Montabaur
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Nr. 24/98
Eine Initiative des Westerwaldkreises
Zentrale Fahrplanauskunft zum ÖPNV
_ ( ÖPNV = Öffentlicher Personennahverkehr)
tT 0180 5000 128 w
Westerwald Gäste-Service e,V. y
Informationen für Westerwälder und ihre Gäste Westerwald
Die Nähe zum Patienten und die Lieferschnelligkeit sind dabei unverzichtbare Vorteile der Apotheke. Durch ihren leistungsfähigen Großhandel im Hintergrund und die qualifizierte Ausbildung ist auch die Apotheke Ihr Partner im Sortiment der Hilfs- und Pflegehilfsmittel.
Exponate 98
Eröffnung der Ausstellung Exponate 98
am Freitag, 19.06.1998,19.00 Uhr, im Keramikmuseum Westerwald, Lindenstraße, Höhr-Grenzhausen.
Die Firma Ströher, Dillenburg, verleiht wie auch in den vergangenen Jahren, den Ströher-Preis.
Die Ausstellung ist geöffnet vom 20.06. bis 12.07.1998, täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr, außer montags.
Die Absolventinnen der Fachschule für Keramikgestaltung, Adelheid Bannach, Christa Baumgartner, Petra Bitt, Tanja Hoppe, Katja Konzeimann, Sabine Krispin, Ines Lang, Brunhilde Lerch, Silke Nutz, Wibke Seibert zeigen Arbeiten aus den Bereichen Gefäßgestaltung, Dekorgestaltung, Industrieproduktgestaltung sowie Plastik und Relief.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Arbeiten sind verkäuflich.
Mit spitzer Feder gegen die Sucht
Studienkreis und Deutsche Jugendpresse starten 3. bundesweiten Karikaturen-Wettbewerb
Zum dritten Mal rufen Studienkreis-Nachhilfe und Deutsche Jugendpresse (DJP) zu einem bundesweiten Karikaturenwettbewerb auf. Diesmal heißt das Thema »Sucht«. Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 22 Jahren können bis zum 31. Oktober Karikaturen, Cartoons und kurze Comics einsenden, die sich mit dem Thema »Sucht« beschäftigen. Der Hauptgewinn ist ein Workshop mit einem Profi-Karikaturisten, viele weitere Preise warten auf die übrigen Gewinner.
Schirmherr der Aktion ist der prominente Ex-Fußball-National- spieler Karl-Heinz Rummenigge, seinerseits Gründungsmitglied des Fördervereins »Keine Macht den Drogen«. Die Jury, die die hoffentlich zahlreichen Einsendungen beurteilt, setzt sich zusammen aus Suchtexperten, Künstlern, Pädagogen und Schülern. Zu den kompetenten Mitgliedern gehören z. B. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, und Rolf Hüllinghorst, Geschäftsführerder Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren.
In Deutschland gibt es zur Zeit schätzungsweise 250.000 bis 300.000 Konsumenten harter Drogen. Die Zahl der erstauffälligen Konsumenten hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als vervierfacht. Der Trend geht laut dem renommierten Bielefelder Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann deutlich zu leistungssteigernden Medikamenten und Designerdrogen wie Ecstasy. Gleichzeitig greifen Jugendliche immer früher zu Drogen. Schon 11- und 12jährige rauchen inzwischen Zigaretten oder trinken Alkohol, so Hurrelmann.
Grund genug für den Studienkreis, der mit mehr als 900 Schulen am meisten besuchten Nachhilfe-Institution, und der Deutschen Jugendpresse (DJP), dem Dachverband von 4.500 jugendeigenen Medien, sich dem Thema »Sucht« einmal ohne den erhobenen Zeigefinder zu nähern. Dabei kann es in den Wettbewerbsbeiträgen um ganz verschiedene Arten von Sucht gehen. Als Themen kommen in Frage: Alkohol, Drogen, Nikotin, Medikamente, Eß-, Mager-, Eß-Brech-Sucht, Medien und Glücksspiele.
