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Montabaur

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Altmedikamente verteilt dem Hausmüll beizugeben, erscheint unter Umweltschutz-Gesichtspunkten jedoch bedenklich, denn hier kann nur der Fachmann beurteilen, ob ein Stoff schädliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die Gemeindeverwaltungen sollten daher auch weiterhindie Bürger auffordem, Altmedika­mente bei den Problemmüll-Annahmestellen abzuliefern.

Bundespostminister Dr. Christian Schwarz- Schilling spricht in Rennerod

Am Dienstag, dem 30.10.1990, 20.00 Uhr, spricht Bundespost­minister Dr. Christian Schwarz-Schilling auf einer öffentlichen Wahlveranstaltung der CDU-Westerwald in Rennerod, Wester­waldhalle.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Einladung zu der Fachtagung

iVerkehrsentwicklung im Westerwald« am Freitag, dem 02.11.1990, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Oberahr, Sporthalle

Im Podium beteiligen sich: Gudrun Weyel, MdB; Harald Schweitzer, MdL, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion; Gerhard Roth, MdL, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD- Kreistagsfraktion; Klaus Knoche, Bürgermeister der Verbands­gemeinde Bad Marienberg, ein Vertreter des Straßenmbauam- tes Diez.

Themenschwerpunkte sind: »Entwicklung des Straßenbaus im Westerwald« und »öffentlicher Personenverkehr«.

CDU - Kreisparteitag in Rennerod

Am Dienstag, dem 30.10.1990,18.30 Uhr, findet in Rennerod, Westerwaldhalle, ein Kreisparteitag der CDU-Westerwald statt. Auf der Tagesordnung steht die Neuwahl der Delegierten für Landesparteitag, Landesparteiausschuß, Bezirksparteitag und Bezirksparteiausschuß.

Alle Delegierten, Ersatzdelegierten sowie interessierte Mitglie­der sind herzlich eingeladen.

DJK Marienstatt e.V.

Laufen für Madras

4. Int. Löwenlauf in Hachenburg

»Der Hachenburger Löwenlauf ist mittlerweile eine der bedeu­tendsten Veranstaltungen im Leben unserer Stadt geworden!« Diese Aussage des Hachenburger Stadtbürgermeisters Hen­drik Hering wird dem Langlaufteam der DJK Marienstatt An­sporn genug sein, auch in diesem Jahr, zusammen mit den Freunden des Lauf treff s Hattert-Hütte für einen reibungslosen Ablauf der sportlichen Großveranstaltung zu sorgen.

Die Vorbereitungen für den vierten »Internationalen Löwen­lauf« sind im vollen Gange. Zum vom DLV genehmigten Volks­laufwerden am 27. Oktober ca. 600 aktive Läuferinnen und Läu­fer sowienatürlichvieleGästeundZuschauer in Hachenburg er­wartet.

Für Spannung in den Hauptklassen des Zehnt-Kilometer- Laufes und des Halbmarathons ist gesorgt, da einige nationale Spitzenläufer ihre Teilnahme zugesagt haben.

Den weniger Trainierten, am Laufsport aber Interessierten wird ein Fünf-Kilometer-Jedermannslauf angeboten. Alle Läufe wer­den zwischen 14.00 und 14.30 Uhr von der Realschulturahalle aus gestartet, führen aus dem Stadtgebiet heraus durch eine prachtvolle Herbstlandschaft und enden mit dem Zieleinlauf auf dem Alten Markt, der »Guten Stube« Hachenburgs mit ih­ren historischen Fachwerkbauten.

Auch die örtliche Polit-Prominenz will sich an diesem Ihg sport­lich betätigen. Ihre Tteilnahme haben fest zugesagt Verbands­bürgermeister Peter Klöcker, seine Beigeordneten Karl-Heinz Groß und Kurt Kaufmann, der Bürgermeister der Stadt Ha­chenburg, Hendrik Hering, mit dem 3. Beigeordneten Wolfram Ludwig sowie Klaus Knoche, Bürgermeister der Verbandsge­meinde Bad Marienberg. Läufer und Zuschauer werden am Ge­tränkepavillon auf dem Alten Markt und in der Turnhalle der Re­alschule bestens versorgt. Dort findet neben einem abwechs­lungsreichen und attraktivem Rahmenprogramm die Siegereh­rungstatt, die von Schirmherr Georg Leicher zusammen mit Pe­ter Klöcker und Hendrik Hering vorgenommen wird.

Auch 1990 soll ein großer Tfeil des Gesamterlöses - im Vorjahr konnten dem Kinderheim in Madras /Indien DM 9.100,00 über­wiesen werden - dieser Institution zufließen.

