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Wochenblatt VG Montabaur

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Die Bilanzsumme übersprang diehalbe Milliarden-Grenze und erreichte 507 Mio. DM, was einem Zuwachs von 26 Mio. DM oder 5,4 % entspricht. Angesichts niedrigerer Sparquote und der durch freund­liche Börsen favorisierten Aktienanlage waren die Fortschritte im Kon­tensparen eher verhalten. Dennoch stiegen die Kundeneinlagen alles in allem um 23 Mio. DM oder 5,9 % auf 408 Mio. DM Eine recht lebhafte Nachfrage nach Immobilienkrediten für den privaten Wohnungsbau und Investitionsfinanzierungen der Unternehmen präg­ten die Ausleihungen. So stieg das bilanzwirksame Kreditvolumen um 3,4 % und inklusiv der vermittelten zinsgünstigen Hypothekendarlehen um 33 Mio. DM oder 8 %. Im Wohnungsbau wurden langfristige Fest­zinsdarlehen bevorzugt, während im Unternehmensfinanzierungsbe­reich die zinsgünstigen Programmkredite stark nachgefragt waren.

Im Dienstleistungssektor konnten die Zielplanungen nicht nur erreicht, sondern teilweise erheblich überschritten werden. Die turbulente aber letztlich freundliche Börsenentwicklung ließ auch das Wertpapierge­schäft unserer Kunden weiter stark expandieren. Beim Wertpapierum­satz verbuchte die Volksbank erneut ein hohes Plus von 43 % auf über 100 Mio. DM. Es war festzustellen, daß trotz der hohen Kursschwan­kungen an der Börse die Volksbank-Kunden sehr besonnen reagier­ten, was auf dieaufklärende und gute Beratung zurückzuführen ist. Im Immobiliengeschäft konnte durch neue Kooperationen das Ange­bot für günstigen und erschwinglichen Wohnraum optimiert werden. Das Immobilien- und Beratungscenter in Montabaur ist mittlerweile zu einemMekka für Immobilienkäufer und -Verkäufer geworden. Im Center bieten wir bankuntypische Öffnungszeiten an. Täglich von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr können die Kunden Immobilien- und Bankberatung in Anspruch nehmen. Auch die Hauptstelle ist täglich mittags durchgehend geöffnet. Ein Plus, das nur die Volksbank in Montabaur bietet.

Die Zusammenarbeit mit der R+V-Versicherungsgruppe im Sach- und Lebensversicherungsgeschäft und mit Deutschlands größter Bauspar­kasse, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, war mit neuen Spit­zenergebnissen ausgezeichnet. Letztere hat in Zusammenarbeit mit der Union Investment-Gruppe mit dem 3-P-Produkt ins Schwarze getroffen. 3 P steht für das neue Kombi-Produkt Bausparen und Akti­ensparen, das dreimalige Prämie bei gewissen Einkommensgrenzen bedeutet und zur Zeit der Anlagerenner schlechthin ist.

Der Umbau, verbunden mit einer neuen Ablaufkonzeption, der Zweig­niederlassung Wallmerod war für die Volksbank als auch für ihre Kun­den ein bedeutendes Ereignis. In nur vier Monaten Umbauzeit ent­stand mit demVoba-Plus-Konzept ein völlig neues Banking - Kon­zept. Die ersten Erfahrungen sind äußerst positiv.

Modernisiert und mit Geldautomaten ausgestattet wurden die Geschäftsstellen in Hundsangen und Niederelbert und somit auch für das 24-Stunden-Banking salonfähig gemacht.

Insgesamt sind damit neun Geldausgabeautomaten, elf Kontoaus­zugsdrucker und vier Geldkarten-Ladegeräte im Einsatz.Unsere Ser­vice- und Beratungsbereitschaft erstreckt sich nunmehr auf die bekann­ten Schalteröffnungszeiten, das 24-Stunden-Banking und die jeder­zeitige Terminvereinbarung mit den Beratern. Letzteres auch völlig los­gelöst von unseren Bankstellenöffnungszeiten, so der Sprecher. Auch in 1998 verzeichnete die Volksbank den Zugang von 500 Neu­mitgliedern auf insgesamt 9.575 Bankteilhabern mit 58.704 Geschäftsanteilen.Diese Kunden stärken damit noch mehr die Lei­stungsfähigkeit ihrer Volksbank, so Höber. Für das Geschäftsjahr 1998 dürfen die Bankteilhaber wiederum mit einer Dividende von 10 % (incl. Körperschaftssteuer-Gutschrift) rechnen, die damit deutlich über dem Niveau anderer Genossenschaftsbanken liegt, bzw. bei dem extrem niedrigen Zinsniveau außerordentlich attraktiv ist.

Insgesamt hat die Volksbank fast 23.000 Kunden für die sie rd. 50.000 Konten und Depots führt, auf denen insgesamt 7,6 Milliarden DM Umsatz im Jahr 1998 abgewickelt wurden.

Sehr zufrieden zeigte sich Vorstandssprecher Höber mit dem Betriebsergebnis für das vergangene Geschäftsjahr.

Trotz rückläufiger Zinsspanne, aber ausgezeichneten Provisionser- gebnises und verhaltener Kostenentwicklung ist das Ertragsziel in vollem Umfang erreicht worden.

