M ontabaur ____[41
/erleihung der
Conrad-Adenauer-Gedenkplakette
Aundesminister der Verteidigung, Volke Rühe, MdB, hat in sei- Amt eine erfolgreiche und für unser gesamtes Land hervor- l' ende Arbeit geleistet und wird mit der Konrad-Adenauer-Pla- kette der CDU-Westerwald ausgezeichnet. Die Verleihung findet L, 13.07.1998 in Hattert statt. Dies haben Mitglieder des CDU- <reisvorstandes beschlossen.
jie Konrad-Adenauer-Plakette der CDU-Westerwald wurde im Bahre 1976 vom CDU-Kreisverband gestiftet und stellt in verkleinerter Form die große Konrad-Adenauer-Gedenktafel auf der Ifietermühle bei Hachenburg dar und erinnert an die Verhaftung <onrad Adenauers, der sich dort vor den Verfolgern der Gestapo Versteckte, aber am 25.09.1944 verhaftet wurde. Adenauer wurde L d as Gefängnis Brauweiler nach Köln abgeführt, wo er nur knapp Hem Tode entging.
Die Konrad-Adenauer-Plakette wird nicht alljährlich und auch .nicht regelmäßig verliehen. Jedoch befinden sich unter den mit Ehr Geehrten die früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Dr. Helmut Kohl, Dr. Bernhard Vogel und Dr. Carl Ludwig Vagner, aber auch unser früherer Bundestagsabgeordneter, August Hanz.
3er erste Schritt zum effizienten Umgang mit Energie: [Kostenlose Energieberatung ler Gasversorgung Westerwald
[Chancen zum Geldsparen - wer will die schon verpassen? Ein- sparmöglichkeiten gibt es zum Beispiel beim Energieeinsatz im Haushalt - man muß nur wissen, wo sie liegen und wie man es [am besten anstellt, sie zu nutzen.
[Fachleute sehen die besten Sparchancen beim Heizen und IWarmwasserbereiten. Gegenüber einer alten Anlage verbrauchen moderne Gasheizgeräte deutlich weniger Energie. Heutzutage handelt es sich bei den Heizkesseln meistens um sogenannte Niedertemperaturkessel. Im Unterschied zu älteren Geräten [wird das Heizwasser nicht dauernd auf einer hohen Temperatur [gehalten, sondern von vornherein nur auf die jeweils benötigte [Temperatur aufgeheizt. Dadurch wird weniger Energie verbraucht. Vorschriften, Wärmebedarfsrechnungen und Finanzie- [rungsfragen sind jeweils individuell zu klären. Deshalb empfiehlt [sich als erster Schritt zum Energiesparen der Weg zur fachkundigen Energieberatung der Gasversorgung Westerwald.
[Antworten auf Energiefragen sind zunehmend auch aus Umwelt- [schutzgründen interessant. Das heutige Verbraucherbewußtsein [ist nicht mehr nur allein durch das eigene Portemonnaie, sondern [auch vermehrt durch die Suche nach der umweltverträglichsten [Lösung geprägt. Nicht zuletzt darauf führt die Gasversorgung [Westerwald zurück, daß die Erdgasheizung so gefragt ist und [mittlerweile fast 45 % aller Westenwälder Haushalte mit Erdgas [heizen. Erdgas bringt im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen die geringsten Umweltbelastungen mit sich. Grundsätzlich gilt: Wer energiesparende, möglichst umweltverträgliche Heizungstechnik einsetzt, kann wirtschaftliche Vorteile für sich mit den Umweltvorteilen für alle verknüpfen.
[Kostenlose Beratungstermine können telefonisch unter 02624/ 9101-0 vereinbart werden.
Neu: Lohnzuschuß auch für befristet eingestellte Schwerbehinderte
Das Arbeitsamt Montabaur gibt nun auch einen finanziellen Anreiz für befristete Arbeitsverträge mit schwerbehinderten Arbeitslosen. Im Rahmen eines Modellvorhabens können die Arbeitsvermittler jetzt auch die Einstellung von Behinderten fördern, wenn ein Arbeitsvertrag über mindestens sechs Monate abgeschlossen wld. In diesem Fall trägt das Arbeitsamt bis zu 70 Prozent des Bruttoentgelts für die Hälfte des zeitlich befristeten Arbeitsverhälthisses, längstens jedoch für drei Jahre. Entschließt sich der Betrieb, den befristet Eingestellten in ein Dauerarbeitsverhältnis zu übernehmen',- erhält er den Lohnkostenzuschu ß weiterhin unter Anrechnung der bisherigen Förderung bis zu längstens drei Jahren.
