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Montabaur Seite 30 Nr. 12/91;

Nach dem Hochamt: Für alle interessierten Jugendlichen und Erwachsene liturgischer Abend im Pfarrheim, Motto und In­halt: Jesu Weg-Stationen zum Gründonnerstag, Ende gegen

23.00 Uhr

KARFREITAG, 29. März, Fast- und Abstinenztag, 10.00 Uhr Kinderkreuzweg für die Elbertgemeinden in Welschneudorf, 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn mit Passion, großen Fürbitten und Kommunionfeier, Kol­lekte für den Verein vom Hl. Land, 19.00 Uhr Beichtgelegenheit SAMSTAG, 30. März, 10.00 Uhr Ministrantenprobe Oster­nacht, 10.30 Uhr Ministrantenprobe Osterhochamt, 20.30 Uhr Ostemachtsfeier, Osterfeuer, Weihe der Osterkerze, Osterjubel -liturgischeLesungen, Weihe des Osterwassers, feierliches Auf­erstehungshochamt für die Pfarrgemeinde kleine Osterkerzen 1,00 DM/Stück, Osterlichter 0,50 DM/Stück im Vorraum erhältlich.

OSTERSONNTAG, 31. März, Fest der Auferstehung des Herrn, 11.00 Uhr feierliches Osterhochamt für die Pfarrgemein- de, Tte Deum und sakramentaler Segen, Amt für Lebende und Verstorbene der Familie Sandkrüger und Wiek, Jahramt für Ni­kolaus Berkessel, es singt der MGV »Hoffnung«, Empore bitte freihalten

14.30 Uhr festliche Osterandacht mit sakramentalem Segen Priesterberuf

Junge Männer mit Interesse am Priesterberuf Kartage in Limburg - Priesterseminar 27. bis 31. März 1991 Exerzizien in Limburg Priesterseminar 2. bis 6. April 1991 Weitere Informationen erteilen gerne die Seelsorger, Anruf ge­nügt.

Caritas

Reiseprospekte für Seniorenerholung und Kuraufenthalt liegen im Pfarrbüro zur Einsicht bereit.

Rosenkranzgebet

besonders für den Weltfrieden täglich um 14.30 Uhr in der Pfarr­kirche

Wissenswertes

Deutsches Rotes Kreuz

ROLLSTÜHLE GESUCHT !

DRK-Kreisverband Unterwesterwald e.V. bittet um Unterstüt­zung

Nach Krankenhausaufenthalt oder kurzfristiger häuslicher Pflege benötigt man oft einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe. Meist müssen diese Geräte für viel Geld angeschafft werden und stehen später nutzlos in der Ecke. Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Unterwesterwald, will hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen seiner Mobilen Sozialen Dienste (es wurde erst kürzlich ausführlich berichtet) sollen Hilfesuchende diese Geräte auslei- hen können.

»Zunächst brauchen wir allerdings die Unterstützung derer«, so Kreisgeschäftsführer Anton Schneider, »die Rollstühle und Gehhilfen besitzen, diese aber nicht mehr benötigen. Wir bitten daher, uns diese Hilfsgegenstände zur Verfügung zu stellen.« Interessierte können sich über die Telefonnummer 02602/6050 von Monag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr mit dem DRK-Kreisverband Unterwesterwald e.V. in Montabaur in Ver­bindung setzen.

Kröten Wanderung: 20 Minuten Lebensgefahr

Mit dem Frühlingsbeginn werden auch die Aktivitäten der hei­mischen Amphibien geweckt. So sind in diesen Tagen Erdkröte und Grasfrosch zu ihren angestammten Laichgewässern unter­wegs. Die erwachsenen Tiere der meisten Arten leben das Jahr über an Land und suchen nur zur Laichzeit das Gewässer auf, in dem sie selbst auf gewachsen sind. Nach Auskunft der Abtei­lung Landwirtschaft und Umweltschutz der Kreisverwaltung in Montabaur sind noch längst nicht alle Kröten-Wanderungs- plätze mit Schutzzäunen oder Durchlässen versehen. Mehr als 20 Minuten benötigt ein Erdkrötenpaar, um eine sieben Meter breite Fahrbahn zu überqueren. Bis etwa Mitte April werden die Tiere, vornehmlich während der Nacht (etwa von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr) auf Wanderschaft sein. Alljährlich finden angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens hierbei viele Tiere den Tbd. Die Kreisverwaltung appelliert deshalb an die Kraftfahrer im Westerwaldkreis, insbesondere an den mit »Vorsicht Kröten­wanderung« gekennzeichneten Strecken, rücksichtsvoll zu fah­ren, damit möglichst viele Tiere unbeschadet ihr Laichgewässer erreichen.

