Montabaur.___
Wir Heiligenröther feiern Kirmes
schon sehr frühzeitig wurde an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß wir Heiligenröther vom 5. bis 8. Juni unsere Kirmes feiern Werden. Bestärkt aus den guten Erfahrungen der vergangenen i ahre und dem Wunsch des weitaus größten Teiles unserer Bevölkerung entsprechend, wird sie auch in diesem Jahr wieder als Zeltkirmes auf dem Freizeitgelände an der Vogelsanghalle
ausqerichtet werden.
Men Gästen, den ehemaligen Heiligenröthern, die zu diesem Anlaß wieder einmal nach Hause finden, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie insbesondere unseren Kindern wünsche ich frohe und erbauliche Kirmestage.
Nachfolgend das Programm für die anstehenden Kirmestage: Freitag, 5. Juni
20 00 Uhr Eröffnung der Kirmes durch den Musikverein Heili- genroth, Platzkonzert im Hof der Gaststätte »Zur Linde«
Ballermannparty im Kirmeszelt Samstag, 6. Juni
18.00 Uhr Gottesdienst zu Ehren der Gefallenen der beiden Weltkriege
Kranzniederlegung am Ehrenmal durcjp die Kirmesgesellschaft
20.00 Uhr Tanz im Kirmeszelt mit »Cathrine and Take Five« Sonntag, 7. Juni
f 14.00 Uhr Umzug der Kirmesgesellschaft unter Beteiligung des I ' Musikvereins Heiligenroth, danach große Tombola der Kirmesgesellschaft, Tanz mit »Cathrine and Take Five«
Montag, 8. Juni
11.00 Uhr Frühschoppen mit dem Musikverein Heiligenroth :is’oo Uhr Kirmesausklang; Tanz mit »Cathrine and Take Five«
In Zusammenhang mit den Vorbereitungen für die Kirmes rufe ich noch einmal in Erinnerung, daß das Aufstellen des Kirmeszeltes | am Donnerstag, 04.06.1998, ab 16.00 Uhr, erfolgt. Ich richte erneut die Bitte an interessierte Mitbürger, beim Zeltaufbau mit anzupacken, um so unsere Vereine zu entlasten. Im vergangenen [ Jahr war das keine Fehlbitte.
in Dank gilt schon im Vorfeld all jenen, die sich im Zusammen- I hang mit der Kirmes für uns Heiligenröther engagieren.
! Herzlichen Dank sage ich in diesem Zusammenhang allen Ju- I gendlichen der Kirmesgesellschaft für die Wahrung und Ausrich- I tung des alten traditionellen Festes, unserem MGV für seine Bereitschaft, den Kirmesbaum zu stellen, dem Musikverein für sein Engagement im Vereinsiokal, beim Kirmeszug und der Gestaltung des Frühschoppens am Montagmorgen. Auch bei allen anderen im Vereinsring kooperierenden Vereinen, die beim Zelt- auf- und -abbau sehr eng zusammenrücken, um die anfallende Arbeit zu bewältigen, bedanke ich mich ganz herzlich. Es erleichtert das Amt des Bürgermeisters sehr, sich auf seine Vereine | verlassen zu können.
In diesem Sinne —Heiligenröther —laßt uns die Kirmes feiern!!!
Zerfas, Bürgermeister
Katholische Kirchengemeinde Heiligenroth
Frauenkreis
Der Frauenkreis lädt ein zu einem Busausflug nach Freuden- I berg/Sauerland am Mittwoch, dem 01.07., Abfahrt um 10.00 Uhr [ab Feuerwehrhaus. Dort wird das Mittagessen eingenommen. Interessenten haben Gelegenheit, um 17.00 Uhr im (überdachten) Freilicht-Theater an Zuckmayer’s »Der fröhliche Weinberg« teilzunehmen. Die Rückfahrt ist um 20.00 Uhr.
| Anmeldungen nimmt Monika Wüst entgegen, Tel.: 2231.
Alte Herren Heiligenroth
Samstag, 30.05.1998,16.30 Uhr, AH Heiligenroth-AH Weiden-
hahn
Platzaufbau: Knie, Bay, Mies, T.
