Wochenblatt VG Montabaur
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Schweitzer zeigte sich nunmehr zufrieden, daß mit den Landeszuschüssen wichtige kommunale Vorhaben in den betroffenen Gemeinden umgesetzt werden können.
Im einzelnen erhält die Gemeinde Berod für die Erweiterung und den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses vom Land 275.000 DM und die Gemeinde Hundsangen für den Anbau eines Mehrzweckraumes an die Schulturnhalle 100.000 DM. Mit 80.000 DM Unterstützung kann Hübingen rechnen, um im Ort ein Haus für gemeindliche Zwecke umzubauen. Nach Montabaur fließen 250.000 DM, um den kommunalen Anteil an den Baukosten für den ICE-Bahnhof zu fördern.
Höhr-Grenzhausen will eine multifunktionale Begegnungsstätte im Stadtpark bauen und erhält dafür vom Land 160.000 DM. Der Gemeinde Deesen werden für zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen an der ICE-Strecke 100.000 DM zur Verfügung gestellt und um die Stelzenbachhalle in Oberelbert zu erweitern, gibt es einen Landeszuschuß von 180.000 DM. Über eine Nachbewilligung in Höhe von 280.000 DM für den Wiederaufbau der Elberthalle kann sich Niederelbert freuen. Mit diesen Maßnahmen, so der SPD-Abgeordnete, erhält auch die Bauindustrie im Westerwald einen Anschub, der sich positiv auf dem Arbeitsmarkt auswirkt.
Existenzgründungsseminare
Der Schritt in die Selbständigkeit sollte gut vorbereitet sein
Übereilte und unüberlegt durchgezogene Existenzgündungen enden allzuoft in der Pleite. Der Start in die berufliche Eigenständigkeit will sorgfältig geplant und vorbereitet sein. Deshalb bietet die Kreishandwerkerschaft des Westerwaldkreises wie in den vergangenen Jahren ein Existenzgründungsseminar an, das an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden in Montabaur stattfindet.
Die Teilnahme ist offen für alle Bereiche von Handel, Handwerk und Dienstleistung. Das Seminar richtet sich an all diejenigen, die sich in nächster Zeit selbständig machen wollen oder sich bereits mit der Planung der Existenzgründung befassen und an Betriebsgründer, die sich noch in der Anlaufphase befinden.
Der Schritt in*die Unabhängigkeit will wohlüberlegt sein; deshalb bedarf er einer sorgfältigen Vorbereitung. Von der wichtigen Markterkundung bis zur Auswahl der richtigen Rechtsform und der Sicherstellung der Finanzierung muß eine' Vielzahl von Details beachtet werden.
Die Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft haben immer wieder mit Exi- ste.nzgründern zu tun, die sich nicht ausreichend vorbereitet und voreilig die Betriebsgründung vollzogen haben. Nachbesserungen am Unternehmenskonzept oder Hilfen bei den Finanzierungen sind im nachhinein nur noch sehr schwer möglich.
Mit dem Existenzgründungsseminar soll den Teilnehmern ein Leitfaden für die Vorbereitung und Gründung an die Hand gegeben werden. Mit Hilfe von Checklisten und Fallstudien werden die für die Gründung wichtigen Themenkreise behandelt sowie Beratungs- und Informationsmöglichkeiten aufgezeigt.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Kreishandwerkerschaft des Westerwaldkreises, Telefon 02602/100520.
Samstag, 19.06.1999:
Hachenburger Brauer-Power ‘99
Am Samstag, 19.06.1999, geht ab 19.00 Uhr am Hof der Hachenburger Brauerei zum 6. Mal der “Punk” ab. Superbands spielen bei freiem Eintritt am Hof und in den Hallen der Hachenburger Brauerei.
Auch in diesem Jahr rechnen die Gastgeber, die Jugend der Brauerei, wieder mit gut 15.000 jungen und junggebliebenen Gästen.
Also auf zur Hachenburger Brauer-Power ‘99!
Gedruckte Infos
Tips rund um die Selbsthilfe enthält das “Selbsthilfe-Info”, die Broschüre der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS).
Themen wie z.B. “Neurodermitis - Asthma und Allergien”, “Lese- und Rechtschreibschwäche” sowie ein weiterer Beitrag aus der Reihe “Alternative Heilmethoden” stehen dem Leser in dieser Ausgabe zur Verfügung. Zu beziehen ist das “Selbsthilfe-Info” kostenlos über WeKISS, Tel. 02663/2540.
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Deutsche-ILCO-Gesprächskreis
Hachenburg/Westerwald
Der ILCO-Gesprächskreis Hachenburg ist ein Gesprächskreis von betroffenen Menschen mit einem künstlichen Darmausgang oder einer künstlichen Harnableitung (Stoma), die sich zum Erfahrungsaustausch regelmäßig treffen.
