Montabaur
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Nr. 3/91
Der Wachstumsfonds Ost, ein geschlossener Immobilienfonds über 200 Mio. DM, der im Rahmen dieser Veranstaltung auch vorgestellt wurde, ist mittlerweile bereits voll gezeichnet und somit vergriffen. Das prognostizierte Wachstum in den 6 neuen Bundesländern dürfte den Zeichnern einen soliden, stetigen Anlageerfolg bringen.
Nach dem Vortrag hatten die Gäste Gelegenheit, Detailfragen im Rahmen einer Diskussion mit dem Referenten zu klären. Abschließend vertiefte sich die Diskussion beim gemeinsamen Abendessen im Wintergarten der Akademie und setzte sich fort in Fachgespräche, die der Redner in lockerer Runde im Bistro der Akademie führte.
Die Volksbank wird auch weiterhin ihren Geschäftsfreunden in unregelmäßigen Abständen diese Seminarreihe anbieten.
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Start ins neue Jahrzehnt voll geglückt Volksbank Montabaur-Wallmerod 1990 weiter im Aufwind Das 8. J ahr des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Bundesrepublik Deutschland seit 1982 war auch für die Volksbank Montabaur-Wallmerod ein glänzendes Geschäftsjahr, so Hans Jürgen Höher, Vorstandssprecher der Volksbank. Die angestrebten Wachstumsziele ’90 wurden in allen Bereichen des Bank- und Vermittlungsgeschäftes erheblich übertroffen.
Das Bilanzvolumen der Volksbank Montabaur-Wallmerod erreichte 246 Mio. DM und stieg um nicht weniger als 29 Mia DM oder 13 %. Es stellt damit das größte Bilanzwachstum, was bisher in einem Geschäftsjahr äusgewiesen werden konnte, dar. Haupterfolgsfaktoren, so der Sprecher, waren die seit einigen Jahren praktizierte markt- und kundenorientierte Organisationsform in Verbindung mit einer guten Vertriebs-, Service- und Beratungsleistung des gesamten Mitarbeiterteams.
Die Kundeneinlagen stiegen im abgelaufenen Geschäfts jahr um 12 % oder 23 Mia DM auf 213 Mio. DM. Dabei bestimmten die , Unsicherheiten über die weitere Zinsentwicklung sowie die Attraktivität kurzfristiger Anlageformen die Entwicklung der Passivseite Neben denlfermingeldem waren die Inhaberschuldverschreibungen und Sparbriefe sowie das neue Produkt »Volksbank-Rendite-Sparbuch« die Renner und Wachstumsträger im Einlagenbereich. Damit sich diese positive Einlagenentwicklung fortsetzt, wurde rechtzeitig zur diesjährigen 700-Jahr-Feier der Stadt Montabaur eine »Null-Kupon- : Inhaberschuldverschreibung«, die auch als Thfelpapier erworben werden kann, mit attraktiver Rendite aufgelegt.
4 Die Kundenkredite erhöhten sich im vergangenen Geschäfts- i jahr um 8 % auf 191 Mia DM. Die wesentlichen Impulse gingen
hierbei von den Wohnungsbauinvestitionen und den Expan- sionsfinanzienmgen der gewerblichen Wirtschaft aus. Demzufolge hatte auch der lanfristige Darlehensbereich mit einer Steigerungsrate von über 13 % den höchsten Wachstumsschub zu verzeichnen.
Nahezu 7.400 Bankteilhaber mit weit über 31.000 Geschäftsanteilen tragen unsere Bank, so der Sprecher. Der ständige Zustrom von neuen Mitgliedern, im Jahr ’90 waren es rd. 400, beweist, daß die Untemehmsform der »Genossenschaftsbank« nach wie vor »in« ist und eine positive Zukunft hat.
Seit J ahren erhalten die Teilhaber eine Rendite von ü ber 10 % auf 4 ihre Geschäftsguthaben. Das gute Betriebsergebnis in 1990 läßt wiederum eine Dividendenzahlung in dieser Größenordnung erwarten.
! Ein für die Volksbank immer bedeutender werdender Bereich, das Vermittlungsgeschäft, kann sich mehr als sehen lassen. Besonders erfolgreich waren hier das Immobilienteam sowie die »Börsianer« der Bank, die Berater im Wertpapiergeschäft. Durch intensive Zusammenarbeit mit den Bezirksleitem der Verbundunternehmen erzielte die Volksbank Montabaur- Wallmerod insbesondere im Versicherungs- und Bausparge- : schäft ein Ergebnis, das weit über den Erwartungen liegt. Auch
4 die Entwicklungszahlen im Auslandsgeschäft zeigen, daß die 4 eingeleiteten vertriebswirksamen Maßnahmen mehr und mehr
| greifen und den angestrebten Erfolg bringen.
Die Folgen des Wiederaufbaus der 6 neuen Bundesländer für den Geld- und Kapitalmarkt sind allerdings noch schwer abschätzbar. Dabei sollte die Warnung der Bundesbank sehr ernst genommen werden, im Falle einer möglichen Gefährdung der Geldwertstabilität die Zinsen weiter zu erhöhen. Mitentscheidend für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung werden auf jeden Fall der Ausgang der Golfkrise sowie die weiteren Demokratisierungsbemühungen in der UdSSR sein.
