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Der Westerwald ist spitze
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»Der Westerwaldkreis hat sich im letzten Jahrzehnt in Rheinland-Pfalz zu einem Spitzenkreis entwickelt«, stellte Ministerpräsident Dr. Carl- Ludwig Wagner bei einem Gespräch mit den Westerwälder Politikern Bürgermeister Gottfried Dahm, Staatssekretär Karl Hoppe, Landtagskandidat Jochen Ickenroth und Landrat Peter Paul Weinert fest.
Die Arbeitslosigkeit liegt im Westerwaldkreis, verglichen mit anderen Kreisen in Rheinland- Pfalz, mit ca. 4,5 % im unteren Bereich. Die Beschäftigungszahlen dagegen steigen ständig und liegen auf hohem Niveau. Daß im Westerwaldkreis auch keramische Spitzenprodukte hergestellt werden, davon konnte sich der Gast aus Mainz überzeugen, als ihm ein schöner Keramikkrug aus Ransbach-Baumbacher Produktion überreicht wurde.
Ministerpräsident Dr. Carl-Ludwig Wagnerstellte fest, daß das Land Rheinland-Pfalz weiterhin darauf achten werde, daß Bundesmittel zur Strukturverbesserung bereitgehalten würden. Denn trotz der guten Westerwälder Wirtschaftslage gibt es immer noch Gebiete, die der Hilfe und Fürsorge bedürfen.
Staatssekretär besuchte Westerwälder Unternehmen
Franz-Peter Basten, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, war zu Gast bei der Firma Schneider Obst-Import in Bad Marienberg. Kurt Schneider, der Inhaber und Gründer dieses bedeutenden Großhandelsunternehmens, das zu den führenden seiner Branche in der Bundesrepublik und Europa zählt, fand in Staatssekretär Basten einen kompetenten Gesprächspartner in bezug auf die Probleme Industriestandort Oberer Westerwald.
So ist eine leistungsfähige Anbindung an das überregionale Straßen- und Schienennetz unerläßliche Voraussetzung für unseren Wirtschaftsraum. Basten machte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit von Landesengagement beim Bundesverkehrswegebau deutlich.
Die hohe Wirtschaftskraft unseres Raumes, die sich sowohl in dem überproportionalen Gewerbesteueraufkommen, als auch in der weit unter dem Bundesdurchschnitt liegenden Arbeitslosenquote zeige, lasse sich auf Dauer nur sichern, wenn der durch unternehmerisches Geschick und den Fleiß der Arbeitnehmer geschaffenen Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft kurze Wege zum gemeinsamen europäischen Markt ermöglicht würden. Dafür setzte sich die rheinland-pfälzische CDU auch in Zukunft mit allem Nachdruck ein.
Staatssekretär Basten (2.V.I.), MdL Paul Lamboy und Kurt Schneider beim Firmenrundgang
Einladung
zur Familienkonferenz
Freitag, 5. April, 19.00 Uhr, Herschbach/Uww. Haus Hergispach Als Gesprächs- und Diskussionspartner stehen zur Verfügung: Staatssekretärin Ingrid Mickler-Becker Staatssekretär Karl Hoppe Landtagsabgeordneter Paul Lamboy Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt Landrat Peter Paul Weinert Kreistagsmitglied Marianne Herkenrath Verbandsbürgermelster Albert Schmidt CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Werner Müller Wirwollen mit Ihnen über die Möglichkeiten und Angebote, die die ' Familien unterstützen und ergänzen, sprechen, aber auch bei der Umsetzung vor Ort behilflich sein.
Beispiele: Kindergartenplatz für alle Dreijährigen - Kindertagesstättengesetz - Ganztagsplätze für Kinder Alleinerziehender - Schulsituation- Betreuende Grundschule als freiwilliges Angebot
- Jugendarbeit - Situation alter Menschen im ländlichen Raum - Vereine - Vereinsbesteuerung - Sozialstationen - Pflege zu Hause
- Kurzzeitpflegeplätze. Bei diesem Gespräch mit Ihnen möchten wir Ihre Anregungen und Wünsche entgegennehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Landesjugendbeauftragte zu Gast
Zu einem Gespräch mit der Landesjugendbeauftragten Dr. Dagmar Schwickerath hat JU-Kreisvorsitzender Andreas Nick die Vertreter von Jugendverbänden und interessierte Jugendliche für Mittwoch, 27. März 1991, um 19.30 Uhr ins Kreishaus nach Montabaur eingeladen.
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