Nr. 22/98
Ruppach-Goldhausen
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
Dienstags. von 18.00 bis 19.30 Uhr
Donnerstags .von 18.00 bis 19.30 Uhr
'elefon: 02602/998080, Fax: 02602/998081
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Ruppach-Goldhausen
vom 27.04.1998
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1998 verabschiedet
In der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates stand die Beratung und Beschlußfassung überden Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 1998 an.
Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte hierzu in Abstimmung mit der Ortsgemeinde einen Planentwurf erstellt und zur Sitzung vorgelegt. Nach Erläuterung zum Planinhalt erklärte der Ortsgemeinderat seine Zustimmung zum Haushaltsplan und der Haushaltssatzung.
Die Haushaltssatzung 1998, die die summarische Zusammenfassung des Haushaltsplanes darstellt, enthält folgende Festsetzungen:
Verwaltungshaushalt
Einnahmen/Ausgaben je. 1 .562.000,00 DM
Vermögenshaushalt
Einnahmen/Ausgaben je.641.000,00 DM
Die Gemeindesteuern werden für das Haushaltsjahr 1998 wie
folgt festgelegt:
Grundsteuer A.250 v. H.
Grundsteuer B.290 v. H.
Gewerbesteuer...340 v. H.
Die Hundesteuer beträgt
für den ersten Hund.50 DM
für den zweiten Hund.100 DM
für jeden weiteren Hund.200 DM
Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation bzw. Prognosen zum Haushaltsjahr 1998 enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Informationen zur Kenntnis gegeben.
Rückblick 1997
1. Die für 1997 vorgesehene Neuverschuldung in Höhe von 295.000,00 DM ist in vollem Umfang eingetreten. Die Gesamtverschuldung der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen beläuft sich demnach zum 31.12.1997 auf 504.480,00 DM. Eine sich hieraus ergebende Pro-Kopf-Verschuldung von 460,71 DM liegt unter dem vergleichbaren Landesdurchschnitt von 564,00 DM.
2. Neben der Neuverschuldung ist eine weitere Finanzierüngs- lücke in Höhe von 269.859,00 DM entstanden, der Soll-Fehlbetrag des Jahres 1997. Dieser Fehlbetrag ist im Haushalt 1998 veranschlagt.
3. Die insgesamt negative Entwicklung der Haushaltswirtschaft 1997 ist im wesentlichen auf Mehrausgaben beim Umbau des Gemeindehauses, beim Ankauf von Grundstücken sowie auf Mindereinnahmen beim Verkauf von Grundstücken zurückzuführen.
4. Aufgrund der zuvor getroffenen Feststellungen verfügt die Ortsgemeinde über keine Rücklagen mehr.
5. Zusammenfassend muß festgestellt werden, daß die finanzielle Ausgangssituation für die Aufstellung des Etats 1998 deutlich schlechter ist, als dies nach den Zahlen des Haushaltes 1997 zu erwarten war.
Haushalt 1998
Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 2.203.000,00 DM. Hiervon entfallen auf den ausgeglichenen Verwaltungshaushalt 1.562.000,00 DM und auf den ausgeglichenen Vermögenshaushalt 641.000,00 DM.
Da zur Finanzierung der anstehenden Investitionen weder Kredite noch Verpflichtungsermächtigungen benötigt werden, erübrigt sich eine Festsetzung.
Gegenüber dem Vorjahr treten keine Veränderungen bei den Steuersätzen ein.
Verwaltungshaushalt
Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt von 1.452.000,00 DM um enorme 110.000,00 DM auf 1.562.000,00 DM. Zurückzuführen ist dies neben der Volümenszunahme im Forstetat hauptsächlich auf erhebliche Mehreinnahmen im Bereich der Steuern.
Der Einnahmenbereich wird nach wie vor geprägt von der Finanzausstattung des Unterabschnittes Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen -, welcher mit 87,72 v. H. den Löwenanteil der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes erbringt. Die übrigen Einnahmen der Ortsgemeinde werden aus folgenden Bereichen erwartet:
Erstattungen, Zuweisungen.2,47 v. H.

