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Nr. 37/90

. __ herein »Insieme Si Puö« hat dort 14 ha Land er- jitaliemscu inzwischen 18 Gewächshäuser und eine ,he Vk tatt errichtet. Ca. 30 Behinderte und zehn Betreuer Hort biologischen Gemüseanbau und Blumenzucht. lib ® L'j.gg finden in und um Udine reißenden Absatz, ^rtein Kleinbus die Behinderten morgens zur Arbeit h cfn? zurück zu ihren Angehörigen. Geplant ist, auf dem abeDI lande ein Dorf zu erstellen, in dem Behinderte und ö8 ,f ^Gemeinschaft leben können.

am ist es möglich« beabsichtigt, dieses Projekt finan- ri^deell zu unterstützen. Die Behinderteneinrichtungen ?JLald vor aüem die Behindertenwerkstätte Monta- leüWn dabei tatkräftig Hilfe

7 am es möglich« sucht Westerwälder, die bereit Hm Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Der Mit- 1 kheitrafj betragt 48, DM jährlich. Beiträge und Spenden «m 810 Abs. 1 EStG als förderungswürdig anerkannt, »ssierte k»" nftn sich mit dem Vorstand in Verbindung set- jr nähere Auskunft gibt, rift' »Gemeinsam ist es möglich« e.V.

Siegstr. 17, 6430 Montabaur;

Tbl: 02602/3424 oder 02602/4497.

Pilze gut waschen

Infektionsgefahr durch den Bandwurm bFrüchte des Waldes, für viele ein Genuß, können einen »bit- enNachgeschmack« haben. Die Ursache sind Bandwurmeier ddie Wirkung sind ernsthafte gesundheitliche Folgen. »Gut jKben« lautet daher die Grundregel, auf die das Veterinäramt [deritoisVerwaltung in Montabaur die Pilzsammler hinweist. Bandwurm ist ein Parasit. Je nach Bandwurmart können unterschiedlichsten Tiere, aber auch der Mensch bedroht .DieBandwurmart, die den Menschen in Wald und Flur ge­dieh werden kann, ist der Fuchsbandwurm. Infizierte Füch- beidenmit dem Kot Bandwurmglieder aus, die Eier enthal- Die winzig kleinen Eier sind leicht wie Staub. Sie können Wind, Regen, aber auch Insekten verbreitet werden. Wer- linun die Waldfrüchte nicht gewaschen, besteht die Gefahr Infektion- Im Dünndarm des Menschen werden aus den lommenen Eiern Larven, die über die Blutbahn in die Le- angen und dort ein tumorartiges Wachstum von Zysten achen. Der Mensch fungiert als Fehl-Zwischenwirt für kleinen Bandwurm, der sich normalerweise kleiner Nager fient.

abeiden letzten Jahren wurden durch die Jägerschaft des Jises rund 200 Füchse zum Landesveterinänmtersuchungs- nach Koblenz gebracht und dort nicht nur auf TbUwut, son- auch auf den gefährlichen Fuchsbandwurm hin unter- t, Dabei wurde ein Verseuchungsgrad von zwei Prozent er- «1t. Auch wenn damit die Verbreitunginnerhalb des Wester- )ises als gering eingestuft werden kann, wird vor dem der Leichtsinn« gewarnt. In Bodennähe gepflückte Wald- ite sollten nie ungewaschen oder roh verzehrt werden. Für [Jäger besteht die Gefahr durch die am Fuchsfell haftenden Handschuhe bieten beim Abziehen des Fells den besten Den Besitzern von Hunden und Katzen empfehlen die idiziner, die Vierbeiner regelmäßig zu untersuchen und ibenenfalls behandeln zu lassen.

speziellen Fragen zur Bandwurmbekämpfung kann sich die ilkerung des Kreises an die Kreisverwaltung wenden:

:on 02602/124280.

»Auf Draht sein«! beim Umweltschutz im Haushalt Triefonaktion der Kreisverwaltung . startet am 11. September 1990 iwonl weit und breit einzigartiges Angebot unterbreitet die TjVfirwaltung in Montabaur der Bevölkerung des Wester- pueises: die »Triefonvorsorge« zum Umweltschutz im Haus- L ffacht dies Helga Beckmann, Umweltberaterin F utschen Hausfrauenbundes Montabaur, die sich ehren-

lirtJ 0 ,) Pf* 3 * 1 ^ er guten Sache stellt. Die Verbindung Lief 3 |! >, . Grüne Tblefon« der Kreisverwaltung hergestellt, ibii ?o nn n? 3tajrte t am 11. September. In der Zeit von 9.00 1 mtw f können Hausfrauen und Hausmänner das friiwi"^ r ' 02602/124270 - anwählen und sich zum Bei- iXi» ^tschläge für ein umweltgerechtes Einkaufsver- Innpim n ~ ^ga Beckmann haben wir eine Fachfrau für r Paul w Urger3erVice 8 ewinnen können«, erklärt Landrat

Die Staatlich geprüfte Hauswirtschaftsmeisterin habe sich durch Fortbüdungskurse für die Beratungstätigkeit qualifiziert. Mit der »Umweltsprechstunde« geht der Westerwaldkreis in bfr nig auf die Zusammenarbeit »Bürger-Verwaltung« mit gutem Beispiel voran. Mit noch drei anderen rheinland-pfälzischen Kreisen ist er an einem Pilotprojekt des Landes beteiligt, das darauf zielt, das ehrenamtliche Element im Umweltschutz zu stärken. Die Kreisverwaltung hat das Projekt unter das Motto gestellt »Mach mit - Umweltschutz im Westerwaldkreis«.