Zu unserem Treffen am Samstag, 15.05.1999, 15.00 Uhr imn “Scharfen Eck”, in Hachenburg, laden wir herzlichst alle Betmtr ® Neubetroffene oder Angehörige, Freunde von Stomaträqern kfi 1 überden ILCO-Gesprächskreis unterderTel.-Nr.: 06435 /ar 7 c„ ni1 t Uhr informieren. ^^8375nachi;
Durch Zecken übertragene Erkrankunaen fqiJ und Lyme-Borreliose ^
ln den kühl-gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel sind blutsa Zecken die wichtigsten Überträger von Krankheitserregern Sie™ innerhalb der Spinnentiere zur großen Gruppe der Milben und ln * Außenparasiten landlebender Wirbeltiere auf. Die in weitenTei^c pas - auch in Deutschland - wichtigsten Infektionskrankheiten *1 Zeckenstich erworben werden können, sind die bakterielle Lvmpi?
liose und die virale FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitisj der multisymptomatischen Lyme-Borreliose kommen allein in Dp j land alljährlich Tausende neuer Erkrankungsfälle hinzu. Die 2 Deutschlands erworbenen und diagnostisch abgesicherten FSME-eJ kungsfälle belaufen sich derzeit auf etwa 150 bis 300 pro Jahr (19? 1998). Die Anzahl an Neliinfektionen ohne klinisch auffällige siJ dürfte erheblich darüber liegen, da nicht jede infizierte Person • erkrankt. Die Rekonvaleszenz nach einer durchgemachten FSMEl sich über Wochen und Monate hinziehen. Schwerwiegende Firmä verlaufen tödlich.
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Überträger auf den Menschen dürfte in fast allen Fällen von FSIIll Lyme-Borreliose der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus, FamilieSs zecken) sein, die mit Abstand häufigste einheimische Zecke. Dieshai mutiich dazu beigetragen, daß beide Krankheiten in der Öffentlich)^ fig miteinander verwechselt werden, was die Aufklärung überwil prophylaktische Maßnahmen erschwert. Grundsätzlich besteht eil kes Interesse der Bevölkerung an diesem Problemkreis, denn jede! erleiden sehr viele Menschen Zeckenstiche und fürchten mögliclj gen. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) a
Die FSME tritt nicht überall dort auf, wo die Überträgerzecke, der Ge ne Holzbock, vorkommt, sondern ist auf bestimmte sogenannt!Ei miegebiete beschränkt. Die große Mehrzahl an FSME-Erkranm Deutschland wurde in den letzten Jahren in Bayern und Baden-Wi berg erworben. Vereinzelte Fälle wurden auch aus Hessen, Sachsf Thüringen gemeldet. Sofern man sich Zeckenstichen aussetztj be; auch in einer ganzen Reihe weiterer europäischer, Länder und in» Teilen Mittelasiens ein FSME-Infektionsrisiko. Die Durchseuch! Zeckenpopulationen liegt in Europa selten höher als 3 bis 5 ^ hl sogar unter 1 %.
Die Symptomatik kann äußerst schwerwiegend sein. Fälle mit neu! Langzeitschäden kommen vor. Da es derzeit keine Möglichkeitgibf akute FSME wirksam zu behandeln, kommt der Prophylaxe eineba dere Bedeutung zu: Es besteht die Möglichkeit einer vorbeugend^ ven Immunisierung. Diese wird leider häufig unkorrekt als “Zeel impfung” bezeichnet, obgleich sie ausschließlich gegen c schützt, keineswegs aber gegen andere Risiken im Zusammen® Zeckenstichen. Eine Schnellimmunisierung innerhalb drei Wo| kann nur mit dem in Deutschland hergestellten Impfstoff dur| führt werden, bei den anderen dauert es sechs bis neun Monate. Zea abweisende Mittel (Zeckenrepellents) und eine gründliche InspektlöJ Kleidung und Körper nach der Exposition können zwar das T'" Zeckenstichs mindern, aber keinen absoluten Schutz verleihen, Z« wird das FSME-Virus bereits in den ersten Minuten des Zeckens| auf den Wirt übertragen, zu einer Zeit also, zu der ein Stich mit grö Wahrscheinlichkeit vom Betroffenen unbemerkt bleibt, denn erveruii keine Schmerzen. Diese diskrete Art des schmerzlosen Stiches ist wesentlicher Grund dafür, daß Zeckenstiche vielfach überhaupt) wahrgenommen werden.
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Das erspart Ihnen und uns unnötige Arbeit.- Wir danken für Ihre Bemühungen. VERLAG + DRUCK LINUS WITTICH KG>

