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Niederelbert Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens erteilt

nP bmigungsurkunde der Bezirksregierung Koblenz vom 12. April 1991 wurde der Ortsge- Niederelbert die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens erteilt. ^ e <rierung s P r ^ s ^ e ^, ver band dies mit dem Wunsch, daß die Geschicke der Gemeinde unter Äoük des neu en Wappens allezeit zum Wohle der Bürgereinen glücklichen Verlauf nehmen. «Schluß des Gemeinderates, ein Dorfwappen einzuführen, erging am 20. September 1990. Februar 1991 beschloß der Gememderat den abgebildeten Wappenentwurf der Bezirksre- nirals Genehmigungsbehörde vorzulegen. Entworfen wurde das Wappen von Herrn Manfred fjA 5439 Gemünden. Von Herrn Limbach stammen gleichfalls die heraldische Beschreibung

rfdie Begründung.

., Heraldische Begründung:

Irtldlgche Beschrei un 8 Die Gemeinde Niederelbert gehörte schon seit

y blauem, von emer goldenen Wellenleiste früher Zeit, bis zum J ahr 1803, zum Erzstift und Stützten Wellenschildhaupt, dann eine Kurfürstentum Trier. Die Wildhube »Elewart- HQtwei silbernen Elchschaufeln begleitete gol- hin« zu Niederelbert wird bereits im 13. Jahr-

toLilie> hundert erwähnt. Hier wartete in alter Zeit der

jRotein schreitender goldbewehrter silberner Jäger auf den Elch. Von »Elewarthin« über

Hlhn. mundartlich »Eiwert« ist der Ortsname Niede-

J relbert abgeleitet. Auf den Ortsnamen weisen

die beiden silbernen Elchschaufeln im Schild­haupt hin. Spätestens Ende des 13. Jahrhun­derts hat das Erzstift Elbert den Herren von Helfenstein als Lehen überlassen. Sie waren auch Gerichtsherren am Hubengericht zu Nieder- und Oberelbert. Die goldene Lilie in Blau ist dem Wappen der Herren von Helfen­stein entnommen. Ab 1803 fiel Niederelbert an das Herzogtum Nassau, dessen Wappenfarben ebenfalls Blau und Gold sind. 1866 kam der Ort in Preußen zur Provinz Hessen und Nassau. Heute ist Niederelbert 1bil der Verbandsge­meinde Montabaur.

Das Dorf Niederelbert hat sich in einer Tallage entlang dem Stellenbach, genannt »Elbert- bach«, angesiedelt, wodurch auch der örtliche Ausdruck »so lang wie Elbert« entstanden ist. Der Stelzenbach (Elbertbach) durchfließt die Gemarkung und nimmt hier die Bäche Gam- bach, Seeiebach und Weiherhellbach auf. Für die 4 Bäche steht im Ortswappen symbolisch die goldene Wellenleiste mit den 4 Wellen.

Als volkstümliches Symbol ist in Niederelbert der Hahn überliefert und weithin als »Niederel­berter Gickel« im Volksmund bekannt. Er steht für Stolz und Wehrhaftigkeit des Niederelberter Bürgertums. Der Hahn ist als heraldische Schildfigur goldbewehrt in Silber auf rotem Feld in das Ortswappen aufgenommen. Rot und Silber sind die kurtriersehen Wappenfarben.

Das Wappen der Ortsgemeinde Niederelbert ist somit historisch und landschaftlich begründet.

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