I Montabaur
[»‘Indien besitzt kein Gesundheitssystem. Jeder zehnte Einwohner [leidet unter Tuberkulose, doch medizinische Hilfe ist für 90 Pro- Lnt der Bevölkerung unbezahlbar«, informierte der 59jährige [.Internist und Leiter des Berufsförderungswerks Vallendar. Die [U e it in Extremsituationen habe ihn menschlich reifer werden [lassen: »Europa ist ein Paradies. Seitdem ich aber auch das [c| e nd auf der anderen Seite des Erdballes gesehen haben, lebe Ich viel bewußter«, sagte Dr. Flörkemeier.
Ijeine Tagebuchaufzeichnungen aus der Zeit in Kalkutta sind als Luch mit dem Titel »Kalkutta: Sie keuchen, aber sie singen dabei Ldie Menschen in den Slums jenseits des heiligen Flusses« im Lchhandel erhältlich.
Ijyrri Abschluß der Veranstaltung spendete die Kreissparkasse L e sterwald der Ärzteorganisation 1000 Mark. »Diese Bilder soll- Ln uns alle nachdenklich machen«, sagte der Vorstandsvorsit- fzende der Kreissparkasse Westerwald, Tony Alt, und wies gleichzeitig auf diezweite Veranstaltung am 22.06., um 18.00 Uhr in der [Filiale der Kreissparkasse Bad Marienberg hin.
Infos unter 02661/620272.
Fit zur Geburt
Was tun, damit die Geburt meines Kindes angenehm und [schmerzarm verläuft?
['Der nächste Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschafts- [qymnastik (auch mit Partner) findet am Dienstag, dem 16.06.1998 [und 23.06.1998, von 19.00 bis 20.00 Uhr im DRK-Heim auf der EEichenwiese in Montabaur statt. Hierzu laden wir sie herzlich ein. [Ein Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich. Vorabinformationen [erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer [ 02604/1722.
jDiabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur
»Die Diabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur lädt zu einem Vor- iiragam 18.06.1998 um 19.00 Uhr in das Krankenhaus der Barm- [herzigen Brüder (Mehrzweckraum) in Montabaur ein. Thema: »Diabetes und Augen«. Referent ist der Augenarzt Dr. Hagelauer.
Diabetiker und Angehörige sind herzlich eingeladen. Info: [Ferdinand Roos, Telefon 02602/3915; Clemens Schuh, Telefon 02604/1383.
ÖKH in Montabaur
[seit November vorigen Jahres gibt es die Ökumenische Kranken- Jhaus-Hilfe (ÖKH) im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in »Montabaur. Es sind derzeit 17 Frauen und 2 Männer, die einmal Ein der Woche vormittags im Krankenhaus Dienst zu tun. Es [handelt sich in erster Linie um Besuche der Patienten, Gespräche »mit ihnen, Besorgungen und Hilfen verschiedener Art. Besonders [Alleinstehende und ältere Menschen nehmen diese Zuwendung [gern an. Zuweilen ist auch Unterstützung der Betreuerin auf der |Kinderstation erforderlich.
[Wir sind als eigenständige Gruppe in das Krankenhaus integriert. 1 Der Dienst ist ehrenamtlich. Die Fahrtkosten werden erstattet, man kann unentgeltlich zu Mittag essen. Unsere Gruppe ist aber noch zu klein, was sich' bei stärkeren Ausfällen, z. B. in Urlaubs- J Zeiten oder bei einer Grippewelle, spürbar macht. Deshalb suchen [wir »Verstärkung« auf diesem Wege.
[Sollten Sie Interesse haben oder weitere Auskünfte wünschen, [wenden Sie sich bitte an das Krankenhaus der Barmherzigen [Brüder, Pflegedienstleitung, Telefon 02602/122702, oder an den [Leiter der ÖKH Montabaur, Herrn Zech, Telefon 02602/90899.
Forstamt Neuhäusel
Uum 16. Male Waldjugendspiele in Ransbach-Baumbach
In Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald [und mit der Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und des Ministeriums für Umwelt und [Torsten führt das Forstamt Neuhäusel in diesem Jahre zum 16. Male in Ransbach-Baumbach Waldjugendspieie durch.
