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Wochenblatt VG Montabaur

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Auch an den Wirtschaftswegebau erinnerte der Ortsbürgermeister. Heu­te sei es schon eine Selbstverständlichkeit, den WegIn der Elbert, der früher eine holprige Grasnarbe gewesen sei, als Wander- und Radweg nach Oberelbert zu benutzen. Ebenso seien der Weg zum Forsthaus und auch der Wirtschaftsweg von der Waldstraße entlang des Gambachs aus­gebaut worden. Ferner sei der Fuß- und Radweg von Niederelbert nach Montabaur gebaut und damit ein durchgehender Radweg zur Kreisstadt geschaffen worden. Der Rundwanderweg um das Dorf ermögliche jetzt Niederelbert von seinen schönsten Seiten zu betrachten, und vom frei­gestellten AussichtspunktSteinkauf mit dem Treppenabstieg zum Dorf haoe man einen herrlichen Blick über das schöne Dorf.

Großen Ärger, so führte Ortsbürgermeister Bode weiter aus, hätten ihm die Kostensteigerungen im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Elbert- halle bereitet. Doch müsse man deutlich sagen, daß die Bau- und Ausstat­tungssubstanz der Halle auch den Baukosten entsprechen. Die Turnhalle sei eine modernsten sportlichen Anforderungen gerecht werdende Sport­stätte, und wie alle Niederelberter, die bisher die Dorfgemeinschaftsräume benutzt hätten, bestätigen, habe die Ortsgemeinde funktionsgerechte und repräsentative Räumlichkeiten für das Dorf geschaffen. Die dafür aufge­wandten finanziellen Mittel seien sinnvoll eingesetzt worden, denn jede andere vom Gemeinderat im Vorfeld des Wiederaufbaus der Elberthalle dis­kutierte Lösung hätte die Ortsgemeinde finanziell weitaus mehr belastet. Im übrigen seien die Mehrkosten beim Bau der Elberthalle in einer fairen Weise zwischen der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinde aufgeteilt worden, und zudem habe die Ortsgemeinde aus Mitteln der Landesre­gierung einen weiteren Zuschuß von 280.000, DM zur Verringerung ihrer Belastungen erhalten.

Ortsbürgermeister Bode verwies ebenso auf zahlreiche ökologische Maß­nahmen. Hier hob er u.a. die Anlage von Streuobstwiesen und Feld­hecken, die Sicherung seltener Orchideenvorkommen und den Biotop­lehrpfad hervor. Auch seien in seiner Amtszeit alle Flächen für eine Fried­hofserweiterung erworben worden, für die bereits ein genehmigter Plan vorliege. Mit dem BebauungsplanRund ums Rathaus habe man die Vor­aussetzungen für eine Neugestaltung der Flächen hinter dem Rathaus geschaffen, und als erster Schritt hierzu seien der Ankauf und der Abbruch des Hauses Kirchstr. 1 zu bewerten.

Er bedauerte, daß es trotz vielfältiger Bemühungen in seiner Amtszeit nicht gelungen sei, einen SB-Markt zur Sicherung der Lebensmittel-Grundver­sorgung in Niederelbert anzusiedeln. Mit dem BebauungsplanWiesen unter dem Dorf habe man jedoch die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dort die notwendigen Flächen bereitzustellen. Als eine unver­hoffte finanzielle Belastung habe sich die Sanierung des Bachgewölbes erwiesen, für die Kosten in Höhe von 555.000, DM aufzuwenden gewe­sen seien. Aber auch hier hätte sich durch entsprechende Zuschüsse der Eigenanteil der Ortsgemeinde auf 139.000, DM verringert.

Das Wappen der Ortsgemeinde, die Gestaltung der Ortsfahne, die Her­ausgabe der Ortschronik und des Bildbandes seien als herausragende Ereignisse auf kulturellem Sektor zu bezeichnen.

Wenn man insgesamt Bilanz ziehe, so könne man auf erfolgreiche Jahre zurückblicken. In diesem Zusammenhang sei jedoch deutlich hervorzu­heben, daß die aufgezeigten Maßnahmen nur deshalb vollzogen werden konnten, weil der Ortsgemeinderat dies durch die entsprechenden Beschlüsse sicherstellte. Insofern hätten Bürgermeister, Beigeordnete und Gemeinderatsmitglieder gemeinsam die vielfältigen positiven Verände­rungen herbeigeführt. Vergessen dürfe man auch nicht die Gemeindear­beiter, die sehr viel zum positiven Erscheinungsbild der Gemeinde bei­getragen hätten. Niemand könne beispielsweise die Bruchsteinmauern und -pfeiler im Dorf übersehen, die Alfred Höber mit großem handwerk­lichem Geschick gemauert habe.

