Montabaur
“Öffentl. Bekanntmachungen”
Öffentliche Bekanntmachung
Sitzung des Verbandsgemeinderates Montabaur
Die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderates Montabaur findet am Donnerstag, dem 1. Oktober 1998, im Sitzungssaal des Rathauses (Neubau) statt.
Tagesordnung Öffentliche Sitzung Beginn: 17.00 Uhr
1. Verabschiedung von Ratsmitgliedern
2. Bericht des Bürgermeisters
3. Bericht aus den Verbandsgemeindewerken
4. Nachwahl von Ausschußmitgliedern
5. Anhörung zur Einrichtung eines kommunalen Präventivrates in der Verbandsgemeinde Montabaur
-Antrag der SPD-Fraktion vom 27.03.1998
6. Seniorenaktivitäten in der Verbandsgemeinde Montabaur -Antrag der SPD-Fraktion von 15.09.1998
7. Resolution des Verbandsgemeinderates Montabaur
- auf Einrichtung einer Regionalen Schule an der Freiherr- vom-Stein-Schule Nentershausen
- auf Sicherung des Hauptschulstandortes an der Augstschule Neuhäusel
- auf Einrichtung eines 10. Schuljahres an der Waldschule Montabaur-Horressen
Antrag der CDU-Fraktion vom 17.09.1998
8. Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben für das Haushaltsjahr 1998
9. II. Nachtragshaushaltssatzung und -plan für das Haushaltsjahr 1998
10. Einwohnerfragestunde
11. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
Montabaur, 21.09.1998 (S.) Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
Hinweis auf Fraktionssitzungen
Zur Vorbereitung der Sitzung des Verbandsgemeinderates Montabaur am 01.10.1998 finden folgende Fraktionssitzungen statt: CDU: Montag, 28.09.1998,18.00 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses, 3. Stock (Neubau), Tel.: 02602/126.241 SPD: Montag, 28.09.1998, im Anschluß an die um 19.00 Uhr beginnende Veranstaltung in der Sozialstation Montabaur, Phil- ipp-Gehling-Straße 4
FWG: Montag, 28.09.1998, 19.00 Uhr, im Sozialraum des Rathauses, 3. Stock, Neubau, Tel.: 02602/126.242 B 90/Grüne: Montag, 28.09.1998, 20.00 Uhr, Kreisbüro der B 90/Grünen, Wallstraße 2, 56410 Montabaur, Tel.: 02602/994353
Notizen aus der Sitzung des Werksausschusses vom 16.09.1998
Vergabe von Aufträgen
Ein Volumen von ca. 3.225.000,00 DM hatten die vom Werksausschuß zu vergebenden Aufträge in der jüngsten Sitzung am 16.09.1998. Hiervon entfielen ca. 2.890.000,00 DM auf Bauleistungen, 195.000,00 DM auf Planungsaufträge und ca. 140.000,00 DM auf Lieferaufträge.
Die Vergabeentscheidungen bezogen sich im einzelnen auf: Planung zur Sanierung der Kläranlage Simmern Die 1987 in Betrieb genommene Kläranlage wird den erhöhten Anforderungen bezogen auf die Reinigungsleistung nicht mehr gerecht und bedarf darüber hinaus wegen des Verschleißes an technischen Anlagen sowie Undichtigkeiten an den Teichböschungen einer Sanierung.
In einer vom Werksausschuß in Auftrag gegebenen Studie soll zunächst die Anlagendimensionierung und der Sanierungsaufwand ermittelt werden.
Planung und Ausschreibung zur Erneuerung der Aufbereitungsanlage Rupberg
Die Aufbereitungsanlagen für die Tiefbrunnen Rupberg und Goldhausen sind nach ca. 30jähriger Betriebszeit insbesondere durch Korrosion stark angegriffen. In einer 1998 erstellten Studie wurde festgestellt, daß die Aufbereitungsanlagen ohne Veränderungen an den baulichen Anlagen saniert und damit die Kosten von zunächst angesetzten 700.000,00 DM auf ca. 220.000,00 DM gesenkt werden können.
Nr. 39/98
Mit dem nun erteilten Ingenieurauftrag sollen die erforderlichen Maßnahmen konkret geplant und ausgeschrieben werden.
