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Zahlreiche Firmen hätten sich inzwischen beworben und ihr Leistungsspektrum dem ICE-Büro der ARGE-NBS, Robert-Bosch- Straße 10, Haus 2 in 56410 Montabaur vorgelegt, rund 50 Firmen seien bereits berücksichtigt worden, so Ulla Schmidt.
Diese dritte Gesprächsrunde solle nun dazu beitragen, weiteren heimischen Firmen die Beteiligung zu erleichtern und ihre Chancen abzuklären.
Gemeinsam mit Vertretern der Bahn AG, Diplomingenieur Kurt- Dieter Eschenburg, Geschäftsführer der DB-Gruppe, Diplomingenieur Wolfram Stüber, Koordinator der ARGE, die inzwischen von Holzmann zu »Hoch-Tief« wechselte, und den Verantwortlichen aus dem Bereich Wirtschaft und Verkehr im Westerwaldkreis, der Industrie- und Handelskammer, Richard Hover, der Handwerkerschaft mit Handwerksmeister Edgar Breiden sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises, Landrat Peter-Paul Weinert und interessierten Bürgermeistern werde die derzeitige Situation erörtert.
i Kurt-Dieter Eschenburg stelle den Baufortschritt im einzelnen vor. ; Die Firmen hätten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Erwar- : tungen bezüglich Baubeteiligung vorzutragen. Auch sei Gelegenheit gegeben, in persönlichen Einzelgesprächen mit dem Vertreter der Bahn AG und mit den Generalunternehmen die Situation zu klären. Frau Schmidt weist nochmals darauf hin, daß es sich beim Bau der ICE-Strecke und des Bahnhofes um ein komplexes Bauvorhaben von 3,6 Milliarden Mark Volumen handle und diese Maßnahme von großer Bedeutung für jedes Unternehmen im Westerwaldkreis sein könne. Sie hoffe deshalb auf rege Teilnahme, da der Bau nach Ostern erst »richtig losgehe«.
Was die Industrie- und Handelskammer leistet
Zahlen und Fakten aus 1997
Die Bezirksstelle Montabaur der IHK zu Koblenz, deren Gebiet [ die Landkreise Westerwald und Rhein-Lahn umfaßt, legte ihre Leistungsbilanz für 1997 vor:
Die Aufgaben der IHK sind sehr vielfältig. Stellungnahmen und Gutachten gegenüber staatlichen Institutionen, z. B. im Rahmen der Bauleitplanung, Wirtschaftsförderung, Verteidigungswirtschaft, Räumungsverkäufe usw., beliefen sich insgesamt auf 565.
Im Rahmen der Berufsausbildung wurden 1.459 Prüfungen abge- nommen. In 18 Weiterbildungskursen wurden 201 Teilnehmer geschult.
Tagtäglich erreichen die IHK viele telefonische und persönliche [Anfragen, die im unmittelbaren Kontakt fachkundig bearbeitet [ werden. Auskünfte zu Geschäftsverbindungen beliefen sich auf [ca. 345; 317mal wurde nach Sachverständigen von Gerichten, [Behörden, Firmen und Privatpersonen gefragt.
Ein wichtiger Bereich ist die Beratung von Existenzgründern. In 322 Beratungsgesprächen wurden alle mit der Existenzgründung [zusammenhängenden Fragen erörtert. Gegenüber 1996 bedeutet dies eine Steigerung um 23 %! Insbesondere für den Handel [ ist das Wettbewerbsrecht ein wichtiges Regulativ. In 165 Fällen [ wurden Unternehmen in Wettbewerbsfragen beraten.
[ßer Außenhandel ist für viele Unternehmen ein expandierender [Geschäftsbereich. In 2.265 Fällen wurden Außenhandelsdoku- [ mente ausgestellt bzw. beglaubigt, 15 % mehr als noch 1996.
[ Dies sind nur die wichtigsten Zahlen und Fakten aus dem breiten I Spektrum der Aufgabenerledigung der IHK-Bezirksstelle Monta- Ibaur. »Wir betreiben unser Geschäft zum Wohle der gesamten I regionalen Wirtschaft, indem wir staatlich übertragene Aufgaben I wahrnehmen, uns im Sinne der Wirtschaft gegenüber staatlichen Institutionen äußern und für die Betriebe unmittelbare Dienstlei- ■stungsaufgaben übernehmen. Die Unternehmen sind unsere I Kunden, die wir bestmöglich bedienen wollen. Darüber hinaus ■ veranstalten wir Forumsveranstaltungen zu aktuellen und grund- I glichen Themen, z. B. Sonderabfall, EURO, Telearbeit, Ausladung usw.«, sagt Richard Hover, Geschäftsführer der IHK-Be- I Z| rksstelle Montabaur.
