Einzelbild herunterladen

Montabaur

Nr. 8/98

46

jl'gGfischdft blfiibf sin Rosfitiinohfä^ t- waiimerod -U und Fastnaehtdienstag gesehlossen.

Wallmerod

Telefon (0 64 35) 70 55 - 56. Fax 16 47

Jahr stieß die Nutzung der Erdwärme mit Hilfe einer Wärmepum­pe auf reges Interesse. Die Wärmepumpe-im Grunde nicht mehr als ein umgedrehter Kühlschrank - ist in der Lage, vier Teile Wärme aus einem Teil Zusatzenergie zu erzeugen. Die im Boden gespeicherte Sonnenwärme wird durch einen Erdreich-Wärme­austauscher erschlossen, der auch im kältesten Winter für ange­nehme Temperaturen im Haus sorgt.

Die KEVAG beteiligt sich mit 30,- DM je Meter an einer Tiefen­bohrung oder mit 2.000 DM pauschal am Bau eines Flächenab­sorbers. Zusätzlich fließen 3.000 DM für den Kauf der Wärme­pumpe im Einfamilienhaus oder 1.500 DM je Wohneinheit im Mehrfamilienhaus. »Schlechte Luft« in Wohnräumen wird zu ei­nem immer größeren gesundheitlichen und baulichen Problem in modernen wärmegedämmten und luftdichten Gebäuden. Konse­quente und häufige Lüftung schafft zwar Abhilfe, bläst aber gleich­zeitig die teuer erzeugte Warmluft zum Fenster raus. Mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung wird die verbrauchte und mit Schadstoffen belastete Luft ständig abgesaugt, die Wärme bis zu 100 % durch eine Wärmepumpe wiedergewonnen und der Frisch­luft zugeführt. Das Resultat ist ein gesundes, frisches Raumklima; Staub und Pollen werden durch Filter ferngehalten. Die Anlagen - nicht mit einer Klimaanlage zu verwechseln - gehören in den skandinavischen Ländern schon lange zur Grundausstattung der Häuser und werden auch hier in Deutschland infolge der strengen Richtlinien der Wärmeschutzverordnungen immer häufiger einge­baut. Kauf und Einbau der Anlagen unterstützt die KEVAG mit 2.000 DM je Anlage. Wer die Wohnraumlüftung mit einer elektri­schen Nacherwärmung zu einer komfortablen Zusatzheizung auf­werten will, erhält zusätzlich 2.000 DM je Wohneinheit im Ein­oder Mehrfamilienhaus. Die weiteren Förderbeiträge aus dem »Sonne Aktiv Plus«-Programm, gültig ab 01.01.1998, im Über­blick:

Sonnenkollektoren

1.000,- DM im Einfamilienhaus, 500,- DM je Wohnung im Mehr­familienhaus; bei elektrischer Nacherwärmung zusätzlich 1.000,- DM im Einfamilienhaus und 500,- DM je Wohnung im Mehrfami­lienhaus

Sonnenstromanlagen

3.000,- DM im Einfamilienhaus, 1.500,- DM je Wohnung im Mehrfamilienhaus

Wärmepumpen zur Warmwasserversorgung

1.000,- DM im Einfamilienhaus, 500,- DM je Wohnung im Mehr­familienhaus

Vor Baubeginn sollten sich die Bauherren mit der KEVAG in Verbindung setzen, die Modalitäten klären und sich nützliche Tips aus der Praxis von den erfahrenen Energieberatern holen. Aus­kunft erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den KEVAG- Kundenzentren Koblenz (Telefon 0261/3921766) Und Montabaur (Telefon 02602/159476) sowie in den Beratungsräumen Wester­burg und Hachenburg zu den jeweils üblichen Öffnungszeiten. Auch im Internet sind die Förderprogramme bei der Adresse www.kevag.de abrufbar.

20 % günstiger als im Vorjahr:

Heizöl - ein Preishit

kungen dem Verbraucher die Chance, seinen Brennstoff ver­gleichsweise billig einzukaufen. Im Zweifelsfall kann der Heizöl­händler dem unentschlossenen Kunden einen Tip geben, ob er seinen Tank auffüllen oder besser noch ein wenig warten soll. Nähere Auskünfte erteilt Ihr regionaler Heizölhändler.

Service für KEVAG-Kunden

KEVAG-Kunden mit Internet-Anschluß haben es ab sofort beson­ders bequem, ihren Stromanschluß an-, ab- oder umzumelden, Zählerstände für die Jahresrechnung oder eine neue Bankverbin­dung anzugeben. In die KEVAG-Seiten (www.kevag.de) wurden entsprechende, einfach auszufüllende Formulare eingebaut, die nach dem Absenden direkt an die richtige Stelle des Energiever­sorgers weitergeleitet werden.

