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Montabaur

Seite 23

Nr. 3/91

Der Wachstumsfonds Ost, ein geschlossener Immobilienfonds über 200 Mio. DM, der im Rahmen dieser Veranstaltung auch vorgestellt wurde, ist mittlerweile bereits voll gezeichnet und so­mit vergriffen. Das prognostizierte Wachstum in den 6 neuen Bundesländern dürfte den Zeichnern einen soliden, stetigen An­lageerfolg bringen.

Nach dem Vortrag hatten die Gäste Gelegenheit, Detailfragen im Rahmen einer Diskussion mit dem Referenten zu klären. Abschließend vertiefte sich die Diskussion beim gemeinsamen Abendessen im Wintergarten der Akademie und setzte sich fort in Fachgespräche, die der Redner in lockerer Runde im Bistro der Akademie führte.

Die Volksbank wird auch weiterhin ihren Geschäftsfreunden in unregelmäßigen Abständen diese Seminarreihe anbieten.

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Start ins neue Jahrzehnt voll geglückt Volksbank Montabaur-Wallmerod 1990 weiter im Aufwind Das 8. J ahr des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Bundesre­publik Deutschland seit 1982 war auch für die Volksbank Montabaur-Wallmerod ein glänzendes Geschäftsjahr, so Hans Jürgen Höher, Vorstandssprecher der Volksbank. Die ange­strebten Wachstumsziele90 wurden in allen Bereichen des Bank- und Vermittlungsgeschäftes erheblich übertroffen.

Das Bilanzvolumen der Volksbank Montabaur-Wallmerod er­reichte 246 Mio. DM und stieg um nicht weniger als 29 Mia DM oder 13 %. Es stellt damit das größte Bilanzwachstum, was bis­her in einem Geschäftsjahr äusgewiesen werden konnte, dar. Haupterfolgsfaktoren, so der Sprecher, waren die seit einigen Jahren praktizierte markt- und kundenorientierte Organisa­tionsform in Verbindung mit einer guten Vertriebs-, Service- und Beratungsleistung des gesamten Mitarbeiterteams.

Die Kundeneinlagen stiegen im abgelaufenen Geschäfts jahr um 12 % oder 23 Mia DM auf 213 Mio. DM. Dabei bestimmten die , Unsicherheiten über die weitere Zinsentwicklung sowie die At­traktivität kurzfristiger Anlageformen die Entwicklung der Passivseite Neben denlfermingeldem waren die Inhaberschuld­verschreibungen und Sparbriefe sowie das neue Produkt »Volksbank-Rendite-Sparbuch« die Renner und Wachstumsträ­ger im Einlagenbereich. Damit sich diese positive Einlagenent­wicklung fortsetzt, wurde rechtzeitig zur diesjährigen 700-Jahr-Feier der Stadt Montabaur eine »Null-Kupon- : Inhaberschuldverschreibung«, die auch als Thfelpapier erwor­ben werden kann, mit attraktiver Rendite aufgelegt.

4 Die Kundenkredite erhöhten sich im vergangenen Geschäfts- i jahr um 8 % auf 191 Mia DM. Die wesentlichen Impulse gingen

hierbei von den Wohnungsbauinvestitionen und den Expan- sionsfinanzienmgen der gewerblichen Wirtschaft aus. Demzu­folge hatte auch der lanfristige Darlehensbereich mit einer Stei­gerungsrate von über 13 % den höchsten Wachstumsschub zu verzeichnen.

Nahezu 7.400 Bankteilhaber mit weit über 31.000 Geschäftsan­teilen tragen unsere Bank, so der Sprecher. Der ständige Zu­strom von neuen Mitgliedern, im Jahr90 waren es rd. 400, be­weist, daß die Untemehmsform der »Genossenschaftsbank« nach wie vor »in« ist und eine positive Zukunft hat.

Seit J ahren erhalten die Teilhaber eine Rendite von ü ber 10 % auf 4 ihre Geschäftsguthaben. Das gute Betriebsergebnis in 1990 läßt wiederum eine Dividendenzahlung in dieser Größenord­nung erwarten.

! Ein für die Volksbank immer bedeutender werdender Bereich, das Vermittlungsgeschäft, kann sich mehr als sehen lassen. Be­sonders erfolgreich waren hier das Immobilienteam sowie die »Börsianer« der Bank, die Berater im Wertpapiergeschäft. Durch intensive Zusammenarbeit mit den Bezirksleitem der Verbundunternehmen erzielte die Volksbank Montabaur- Wallmerod insbesondere im Versicherungs- und Bausparge- : schäft ein Ergebnis, das weit über den Erwartungen liegt. Auch

4 die Entwicklungszahlen im Auslandsgeschäft zeigen, daß die 4 eingeleiteten vertriebswirksamen Maßnahmen mehr und mehr

| greifen und den angestrebten Erfolg bringen.

Die Folgen des Wiederaufbaus der 6 neuen Bundesländer für den Geld- und Kapitalmarkt sind allerdings noch schwer ab­schätzbar. Dabei sollte die Warnung der Bundesbank sehr ernst genommen werden, im Falle einer möglichen Gefährdung der Geldwertstabilität die Zinsen weiter zu erhöhen. Mitentschei­dend für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung werden auf jeden Fall der Ausgang der Golfkrise sowie die weiteren Demo­kratisierungsbemühungen in der UdSSR sein.