Planungsaufträge für den Ausbau von Neubaugebieten in Nentershausen und Stahlhofen
Für den 1999 anstehenden Ausbau der Neubaugebiete »Hasenacker« in Nentershausen und-»Kleiner Dielkopf« in Stahlhofen wurden in Abstimmung mit den Ortsgemeinden die Aufträge zur Vermessung und Erstellung der Straßen- und Entwässerungsplanung vergeben.
Planung zum Bau eines Regenrückhaltebeckens in Heiligen- roth
Nach den Ergebnissen einer durchgeführten Untersuchung über sich anbietende wirtschaftliche und effiziente Möglichkeiten zur Verbesserung der Abflußsituation in der Schulstraße, bietet sich der Bau eines Rückhaltebeckens vor der Ortslage als insgesamt günstigste Maßnahme an. Für die 1999 zu realisierende Maßnahme wurde nun der Auftrag für die technische Planung und die Geländevermessung erteilt.
Kanalisations- und Wasserversorungsmaßnahmen in Daubach, Gackenbach, Görgeshausen, Heiligenroth, Montabaur und Kadenbach
Jeweils gemeinsam wurden folgende Bauleistungen zur Herstellung der Kanalisation und des Wasserversorgungsnetzes in Auftrag gegeben:
- Baugebiet »Im Bäumchesfeld«, Daubach
- Baugebiet »Halfterweg II«, Gackenbach
- Baugebiet »Verlängerte Westerwaldstraße«, Görgeshausen
- Umgehung K 103 (»Nordumgehung«) und Industriegebiet »Illbach«, Heiligenroth
- Teilstück »Koblenzer Straße (von der Kreuzkapelle bis zur Pizzeria), Montabaur
- 2. Teilstück »In der Au«, Kadenbach
Ankauf eines Werkstattwagens
Als Ersatz für ein Altfahrzeug wird für den Bereich Wasserversorgung ein Werkstattfahrzeug (Kastenwagen mit Dieselmotor) angekauft.
Umrüstung der EDV für den kaufmännischen Bereich der Verbandsgemeindewerke
Wegen technischer Überalterung der gegenwärtigen EDV-Aus- stattung (zum Teil ca. 13jährige Betriebszeit) wird der kaufmännische Bereich der Verbandsgemeindewerke mit neuer Soft-/ und Hardware ausgestattet.
Einbau einer Kompensationsanlage im Mons-Tabor-Bad
Die Vielzahl elektrischer Aggregate im Mons-Tabor-Bad verursacht durch elektromagnetische Widerstände einen erhöhten Stromverbrauch (sog. »Blindstrom«). Zum Abbau dieser »Blindströme«, die seit Wiedereröffnung des Mons-Tabor-Bades ermittelt und ausgewertet wurden, soll eine Kompensationsanlage eingebaut werden mit einem Wirkungsgrad von ca. 95 % (Amortisationsdauer ca. 1,5 Jahre).
Entsorgung von Klärschlämmen aus Teichkläranlagen
Erster Beigeordneter Schaaf informierte den Werksausschuß über derzeit andauernde Arbeiten zur Entleerung der Teichkläranlagen im Bereich der Verbandsgemejnde Montabaur. In Verhandlungen mit Landwirten habe man Übereinkunft erzielt, daß die Klärschlämme als Dünger auf landwirtschaftlich genutzten Flächen aufgebracht werden können. Durch Untersuchungen werde sichergestellt, daß die Klärschlämme die geforderten Grenzwerte für Schadstoffbelastungen nicht überschreiten.
Probleme seien jedoch aufgetreten bei der Entleerung der Klärteiche in Simmern. Dort hätten Untersuchungen eine über den Grenzwerten liegende PCP-Belastung ergeben. Die Ursache des Schadstoffeintrages sei nicht rekonstruierbar, möglich sei bspw. die Einleitung alter Farbrückstände in die Kanalisation. Da mithin die Klärschlämme nicht in der Landwirtschaft verwendet werden können, sei eine kostenintensive Entsorgung (Pressung und nachfolgende Verbrennung) erforderlich. Dies bedinge zusätzliche Kosten von ca. 80.000,00 DM.
Nähere Informationen zu vorstehendem Sachverhalt werden in einer gesonderten Presseberichterstattung zur Kenntnis gegeben.

