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■'■"■^pr^grten fünf Tfeams erhalten Geldpreise. Darüber
!t 'ften die regionalen Sparkassen- und Giroverbände 5 j^jjpaionalsieger. Die Sparkassen werden ferner die Jgeger mit Preisen belohnen.
Die Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins .. . ihre Mitglieder auf die Gefahren der Berge vor ^»nverein Koblenz, mit 1700 Mitgliedern einer der größ- f • im Regierungsbezirk Koblenz, bereitet seine Mit- ^Tjahren auf das richtige Verhalten in Eis und Fels vor.
^Tteeanahmen sechs Frauen und neun Männer aus Ko- %oDpard, Nassau, Kobem-Gondorf und anderen Orten naffiprünesbezirk Koblenz an einem Eiskurs in der Nä- ^ SuSpasres in der Schweiz teil. jtun g,j eS Kurses hatten Hochtourenführer Udo Schmidt W loardund Bergwanderführer Gerd Krischer aus Koblenz •Junen. Geübt wurde der Umgang mit Steigeisen, Ei- ki Eishammer, Eisschrauben und Eishaken. Besonderer Munltt für die Tteilnehmer war die Übung einer Bergung Sine» Spaltensturz. Vor allem die weiblichen Tteilnehmer uLn hier Mut und Entschlossenheit. »Das ist ein tolles Ge- [unsicheren Seil wieder aus der Gletscherspalte herauszu- Ln«,begeisterte sich Edith Wiederhold aus Nassau.
Uder Abschluß des Eiskurses war die Besteigung des Meterhohen Sustenhoms, dessen Gipfel die Kursteilneh- IjndreiSeilschaften * teilweise durch sehr spaltenreiches Ge- l. bei strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht er-
bten.
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[Mehr als 1,5 Millionen Wohnungen in Rheinland-Pfalz
ilder Wohngebäude erreichte Ende 1989 mit 918.500 eisen Höchstwert in Eheinland-Pfalz. Dies entspricht nach fflft des Statistischen Landesamtes in Bad Ems einem Zu- J 3 ™ 1 2.6 Prozent seit der Volkszählung 1987. Sieben von prWohngebäude waren Einfamilienhäuser. Jedes fünfte p Zweifamilienhaus und jedes zehnte ein Mehrfamilien- JDieZahl der Wohnungen betrug Ende 19891,545 Millio- damit um 3,6 Prozent über dem Ergebnis vom Mai
Mt 6 Prozent der Wohnungen hatten einen oder zwei »(einschließlich Küche), 42 Prozent drei oder vier und 21 F ahn Räume. Fast jede dritte Wohnung verfügte über IMmehr Räume. Die Zahl der Wohngebäude und die der Ifhaben sich seit dem 26. Mai 1987 geringfügig stär- pttalsder Bevölkerungsstand in Rheinland-Pfalz, der | «umgenau 2 Prozent höher lag als 1987.
feent mehr Nadelhölzer für Sägewerke
tea Quartal 1990 bezogen die rheinland-pfälzischen Sägt 519.000 Kubikmeter inländische Nadelhölzer. Das l si ^ c “ nun gen der Bad Emser Statistiker ein Viertel „J le ‘ chen Vorjahreszeitraum. Der Bestand an Nadel- S wie des zweiten Berichtsquartals mit fast 307.000 Mi^ Prozent über dem vor einem Jahr. Der An- [u ro ^ er Laubhölzer lag für die Monate April bis Juni £ «ros mit 83.000 Kubikmeter um 13 Prozent unter dem 1 bei etwa gleichem Lagerbestand.
Insgesamt orderten die rheinland-pfälzischen Sägewerke im zweiten Quartal 1990 nahezu 602.000 Kubikmeter inländisches Kohholz, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der gesamte Bestand an Nadel- und Laubhölzem lag Ende Juni um 28 Prozent über dem vor Jahresfrist.