Das Zinsniveau dürfte sich aus heutiger Sicht in einer Schwan­kungsbreite von plus/minus ein Prozent bewegen. Für Aktien­anleger heißt die Empfehlung »flüssig bleiben«, da günstigere Einstiegskurse noch kommen dürften.

Anlagen in längerfristigen Sparbriefen und festverzinslichen Wertpapieren sollten zur Zeit favorisiert werden. Die Volksbank Montabaur-Wallmerod fühlt sich zu Beginn des Jahres91 in be­ster Verfassung, um auch die Zukunft erfolgreich im Interesse ihrer Kunden und Geschäftsfreunde bewältigen zu können.

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Auch 1990 Trend zum Erdgas

Der Primärenergieverbrauch in den alten Bundesländern ist 1990 gegenüber dem Vor jahr um 1,6 Prozent auf 389,0 Millionen Tbnnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gestiegen. Der Erd­gasverbrauch lag mit 68,0 Mio. t SKE um 3,7 Prozent höher als 1989. Damit wurde eine neue Höchstmarke in der Geschichte der deutschen Erdgaswirtschaft erreicht. Der Anteil des Erdga­ses am Primärenergieverbrauch stieg entsprechend auf 17,5 Prozent. So konnte das Erdgas seine Position als drittwichtig- ster Energieträger festigen. Grundfür diese Zunahme waren der Konjunktur verlauf und die positive Anschlußentwicklung im Bereich der Haushalte und Kleinverbraucher: 1990 entschieden sich 63 Prozent aller Bauherren für die Erdgasheizung. Ihr An­teil an der Gesamtzahl der Wohnungen erhöhte sich damit auf rund ein Drittel.

Die Vorteile des Kabelanschlusses gegenüber der Satellitenschüssel

In Montabaur schreitet die Verkabelung zügig voran Die Medienvielfalt wächst, und das Angebot, besonders im Be­reich von Fernsehen und Rundfunk, steigt ständig. Bis zu 36 TV- und 30 Hörfunkprogramme werden derzeit über Satellit ausge­strahlt.

Über die herkömmliche Hausantenne werden jedoch nur die Grundprogramme ARD, ZDF und das jeweilige Dritte an gebo­ten. In wenigen Gebieten können auch RTL-plus, SAT1 und teil­weise Pro7 terrestrisch empfangen werden.

Und wer sich auf die Antenne beschränkt, bleibt von den neue­ren Entwicklungen, wie einem besseren BUd durch D2-Mac und dem Breitwandfemsehen - HDTV - ausgeschlossen.

Als Alternative bietet sich da ein Kabelanschluß oder der Kauf einer Satellitenempfangsanlage an.

Hier sollte man allerdings die Vor- und Nachteile dieser beiden Möglichkeiten gründlich abwägen.

Wer sich für den Kauf einer Satellitenschüssel entscheidet, soll­te vorher wissen, daß die Programmanbieter in der Vergangen­heit oft die Satelliten gewechselt haben. So kann es unter Um­ständen passieren, daß eine Parabolantenne wertlos wird bzw. unter hohem Kostenaufwand umgerüstet werden muß. Der Ka­belanschluß hingegen garantiert, daß alle aktuellen Programme ins Kabelnetz eingespeist und störungsfrei empfangen werden.

Eine Satellitenschüssel kann pro Anlage in Grundausstattung nur ein Fernsehgerät versorgen, und für die öffentlich- rechtlichen Rundfunksender ist weiterhin eine Hausantenne nötig. Anders beim Kabelanschluß: Die Fernsehprogramme­kommen über den Hausübergabepunkt in optimaler Qualität di­rekt zu den Empfangsgeräten. Eine Satellitenempfangsanlage muß schon sehr aufwendig sein, um die gleiche Programmpalet­te bieten zu können wie das Kabel.

I Zwei Kundenseminare in der Akademie Deutscher Genossen- schäften auf Schloß Montabaur sowie das erstmals durchge- | führte Bauherren-Seminar in der Stadthalle Montabaur brach- ten seitens der Teilhaber eine sehr positive Resonanz. Diese Se­il minarveranstaltungen werden wir auch in 1991 fortsetzen, so Höher. Begonnen wird mit dem »Informationsabend für Bau-

I : herren« am 16. Januar 1991,19.30 Uhr, in der Akademie Deut-

II scher Genossenschaften auf Schloß Montabaur.

fl Das Jahr91 sieht Höber wirtschaftlich alles in allem unterposi- I! tiven Vorzeichen.

Das Rundfunkprogrammangebot beschränkt sich bei der Satel­litenschüssel noch auf sehr wenige Programme, die nur mit Hilfe von hochwertigen Endgeräten empfangen werden können. In das Kabelnetz hingegen werden alle am Ort empfangbaren UKW- und Satellitenprogramme eingespeist.

Videobesitzer, die über einen Kabelanschluß verfügen, können ein Satellitenprogramm aufzeichnen und gleichzeitig ein ande­res Satellitenprogramm anschauen. Dies leistet eine einfache Parabolantenne nicht, denn mit der Schüssel kann imm er nur ein Satellitenprogramm empfangen werden.