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Nr. 21/98

Montabaur_ - 03

Forstrevier Buchfinkenland

Manfred Henkes, Westerwaldstraße 15,

56412 Horbach .06439/1626

ständig für die Ortsgemeinden Daubach, Gackenbach, Hor­bach, Hübingen, Stahlhofen, Untershausen

Forstrevier Nentershausen

Carsten Frenzei, Auf dem Hahn 14,

56412 Niedererbach .06485/8682

zuständig für die Ortsgemeinden Nentershausen, Niedererbach,

Görgeshausen

Aufruf von Landrat Weinert

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

»Zukunft für Mensch und Natur«-unter diesem Motto möchte der Westerwaldkreis zu Beginn des kommenden Jahres seinen 4. Umweltbericht vorstellen. Mit diesem Bericht soll stärker als bis­her der Blick in die Zukunft gerichtet werden, d. h. es sollen' zurückliegende Entwicklungen aufgezeigt, aber auch und vor allem zukunftsweisende Gedanken und Projekte vorgestellt wer­den, die geeignet sind, den Zustand von Natur und Landschaft auf Dauer günstig zu beeinflussen und damit die Lebensqualität der Menschen im Westenwald nachhaltig zu erhalten bzw. zu verbessern. Zugegeben, der Gedanke einer zukunftsorientierten Umwelt- und Strukturpolitik ist nicht neu, und auch der Westerwaldkreis beginnt nicht erst jetzt damit, sich über die Lebensumstände unserer Kinder und Enkel Gedanken zu machen. Nicht ohne Stolz verwei­se ich auf zahlreiche Aktivitäten meiner Verwaltung, angefangen von informationsveranstaltungen aller Art über Artenschutzpro­gramme bis hin zu Regenrückhalteprojekten, wobei wir uns na­türlich auch in anderen Bereichen wie Kindergarten, Schule und Arbeitsplätzen stets von den Zukunftschancen kommender Ge­nerationen haben leiten lassen.

Neue Wege wollen wir aber insofern beschreiten, als künftig in verstärktem Maße die Bürgerinnen und Bürger, aber auch Perso­nengruppen, zur Teilnahme an der Diskussion um zukunftswei­sende Projekte und Maßnahmen ermuntert werden sollen. Damit wollen wir den Prozeß einer »Lokalen Agenda 21« in Gang setzen. Dieser aus Klimaschutz-Konferenzen stammende Begriff ist zwar ein Wortungetüm, weist , aber auch das richtige Ziel, nämlich: Jeder kann und muß an seinem Platz und gerade auch in seiner Gemeinde einen Beitrag dazu leisten, unsere Umwelt im 21. Jahrhundert lebenswert zu gestalten.

Ich rufe daher Gemeinden, Vereine, Verbände und Interessen­gruppen, Schulen, Betriebe und Institutionen, aber auch jede einzelne Westerwälderin und jeden einzelnen Westerwälder zu einem Ideenwettbewerb auf. Die Ideen können große Projekte oder kleine Einzelmaßnahmen betreffen, auch solche, die bereits begonnen oder ggr abgeschlossen sind und Vorbildcharakter haben. Die eingereichten Vorschläge dürfen sich auf die verschie­densten Bereiche erstrecken, so z. B. Wohnen und Verkehr, Arten- und Biotopschutz, Verminderung des Energie- und Was­serverbrauchs, Abfallvermeidung, artgerechte Tierhaltung und umweltverträgliche Pflanzenproduktion, Umweltpädagogik und vieles mehr. Ihre Beiträge mit entsprechender textlicher Doku­mentation (Diskette willkommen) und erforderlichenfalls mit Fotos sollten bis zum 30.09.1998 beim Umweltamt meiner Verwaltung vorliegen. Soweit nach Art und Umfang möglich, werden die Vorschläge - selbstverständlich unter Benennung des Urhebers -in den Umweltbericht Eingang finden.

Die besten Ideen kommen für den Umweltpreis des Westerwald­kreises in Frage, der im kommenden Jahr wiederum in verschie­denen Sparten vergeben wird. Bitte vermerken Sie auf Ihrer Einsendung, wenn Sie sich mit Ihrem Beitrag für den Umweltpreis bewerben wollen.