Im Rahmen des Modellvorhabens werden bundesweit 100 Millionen Mark aus Mitteln der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe zur Verfügung gestellt.
Da Betriebe oftmals die dauerhafte Einstellung von Schwerbehinderten scheuen, geben die Arbeitsämter mit dieser Fördervariante [einen wirksamen Einstellungsanreiz. Während des befristeten
Nr. 28/98
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Wirges mm ekz • Nassau/Lahn Amtsstmße 12 • Westerburg ibrktphui • Hachenburg Wilhelimir, 13 e-mail: hewald@rz-online.de
Arbeitsverhältnisses, das durch Zeitablauf und ohne Kündigungsschutz endet, kann sich der Betrieb ein abgerundetes Bild über seinen neuen behinderten Mitarbeiter machen. Da bei der Übernahme in ein Dauerarbeitsverhältnis eine Anschlußförderung vorgesehen ist, erwartet das Arbeitsamt hiervon zahlreiche zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese sind für schwerbehinderte Arbeitnehmer vonnöten, da sie von der schwierigen Arbeitsmarktsituation besonders hart betroffen sind, so die Pressestelle des Arbeitsamtes Montabaur.
Weitere Auskünfte zum Verfahren und Antragsvordrucke gibt es beim Arbeitsamt Montabaur, Frau Mischor, (Telefon: 02602/ 123131, Fax: 02602/123731).
Joachim Hörster, MdB, Gastredner bei der Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Die Kreishandwerkerschaft behandelte in ihrer Mitgliederversammlung die Jahresrechnung 1997. Hauptgeschäftsführer Erwin Haubrich gab seinen Bericht ab. Nach der Beratung und Beschlußfassung über den Haushalt 1998 und einer Satzungsänderung unter TOP 4 sprach Herr Haubrich zu dem Thema: »Welche Folgen hat die Novellierung der Handwerksordnung für die einzelnen Handwerke, Innungen und die Ausbildung«. Die beiden Leiter der Berufsschulen Montabaur und Westerburg, Herr Hanne und Herr Dr. Schimpf, informierten über die Situation und Probleme und Berufsschulen. Auf Einladung der Kreishandwerkerschaft referierte Joachim Hörster, Wahlkreisabgeordneter des Wahlkreises Montabaur, zu dem Thema: »Wohin steuert der Standort Deutschland und damit auch der Westerwald?« Hörster ging in seiner Rede noch einmal auf die Novellierung der Handwerksordnung ein und stand den interessierten Zuhörern auch nach seiner Rede zu einzelnen politischen Sachthemen Rede und Antwort.
Betriebswirtschaft für Frauen
Frauen auf dem Vormarsch
Die Zeiten, in denen Frauen nur für Familie und Kinder zuständig waren, sind endgültig vorbei. Aus den verschiedensten Gründen versuchen Frauen immer häufiger, sich im Beruf zu etablieren und unabhängig zu werden. Zum einen handelt es sich um Frauen, die nach längerer Berufspause (zum Beispiel Erziehungsurlaub) den Wiedereinstieg in den Beruf suchen. Zum anderen gibt es viele Ehefrauen und Lebensgefährtinnen von selbständigen Unternehmern, die im Bürobereich des Betriebes tätig sind. Sie sind oft hierauf unzureichend oder gar nicht vorbereitet, da sie in vielen Fällen aus völlig artfremden Berufen stammen und keine kaufmännische Ausbildung durchlaufen haben.
Trotzdem resignieren diese Frauen nicht, sie versuchen, sich gezielt weiterzubilden, um im betrieblichen Alltag »ihren Mann« zu stehen. Die Nachfrage nach qualifizierten und praxisorientierten Weiterbilduhgsmaßnahmen steigt deshalb ständig. Die regionalen Bildungsträger gehen verstärkt auf diese Zielgruppe ein.