- Anzeige-

Neue Mittel für C0 2 -Reduzierer

Gute Zeiten für Heizungsmodernisierer

Die Bundesregierung stellt weitere Fördermittel für Heizungsmo­dernisierer bereit. Zwei Milliarden Mark sind im Topf. Wer seinen alten Heizkessel jetzt durch ein modernes Gas-Brennwertgerät ersetzt, kann mit einer Finanzierungshilfe vom Staat rechnen. Das Förderprogramm zur C0 2 -Minderung ist ein voller Erfolg. In 20 Monaten erteilte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) insgesamt 47.000 Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Mark. In 43 % der Fälle wurde das Geld für den Einbau eines Gas-Brennwertgerätes bewilligt; teilweise in Verbin­dung mit anderen Energiesparmaßnahmen. Aufgrund der großen Nachfrage hat das Bundeskabinett den Topf mit weiteren zwei Milliarden Mark aufgefüllt. Über zinsgünstige Kredite werden bis zu 100 % der anfallenden Kosten für Modernisierungsmaßnah­men in den Bereichen Wärmeschutz und Wärmeversorgung fi­nanziert. Dazu zählen nicht nur Materialien und Geräte, sondern auch alle Aufwendungen für die Installation und die anschließend notwendigen Instandsetzungsarbeiten.

Einige Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein, damit die Fördermittel bewilligt werden. Ein Heizungsmodernisierer kann sich nur dann Hoffnungen auf einen Kredit machen, wenn sein Kessel über zehn Jahre alt ist. Die Förderung beträgt pro Qua­dratmeter maximal 300 Mark. Dabei vergibt die KfW auch meh­rere Kredite, wenn die Modernisierungsmaßnahmen zum Bei­spiel in unterschiedliche Zeiträume fallen. Die Gasversorgung Westerwald empfiehlt, die Anträge rechtzeitig zu stellen, da auch Wohnungsbaugesellschaften die Mittel in Anspruch nehmen. Auch die Umwelt profitiert von dem Förderprogramm. Die Bun­desregierung ist überzeugt, daß mit der Maßnahme der umwelt­belastende 2 -Ausstoß um vier Millionen Tonnen pro Jahr reduziert wird. Einen wesentlichen Anteil daran haben die bisher etwa 20.000 geförderten Gas-Brennwertgeräte. Sie können auch die Wärme aus den heißen Abgasen zumgroßen Teil nutzen und arbeiten daher besonders sparsam und schadstoffarm.

Für weitere Fragen stehen die Energieberater der Gasversorgung Westerwald (Telefon 02624/91010) gerne zur Verfügung.

Auch wenn sich die Entwicklung in jüngster Zeit beruhigt hat, kennen die Verbraucherpreise in der Regel nur eine Richtung: Sie gehen nach oben.' Heizöl allerdings entzieht sich dieser Tendenz: Es war Anfang 1998 um satte 20 % billiger als ein Jahr zuvor. Schon zu Beginn der Heizperiode 1997/98 war leichtes Heizöl im Jahresvergleich um zwei bis drei Pfennig pro Liter preiswerter. Niedrigere Beschaffungskosten, so der Erdöl-Informationsdienst, haben die Heizölpreise nach Weihnachten dann noch einmal sinken lassen.

Auch die weiteren Aussichten scheinen günstig. Denn nach Ex­pertenmeinung bleiben die Heizölpreise auf absehbare Zeit weit-- gehend stabil. Im übrigen bieten die marktüblichen Preisschwan­

Heeresmusikkorps 300 in der Stadthalle Ransbach-Baumbach

Wohltätigkeitskonzert für Kinder und Jugendliche in Not

Der Rotary-Club-Koblenz Deutsches Eck veranstaltet am Frei­tag, dem 6 . März 1998, um 20.00 Uhr in der Stadthalle Rans­bach-Baumbach ein Benefizkonzert, deren Reinerlös aus­schließlich dem Kinderschutzbund und suchtgefährdeter Jugend­licher zu Gute kommt. Dafür bürgt der Initiator und Präsident des Rotary-Clubs Designer Hanns Welling aus Ransbach-Baum- bach.

Fastnacht-Montag + -Dienstag BAUMARKT

23. + 24.2.98 bleibt unser Geschäft

geschlossen. Holz Baustoffe Bau- + Heimwerkerbedarf

STEIflEBRCH

WALLMEROD

Telefon 0 64 35/7066