Bei der Sammlung, Veröffentlichung und Prämierung zukunftsori­entierter Vorschläge soll es aber nicht bleiben: Ich kann Ihnen bereits heute versprechen, daß sich die Kreisverwaltung im Rah­men ihrer Möglichkeiten für eine Umsetzung praktikabler und »zukunftsbeständiger« Vorschläge einsetzen wird.

Unter dem Motto »Zukunft für Mensch und Natur« wird auch eine Veranstaltung zum Tag der Umwelt am 5. Juni 1998 ab 10.00 Uhr im Schulzentrum Montabaur stehen, die wir in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Institutionen durchführen wollen und zu der ich Sie bereits heute herzlich einlade.

Liebe Westerwälderinnen und Westerwälder, meine Mitarbeiter und ich freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ihnen.

Die Gestaltung unserer Zukunft ist eine echte Gemeinschaftsauf­gabe.

Mit freundlichen Grüßen Peter Paul Weinert, Landrat

Manöver der Bundeswehr

Die zuständigen Bundeswehrdienststellen haben folqendes Ma­növer angekündigt:

1. Manöverraum: Montabaur - Koblenz - Westerburg - Daaden - Montabaur

2. Zeitraum: 25.05.1998 bis 29.05.1998

3. Truppenstärke: ca. 80 Soldaten

4. Fahrzeuge: ca. 15 Radfahrzeuge

5. Übende Einheit: 8./Transportbataillon 370, Westerwald-Ka­serne, 56410 Montabaur

6. Art der Übung: Marsch-/Verlegeübung

7. Sonstiges: Es sind Nachtmärsche beabsichtigt. Übungs- und Darstellungsmunition wird eingesetzt. Die Straßen B49 und B 255 werden mehr als verkehrsüblich benutzt.

Manöver der ausländischen Streitkräfte

Die zuständigen Kommandostellen der in der Bundesrepublik stationierten belgischen Streitkräfte haben das nachstehend nä­her beschriebene Manöver angekündigt: »Yellow Training«

1. Manöverraum: Nordrhein-Westfalen - Rheinland-Pfalz (We­sterwaldkreis)

2. Zeitraum: 28.05.1998

3. Truppenstärke: ca. 20 belgische Soldaten

4. Fahrzeuge: ca. 10 Radfahrzeuge

5. Übende Einheit: Territorialstab S 5, Camp König Baudouin, Quartier Col BEM Deschepper, 53842 Troisdorf-Spich, Tel.: 0241/985-2235

6. Art der Übung: Planspielübung

7. Sonstiges: Anmarsch erfolgt über B 8, der Rückmarsch über B 478 und 507

Manöver der Bundeswehr

Die zuständigen Bundeswehrdienststellen haben folgendes Ma­növer angekündigt:

1. Manöverraum: Diez-Montabaur-Diez

2. Zeitraum: 28.05.1998 bis 29.05.1998

3. Truppenstärke: ca. 120 Soldaten

4. Fahrzeuge: ca. 5 Radfahrzeuge

5. Übende Einheit: 3./Transportbataillon 370, Freiherr-vom- Stein-Kaserne, 65582 Diez

6. Art der Übung: Durchschlageübung

7. Sonstiges: Es ist ein Nachtmarsch beabsichtigt.

Erwachsenenbildung

Lieder besingen den Geist, der lebendig macht

Abendgebet mit Elementen aus Taize in Kirchähr

Mit einfachen, wiederkehrenden Liedrufen aus Taize, einer Bild­betrachtung und einer Bibelstelle vom Geist, der Totes ins Leben ruft, gestaltet das katholische Jugendamt Westerwald ein Abend­gebet an Pfingstmontag, 01.06.1998, um 18.00 Uhr in der »Alten Pfarrkirche« von Kirchähr. Jugendpfarrer Harald Klein nimmt im Gebet Bezug auf die vielen Erfahrungen von Gewalt, Sinnlosigkeit und Tod, die Menschen allen Alters überall auf der Welt machen müssen.

Diesen Erfahrungen wird das Ereignis von Pfingsten, die Gabe des heilenden und heiligen Geistes gegenübergestellt. Ein Kreis junger Musiker/innen unterstützt im gesungenen Gebet die Teil­nehmer/innen in ihrer Bitte um diese Gabe des Geistes. Das Abendgebet erhält durch den Wechsel von Gesang und Stille, durch den weitgehenden Verzicht auf Predigt und sonstige Texte und durch das Licht der Kerzen seinen eigenen Charakter.