Wettbewerbsunterlagen können angefordert werden beim Studienkreis, Bernd Verheyen, Bachstraße 29 a, 65594 Runkel Telefon-Nr. 06482/2458, Telefax-Nr. 06482/2061. Einsendeschluß ist der 31.10.1998, die Jury entscheidet Anfanq 1999, die Preise werden in einer öffentlichen Veranstaltung irn Frühjahr 1999 verliehen.
Hallo, willst Du mit uns singen?
Wir-das sind Frauen aus verschiedenen Orten im Unterwesterwald -treffen uns regelmäßig am Donnerstag um 18.45 Uhr in der Berufsbildenden Schule in Montabaur zum Singen.
Auch die Geselligkeit kommt in unserem Verein nicht zu kurz. Wie wär’s —komm doch einfach mal unverbindlich mit zu einigen Probeabenden. Wir würden uns sehr freuen!
Wir bilden bei Bedarf auch Fahrgemeinschaften.
Ruf doch einfach mal an:
Dernbach: Birgit Meurer, Telefon: 02602/60290; Ebernhahn: Cilli Görg, Telefon: 02623/6258; Eigendorf: Beate Paulus, Telefon: 02602/2906; Helferskirchen: Getrud Heinzberger, Telefon: 02626/7321; Horressen: Inge Philippi, Telefon: 02602/3115; Holler: Bärbel Ehl, Telefon: 02602/5749; Montabaur: Mia Philippi, Telefon: 02602/5590; Nentershausen: Magda Holzenthal, Telefon: 06485/345; Ransbach-Baumbach: Sofie Schwaderlapp, Telefon: 02623/2366.
» Westerwälder Singgemeinschaft«
Einblicke in Leben und Sterben in der dritten Weit vermittelt
Für nachdenkliche Stimmung in der Kreissparkasse Montabaur sorgte ein ergreifender Erfahrungsbericht von Dr. Volker Flörkemeier über Krankheit, Tod, Freude und Menschlichkeit. Unter dem Motto »Ärzte für die dritte Welt - ein deutscher Arzt in Kalkutta« berichtet Dr. Flörkemeier am 22.06. in der Kreissparkasse Bad Marienberg erneut über seine Arbeit in den Slums von Kalkutta.
Das Komitee »Ärzte für die dritte Welt« wurde 1983 von dem Jesuitenpater Bernhard Ehlen als unparteiische, überkönfes- sionelle und kirchlich ungebundene Organisation gegründet.
Es hat es sich zur Aufgabe gemacht, die medizinische Grundversorgung in den ärmsten Regionen der Wert zu sichern. Zu diesem Zweck entsendet das Komitee deutsche Ärzte und Ärztinnen zur medizinischen Hilfe in Länder der dritten Welt. Voraussetzungen sind zwei Jahr klinische Berufserfahrung und ein mindestens sechswöchiger Aufenthalt in der Ambulanz. Die Arbeit ist unentgeltlich, selbst den Flug müssen die »Retter in Weiß« zur Hälfte selbst bezahlen oder über Spenden finanzieren: Dennoch haben sich seit der Gründung des Komitees weit mehr als 1000 Mediziner an diesen Einsätzen beteiligt.
Einer von ihnen ist Dr. Volker Flörkemeier. Bereits zweimal war er auf ärztlicher Mission: Nach seinem Aufenthalt in Kalkutta verbrachte er mehrere Wochen in Ruanda. Nairobi oder Mindalao (Philippinen) könnten die nächsten Einsatzorte des gebürtigen Lüneburgers sein.
Flörkemeier schonte das Publikum bei seinem Vortrag nicht. Von Hautparasiten und Krätze befallene Menschen, Kinder mit aufgetriebenen Bäuchen und ausgemergelte Körper von Schwindsüchtigen zeigten auf beklemmende Weise das Elend, in dem die Slumbewohner ihr Dasein fristen. »Doch das Unglaublichste war die Menschlichkeit, die mir begegnete«, erzählte Flörkemeier. Die Ärmsten der Armen übten untereinander Solidarität, teilten buchstäblich den letzten Bissen. »Wir können uns gar nicht vorstellen, was es bedeutet, so für den Tag zu leben«, stellte der Arzt fest.
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