Montabaur
Die Natur im Dienste der VG-Werke
Neue Wege in der Abwasserreinigung und der Klärschlammbeseitigung
Abwasserreinigung und Klärschlammbeseitigung, das eine ist ohne das andere nicht möglich. Im Sinne einer nachhaltigen Reinhaltung unserer Gewässer und einer ökologisch sinnvollen und kostengünstigen Verfahrenswahl haben die VG-Werke — Betriebszweig Abwasserbeseitigung - zwei neue Anlagen in 1998 in Betrieb genommen.
So wurde die Teichkläranlage Görgeshausen mit einer SBR- Anlage erweitert. Hinter der englischen Bezeichnung »sequent- batch-reaktor« versteckt sich ein Anlagentyp, der die verschiedenen Klärprozesse während der Abwasserreinigung — in verschiedenen Zyklen — in nur einem Klärbecken vereinigt. Dadurch ist ein kostengünstiger Bau auf sehr engem Raum möglich. Neben der finanziellen Seite kommt auch die Natur nicht zu kurz: Vom Gesetzgeber wird bei Kläranlagen dieser Größenordnung nur die Reinigung der organischen Verschmutzung des Abwassers als Mindestanforderung verlangt. Die Anlage in Görgeshausen ist zum Vorteil des Bachlaufs allerdings auch auf die Reinigung des im Abwasser enthaltenen Stickstoffs sowie des Phosphors ausgelegt. Die Kläranlage Gelbachtal zwischen Giershausen und Dies wurde um eine Klärschlamm-Vererdungsan- lage ergänzt. Dieser letzte Baustein der in 1997 in Betrieb genommenen Kläranlage sichert in der vorgesehenen Laufzeit von 20 bis 25 Jahren die Verwertung des Klärschlamms der 6.000-Einwoh- ner-Anlage. Zur Arbeitsweise: In
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Klaranlage Görgeshausen
Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Mont,
Gastgeber leben wiederum vo ren Verdauungsprodukten Zudem verdunsten die Sc pflanzen über ihre Blätter Was das somit dem breiigen Schlä entzogen wird. Endprodukt di Gemeinschaftsleistung von zen, Würmern und Bakterien de.
fünf bis zehn Zentimeter dicken Schichten wird der Klärschlamm in ein Schilfbeet gepumpt. Anschließend beginnt die Arbeit der Pflanzen. Besonders aktiv wird allerdings nicht das Schilf selbst, sondern Milliarden von Bakterien und Kleinstlebewesen an seinen Wurzeln: Sie »fressen« den Klärschlamm, ihre grünen
Mons-Tabor-Bad nach Umbau wieder in Betrieb
23. Mai 1998:
Tag der offenen Tür.
Nach 1 1/2 Jahren Umbau und Sanierung besichtigen zahlreiche Besucher das Bad und genießen ein abwechslungsreiches Programm.
24. Mai 1998:
Offizielle Einweihung
In Anwesenheit von Staatsminister Walter Zuber wird das Bad in einer feierlichen Zeremonie seiner Bestimmung übergeben. Das Land hat die Baumaßnahme mit 3,8 Mio. DM gefördert. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 11,2 Mio. DM. Begünstigt durch niedrige Baupreise war es möglich, die ursprünglich nicht geplante Riesenrutsche zu bauen, ohne den Kostenrahmen zu überschreiten.
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Für seinen vorbildlichen behin tengerechten Ausbau wird Bad mit der Ehrenplakette Sozialverbandes Reichsbund ausgezeichnet.
25. Mai 1998:
Beginn des Badebetriebs
7. September 1998:
Erster Beigeordneter Edmund Sc begrüßt den 50.000 Besuche Mons-Tabor-Bad.
Ende September 1998:
Das Freibad schließt.
Oktober 1998:
In den Herbstferien lassen J und Alt »jeden Tag zu eil kleinen Urlaub« werden. Mit Besucherzahlen ist man im samt sehr zufrieden.
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