Der Landrat hofft, daß viele dieses Motto beherzigen und auch bei der Tfelefonaktion mitmachen. Für Helga Beckmann fängt Umweltschutz im Haushalt beim Einkäufen an und hört beim Reinigen noch langen nicht auf. Sie wird ihre Tips und Anregun­gen, die die Umwelt, aber auch den Geldbeutel schonen können, nicht nur am kommenden Dienstag geben. Am ersten Dienstag eines jeden Monats wird das »Grüne Tfelefon« frei sein für die »Umweltberatung im Haushalt«.

Jugendkreistag braucht Mitglieder

Zum dritten Mal wird im März 1991 ein Jugendkreistag im We­sterwaldkreis durehgeführt. Der Jugendkreistag soll junge Menschen mit den Funktionen und der Arbeitsweise kommuna­ler Gremien vertraut machen und damit ein stärkeres Interesse an kommunalpolitischen Fragen wecken. Aus diesen Gründen hat der Kreistag die Einrichtung eines Jugendkreistages be­schlossen.

»Kommunalpolitik live« heißt es daher wieder für 60 Jugend­liche im März 1991. Die Jungparlamentarier sollen kommunal­politische Themen aufgreifen, Anträge hierzu erarbeiten und diese als Fraktion im Jugendkreistag vortragen, der dann ent­scheidet. Die Beschlüsse des Jugendkreistages werden den Kreistagsfraktionen mitgeteilt, damit diese die Beschlüsse in den »Erwachsenen-Kreistag« einbringen können.

Von der Vorbereitung über die technische Ausstattung bis hin zur Sitzungsleitung wird die Sitzung des Jugendkreistages einer »echten« Kreistagssitzung in nichts nachstehen. Jede Fraktion hat die Möglichkeit, zwei Tagesordnungspunkte zu be­antragen. Vorsitzender des Jugendkreistages ist Landrat Peter Paul Weinert. Eingeladen zum Mitmachen sind Schulklassen oder Schulkurse sowie Jugendgruppen aus Vereinen, Verbän­den, Jugendzentren und freie Gruppen. Das Höchstalter der Teilnehmer beträgt 26 Jahre. Die Jugendorganisationen der politischen Parteien bzw. der im Kreistag vertretenen Gruppie­rungen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Interessierte Gruppen werden gebeten, sich bis zum 16. Oktober 1990 um eine Teilnahme am Jugendkreistag formlos bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Peter-Altmeier- Platz 1, 5430 Montabaur, zu bewerben. Nähere Informationen sind auch bei Manuela Kemler, Tfelefon: 02602/124317, und Marion Hofmann, Tfelefon: 02602/124301, zu erhalten.

Stichtag 13. Oktober 1990 für die Anmeldung von Grundstücksansprüchen in der DDR

Ansprüche auf Rückübertragung von in der DDR enteigneten, beschlagnahmten oder unter staatliche oder treuhänderische Verwaltung gestellten Grundstücken und anderen Vermögens­werten müssen bis spätestens 13. Oktober 1990 schriftlich ange­meldet werden. Wer diese Frist versäumt, riskiert Rechtsver­luste, darauf weist die Kreisverwaltung in Montabaur hin.

Von der »Verordnung über die Anmeldung vermögensrecht­licher Ansprüche« werden Grundstücke, dingliche Rechte an Grundstücken (z. B. Nutzungsrechte, aber auch Hypotheken, Grundschulden etc.), bewegliche Sachen (z. B. Kunstgegenstän­de, Antiquitäten) sowie Unternehmen und ihre Vermögen er­faßt, die sich auf dem Gebiet der DDR, einschließlich Berlin (Ost), befinden. Darüber hinaus sind von der VerordnungKonto- guthaben und sonstige auf Geldzahlungen gerichtete Forderun­gen, deren Schuldner ihren Sitz bzw. Wohnsitz auf dem Gebiet der DDR haben, erfaßt.

Die Anmeldung ist schriftlich besondere Antragsformulare gibt es nicht * bei der Kreisverwaltung des Kreises oder - sofern es sirh um eine kreisfreie Stadt handelt - bei der Stadtverwal- tungeinzureichen, woder Antragsteller seinen letzten Wohnsitz in der DDR, einschließlich Berlin (Ost), hatte. Sofern kein Wohn­sitz in der DDR vorhanden war, ist die Anmeldung bei der Kreis­verwaltung oder der Stadtverwaltung einzureichen, in der sich der Vermögenswert befindet. Mit der Anmeldung sollten mög­lichst genaue Angaben über den betreffenden Vermögenswert gemacht werden, z. B. Grundbuchbezeichnung möglichst unter der Beifügung von Kopien vorhandener Grundbuchauszüge.