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Montabaur

selbst wenn die Gemeinde nur 280 v.H. bei der Gewerbesteuer er­hebt. Der Gemeinde entsteht dadurch ein finanzieller Nachteil Die Festsetzung des Oberflächenentwässerungsanteils für Ver­kehrsanlagen in Höhe von 11,50 DM pro qm Verkehrsfläche er­folgt in § 4 der Haushaltssatzung.

Verwaltungshaushalt

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes erhöht sich von 519.000 DM um 16.000 DM auf 535.000 DM. Dieser Anstieg ist ausschließlich auf die Einnahmenverbesserungen im Unterab­schnitt 9000 - Steuern, allgemeine Zuweisungen und allgemeine Umlagen - zurückzuführen.

Bedingt durch Wertfortschreibungen und durch den Wegfall von Grundsteuervergünstigungen erhöht sich das Aufkommen bei der Grundsteuer B, während das Aufkommen bei der Grund­steuer A stagniert. Das Gewerbesteueraufkommen basiert auf dem Ergebnis des Vorjahres und den sich hieraus ergebenden Vorauszahlungen für das Haushaltsjahr 1993 sowie auf den Auswirkungen des Steueränderungsesetzes. Die positive Ten­denz beim Einkommensteueranteil ist als Konsequenz eines hö­heren Steueraufkommens anzusehen.

Die Erhöhungder Schlüsselzuweisungen wird durch eine höhere Einwohnerzahl gegenüber 1992 und einen höheren Schwellen­wert gegenüber dem Vorjahr hervorgerufen.

Der Ausgabenbereich des Verwaltungshaushaltes wird be­herrscht von dem Gesamtumlage-Soll in Höhe von 260.565 DM. DiesesUmlage-Sollstelltmit48,7 v.H. den Löwenanteil der Aus­gaben dar. Der Anstieg bei der Kreis- und Verbandsgemein­deumlage beruht auf der deutlichen Zunahme der Umlage­grundlage von 338.735 DM auf 375.977 DM.

Den Berechnungen für die jeweiligen Umlagebeträge liegen fol­gende Umlagesätze zugrunde:

1993 1992

Kreis 34 v.H. 32 v.H.

Verbandsgemeinde 34 v.H. 34 v.H.

Die für 1993 angenommenen Umlagesätze gelten vorbehaltlich einer endgültigen Festsetzung durch die maßgebenden Ent­scheidungsgremien.

Die durch das Steueränderungsgesetz bedingten Ausfälle bei der Gewerbesteuer werden teilweise durch die Gewerbesteuer­umlage aufgefangen. Der Hebesatz für die Gewerbesteuerumla­ge 1993 beträgt 35 v.H. (davon 7 v.H. zur Finanzierung des Fonds »Deutsche Einheit«, während für 1992 immerhin noch 57 v.H. anzuwenden waren.

Die Umlage »Fonds Deutsche Einheit« war bereits in 1992 zu zahlen, konnte aber wegen der frühzeitigen Aufstellung des Haushaltes keine Berücksichtigung mehr finden. Zusammenfassend betrachtet spiegelt sich die Situation des Verwaltungshaushaltes in dem Zuführungsbetrag zum Vermö­genshaushalt in Höhe von 5.000 DM wider. Dieser Zuführungs­betrag liegt um 44.000 DM unter der Vorjahressumme. Der Rückgang ist hauptsächlich durch höhere Planungskosten und höhere Umlagenverpflichtungen begründet. Vermögenshaushalt

Der Ortsgemeinderat hat am 14.5.1992 das Investitionspro­gramm beschlossen. Ausweislich dieses Programms sind für die nachfolgenden Maßnahmen die entsprechenden Haushaltsmit­

tel bereitzustellen:

01. Enrichtung Bürgermeister­amt . 2.000 DM

02. Ortsverschönerungsmaßnahmen . 5.000 DM

03. Bauausgaben Grillhütte . 2.000 DM

04. Ausbau von Wanderwegen. 10.000 DM

05. Zuweisungen für Dorferneuerungs­maßnahmen . 20.000 DM

06. Erwerb von Straßenparzellen. 1.000 DM

07. Bauausgaben im Straßenbereich. 5.000 DM

08. Anteil der Ortsgemeinde beim Ausbau und

der Einrichtung der Leichenhalle. 33.500 DM

09. Bauarbeiten in der Buchfinkenlandhalle ..... 5.000 DM

10. Ausbau von Wirtschaftswegen. 10.000 DM

11. Erwerb von Grundstücken . 150.000 DM

12. Zuführung zur allgem. Rücklage

- Planabrundungsbetrag -. 500 DM

Die Finanzierung sämtlicher Ausgaben erfolgt durch die nach­folgenden Einnahmen:

