. Juni 1991, fallen die Gymna­stikstunden aus.

Die Probe für den Clownstanz beginnt am 6. Augut 1991 um 21.00 Uhr.

Niederelbert

ELBERTGEMEINDEN

Kreiswettbewerb 1991 »Unser Dorf soll schöner werden»

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« haben wir in der Hauptklasse den 2. Platz errungen. Herr Landrat Weinert hat mir folgendes Schreiben übermittelt, das ich Ihnen zur Kenntnis bringe:

Kreiswettbewerb 1991 »Unser Dorf soll schöner werden«

Sehr geehrte Frau Ortsbürgermeister, sehr geehrter Herr Ortsbiirgermeister, die Bewertung der Teilnehmer auf Kreisebene am diesjährigen Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« ist abgeschlos­sen.

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß Ihre Ortsgemein­de bzw. Ortsteile unter insgesamt 26 Teilnehmern folgende Pla­zierung erreicht hat/haben

2. Platz Hauptklasse.

Die unternommenen Anstrengungen wurden damit entspre­chend belohnt.

Für die Tbilnahme bedanke ich mich und hoffe, daß Sie sich auch zukünftig an der Ortsverschönerung beteiligen werden.

Mit freundlichen Grüßen Peter Paul Weinert

Am Freitag, 21. Juni 1991 wird nunmehr die Bezirkskommis­sion für den Wettbewerb auf der Ebene des Regierungsbezirkes unser Dorf besichtigen. Vielleicht ist es möglich, mit Ihrer Hilfe auch beim Bezirksentscheid ähnlich erfolgreich abzuschließen. Mit freundlichem Gruß W. Bode, Ortsbürgermeister ,

Urlaub des Ortsbürgermeisters

In der Zeit vom 22. Juni bis 30. Juni 1991 befindet sich Ortsbür­germeister Willi Bode in Urlaub. Die Vertretungwird von der 3. Ortsbeigeordneten Erika Lipskey, Hollerer Straße 17a wahrge­nommen.

In dringenden Fällen besteht auch die Möglichkeit, sich mit der Verbandsgemeindeverwaltung, Tfel. 02602/126.108 in Verbin­dung zu setzen.

S.V. Niederelbert, Abt. »Alte Herren«

Am 22. Juni 1991 haben wir ein Heimspiel gegen die AH-Mann- schaft von Pfaffendorf. Spielbeginn: 16.30 Uhr. Platzaufbau: Werner Hübinger, Alfred Piroth.

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