Montabaur
Nr. 7/98
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hindern hilft«, so das Arbeitsamt Montabaur in seiner Mitteilung am Donnerstag.
Eine im Jahresvergleich fast um die Hälfte niedrigere Kurzarbeiterzahl und die Feststellung, daß es Ende Januar 319 Stellenangebote mehr als vor einem Jahr gab, bestätigen die Stabilisierungstendenzen. Mit Sorge betrachten die Fachleute des Arbeitsamtes allerdings die schlechten Beschäftigungschancen für Kaufleute und die Verwaltungs- und Büroberufe. Hiervon sind insbesondere die Frauen betroffen. Die Frauenarbeitslosigkeit ist immer noch höher als vor Jahresfrist. Sie war in den letzten Monaten ununterbrochen ansteigend. Die Aussichten auf mehr Beschäftigung erhalten dadurch nach Ansicht des Arbeitsamtes Montabaur einen spürbaren Dämpfer. Es appelliert in diesem Zusammenhang an die Betriebe, die vielfältigen Möglichkeiten des neuen Arbeitsförderungsrechts zu Neueinstellungen zu nutzen. Die Arbeitsvermittler und Arbeitsberater geben hierzu weitere konkrete Auskünfte.
Im ersten Monat des neuen Jahres meldeten sich 1.724 Männer und 915 Frauen arbeitslos. Auffallend waren die Freisetzungen bei Außenberufen und auch im Einzelhandel. Im verarbeitenden Gewerbe gab es mit 103 Arbeitslosmeldungen die höchsten Zugänge aus den Bereichen Glas und Keramik. Aus dem Gesund- heits- und Sozialwesen meldeten sich im Monatsverlauf 15 Männer und 70 Frauen beim Arbeitsamt. Nach betrieblicher Ausbildung wurden 63 Personen erwerbslos, 25 von ihnen hatten die Ausbildung nicht abgeschlossen. Im Monatsverlauf meldeten sich gleichzeitig 1.770 Männer und Frauen (1.085 im Westerwaldkreis und 685 im Rhein-Lahn-Kreis) beim Arbeitsamt ab. Die Arbeitslosenzahl am Monatsende lag dann bei 12.275. Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis der abhängigen zivilen Erwerbspersonen - erreichte 9,5 %, nach 8,8 % im Vormonat und .10,0 % im Januar des vergangenen Jahres. Der Westerwaldkreis hatte Ende Januar 7.419 arbeitslose Männer und Frauen (Quote: 9,5 %). Im Rhein-Lahn-Kreis gab es 4.856 Erwerbslose (Quote: 9,6 %).
Die Entlassungen der letzten Zeit ließen vor allem die Arbeitslosenzahlen bei den Frauen in den kaufmännischen Berufen und in den Organisations- und Verwaltungsberufen ansteigen. Zuletzt waren 41,2 % aller Erwerbslosen Frauen. Von 100 arbeitsuchenden Frauen streben 28 eine versicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung an. Hier ist das Mißverhältnis zwischen Stellenangebot und Nachfrage allerdings nicht so ungünstig wie bei den Arbeitslosen insgesamt. So entfielen zuletzt auf 100 Arbeitslose allgemein im heimischen Raum nur 9.5 offene Stellen. Auf 100 Teilzeitarbeitsuchende entfielen 17 offene Stellen.
In den letzten vier Wochen meldeten die Betriebe im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis den Arbeitsvermittlern 735 freie Arbeitsplätze, 70 mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Stellenangeboten stieg auf 1.167 am Monatsende. Mehr freie Stellen als vor einem Jahr gibt es insbesondere in der Metallbranche, aber auch für Chemie- und Kunststoffverarbeiter. Ebenso ist die Personalnachfrage im Baunebengewerbe derzeit stärker als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat konnten die Arbeitsvermittler für 414 Personen ein neues Arbeitsverhältnis anbahnen. Vermittlungserfolge gab es in der gesamten breiten Berufspalette, vom Elektriker bis zum Facharzt und vom LKW-Fahrer bis zur Erzieherin. Mit Hilfe des Arbeitsamtes fanden auch fünf schwerbehinderte Arbeitnehmer einen neuen Berufsansatz. Die Arbeitsvermittler setzen allerdings auch weiterhin auf die Eigeninitiative der Arbeitslosen, Sie soll künftig noch mehr als bisher zum Zuge kommen. Entsprechende Hilfen können die Arbeitslosen insbesondere in vom Arbeitsamt geförderten Trainingsmaßnahmen finden.
