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Montabaur
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Mountain-Bike hat neuen Besitzer Diana Gomber aus Wirges gewann bei der Volksbank Montabaur-Wallmerod
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Diana Gomber aus Wirges erhält von Christoph Acker, Filialleiter der Volksbank-Filiale in Wirges, ein Mountain-Bike.
aus- Wirges: Im Rahmen der Anti-Drogen-Disco, die anläßlich des heit Rheinland-Pf alz-Thges 1991, im Bürgerhaus Wirges stattfand, hatte die Völksbank Montabaur-Wallmerod, als Sponsor der Disco, ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Aus den über 300 richti- gen [Einsendungen wurde Diana Gomber aus Wirges als die J41, glückliche Gewinnern gezogen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Christoph Acker, Filialleiter der Volksbank- e _ Filiale Wirges, ein Mountain-Bike an die Gewinnerin.
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Frauenanteil in der Kommunalpolitik gestiegen
Ergebnisse einer Untersuchung der Gleichstellungsstelle bei der Kreisverwaltung
»Wir sind auf dem Weg in die richtige Richtung», freut sich Angela Schneider, Geschäftsführerin der Gleichstellungsstelle bei derlKreisverwaltung in Montabaur über die Ergebnisse einer Untersuchung über den Anteil weiblicher Mandatsträger in der Kommunalpolitik des Westerwaldkreises. Tfendenz: steigend. Eine beachtliche Steigerung des Frauenanteils hat der Kreistag bei [der vergangenen Kommunalwahl erfahren. Der Anteil der weiblichen Abgeordneten stieg von 10,2 (1984) auf jetzt 26,5 Prozent gegenüber den männlichen Mitgliedern. In den Verbandsgemeinderäten hat sich im untersuchten Zeitraum der Anteil weiblicher Ratsmitglieder von 5 auf 12,4 Prozent erhöht, auf,Ortsgemeindeebene von 4,56 auf 7,2 Prozent. »Aller guten Dinge bleiben hoffentlich nicht nur drei«, hofft Schneider im Hinblick auf die frisch gewählte Ortsbürgermeisterin von Atzel- gift, Renate Jung, die neben Anna-Maria Eulberg (Boden) und Maria-Hermine Simonis (Mogendorf) das dritte weibliche »Ortsoberhaupt« im Westerwaldkreis ist. »Es gibt so viele lokalpolitische Themen, die niemand besser beurteilen kann als Frauen«; betont die Vertreterin der Gleichstellungsstelle, die das Engagement von Frauen in der Politik entschieden unterstützt. Themen wie öffentlicher Personennahverkehr, B au von Kindertagesstätten und Spielplätzen, Verkehrsberuhigung von Straßen oder die Verwirklichung von Dorfemeuerungskonzepten seien Bereiche, in denen nicht auf dieSachkompetenz und Erfahrung verzichtet werden könne. Um noch mehr Frauen für Ehrenämter und ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kommunalpolitik zu gewinnen, plane die Gleichstellungsstelle vor den nächsten Kommunalwahlen »lockere Kurse«, so Schneider, in denen grundlegende Kenntnisse in kommunalrechtlichen Dingen vermittelt werden sollen. Schneider: »Wir hoffen, daß sich dann noch mehr Weiblichkeit auf den Wählerlisten zeigen wird«.
Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«
• Bezirksentscheid 1991, Hauptklasse - ts ' Am Bezirksentscheid des Wettbewerbs »Unser Dorf soll schö- ner werden« (Hauptklasse) nahmen in diesem Jahr 26 Gemein- ad den teil. Als Sieger gingen folgende 5 Gemeinden hervor:
ik Platz 1: die Gemeinde Streithausen, Verbandsgemeinde Hachenburg, Westerwald-Kreis
Platz 2: die Gemeinde Duchroth, Verbandsgemeinde Bad Münster a. St., Landkreis Bad Kreuznach
Platz 3: die Gemeinde Niederelbert, Verbandsgemeinde Montabaur, Westerwald-Kreis
Platz 4: die Gemeinde Leutesdorf, Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Landkreis Neuwied
Platz 5: die Gemeinde Katzwinkel, OT Elkhausen, Verbandsgemeinde Wissen, Landkreis Altenkirchen
Die Gemeinde Streithausen überzeugte durch ihre beispielhaften Aktivitäten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes sowie in der vorbildlichen Umnutzungeines leerstehenden Baueragehöftes in ein Dorfgemeinschaftshaus, das sogenannte »Scholz enhaus«.
Die Gemeinde Duchroth präsentierte sich mit dem historischen Ortskem innerhalb des alten »Ringweges« als typisches Weindorf der unteren Nahe und überzeugte zudem durch seine dynamisch-engagierten Bürgeraktivitäten im Umweltschutzbereich.
In Niederelbert wurden die beispielhaften Bemühungen, ökologische Belange im inner- und außerdörflichen Bereich umzusetzen, besonders gewürdigt. Hervorzuheben sind dabei die naturnahe Gestaltung der Dorfbäche und die Durchgrünung im gesamten Dorf.
Für Leutesdorf ist das Bild der historischen Gebäude an der Rheinfront ortsprägend. Beispielhaft ist darüber hinaus die Nutzung historicher Bausubstanz zu kulturellen Zwecken wie z.B. die internationale Kunstausstellung und Konzertaufführungen im Frohnhof.
Elkhausen überzeugte einerseits durch die bürgerschaftlichen Aktivitäten des Dorfverschönerungsvereins zur Pflege des Orts- und Landschaftsbildes und andererseits durch die gelungene Integration des Familien-, Senioren- und Kindererholungshauses »Marienberge« in das Dorfleben.
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»Aschenbraten« schon in zweiter Auflage
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WILL! H. GRÜN
Aschenbraten
Lange mußte der Westerwald warten, bis er seinen eigenen Roman hatte Dann setzte eine solche Nachfrage ein, daß manche Buchhandlungen buchstäblich leergekauft waren.
Willi H. Grüns Roman ist ein Bestseller geworden. 5000 Exemplare gingen in nur zwei Monaten über die Ladentheke, und noch ist kein Ende abzusehen.
Den stockschwingenden Lehrer Brülleisen und die schrullige Lowisjen-Göd- den hat man
gleich in mehreren Westerwälder Dörfern ausgemacht. Auch die geizige Elfriede und der versoffene Ferger Schorch sollen tatsächlich gelebt haben.
Roman
Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen haben mittlerweile mehr als zwanzigmal über die Erfolgsgeschichte »Aschenbraten« berichtet, die während der dreißiger und vierziger Jahre in unserer Heimat spielt.