Das Zinsniveau dürfte sich aus heutiger Sicht in einer Schwankungsbreite von plus/minus ein Prozent bewegen. Für Aktienanleger heißt die Empfehlung »flüssig bleiben«, da günstigere Einstiegskurse noch kommen dürften.
Anlagen in längerfristigen Sparbriefen und festverzinslichen Wertpapieren sollten zur Zeit favorisiert werden. Die Volksbank Montabaur-Wallmerod fühlt sich zu Beginn des Jahres ’91 in bester Verfassung, um auch die Zukunft erfolgreich im Interesse ihrer Kunden und Geschäftsfreunde bewältigen zu können.
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Auch 1990 Trend zum Erdgas
Der Primärenergieverbrauch in den alten Bundesländern ist 1990 gegenüber dem Vor jahr um 1,6 Prozent auf 389,0 Millionen Tbnnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gestiegen. Der Erdgasverbrauch lag mit 68,0 Mio. t SKE um 3,7 Prozent höher als 1989. Damit wurde eine neue Höchstmarke in der Geschichte der deutschen Erdgaswirtschaft erreicht. Der Anteil des Erdgases am Primärenergieverbrauch stieg entsprechend auf 17,5 Prozent. So konnte das Erdgas seine Position als drittwichtig- ster Energieträger festigen. Grundfür diese Zunahme waren der Konjunktur verlauf und die positive Anschlußentwicklung im Bereich der Haushalte und Kleinverbraucher: 1990 entschieden sich 63 Prozent aller Bauherren für die Erdgasheizung. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Wohnungen erhöhte sich damit auf rund ein Drittel.
Die Vorteile des Kabelanschlusses gegenüber der Satellitenschüssel
In Montabaur schreitet die Verkabelung zügig voran Die Medienvielfalt wächst, und das Angebot, besonders im Bereich von Fernsehen und Rundfunk, steigt ständig. Bis zu 36 TV- und 30 Hörfunkprogramme werden derzeit über Satellit ausgestrahlt.
Über die herkömmliche Hausantenne werden jedoch nur die Grundprogramme ARD, ZDF und das jeweilige Dritte an geboten. In wenigen Gebieten können auch RTL-plus, SAT1 und teilweise Pro7 terrestrisch empfangen werden.
Und wer sich auf die Antenne beschränkt, bleibt von den neueren Entwicklungen, wie einem besseren BUd durch D2-Mac und dem Breitwandfemsehen - HDTV - ausgeschlossen.
Als Alternative bietet sich da ein Kabelanschluß oder der Kauf einer Satellitenempfangsanlage an.
Hier sollte man allerdings die Vor- und Nachteile dieser beiden Möglichkeiten gründlich abwägen.
Wer sich für den Kauf einer Satellitenschüssel entscheidet, sollte vorher wissen, daß die Programmanbieter in der Vergangenheit oft die Satelliten gewechselt haben. So kann es unter Umständen passieren, daß eine Parabolantenne wertlos wird bzw. unter hohem Kostenaufwand umgerüstet werden muß. Der Kabelanschluß hingegen garantiert, daß alle aktuellen Programme ins Kabelnetz eingespeist und störungsfrei empfangen werden.
Eine Satellitenschüssel kann pro Anlage in Grundausstattung nur ein Fernsehgerät versorgen, und für die öffentlich- rechtlichen Rundfunksender ist weiterhin eine Hausantenne nötig. Anders beim Kabelanschluß: Die Fernsehprogrammekommen über den Hausübergabepunkt in optimaler Qualität direkt zu den Empfangsgeräten. Eine Satellitenempfangsanlage muß schon sehr aufwendig sein, um die gleiche Programmpalette bieten zu können wie das Kabel.
I Zwei Kundenseminare in der Akademie Deutscher Genossen- schäften auf Schloß Montabaur sowie das erstmals durchge- | führte Bauherren-Seminar in der Stadthalle Montabaur brach- ten seitens der Teilhaber eine sehr positive Resonanz. Diese Seil minarveranstaltungen werden wir auch in 1991 fortsetzen, so Höher. Begonnen wird mit dem »Informationsabend für Bau-
I : herren« am 16. Januar 1991,19.30 Uhr, in der Akademie Deut-
II scher Genossenschaften auf Schloß Montabaur.
fl Das Jahr’91 sieht Höber wirtschaftlich alles in allem unterposi- I! tiven Vorzeichen.
Das Rundfunkprogrammangebot beschränkt sich bei der Satellitenschüssel noch auf sehr wenige Programme, die nur mit Hilfe von hochwertigen Endgeräten empfangen werden können. In das Kabelnetz hingegen werden alle am Ort empfangbaren UKW- und Satellitenprogramme eingespeist.
Videobesitzer, die über einen Kabelanschluß verfügen, können ein Satellitenprogramm aufzeichnen und gleichzeitig ein anderes Satellitenprogramm anschauen. Dies leistet eine einfache Parabolantenne nicht, denn mit der Schüssel kann imm er nur ein Satellitenprogramm empfangen werden.