Panne auf der Autobahn:
Lebensgefahr auf dem Standstreifen
Wer bei Panne oder Unfall auf der Autobahn seinen Wagen verläßt, schwebt in akuter Lebensgefahr. Im Jahr 1996 starben auf deutschen Autobahnen allein 50 Menschen als Fußgänger, der größte Teil davon bei Dunkelheit. Mancher wird auf dem Standstreifen von einem Fahrzeug erfaßt. Die Sachverständigen von DEKRA raten dringend, folgende Hinweise zu beachten:
- zuerst das Fahrzeug, soweit möglich, am rechten Rand des Standstreifens abstellen. Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und das Warndreieck zirka 200 Meter- also vier Leitpfosten entfernt - hinter dem Fahrzeug aufstellen.
- Nächster Schritt: Hilfe rufen. Per Handy unter Telefon-Nummer 112. Damit erreicht man automatisch die nächste freie Rettungsleitstelle. Oder man geht zu Fuß zur nächsten Notrufsäule. Die Pfeile auf den Leitpfosten zeigen die Richtung zur nächstgelegenen Säule.
- Bleiben Sie dabei hinter der Leitplanke, also außerhalb des Standstreifens, sofern das möglich ist.
- Auch wer auf Hilfe wartet, sollte aus Sicherheitsgründen .ebenso den Standstreifen verlassen und siph hinter der
Leitplanke aufhalten. In jedem Fall ist ein wetterfestes Kleidungsstück nützlich.
Bei leichteren Unfällen auf der Autobahn hat jeder Fahrer die Pflicht, die Fahrbahn sofort zu räumen. Es droht nicht nur Gefahr für Leib und Leben, der Fahrer ist auch für eventuelle Folgeunfälle mitverantwortlich. Bleiben zwei Autofahrer nach einem leichten Auffahrunfall zum Beispiel auf der Überholspur stehen und verursachen dadurch eine Serienkarambolage, so ist dies aus juristischer Sicht »voraussehbar« und entsprechend strafwürdig. (Oberlandesgericht Celle, AZ: 5 U 42/93).
Was ist bei so einem Unfall zu tun? Die Sachverständigen von DEKRA empfehlen: vorsichtig auf den Standstreifen fahren, Fahrzeuge absichern und, wenn nötig, Hilfe holen oder einen Abschleppdienst verständigen.
Seniorenstammtisch wird verschoben
Der monatliche Seniorenstammtisch muß im Februar verlegt werden, weil das Restaurant geschlossen ist. Der WeKISS-Ar- beitskreis »Spaß im und am Alter« lädt deshalb für Freitag, 13.02., um 10.00 Uhr alle Stammtischmitglieder und Interessenten ins Restaurant und Cafä »Zum Scharfen Eck« in Hachenburg ein. Es wird dieses Mal das Programm des 2. rheinland-pfälzischen Seniorenkongresses vorgestellt und eine Teilnehmerinnenliste rumgehen wegen der verbindlichen Anmeldung.
Beim Seniorenstammtisch haben sich inzwischen Menschen zusammengefunden, die nicht nur das Alleinsein »satt haben«, und andere ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen kennenlernen wollen, sondern die auch davon überzeugt sind, öffentliches Bewußtsein schaffen zu können. In gemütlicher Atmosphäre können Menschen ihre Bedürfnisse, aber auch ihren Unmut klar und deutlich kundtun, mitreden und mitbestimmen. Gemeinsames Ziel ist es, in der Verbandsgemeinde Hachenburg ein umfassendes »Angebot von Senioren für Senioren« zu schaffen.
Falls Fahrgelegenheiten gewünscht werden, bitte bei der We- KISS anrufen. Telefon-Nummer 02663/2540 (Frau Karrenbauer oder Frau Arenhövel).
PREISSCHOCKER!
EWALD
• Wirges non « ekz
• Westerburg Habphui
• Nassau/Lahn JünlsstraSe 12
• Hachenburg MMnxr»
e-mail: hewald@rz-online.de

