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Montabaur

Seite 18

Alle Waldbesitzer, auch die Privatwaldbesitzer, sind zur Mithil­fe bei der Begrenzung der durch die Windwurfkatastrophe ein­getretenen und fortschreitenden Schäden am Wald aufgerufen. Jeder muß seinen Wald nach dem Gesetz so behandeln, daß von ihm keine Gefahr für die Nachbarbestände ausgeht.

Das Forstamt Neuhäusel ruft hiermit alle Waldeigentümer zu verantwortungsvollem und einsichtigem Handeln auf. Die Mit­arbeiter des Forstamtes und die Forstrevier beamten beraten Sie gerne und leisten Hilfestellung ('Ifel. 02620/8002 oder 2244).

Wer in seinem Wald Gefahren für die N achbarwälder heranwach­sen läßt, handelt ordnungswidrig. Die Forstbehörde ist berech­tigt, in solchen Fällen unter Umständen im Wege der Ersatz Vor­nahme auf Kosten des Eigentümers Windwürfe oder Käferae- ster aufarbeiten zu lassen.

Helfen Sie mit, Gefahren vom Wald abzuwenden !

2. Änderung der Bodennutzungsart

Wer eine nicht mehr bewirtschaftete Wiese oder einen brachlie­genden Acker zukünftig in eine Weihnachtsbaumkultur um­wandeln möchte oder hier gar eine Dauerwaldbestockung an­strebt, muß vor der Pflanzungsmaßnahme bei der Unteren Forstbehörde (Forstamt Neuhäusel, Industriestraße, 5411 Neu­häusel) eine Genehmigung einholen. Dies gilt auch für den um­gekehrten Fall, wennz.B. eine Rodungvon Wald beabsichtigt ist mit dem Ziel z.B. der Bebauung oder der Bimsausbeute des Grundstückes.

Da die Forstbehörde eine Vielzahl »TVäger öffentlicher Belange« und den Forstamtsbeirat an der Genehmigung beteiligen muß, ist eine rechtzeitige Antragstellung mit Lageplan oder Karten­ausschnitt erforderlich. Wer ohne Genehmigung Waldflächen anlegt oder rodet, handelt gegen das Landesforstgesetz und muß mit einer Verfolgung durch die Ordnungswidrigkeitenstel­le oder gar mit einer Polizeiverfügung rechnen.

Das Forstamt Neuhäusel berät Sie gerne, rufen Sie uns doch ein­fach einmal an, wenn Sie Fragen haben!

Sieger im Jugend Wettbewerb »Kostbares Wasser»

DAV - Sektion Koblenz

April 1991

7. April: Wanderung von Altenahr - Ahrweiler (Rotwein.

20 km. Abfahrt: 8.26 Uhr ab Hauptbahnhof mit Bah«« führen F. Stein, Tbl. 02633/9436.

11. April: Frühjahrstreffen der Senioren in derKoblau»j in Ehrenbreitstein, ab 15.00 Uhr. Anmeldungen 1991

18. April: Wanderung Rhens - Brey - Spay - Rhens, calOi» fahrt: 12.35 Uhr ab Busbahnhof mit Bahnbus. EinkebrS ner Stern, Rhens. Wanderführer: H. Fischer, TfeL

19. -21. April: Kennenlernwochenende mit der Kletterens- der Tbufelsley. Information und Anmeldung bis zuiffl 1991 bei: Werner Holly, Tbl. 02601/1216, Hans Peter l " TbL 02636/8632.

21. April: Wanderung Osterspay - Filsener Lay - WiL - Kamp-Borahofen, ca. 12 km. Einkehr. Hotel Anker h fahrt: 12.22 Uhr ab Hauptbahnhof mit Bahn. Wanderf u. H. Nissen, Ibl. 0261/56925 23. April: Dia-Vortrag um 19.30 Uhr im Soldatenfrei Horchheimer Höhe, Von-Galen-Straße 1-5 »Dreiländerwanderung um den Mont Blanc«

Eine der schönsten Wanderungen des gesamten Alpe, führt uns »Rundum den Mont Blanc«. Berührt werdeniL Banne der Viertausender, immer im Schatten desMontL Frankreich, Italien und die Schweiz. Hubert Wissowq] Sektion Metz, ein Kenner des Gebietes, führt uns mit j Vortrag in Eis und Schnee sowie Bergmassive und Gletsc brüche.

Glasgravurarbeiten in der Naspa Montal

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Die Schüler der Klasse 8 b der Hauptschule Nentershausen hat­ten sich an dem Schüler-Ideenwettbewerb »Kostbares Wasser« der Kreissparkasse Westerwald mit folgender Idee beteiligt: Die Wasserknappheit diente Ihnen als Anregung für ein Modell, bei dem die Nutzung von Schmutzwasser und das Auffangen von Regenwasser und damit verschiedene Wasserkreisläufe darge- steilt wurden.

Dieses Engagement wurde schon mit dem 1. Preis aller Tbilneh- mer aus dem Westerwaldkreis von der Jury der Kreissparkasse belohnt.

Jetzt erhielten die Schüler eine weitere Anerkennung ihres Mo­dells.

Auf Landesebene (Rheinland-Pfalz) wurde ihre Arbeit unter den 10 besten Schülerarbeiten ausgezeichnet.

Anläßlich der Überreichung des mit dem Landessieg auch ver­bundenen Geldpreises durch den Leiter der Abteilung Öffent­lichkeitsarbeit, Karl Heinz Imand, stellten sich die Schüler zu ei­nem Erinnerungsfoto am Brunnen im Schulhof.

Seit nunmehr 7 J ahren führt die Kreissparkasse Westerwald die­sen naturkundlichen Wettbewerb durch. Erfreulich ist die jähr- ich steigende Schülerzahl, die sich für Natur- und Umweltthe-

Vom 16. März bis 10. April dieses Jahres werden Glasgi beiten der in Dernbach geborenen Eva Decker in der Nu liale in Montabaur ausgestellt. Die Ausstellung wurden März 1991 eröffnet.

Eva Decker besuchte nach dem Realschulabscbluö in 1 baur die Staatliche Glasfachschule in H adamar und ab dort eine dreijährige Ausbildung als Glasgraveurini wurfzeichnerin. Sie war 1990 Kreis-, Landes- und 1. Bui gerin beim Praktischen Leistungswettbewerb der Hand* jugend. In der Ausstellung zeigt sie neben Vasen, Gläi Schalen mit Gravuren von Blättern, Blüten und Jag' auch ihr Gesellenstück. Es handelt sich um eine Zylindi mit einer sehr plastisch ausgearbeiteten, klavierspid Hand. Die Klaviertasten entwickeln sich allmählichzuT stufen, die zu einem Haus führen. Aus ihnen bildet sichd tenblatt, das sich, da das Motiv rund um die Vase verlauft der über der Hand befindet und somit den Entwicklung lauf schließt.

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