Fachgespräch Jugendpolitik Die Junge Union Westerwald möchte die Vertreter der Wester- [ Wälder Jugendverbände, Jugendpfleger ,alle in der Jugendar- ' beit Engagierten und natürlich alle interessierten Jugendlichen , einladenzu einem »Fachgespräch Jugendpolitik« am Mittwoch, 1 dem 27. März 1991, 19.30 Uhr in Montabaur, Kreishaus, Sit- j zungssaal I.

Als Gesprächspartnerin steht zur Verfügung:

Dagmar Schwickerath, Landesjugendbeauftragte. Die Junge

Union würde sich freuen, möglichst viele Vertreter der Jugend­arbeit zu eineminteressanten Gedankenaustausch begrüßen zu können.

Stammtisch der Jungen Union Gemeindeverband Montabaur Am Freitag, dem 22. März 1991,19.30 Uhr findet inMontabaur, Gaststätte Nostalgie der nächste Stammtisch der Jungen Uni­on im Gemeindeverband Montabaur statt. Alle Mitglieder so­wie interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen.

Seit dem 1. März:

Hecken schneiden und Wiesen abflämmen verboten Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken oder Gebü­sche im Außenbereich weder gerodet, abgeschnitten, zurückge­schnitten noch abgebrannt werden. Auf dieses Verbot macht die Abteilung Landwirtschaft und Umweltschutz der Kreisverwal­tung des Westerwaldkreises in einer Pressemitteilung aufmerk­sam. Obwohl Feldgehölze ökologisch sehr wertvolle Biotope darstellen, werden sie leider immer noch hier und da wahllos be­seitigt. Welchen drastischen Eingriff in den Naturhaushalt das Vernichten der Feldgehölze bedeutet, wird klar, wenn man die Vielzahl der Pflanzen und Tiere aufzählt, die dort beheimatet sind.

Neben dem Verbot, Hecken und Gebüsche zu beseitigen, ist es ebensountersagt, dieBodendecke auf Wiesen, Feldrainen, unge­nutztem Gelände an Hecken und Hängen abzubrennen. Auch hier werden durch einen solch rücksichtslosen Eingriff in den

Naturhaushalt abgestimmte Lebensgemeinschaften, vor allem in der Kleintierwelt, Niederwild, Bodenbrüter, aber auch die Flo­ra stark geschädigt. Übertriebene Ordnungs- und Sauberkeits­liebe können nie ein ausreichender Grund dafür sein, diese wich­tigen Lebensräume zu vernichten.

Die Konseqenz: Wer solche Naturelemente zerstört, muß mit ei­nem Bußgeld rechnen.

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Ein Drittel der Rebfläche gepachtet

Die von den Betrieben mit Weinbau im Jahre 1989 genutzte Reb­fläche war zu einemDritteI(1979: 24 Prozent) gepachtet. Mit zu­nehmender Betriebsgröße steigt der Pachtanteil. Wie das Stati­stische Landesamt in Bad Ems weiter mitteilt, hatten die Be­triebe unter 0,5 Hektar bestockter Rebfläche nur 9 Prozent der Fläche gepachtet, die Betriebe mit 5 Hektar und mehr dagegen 40 Prozent. Auch im Weinbau erfolgt demnach die Aufstockung zurationellenBetriebsgrößen überwiegend auf dem Pachtwege.

Fast die Hälfte aller Betriebe (13.200) verfügten über aus­schließlich eigene Weinberge.