Die vielfältigen Investitionen der letzten 10 Jahre seien nur möglich gewe­sen, weil der Gemeinde Niederelbert in dieser Zeit insgesamt 2. 936,498,29 DM Zuschüsse gewährt worden seien. Zur finanziellen Situa­tion der Ortsgemeinde bemerkte Ortsbürgermeister Bode, daß 1989 im Jahre seiner Amtsübernahme die Gesamtverschuldung der Ortsgemein­de 235.931,58 DM betragen habe. Dies entsprach einer Pro-Kopf-Ver- schuldung von 140,70 DM. Die Gemeinde sei wohl derzeit schuldenfrei, man müsse jedoch am Jahresende zur Finanzierung abgeschlossener und laufender Investitionen einen Kredit aufnehmen. Der voraussichtliche Kreditbedarf der Ortsgemeinde werde zum Rechnungsabschluß des 31.12.1999 etwa 285.000 DM betragen. Bei dieser Prognose bedeute dies eine Pro-Kopf-Verschuldung von 168, DM. Die derzeitige Pro-Kopf-Ver- schuldung in Rheinland-Pfalz betrage bei Ortsgemeinden in der Größen­ordnung von 1.000 - 3.000 Einwohnern 611, DM, im Westerwaldkreis 646, DM und in der Verbandsgemeinde Montabaur 458, DM. Hätte man nicht das Bachgewölbe sanieren müssen und auf den Ankauf und Abbruch des Hauses in der Kirchstr. 1 verzichtet, dann wäre die Ortsge­meinde sogar schuldenfrei ins nächste Jahrtausendgegangen.

Der Ortsbürgermeister dankte den Beigeordneten und Ratsmitgliedern für die faire und menschlich angenehme Zusammenarbeit in den letzten 10 Jahren und für den Diskussionsstil, den man trotz unterschiedlicher Mei­nungen gepflegt habe. Er bedankte sich bei den Fraktionsvorsitzenden Hubert Hübinger, Winfried Diedert (1989-1994) und Helga Wiecherung für die angenehme Zusammenarbeit.

Nach 30jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit, davon 25 Jahre in der Gemeinde Niederelbert, bat er um Verständnis, wenn er nunmehr mit dem Hinweisjetzt reicht's, das Amt in jüngere Hände übergebe. Im übrigen hinterlasse erein geordnetes Haus und ein wohlbestelltes Feld. Den Ratsmitgliedern und Beigeordneten wünschte er weiterhin eine erfolgrei­che und gute Zusammenarbeit zum Wohle von Niederelbert.

Nri

Abfallablagerung bei den Glascontainern

ln letzter Zeit wurde festgestellt, daß bei den Glas- bzw. h, nern Abfälle der unterschiedlichsten Art abgestellt werden. Dieso vor allem bei den Glas- und Kleidercontainern am Kirmesplatz Dort wurden u. a. Kleinfernseher, Farben und sonstige Abfällea die dann von der Ortsgemeinde zu entsorgen sind.

Ganz bequeme Mitbürger stellen die Glasabfälle in Kartons uimI Stoffeinkaufstaschen neben den Behältnissen ab und erwarten »ä die Gemeindebediensteten dieselben in die Container werfen Sollten sich derartige Verhaltensweisen fortsetzen, wird dies wofibl sequenz führen, zumindest den Containerstandort am Kirmesnbf! ge zu stellen.

Willi Bode, Ortsbürge r

Fundsache

Auf dem Weg zum Sportplatz wurde ein Musikinstrument mit Etuin gefunden. Die Fundsache kann im Rathaus abgeholt werden.

Willi Bode, Ortsbürger,

Westerwald-Verein Niederelbert

Der Westerwald-Verein Niederelbert lädt am 15.08.1999 zu einen! Wanderung ein. Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Rathaus und was von dort nach Neuhäusel, Eitelborn und weiter zur RuineSpoM. Über Arzbach führt der Weg dann nach Niederelbert zurück, Diel derstrecke beträgt ca. 22 km mit einem Höhenunterschied von ei m. Gäste sind wie immer willkommen. Wanderführer Bechthold:

SV Blau-Weiß Niederelbert

Fußballdorfturnier

Die Spielpaarungen werden am Samstag, 14.08.1999, um 16.00Ui dem Sportplatz bekanntgegeben.

Spiebeginn am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag ab11,0l)jf Wer einen Kuchen spenden will, bitte bei Katja Fasel, Tel. 904861)1 woch, 11.08.1999, melden.

Sil

Oberelbert

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Oberelbert

donnerstags.von 18.00 bis 19.35]

Gemeindeverwaltung, Tel. und Fax:..

Ortsbürgermeister, Telefon.0

Vermietung der Stelzenbachhalle:

Jürgen Mans.0

Vermietung des Sportlerheimes: : :

Rolf Neeb.026M

Öffentliche Bekanntmachung '

Fortschreibung bzw. Überarbeitung und Neuerstellung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Montabaur hier: Durchführung der Offenlage nach § 3 II BauGB |

(Baugesetzbuch)

Der Rat der Verbandsgemeinde Montabaur hat in seiner Stof 02.06.1999 den Beschluß gefaßt, den Entwurf zur FortschreibungJ Überarbeitung und Neuerstellung des Flächennutzungsplanes öft auszulegen.

Siehe hierzu die unter dep Verbandsgemeindemitteilungen abgedij Veröffentlichung.

Sperrung der Backhausstraße anläßlich der Kirmes 1999

ln der Ortsgemeinde Oberelbert wird anläßlich der KirmesfeierlicÖ in derzeit von Freitag, 06.08.1999,18.00 Uhr, bis Dienstag, 10.0» 6.00 Uhr, die Backhausstraße gesperrt.

Wir bitten alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Beachtung und} ständnis!

Verbandsgemeinde Montabaur - Ordnungsamt -

Kirmes in Oberelbert

Liebe Oberelberterinnen, liebe Oberelberter,

am kommenden Wochenende feiern wir unsere diesjährige Ki seit einigen Jahren hat der Kirmeswirt Werner Schmidt wieder für® les Kirmesprogramm gesorgt und für die Kinder und Jugendlich®« seit vielen Jahren die Schaustellerfamilie Pfeiffer mit ihren Gesc u "

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