Als einer der ganz wenigen Standorte in Rheinland-Pfalz werden [ jm Forstamt Neuhäusel die Spiel an zwei aufeinanderfolgenden [Jagen abgehalten. »Es ist eine organisatorisch fast nicht mach- j care Aufgabe«, meint Oberforstrat Jürgen Schlüter vom Forstamt Neuhäusel, »aber andererseits ist es für mich und meine Organisationsmannschaft eine echte Herausforderung!«
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Unter der örtlichen Schirmherrschaft von Verbandsbürgermeister Gottfried Dahm finden die Waldjugendspiele am 16. und 17.06.1998 statt.
In diesem Jahr werden 43 Schulklassen der 3. und 7. Schuljahre teilnehmen. Jeweils mehr als 50 Forstbeamte und Helfer werden an diesen Tagen rund 1.100 Kinder und deren Lehrer in den Wäldern rund um das Ransbacher Schwimmbad betreuen. Die Forstbeamten des Forstamtes Neuhäusel freuen sich ganz besonders über das breite Interesse an den Waldjugendspielen. Finanziell unterstützt werden die Spiele von den Sparkassen des Landes. Die Kreissparkasse Westerwald und die Nassauische Sparkasse unterstützen die Vorbereitung der Waldjugendspiele finanziell und stiften alle Geldpreise für die Gewinnerklassen. »Ohne die Unterstützung der Sparkassen und unsere hervorragende Zusammenarbeit wären Waldjugendspiele nicht denkbar«, stellt Jürgen Schlüter fest, »dabei tragen die Sparkassen der Tatsache, daß an zwei Tagen gespielt wird, in großzügiger Form Rechnung!«
Als herausragendes Element dieser Veranstaltung wird die Tatsache angesehen, daß es möglich ist, die Jugendlichen in spielerischer Form, ohne den oft beklagten »Druck des Schulstresses« an die Natur, die Umwelt, aber auch insbesondere an die Belange des Waldes heranzuführen.
Die Waldjugendspiele in Ransbach-Baumbach sollen die Schülergruppen aus der Schule hinausführen und so den direkten Kontakt mit Wald und Natur ermöglichen.
Ein Vertreter der Schulbehörde meinte: »Besser als ein halbes Jahr Bio-Unterricht.«
Die Waldjugendspiele sollen mithelfen, der Jugend ein gut fundiertes Grundwissen über das Öko-System Wald zu vermitteln, bei dem die Wechselwirkungen und das Beziehungsgefüge erkennbar werden, welches dort zwischen Tieren und Pflanzen herrscht und unsere natürlichen Lebensgrundlagen garantiert. Dieses Wissen soll junge Menschen befähigen, mit zu entscheiden über zukünftige, raumrelevante Maßnahmen bei Abwägung ökologischer und ökonomischer Faktoren.
Die teilnehmenden Klassen werden in 4 Arbeitsgemeinschaften mit je einem Sprecher aufgeteilt, die ein bestimmtes Aufgabengebiet zu bearbeiten haben. Die Tatsache, daß nicht einzelne Schüler die Aufgaben bewältigen müssen, stützt den Kameradschaftsgeist und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse. Am 16.06. spielen die 3. Schuljahre, insgesamt 24 Klassen gehen hier an den Start, und am 17.06. starten 19 siebte Schuljahre! Da wird Leben auf der grünen Wiese am Schwimmbad in Ransbach- Baumbach sein!
Der zu bewältigende Wald-Spiel-Parcour in Ransbach-Baum- bach ist 3,5 km lang und besteht aus 20 Stationen. Die Thematik an den Stationen ist so gewählt, daß sich naturkundliche Wissensfragen mit sportlichen Übungen abwechseln, damit eine Überbetonung des Fachwissens vermieden wird.
Die Aufgaben im einzelnen enthalten Fragen über
- die wichtigsten Holzarten, Pflanzen und Tiere
- landespflegerische Themen
- jagdliche Themen
- Vogelkunde
- das Verhalten des Menschen in der Natur sowie
- sportliche Übungen wie Wettsägen, Holz umsetzen, Hindernislauf, Baumscheibenlaufen usw.
Zusätzlich beteiligen sich die Klassen an dem Malwettbewerb zum Thema »Mein Freund der Baum«. Eine Jury aus zwei Förstern und drei Lehrern bewerten die eingeschickten Bilder. Die erreichten Punkte werden dem Ergebnis der Spiele hinzugerechnet. Wertvolle Sachpreise und Geldpreise erwarten die auf Landesebene prämierten besten Arbeiten.
Mit großer Vorfreude sehen die Forstbeamten des Forstamtes Neuhäusel und der näheren Umgebung dem 16. und 17. Juni entgegen, wenn auf der großen Wiese am Ransbacher