01. Einnahmen aus der Veräußerung von

Grundstücken. 60.000 DM

02. Investitionsschlüsselzuweisungen . 8.000 DM

03. Zuführung vom Verwaltungshaushalt . 5.000 DM

04. Entnahme aus der allgem. Rücklage. 171.000 DM

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Nr.

l/93fc

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Ausblick 1994 bis 1996 luf

Ortsverschönerungsmaßnahmen, Zuweisungen für Dorferneu-iri« erungsmaßnahmen, der Ausbau von Wirtschaftswegen, die Sa-Pei nierung des Kindergartens sowie die Erschließungsmaßnahmelie »Oberm Görgengarten« bilden die Investitionsschwerpunkteger kommender Jahre äta

Die Finanzplanung signalisiert eine problemlose Finanzierungen' aller Vorhaben. Als

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Weitere Entscheidungen des Rates teil

Einstimmig sprach sich der Ortsgemeinderat dafür aus, dielini »Wendelinuskapelle« renovieren zu lassen. Eine Firma wurdebai mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt. Au

Der Ortsgemeinderat beschäftigte sich auch mit der Aufstel-31. lung eines Dorferneuerungskonzeptes, ein Beschluß wurde je-tril doch nicht gefaßt. sei

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Freiwillige Feuerwehr Hübingen n ; c

Die Freiw. Feuerwehr Hübingen veranstaltet am Samstag, 9. Ja- t er nuar 1993, ab 20.11 Uhr in der Buchfinkenlandhalle Hübingen me ihren diesjährigen Maskenball. Eintrittskarten sind an derlei Abendkasse erhältlich. fj n

MGV »Frohsinn« Hübingen ani

Die erste Chorprobe im neuen Jahr findet am Montag, 11. Ja- 25 nuar 1993 statt. Wir bitten alle Sänger um Teilnahme.

mEISBACHGEMEINDEN

Großer Fastnachtsbazar im Pfarrheim Nentershausen

Der Möhnenclub »Klatschmohn« e.V. Nentershausen veranstal­tet auch in diesem Jahr wieder einen Bazar für gebrauchte Fast-i nachtskostüme und Zubehör jeglicher Art. Wegen der großen Nachfrage bitten wir alle nachzusehen, ob sie nicht Kostüme, vor allen Dingen für Kinder zum Verkauf anbieten wollen.

10 % des Verkaufspreises werden als Unkostenbeitrag einbehal­ten.

Annahme er Artikel Samstag, 16.1.93, von 14 bis 16 Uhr Verkauf Sonntag, 17.1.93, von 14 bis 16 Uhr Abholung Sonntag, 17.1.93, von 16 bis 17 Uhr.

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Bericht über die Sitzung

des Ortsgemeinderates Girod vom 15.12.1992 A

Haushaltsrechnung 1991 beschlossen und Entlastung erteilt U i! Nachdem der Rechnungsprüfungsausschuß sich in den Räu­men er Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur über die Ord­nungsmäßigkeit der Haushalts- und Kassengeschäfte über- a zeugt hatte, lag nun in der Sitzung am 15.12.1992 die Jahres- m rechnung dem Rat zur Beschlußfassung vor. Dieser wurde ein- d, stimmig entsprochen. m

Zugleich wurde dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordne- fvj ten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbands- i, gemeinde für das Haushaltsjahr 1991 die Entlastung erteilt. B

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Die in der Jahresrechnung 1991 ausgewiesenen Eckwerte wer- di den durch gesonderte öffentliche Bekanntmachung in diesem ni Wochenblatt noch zur Kenntnis gegeben. a

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Wirtschafts- und Fällungsplan 1993 beschlossen ^

Nach sachkundigen Erläuterungen durch den zuständigen Re- r- vierbeamten entsprach der Ortsgemeinderat dem vorgelegten Wirtschafts- und Fällungsplan 1993, der Gesamteinnahmen in Höhe von 92.459 DM und Gesamtausgaben in Höhe von 53.970 DM sowie einen Holzeinschlag von 80 fm Eiche, 30 fm Buche, J 130 fm Fichte, 40 fm Kiefer und 20 fm Bergahorn ausweist. I

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Für Entlastungsmaßnahmen in Abteilung 21 sollen zusätzliche 8.000 DM bereitgestellt werden. Weiterhin beschloß der Ortsge- j meinderat, das Holz vom Naßlagerplatz schnellstmöglich zu verkaufen, auch wenn mit niedrigen Einnahmepreisen zu rech­nen ist.

Girod