Steuerhebesätze der Qemeinden gegenüber
1988 kaum verändert
Für die Grundsteuer A lag der gewogene Durchschnittshebe- satz für alle Gemeinden in Rheinland-Pfalz im Jahre 1989 bei 254 Prozent. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems war er damit um einen Prozentpunkt höher als im Vorjahr. Während für die kreisfreien Städte 250 Prozent errechnet wurden, ergab sich für die Gemeinden in den Lanrfkroiqnn ein Durchschnitt von 266 Prozent. Von denkreisfreien Städten wendete die Stadt Trier mit 330 Prozent den höchsten Hebesatz an. Bei den Gemeinden lag Echternacherbrück im Landkreis Bitburg-Prüm mit 680 Prozent an der Spitze Der niedrigste Hebesatz wurde in Mülheim-Kärlich (175 Prozent) beschlossen.
Der gewogene Durchschnittshebesatz der Grundsteuer B betrug wie im Vorjahr 291 Prozent. Von den kreisfreien Städten (Durchschnitt 334 Prozent) hatten die Grundstücksbesitzer in der Stadt Mainz mit 400 Prozent die höchste Belastung zu tragen. Mit 300 Prozent wurde in Neustadt an der Weinstraße und in Pirmasens der niedrigste Satz erhoben. Im Landkreisbereich lag der Durchschnitt erheblich niedriger (268 Prozent). Den höchsten Hebesatz verzeichnete die Ortsgemeinde Hamm in Landkreis Bitburg-Prüm mit 500 Prozent, den niedrigsten hatte Mülheim-Kärlich mit 175 Prozent. 47 Gemeinden erhöhten den Hebesatz gegenüber 1988,18 beschlossen eine Senkung. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der gewogene Durchschnittshebesatz für die Gewerbesteuer von 351 auf 355 Prozent. Auch hier lagen die kreisfreien Städte mit 389 Prozent weitaus höher als die Gemeinden in den Landkreisen (322 Prozent). Den höchsten Hebesatz wendete die Stadt Mainz mit 420 Prozent an. Bei den Gemeinden setzte Wettlingen im Landkreis Bitburg-Prüm mit 500 Prozent den höchsten Hebesatz fest, während wiederum Mülheim-Kärlich den niedrigsten Satz (255 Prozent) im Lande aufwies.
Zahl der Sozialhilfeempfänger nahm erneut zu
Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems erhielten 172.190 Personen im Jahre 1989 Unterstützungen als Individualleistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz.
Das waren 10.441 oder 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit beziehen 4,7 Prozent der rheinland-pfälzischen BevölkerungSo- zialhilfe. Die Zahl der ausländischen Leistungsempfänger lag im Berichtsjahr bei 25.183 (plus 31 Prozent). Dies entspricht einem Anteil von 15 Prozent. Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nahmen 122.028 Personen in Anspruch (plus 7,4 Prozent). Als Gründe hierfür wurden überwiegend Arbeitslosigkeit, Ausfall des Ernährers und unzureichende Versicherungs- und Versorgungsansprüche genannt.
Hilfe in besonderen Lebenslagen erhielten 70.966 Personen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 2,2 Prozent oder 1.559Fällen. Esdominierte die HilfezurPflege(28.620 Empfänger), gefolgt von der Kranken- (22.247) und der Eingliederungshilfe für Behinderte (17.634).
Schwacher Dollar beeinflußt Außenhandel
Im ersten Halbjahr 1990 sind die Importe weitaus kräftiger gestiegen als die Exporte, was vor allem auf den schwachen Dollarkurs zurückzuführen ist. In Rheinland-Pfalz wurde jedoch nach wie vor ein Exportüberschuß erzielt, der sich nach Auskunft des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf 6,7 Milliarden Mark beläuft. Dabei sind allerdings dem Ausfuhrwert nur die direkt eingeführten, ohne die in anderen Bundesländern zunächst gelagerten Waren gegenübergestellt.
Dierheinland-pfälzische Wirtschaft hat im genannten Zeitraum Waren im Wert von 18,6 Milliarden Mark ausgeführt, was einer Zunahme um 2 Prozent entspricht. Der Import war mit 11,9 Milliarden Mark um 6,1 Prozent höher als im ersten Halbjahr 1989. Im Juni 1990 gingen die Lieferungen ins Ausland um 14 Prozent auf knapp drei Milliarden Mark, die Bezüge aus dem Ausland um 1 Prozent auf zwei Milliarden Mark zurück.