Viele Aktivitäten und hohen Aufwand verlangte auch das Thema EURO der Volksbank ab. Neben den EDV-Vorbereitungen mußten die beratenden Mitarbeiter der Volksbank viel Aufklärungsarbeit lei­sten und Kundenfragen beantworten. Weiter wurde diese Thematik in der Voba-Kundenzeitung mehrfach behandelt bzw. wurden diver­se EURO-Broschüren den Volksbank-Kunden zur Verfügung gestellt. Im Firmenbereich galt es die Kunden, insbesondere im Zahlungsver­kehr vorzubereiten und die neuen, EURO-tauglichen EDV-Program- me zu installieren. Seit 01.01.1999 besteht nunmehr für alle Kunden

die Möglichkeit, das Girokonto auch in der neuen Leitwährung fi« führen zu lassen. Bisher, so Höber, haben nur wenige Kunden dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Für 1999 ist der Vorstandssprecher verhalten optimistisch. Die? gnosen für das allgemeine Wirtschaftswachstum von ca. 2 %[ leicht darunter lassen nur wenig hoffen, daß eine nachhaltige? Spannung auf dem Arbeitsmarkt eintritt. Dringend notwendig ist» schnelle politische Weichenstellung und Signalgebung mit der« tigen Steuerreform, die auch kurzfristig und zwar heute - undnl erst in einigen Jahren, zu einer spürbaren Entlastung der Untern men führt. Denn die gemeinsame Währung, wenn zunächst auch als Verrechnungseinheit, wird uns weiter zunehmenden Wettbei im EURO-Land bescheren.

Ein neues, arbeits- und kostenintensivesGroßereignis ist int aktuell: Die Umstellung auf das Jahr 2000. Weite Bereiche von I) schaft und Verwaltung sind davon tangiert und es ist dringend zus, fehlen, frühzeitig die notwendigen Weichen zu stellen, damit unl'jf same und geschäftsschädigende Überraschungen vermieden wer! Bankseitig wurden die Zielgrößen für 1999 vorsichtiger geplante noch ist der Vorstand der Auffassung auch im laufenden Geschäi jahr mit einer engagierten Mannschaft ein in jeder Hinsicht vorze bares Ergebnis erreichen zu können.

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod informiert:

Bundesweite Tischtennisaktion für Mädchen und Jungen

Gesucht: Kids, gesucht: mini-Meister

Die Kleinsten sind in Montabaur zumindest für einen Tag lang die Größten. Am 06.02.1999, ab 10.00 Uhr wird unter der Regie der Tisch­tennisabteilung des TuS Montabaur in der Schulturnhalle der Joseph- Kehrein-Schule, Gelbachstraße, der Ortsentscheid der Mini-Meisterschaf­ten 1998/99 im Tischtennis, einer der größten Breitensportaktionen im f TlCfhtAnnic deutschen Sport, ausgespielt. Unter- 1 1 . .

stützt wird die Aktion von der Volks- mini-MeUterMh«ltM bank Montabaur-Wallmerod eG. ESBj

Wer mitmachen darf bei den mini-

Meisterschaften? Alle sport- und tischtennisbegeisterten Kids imAit bis zu zwölf Jahren; mit einer Einschränkung: Die Mädchen undJj gen dürfen zuvor noch nie am offiziellen Spielbetrieb, also z.B.; Meisterschafts-/Poka|spielen, Turnieren oder Ranglisten teilgenS men haben sowie keinen Spielerpaß/Spielberechtigung besitzen; Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Handln te, aber gerne einmal erste Erfahrungen mit der schnellsten Rüj schlagssportart der Welt sammeln möchte, ist herzlich eingela! Den Schläger hält der TuS Montabaur parat.

Mitmachen lohnt sich - für alle! Nicht nur, daß auf sämtliche Staij kleine Preise warten, die Besten qualifizieren sich zudem über Ort Kreis- und Bezirksentscheide bis hin zu den Endrunden der Land! verbände. Wer 10 Jahre alt oder jünger ist, dem winkt sogar die Tr nähme am Bundesfinale 1999 in Hettstedt. Zusammen mit ein! Elternteil sind die Minis der minis im Juni drei Tage lang Gast des De; sehen Tischtennis-Bundes (DTTB). Auf die Sieger des Bundesfinal wartet zudem ein Treffen mit der deutschen Nationalmannschaft, j In Zusammenarbeit mit den deutschen Volksbanken und Raiffeisf banken suchte der DTTB bereits in den vergangenen 15 Jahrenr Erfolg bundesweit nach mini-Meistern. An dieser größten Breit! sportaktion haben seit der Premiere 1983 insgesamt mehr als 636.0 Mädchen und Jungen teilgenommen.

Schriftliche Anmeldungen können ab sofort an

- Thomas Kauth, Eifelstraße 15, 56410 Montabaur oder

- Martin Perscheid, Karl-Siebert-Sträße 6, 56410 Montabaur gehen. Der TuS Montabaur und die Volksbank Montabaur-Wallmerod wünschen allen kleinen Spielern viel Spaß und Erfolg.

Ambulante Diabetiker-Schulung

Das Ev. und Johanniter-Krankenhaus Dierdorf/Selters gGmbHW vom 03.02.1999 bis 09.02.1999 erneut eine ambulante Diabe» Schulung, die nach den Kriterien der Deutschen Diabetes-Ges schaft stattfindet, an. Interessenten können sich unter der Tel.- 02626/762-1245, Sekretariat Frau Dr. Popovic, anmelden.