Einzelbild herunterladen

Seite 19

Nr. 28/91

18/91

je-

3 )

Montabaur

Anzeige

Mountain-Bike hat neuen Besitzer Diana Gomber aus Wirges gewann bei der Volksbank Montabaur-Wallmerod

m

Diana Gomber aus Wirges erhält von Christoph Acker, Filialleiter der Volksbank-Filiale in Wirges, ein Mountain-Bike.

aus- Wirges: Im Rahmen der Anti-Drogen-Disco, die anläßlich des heit Rheinland-Pf alz-Thges 1991, im Bürgerhaus Wirges stattfand, hatte die Völksbank Montabaur-Wallmerod, als Sponsor der Disco, ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Aus den über 300 richti- gen [Einsendungen wurde Diana Gomber aus Wirges als die J41, glückliche Gewinnern gezogen. Im Rahmen einer kleinen Feier­stunde überreichte Christoph Acker, Filialleiter der Volksbank- e _ Filiale Wirges, ein Mountain-Bike an die Gewinnerin.

srt

lern

wei-

nie-

iten

ihre

tter

ind

;au-

ver-

iat-

ngt

den

als um der : es fri- aes

der

als

len

nli -

der

die

ter

rb-

ge-

alt

ire

tuf

tt-

at-

lo-

Frauenanteil in der Kommunalpolitik gestiegen

Ergebnisse einer Untersuchung der Gleichstellungsstelle bei der Kreisverwaltung

»Wir sind auf dem Weg in die richtige Richtung», freut sich An­gela Schneider, Geschäftsführerin der Gleichstellungsstelle bei derlKreisverwaltung in Montabaur über die Ergebnisse einer Untersuchung über den Anteil weiblicher Mandatsträger in der Kommunalpolitik des Westerwaldkreises. Tfendenz: steigend. Eine beachtliche Steigerung des Frauenanteils hat der Kreistag bei [der vergangenen Kommunalwahl erfahren. Der Anteil der weiblichen Abgeordneten stieg von 10,2 (1984) auf jetzt 26,5 Prozent gegenüber den männlichen Mitgliedern. In den Ver­bandsgemeinderäten hat sich im untersuchten Zeitraum der Anteil weiblicher Ratsmitglieder von 5 auf 12,4 Prozent erhöht, auf,Ortsgemeindeebene von 4,56 auf 7,2 Prozent. »Aller guten Dinge bleiben hoffentlich nicht nur drei«, hofft Schneider im Hinblick auf die frisch gewählte Ortsbürgermeisterin von Atzel- gift, Renate Jung, die neben Anna-Maria Eulberg (Boden) und Maria-Hermine Simonis (Mogendorf) das dritte weibliche »Ortsoberhaupt« im Westerwaldkreis ist. »Es gibt so viele lokal­politische Themen, die niemand besser beurteilen kann als Frau­en«; betont die Vertreterin der Gleichstellungsstelle, die das En­gagement von Frauen in der Politik entschieden unterstützt. Themen wie öffentlicher Personennahverkehr, B au von Kinder­tagesstätten und Spielplätzen, Verkehrsberuhigung von Stra­ßen oder die Verwirklichung von Dorfemeuerungskonzepten seien Bereiche, in denen nicht auf dieSachkompetenz und Erfah­rung verzichtet werden könne. Um noch mehr Frauen für Ehren­ämter und ehrenamtliche Tätigkeiten in der Kommunalpolitik zu gewinnen, plane die Gleichstellungsstelle vor den nächsten Kommunalwahlen »lockere Kurse«, so Schneider, in denen grundlegende Kenntnisse in kommunalrechtlichen Dingen ver­mittelt werden sollen. Schneider: »Wir hoffen, daß sich dann noch mehr Weiblichkeit auf den Wählerlisten zeigen wird«.

Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«

Bezirksentscheid 1991, Hauptklasse - ts ' Am Bezirksentscheid des Wettbewerbs »Unser Dorf soll schö- ner werden« (Hauptklasse) nahmen in diesem Jahr 26 Gemein- ad den teil. Als Sieger gingen folgende 5 Gemeinden hervor:

ik Platz 1: die Gemeinde Streithausen, Verbandsgemeinde Ha­chenburg, Westerwald-Kreis

Platz 2: die Gemeinde Duchroth, Verbandsgemeinde Bad Mün­ster a. St., Landkreis Bad Kreuznach

Platz 3: die Gemeinde Niederelbert, Verbandsgemeinde Monta­baur, Westerwald-Kreis

Platz 4: die Gemeinde Leutesdorf, Verbandsgemeinde Bad Hön­ningen, Landkreis Neuwied

Platz 5: die Gemeinde Katzwinkel, OT Elkhausen, Verbandsge­meinde Wissen, Landkreis Altenkirchen

Die Gemeinde Streithausen überzeugte durch ihre beispielhaf­ten Aktivitäten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes so­wie in der vorbildlichen Umnutzungeines leerstehenden Bau­eragehöftes in ein Dorfgemeinschaftshaus, das sogenannte »Scholz enhaus«.

Die Gemeinde Duchroth präsentierte sich mit dem historischen Ortskem innerhalb des alten »Ringweges« als typisches Wein­dorf der unteren Nahe und überzeugte zudem durch seine dy­namisch-engagierten Bürgeraktivitäten im Umweltschutzbe­reich.

In Niederelbert wurden die beispielhaften Bemühungen, ökolo­gische Belange im inner- und außerdörflichen Bereich umzuset­zen, besonders gewürdigt. Hervorzuheben sind dabei die natur­nahe Gestaltung der Dorfbäche und die Durchgrünung im ge­samten Dorf.

Für Leutesdorf ist das Bild der historischen Gebäude an der Rheinfront ortsprägend. Beispielhaft ist darüber hinaus die Nutzung historicher Bausubstanz zu kulturellen Zwecken wie z.B. die internationale Kunstausstellung und Konzertauffüh­rungen im Frohnhof.

Elkhausen überzeugte einerseits durch die bürgerschaftlichen Aktivitäten des Dorfverschönerungsvereins zur Pflege des Orts- und Landschaftsbildes und andererseits durch die gelun­gene Integration des Familien-, Senioren- und Kindererholungs­hauses »Marienberge« in das Dorfleben.

- Anzeige

»Aschenbraten« schon in zweiter Auflage

r

WILL! H. GRÜN

Aschenbraten

Lange mußte der Westerwald war­ten, bis er seinen eigenen Roman hatte Dann setz­te eine solche Nachfrage ein, daß manche Buchhandlungen buchstäblich leergekauft wa­ren.

Willi H. Grüns Roman ist ein Bestseller gewor­den. 5000 Exem­plare gingen in nur zwei Mona­ten über die La­dentheke, und noch ist kein En­de abzusehen.

Den stock­schwingenden Lehrer Brülleisen und die schrullige Lowisjen-Göd- den hat man

gleich in mehreren Westerwälder Dörfern ausgemacht. Auch die geizige Elfriede und der versoffene Ferger Schorch sollen tat­sächlich gelebt haben.

Roman

Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen haben mittlerweile mehr als zwanzigmal über die Erfolgsgeschichte »Aschenbraten« be­richtet, die während der dreißiger und vierziger Jahre in unserer Heimat spielt.