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Montabaur

Seite 31

Nr. 12/91

Ihre Rebfläche machte jedoch nur 19 Prozent der gesamten Reb- fläche des Landes aus. Mit einem Flächenanteil von lediglich 4,4 Prozent hatten dieBetriebe mit restlos gepachteten Weinbergen kaum Bedeutung. Weniger von der Zahl (13.300) als vielmehr von der Fläche her gesehen spielten dagegen die Betriebe mit Eigen- und Pachtland eine entscheidende Rolle. Auf sie entfielen bei einer mittleren Betriebsgröße von 4 Hektar drei Viertel der gesamten rheinland-pfälzischen Rebfläche.

Während bei den Haupterwerbsbetrieben der Pachtflächenan- teil bei 37 Prozent liegt, erreichte er bei den Nebenerwerbsbe­trieben lediglich 28 Prozent. Drei von vier Haupterwerbsbetrie­ben hatten im Jahre 1989 Flächen gepachtet. Bei den Nebener­werbsbetrieben war es dagegen nur jeder Dritte.

Industrie verbrauchte 1990 weniger Energie

Ttotz verstärkter Produktionstätigkeit (plus 7,2 Prozent) nahm der Energieverbrauch in der rheinland-pfälzischen Industrie 1990 ab. Mit 6,7 Millionen Tbnnen SKE (Steinkohleeinheiten) war er nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems um 0,7 Prozent niedriger als 1989.

Beim wichtigsten Energieträger, dem Gas, ergaben sich im Ver­gleich zum Vorjahr geringe Einsparungen von minus 0,2 Pro­zent. Bemerkenswert ist auch die weiterhin rückläufige Ent­wicklung beim Heizöl (minus 12 Prozent). Zunahmen waren bei Kohle (plus 3,6 Prozent) und Strom (plus 1,9 Prozent) zu ver­zeichnen.

Heizöl fast 60 Prozent teurer als vor einem Jahr

Verbraucherpreise im Februar

In den rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden kosteten Mit­te Februar 100 Liter Heizöl durchschnittlich 66,86 Mark. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 3 Prozent mehr als im Januar und fast 60 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Benzinpreise gingen gegenüber Januar um bis zu 3 Prozent zurück, sie lagen jedoch bis zu 6 Prozent über denen vor Jahresfrist. Dieselkraftstoff verteuerte sich sowohl im Ver­gleich zum Vormonat (4 Prozent) als auch zum entsprechenden Vorjahresmonat (16 Prozent).

Die Verbraucherpreise für Obst und Gemüse zogen gegenüber Februar 1990 teilweise deutlich an. Stärkere Preisanhebungen

gab es vor allem bei Möhren, Äpfeln sowie Blumen-, Weiß- und Wirsingkohl. Merklich teurer waren auch Brathähnchen, fri­scher Kabeljau, grüne Bohnen und junge Erbsen in Dosen, Backwaren, Eier und Reis. Deutlich billiger als vor einem Jahr konnten dagegen Ibmaten, Bananen, Schokolade, Pflanzenöl und Butter eingekauft werden.

Wester wälder

fahren besonders umweltfreundlich

Von den 94.300 am 1. Januar 1991 im Westerwaldkreis zugelas­senen Personenwagen und Kombis waren mehr als 52 Prozent schadstoffreduziert. Das ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die höchste Quote aller rheinland- pfälzischen Zulassungsbezirke. Landesweit waren knapp 48 Prozent als schadstoffarm oder bedingt schadstoffarm einge- stuft.

Rund 18.600 Fahrzeuge (20 Prozent) erfüllten im Westerwald die strenge US-Norm, 9.400 (10 Prozent) die Europa-Norm. Insge­samt waren 38.500 Benziner und 10.700 Diesel-Personenwagen als schadstoffreduziert anerkannt.

Weniger Getötete und Verletzte im Straßenverkehr

Im Januar 1991 wurden von den rheinland-pfälzischen Polizei; dienststellen rund 1.200 Unfälle mit Personenschaden aufge­nommen. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesam­tes in Bad Ems 3,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Insge­samt wurden 32 Personen im Straßenverkehr getötet, das sind fünf weniger als im Januar 1990. 427 Verkehrsteilnehmer wur­den schwer verletzt (minus 0,9 Prozent) und 1.200 (minus 3,8 Prozent) leicht verletzt.

Die Zahl der reinen Sachschadensunfälle stieg gegenüber Ja­nuar 1990 um 3,3 Prozent auf fast 8.200 an.

Bestes Geschäftsjahr des Einzelhandels seit vielen Jahren

Besonders stark gefragt Computer und Kraftfahrzeuge Die rheinland-pfälzischen Einzelhandelsgeschäfte erzielten im Jahre 1990 ein Umsatzplus von 6,4 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems war dies die höchste jährliche Zuwachsrate seit 1979, Im Vergleich zu den 70er Jah­ren ging die Entwicklung jedoch mit einer nur mäßigen Zunah­me der Einzelhandelspreise von 2,2 Prozent im Bundesdurch­schnitt einher, so daß die Unternehmen auch effektiv eines ihrer besten Geschäftsjahre hatten. Ein überdurchschnittlich gestie­genes Kaufinteresse der Kunden gegenüber 1989 war in den Mo­naten Januar, Juli, Oktober und November zu beobachten. Da­bei wirkte sich auch der Zustrom von G ästen aus den neuen Bun­desländern aus.

Alle bedeutenderen Branchen, vom Einzelhandel mit Schuhen (minus 3,2 Prozent) abgesehen, verbuchten höhere Einnahmen als im Vorjahr. Der Absatz von Heimcomputern und anderen elektronischen Geräten der Datenverarbeitung an private Käu­fer verdoppelte sich; die Einzelhändler von Kraftwagen berich­teten von einem Umsatzanstiegum 16 Prozent. Auch im Absatz von Brenn- und Kraftstoffen waren die Plusraten zweistellig, was jedoch zum Tfeil auf Preissteigerungen zurückgeführt wer­den kann. In den Geschäften für Nahrungs- und Genußmittel kauften die privaten Haushalte für 7,6 Prozent und im Fachein­zelhandel mit Ttextilien und Bekleidung aller Art für 9 Prozent mehr ein als im Jahre 1989.

Der Personalstand des rheinland-pfälzischen Einzelhandels n ahm im Monatsdurchschnitt des Jahres 1990 um 1,4 Prozent zu. Es wurden sowohl mehr Vollzeit- als auch mehr Iteilzeitbe- schäftigte gezählt.

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