Wochenblatt VG Montabaur
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Nach Abschluß des Haushaltsjahres 1998 wird die Ortsgemeinde Nentershausen über Rücklagemittel von voraussichtlich 4.750.000,00 DM verfügen. Diese überaus erfreuliche Entwicklung ist im wesentlichen auf erhebliche Mehreinnahmen beim Holzverkauf und bei der Gewerbesteuer sowie auf Verlagerungen von Investitionen zurückzuführen. Neben der Tatsache, daß die Ortsgemeinde seit vielen Jahren schuldenfrei ist, bildet der Rücklagenbestand eine sehr solide Basis für die Aufstellung des Etats 1999.
Haushalt 1999:
Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 3.900.000,00 DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 2.518.000,00 DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaüshalt 1.390.000,00 DM.
Da zur Finanzierung der anstehenden Investitionen weder Kredite benötigt werden noch Verpflichtungsermächtigungen zu veranschlagen sind, erübrigt sich deren Festsetzung.
Gegenüber 1998 treten keine Veränderungen bei den Steuersätzen ein.
Verwaltungshaushalt:
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt von 2.359.000,00 DM üm 159.000,00 DM auf nunmehr 2.518.000,00 DM.
Dieser Anstieg ist schwerpunktmäßig darauf zurückzuführen, daß das Volumen des Forsthaushaltes gegenüber dem Vorjahr um rund 100.000,00 DM ansteigt, die Zinseinnahmen aufgrund der Rücklage um 25.000,00 DM anwachsen und im Unterabschnitt Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen - sich Mehreinnahmen von rd. 13.000,00 DM abzeichnen.
Wie in all den Vorjahren wird der Bereich der Einnahmen geprägt von dem Steueraufkommen. Dieses Aufkommen
erbringt 79,59 % aller Einnahmen des Verwaltungshaushaltes.
Die weiteren Einnahmen der Ortsgemeinde erwartet man aus folgenden Bereichen:
1999
1998
Erstattungen, Zuweisungen
1,11 v.H.
0,26 v.H.
Gebühren
1,11 v.H.
1,11 v.H
Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten und sonst. Verwaltungsund Betriebseinnahmen
7,62 v.H.
4,92 v.H.
Sonstige Finanzeinnahmen
10,57 v.H.
9,29 v.H.
(Konzessionsabgaben, Zinsen)
Die Ansätze für die laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushaltes'beru- hen auf den Erfahrungswerten des Vorjahres, sind aufgrund von Berechnungen ermittelt worden, beinhalten gesetzliche oder tarifvertragliche Vorgaben und berücksichtigen Wünsche der Ortsgemeinde.
Nachfolgend soll verdeutlicht werden, welchen prozentualen Anteil die einzelnen Ausgabenbereiche an den Gesamtausgaben des Verwal
tungshaushaltes haben:
1. Personalausgaben.1.6,72 v.H.
2. Verwaltungs- und Betriebsausgaben.17,28 v.H.
3. Zuschüsse für soziale Zwecke oder
ähnliche Einrichtungen.5,21 v.H.
4. Umlagen. 62,06 v.H.
5. Zuführung zum Vermögenshaushalt. 8,73 v.H.
Die freie Finanzspitze der Ortsgemeinde Nentershausen errechnet sich unter Beachtung der als einmalig anzusehenden Umlegungskosten (5.000,00 DM) für das Haushaltsjahr 1999 mit einem Überschuß von 225.000,00 DM.
Vermögenshaushalt:
Das vom Ortsgemeinderat am 02.07.1999 beschlösse- Investitionsprogramm bildet die Grundlage für die Aufstellung des Vermögenshaushaltes. Art und Umfang der sich hieraus ergebenden Vorhaben bestimmen das Volumen. Nach dem Willen des Ortsgemeinderates sind demnach für folgende Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen und Ausgaben
die. entsprechenden Haushaltsmittel bereitzustellen:
1. Ergänzung der Büroeinrichtung.2.000,00 DM
2. Bauausgaben Kinderspielplätze.10.000,00 DM
3. Bauausgaben Stadiongebäude.43.000,00 DM
4 Sanierung des Sportplatzes.287.000,00 DM
5. Neugestaltung der Freifläche Koblenzer Straße/
Niedererbacher Straße.25.000,00 DM
6. Fertigstellung der Grillhütte/Außenanlagen.2.000,00 DM
7. Zuweisung für Dorferneuerungsmaßnahmen.....2.000,00 DM
8. Erneuerungs-/Sanierungsmaßnahmen an Gemeindestraßen .100.000,00 DM
9. Erschließung Lahnstraße einschließlich Straßenoberflächentwässerungsanteil .125.000,00 DM
10. Erschließung “Im Hasenacker”.70.000,00 DM
11. Bürgersteigausbau Niedererbacher
Straße.40.000,00 DM
12. Umbau des Marktplatzbereiches.60.000,00 DM
13. Überquerungshilfe Naspa/Apotheke.15.000,00 DM
14. Finanzierungsanteil Fahrbahn Niederbacher
Straße.3.000,00 DM
15. Straßenbeleuchtungserweiterung.30.000,00 DM
16. Anschaffung eines Bodenbelages/Freiherr-
von-Stein-Halle.6.000,00 DM
17. Errichtung eines Bauhofes.355.000,00 DM
18. Ausbau von Wirtschaftswegen.30.000,00 DM
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Nr.);
19. Errichtung einer Buswartehalle.. 000 0Q
20. Erwerb von Grundstücken. 1 80.0000n ^
Zur Finanzierung der Maßnahmen des Jahres 1999 werden folaenri J
nahmen erwartet: a ae , E t
1. Darlehensrückzahlungen. . q 00 1«
2. Zuweisung des Landes zur Sanierung des Sportplatzes 4
1Rate .30.000,00 j
3. Ausbaubeiträge Bürgersteige Niedererbacher i
Straße.!.35.000,00
4. Zuweisung des Landes zum Ausbau der Bürgersteige
Niedererbacher Straße.24.000 00 j
5. Zuweisung des Landes zum Ausbau des ’ j
Markpatzbereiches.15.000 00
6. Zuweisung von den VG-Werken..9.600 001
7. Zuweisung des Vereinsringes für die
Anschaffung eines Bodenbelages.2.000,00 P
8. Einnahmen aus der Veräußerung von Grundstücken.145.000,00
9. Zuführung vom Verwaltungshaushalt.220.000,001
10. Entnahme aus der allgemeinen
Rücklage.908.400 001
Ausblick 2000 bis 2002:
Zuweisungen für Dorferneuerungsmaßnahmen, die Fertigstellung 1 ^ Industriegebietes “Lahnstraße”, die Erschließung “Im Hasenackenit Erweiterung der Straßenbeleuchtung sowie die Erschließung des Geä begebietes bilden mittelfristig die Investitionsschwerpunkte. f Die Finanzierung aller Maßnahmen stellt die Ortsgemeinde Nentersl sen vor keine Probleme.