HUK-Coburg stiftet Sozialpreis
für Diakonisches und caritatives Handeln
Für innovative Sozialprojekte im Raum der Kirchen hat die HUK- Coburg-Versicherungsgruppe jetzt den Innovatio-Sozialpreis für Diakonisches und Caritatives Handeln im Wert von 25.000 Mark gestiftet. Schirmherr des Preises ist Pfarrer Jürgen Gohde, Präsident des Diatonischen Werks der EKD, geförderfwird der Preis durch das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt (DS).
Prämiert werden soll das innovativste Sozialprojekt, das sich eines drängenden Problems auf kreative Weise annimmt und
zukunftsweisende Handlungsperspektiven eröffnet. Das Projekt muß sich durch neue und nachhaltige Maßnahmen finanzieren und darf nicht dauerhaft von Zuwendungen kirchlicher oder staatlicher Stellen abhängig sein.
Mildem Preis wollen Diakonisches Werk und HUK-Coburg darauf reagieren, daß einerseits Probleme wie Umweltzerstörung und Arbeitslosigkeit immer mehr Menschen auch bei uns berühren und diese sich in entsprechenden Projekten und Initiativen engagieren, andererseits aber in einer Zeit knapper Einnahmen besonders kreative Lösungen gesucht werden.
Die HUK-Coburg-Versicherungsgruppe hat sich bei dem Preis engagiert, weil sie sich seit ihrer Gründung 1933 durch eine Gruppe von Pfarrern und Lehrern traditionell der Kirche besonders eng verbunden fühlt. Die HUK-Coburg arbeitet eng mit dem Bruderhilfe-e.V.-AutomobiIclub zusammen, der seinen Mitgliedern, die haupt-, neben- oder ehrenamtlich im kirchlichen Dienst tätig sind, ausschließlich Versicherungsprodukte der HUK-Coburg vermittelt.
Um den Preis bewerben können sich Projektträger, die Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen sind oder bei denen der kirchliche Bezug deutlich erkennbar ist.
Nähere Auskünfte erteilt konzept marketing nordelbien, eine Einrichtung der Nordelbischen Ev:-Luth. Kirche, die die Abwicklung des Preisverfahrens übernommen hat (Schillerstraße 29,22767 Hamburg; Adresse im Internet: http://konzeptpool.com./innova- tio.htm). Einsendeschluß ist der 15.05.1998.
Attraktiv und fit ab 30,
Frauen zur Fotosession gesucht
Frauen zwischen 30 und 45
Jahren werden von dem re- nommierten Fotostudio Ei- dens-Holl zur Teilnahme an ei- ner Fotosession gesucht. Der 35jährige Fotograf zählt zu den am stärksten frequentierten Portraitfotografen im Land. Er und sein Team führen Foto- shootings und Ausstellungen im In- und Ausland durch. Als besondere Auszeichnung gilt eine Einzelausstellung im internationalen Forum in Tokio 1997.
Die Vorbereitungen für eine Fotosession in Venezien/Itali- en sind soeben abgeschlossen. Parallel zu der Session in Italien lädt »Foto und Design Eidens-Holl« junggebliebene Frauen zwischen 30 und 45 Jahren j zu einer Fotosession ins Studio in den Hunsrück, nach Emmelshausen ein.
Das Team Eidens-Holl möchte durch seine Arbeiten die Attraktivität der Frau ab 30 unterstreichen. »Im Grunde genommen ist jede Frau fotogen. Es kommt nur auf den Blickwinkel und ein | gutes und aufgelockertes Feeling bei den Aufnahmen an«, s Eidens-Holl. Die regionale Session in Emmelshausen läuft seit I Herbst ’97 und wird demnächst abgeschlossen. Aus dieser Session wird die fotogenste Frau für das Shooting in Italien ermittelt. Sie reist mit dem Team von Dieter Eidens-Holl im September zur | Fotosession nach Venedig.
Das Tolle dieser Aktion ist, daß das Fotografenhonorar nur r 75,- DM angesetzt ist. Die Möglichkeit, eigene Fotos zu erwer- j ben, besteht natürlich zu Sonderkonditionen.
Interessierte Frauen wenden sich bitte telefonisch an Foto und j Design Eidens-Holl, Emmelshausen, Telefon 06747/1700. Wichtig: rechtzeitig anmelden.
ICE-Gespräch für Westerwälder Firmen
Zum »Dritten Unternehmergespräch« zum Bau der ICE-Streckel Köln-Rhein/Main lädt die Dernbacher Landtagsabgeordnete Ulla j
Schmidt (CDU) alle interessierten Westerwälder Firmen für Mon-■ tag, 09.03.1998, um 18.00 Uhr in die Freimühle Girod ein.
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