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Das Kinderheim erhält vom indischen Staat keinen te Unterstützung und ist daher auf private Spenden 11611 sen, die jeweils in voller Höhe ohne jeglichen AbzuecW B heim zur Verfügung stehen. 6

Aus dem diesjährigen Erlös soll die verfallene Kr anit wieder aufgebaut werden. 6

Nähere Informationen zur gesamten Veranstaltung H.J. Sievers (02662) 7214 und A. Denter (02662) 4988 *

Reiseziel Rheintal in diesem Jahr begehrter denn je

Im Zuge der positiven Fremdenverkehrsentwicklung im »1 Halbjahr 1990 schnitten die Reisegebiete Rheintal und Hl rück/N ahe/Glan am besten ab. N ach Auskunft des Statist Landesamtes in Bad Ems lagen die Zuwachsraten geee dem ersten Halbjahr 1989 zwischen 11 und 14 Prozent vj lern im Rheintal ist dies auf eine höhere Zahl von Gä9ten aus! Ausland und der DDR zurückzuführen. Mehr Übernachtui als im Vergleichszeitraum registrierten aber auch die Behei, gungsbetriebe an Mosel und Saar, Rheinhessen und imGJ Westerwald/Lahn/Taunus.

Zu den Gästen, die das Rheintal besuchten, zählten 24o| Deutsche aus der Bundesrepublik und 6.000 aus der I 66.600 Engländer, 16.000 US-Amerikaner, 10.800 Niederläi- 8.000 Franzosen, 4.800 Belgier und 4.500 Japaner. In der s| Koblenz, dem Ausgangspunkt vieler Reisen durchdieseRei nahm die Zahl der übernachtenden Gäste im ersten Hall] 1990 um 13 Prozent auf 107.000zu, dieÜberaachtungemi gleichen Prozentsatz auf 193.000.

Landwirtschaft nahm weniger Klärschlämme ab

In den rund 1.000 kommunalen Kläranlagen des Landes f| im Jahre 1987139.000 Tranen Trockensubstanz an. Nach ben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems konnte! noch knapp ein Drittel der beseitigten Schlammenge einer« wirtschaftlichen Verwertung zugeführt werden. Zwischen lieh verringerte sich die Abnahmemenge der Landwirte a] Prozent im Jahre 1987.

Mit 87.000 Tranen Trockensubstanz wurde 1987 der wej größte Tfeil der Klärschlamme (6 3 Prozent) auf Deponien ab] gert. Die Kommunen lieferten bei ohnehin knappem Depl raum, gegenüber Anfang der 80er Jahre, mehr als die dopf Menge an Klärschlämmen an öffentliche Hausmülldepon;

Gute Erträge und Qualitäten bei Kartoffel

Mit rund 368.000 Tranen wird es nach Mitteilung des Stal sehen Landesamtes in Bad Ems in Rheinland-Pfalz vorauss üch eine leicht überdurchschnittliche Kartoffelernte geben, besondere die in diesem Jahr zeitig gepflanzten Frühkartd brachten im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt uni genüber dem Vorjahr einen deutlich besseren Hektarertraj rund 310 Dezitonnen (plus 9,7 Prozent bzw. plus 6,9 Proa Bei einer leichten Anbauausweitungkamen mit 121.000711 rund 12 Prozent mehr Frühkartoffeln als 1989 auf den Ml Damit gehört Rheinland-Pfalz neben Niedersachsen undj em zu den größten Frühkartoffelerzeugem im Bundesgr Die Qualitäten sind auch in diesem Jahr wieder durchweg® zu bezeichnen.

Bei Sp ätkar tof fein wird nach den bisher vorliegenden Ergi sen landesweit Proberodungen, der Hektarertragdes Vorja aufgrund der Sommertrockenheit nicht überschritten, noch dürfte die Emtemenge (236.000 Tranen) in AnbeM ner Anbauerweiterung höher liegen als 1989. I

Mehr Schüler wählten Französisch

Von den rund 190.040 Schülern der Sekundarstufe I der! meinbildenden Schulen (Klassenstufen fünf bis zehn; ohnt| derschulen) hatten im Schuljahr 1989/90 184.820 (97 i Englisch, 42.460 (22 Prozent) Französisch und 19.8MM y zent) Latein als Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlfach. jahr 1982/83 wurden nach Angaben des Statistischen Jj amtes in B ad Ems 96 Prozent in Englisch, 20 Prozent in sisch und 11 Prozent im Fach Latein unterrichtet.