Wahl von stellvertretenden Wahlleitern gern. § 59 KWG
Der Ortsgemeinderat wählte als stellvertretende Wahlleiter bei der k| men den Kommunalwahl am 13.06.1999:
- Andreas Heidrich für den Bezirk “alte Turnhalle” und
- Helmut Ortseifen für den Bezirk “neue Turnhalle”.
III. Änderung des Bebauungsplanes "Ortsmitte” der Ortsgemej Nentershausen für das Grundstück Flur 1, Parzelle 154/2 Der Ortsgemeinderat beschloß, den Bebauungsplan “Ortsmitte" für* Grundstück Flur 1, Flurstück 154/2 zu ändern. Gleichzeitig stimmte^ Ortsgemeinderat dem Entwurf zur Änderung des Bebauungspla “Ortsmitte” einschließlich Begründung sowie zeichnerischen und ti chen Festsetzungen in der Form zu, wie er dem Rat in der heutiger zung Vorgelegen hat. Die vorgezogene Bürgerbeteiligung nach i BauGB wird in der Form durchgeführt, daß die Entwurfsplanungj schließlich Begründung sowie textlichen und zeichnerischen Festsetl gen für die Dauer eines Monats beim Bauamt der Verbandsgemeij Verwaltung Montabaur eingesehen werden kann. Die Verbandsgen] deverwaltung wird beauftragt, gleichzeitig das Verfahren zur Beteilig der Träger öffentlicher Belange nach § 41 BauGB einzuleiten. Neubau Bauhof in Nentershausen:
Der Ortsgemeinderat beschloß, folgende Aufträge zu vergeben:
Estrich- und Fliesenarbeiten Trockenbau- und Schreinerarbeiten Malerarbeiten
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Hallenwart
Für die Betreuung von außersportlichen Veranstaltungen in der Frei| v.-Stein-Halle (z.B. Konzerte, Fastnachtsveranstaltungen) wird ab so! ein neuer Hallenwart gesucht. Der bisherige Hallenwart hat seine Ta keit aus zeitlichen Gründen aufgeben müssen. Die Tätigkeit besteh™ in, den Auf- und Abbau der Ausstattungsgegenstände vor und nach Veranstaltungen zu überwachen. Technisches Verständis für das Bi nen der Übertragungsanlage wäre wünschenswert, aber nicht Beding Interessenten melden sich bitte bis zum 10.04.1999 bei mir persönli
Hans-Jürgen Greiser, Ortsbürgermei
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Inn: Mon 4.19! |ael Gills Ve Infor Ihäftsa |ochs: 8 lerstags is: 8.0C |.Gesch; M2621
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Schäden nach Feiern in der Grillhütte ^sti
Es wird immer wieder festgestellt, daß nach Feiern in der Grillhütte ! S S .
sonen “ - Ihre Stärke” an toten Gegenständen messen, wie die Leu irstags.
fosten an der Niedererbacher Straße oder an parkenden Fahrzeug m 064£
der Weserstraße. Am Wochenende 13.-15.3.99 wurde auch noch das r'Woch e weisschild “Höchstgeschwindigkeit” 70 km/h an der Niedererbacher St , s umgedrückt. Hierbei muß man schon mit vereinten Kräften zu W k,sich a gegangen sein. Daß ich für keines der angeführten “Delikte” in irget 3rba nc | S ner Weise Verständnis zeigen kann, brauche ich wohl nicht extrazul nen. Interessant ist jedoch die Tatsache, daß solche Sachen nurpa ren, wenn Jugendliche oder “Heranwachsende” in der Hütte feiern Veranstalter (Mieter) schließe ich aus. Übrig bleiben nur die Best pin- rrc (sind das “Gäste”, die dem Einladenden Ärger bereiten?), oder sir Sng “pjt
ganz andere Gruppen, die nur ein schlechtes Bild auf die jugendli ;j en Un , Nutzer werfen wollen? Im Interesse aller Nutzer und vor allem der Geb Gnftig 0
digten bitte ich jeden aufzupassen und solche Personen die Ärgernist jichen 2
ten, zu melden. . Irsich”
Die Grillhütte wurde in erste Linie für unsere Jugend so schön restai rfordert und nutzbar gemacht, deshalb, liebe Jugendliche, erhaltet Euch l itentdec “Domizil Grillhütte”. Hierzu gehört auch der Weg von und zur Hütte, j |, erur Euer Hans-Jürgen Greiser, OrtsbürgerW [OrAnfäi
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