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der Lieferung von Haupt- und Grundnahrungsmit- ^urde im Anschluß an den Bericht des Rechnungsprü- uwausschusses von der Verwaltung berichtet, daß die Be- KfW der Nahrungsmittel für das Altenheim teilweise von *wärt8® n Lieferanten erfolge, weil einheimische Betriebe ? ijbil nicht die Anlieferungins Haus gewährleisten könnten.

- -dem gehe es oft auch um den Preis.

j Ausschüssen soll darüber beraten werden, aus welchen rrtoden der Gewerbesteuerertrag im Bereich des Einzelhan- ) rückläufige Ibndenz aufweise.

L Anschluß daran erteilte der Stadtrat die Entlastung für den irgermeister, die Beigeordneten und den Ersten Beigeordne­ter Verbandsgemeinde Montabaur.

üderung der Hauptsatzung; Bildung eines Kulturausschus- Antrag der CDU-Fraktion vom 20. Oktober 1990 Uder CDU-Fraktion war die Bildung eines Kulturausschus-

«und die damit verbundene Änderung der Hauptsatzung der adt Montabaur beantragt worden.

.raktionsvorsitzender Manns (CDU) führte ergänzend dazu

L daß im laufenden städtischen Haushalt rd. 640.000 DM für [turelle Ausgaben bereitgestellt wurden. Um die Kostenent- .jlung in diesem Bereich, aber auch das kulturelle Angebot iForm der einzelnen Veranstaltungen beeinflussen zu können, ibedie CDU einen entsprechenden Antrag eingebracht. :aktionsvorsitzender Bacher (SPD) führte aus, daß ein Hand- igsbedarf für die Koordination der kulturellen Veranstal- [gen notwendig sei. Von der SPD werde deshalb die Bildung ies unabhängigen Gremiums beantragt, das diese Koordina- wahmehme. Aus diesem Grund stelle die SPD den Antrag,

_ je ein Vertreter der im Stadtrat vertretenen Fraktionen und ich je ein Vertreter der kulturschaffenden Vereine in Monta- iut diesem Gremium angehören solle. Man wolle keinen Aus- >, sondern einen Beirat wählen.

b seiten der CDU wurden Bedenken geäußert, Personen mit Wohnsitz außerhalb von Montabaur über das örtliche Kulturge- tiiehen bestimmen zu lassen.

jeder anschließenden Abstimmung wurde der SPD-Antragmit |j Nein-Stimmen und 8 Ja-Stimmen abgelehnt und die Ände- ugder Hauptsatzung als Voraussetzung für die Einrichtung Eines Kulturausschusses beschlossen.

p/ahl der Mitglieder und Stellvertreter des Kulturausschusses ^Anschluß an die vorbereitende Änderung der Hauptsatzung jrdedie Wahl der Mitglieder und Stellvertreter des Kulturaus- chusses in offener Äbstimmung und in einem Abstimmungs- trgang durchgeführt.

) Personen wurden in den Kulturausschuß gewählt:

|r. Paul Hütte, Klaus Mies, Thomas Becker, Brigitte Burth, irl Rudolf Henkes (für die CDU-Fraktion), Christoph Benner, irista Stendebach, Monika Friemel (für die SPD-Fraktion) Ed Heinz Tfeves (für die FWG-Fraktion).

iderung des Bebauungsplanes »Auf dem oberen Wassergra-

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i Rahmen des in 1987/88 durchgeführten Bebauungsplanän* ngsverfahrens wurde innerhalb des vorgesehenen Walles isüdlichen und südwestlichen Plangebietes ein Fußweg aus- nesen. Auf die Anlegung dieses Fußweges kann jedoch ver- itet werden. Zum einen ist die alte Koblenzer Straße fußläu- ijnutzbar, zum anderen wird am östlichen Fußende des Walles ^Begehbarkeit geschaffen. Deshalb bedarf es eines besonde- kauf der Höhe des Walles gelegenen Fußweges nicht.

Per Stadtrat faßte einen entsprechenden Änderungsbeschluß NäO § 2 Abs. 4 und 1B auGB und beschloß, auf die vorgezoge- fBürgerbeteiligung gern. § 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BauGB zu ver­ebten, da sich die Planänderung nur unwesentlich auf das engebiet auswirkt. Ebenso wurde die öffentliche Auslegung pS Anderungsentwurfes mit Begründung gern. § 3 Abs. 2 fiuGB beschlossen.

iderung des Bebauungsplanes »Bomwiese II« im Stadtteil fendorf

Stadtrat hatte für die Errichtung des geplanten Kindergar* esnnt Spielplatz in Eigendorf den dort gültigen Bebauungs- inuBornwiese II« in seiner Sitzung vom 30. August 1990 für 5 Flurstück Nr. 81 (Gelände des zukünftigen Kindergartens) Beschluß geändert. Der für die Änderung des Bebauungs- jj^notwendige Zustimmungs- und Satzungsbeschluß ge- ° 10 BauGB, 24 GemO wurde nun vom Stadtrat so be-

Nr. 50/90

Der vorgesehene Standort ermöglicht es, imStadtteilElgendorf einen eigenständigen Kindergarten als ortsnaheEinrichtungzu schaffen. Die Eigendorf er Kinder werden zu Fuß den Kindergar­ten besuchen können. Neben dem Kindergarten und dem dazu­gehörigen Spielplatz wird ein öffentlicher Spielplatz eingerich­tet werden.

Dokumente und Bilder aus der Geschichte einer bischöflichen Freistadt - eine Ausstellung des Stadtarchives Montabaur

Diese Ausstel­lung, die am 6. Dezember 1990 durch den Bür­germeister der Stadt Monta­baur, Dr. Possei- Dölken, eröffnet wurde, ist von den Mitarbeitern des Stadtarchi­ves Montabaur zusammenge­stellt worden.

Das Stadtarchiv Montabaur wen­det sich mit die­ser Ausstellung, die bis zum 23. Dezember 1990 in der Bürgerhal­le des Rathauses Montabaur zu se­hen ist, an Bürger und Gäste unse­rer Stadt und will verdeutlichen, daß Montabaur seit 1.000 Jah­ren kontinuierlich Mittelpunkt der Region war und ist.

Die Ausstellung, die aus fünf Täfeln und drei Vitrinen besteht, zeigt die wichtigsten Etappen in der Geschichte Montabaurs. So beginnt sie mit der Urkunde von 959 n. Chr., die den Zehntbe­reich der Urpfarrei Humbach beschreibt, und zeigt auf einer zweiten Täfel, wie es dann zur Namensänderung von Humbach zu Montabaur kam.

In dieser Ausstellung wird auch gezeigt, daß auf Wunsch des Erzbischofs Boemund I. von Warsberg Montabaur 1291 schließlich durch ein Privileg Rudolfs von Habsburg Stadt wird. Eine weitere Tafel zeigt die Funktionsvielfalt unserer Stadt, die sich darin äußert, daß Montabaur Ort einer eingeschränkten bürgerlichen Selbstverwaltungist, daß die Stadt eine der 14 Mi- nizipalstädte des Kurfürstentums war und nicht zu vergessen, Sitz des kurfürstlichen Amtmannes. Aber auch der Übergang von der kurtrierischen zur nassauischen und dann von der nas- sauischen zur preußischen Zeit, ist in dieser Ausstellung zu se­hen. Unsere Stadt, die unter Nassau und Preußen Amtsort bleibt, ist noch heute Sitz der Kreisbehörden.

Eine letzte Täfel verdeutlicht, wie Montabaur im Zeitalter der Weltkriege und ihrer Folgen große Opfer bringen mußte.