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von ihnen, ein Türmchen am Rande des Parkplatzes in der

et abethenstraße, wird das »Schiff gen« genannt; in friedlicher 7 diente es als Straf türm, in dem B agatellkriminalität gebüßt "®"T; y on lüer aus ist auch der Türm im Gebück zu sehen Sähwedenturm ?), der dort errichtet wurde, wo die Mauer im en Winkel - die Pfarrkirche einschließend und das Präsenz- 2ms integrieremd - auf das Peterstor zu verläuft. Daß dieser mn heute ein modisches Accessoire eines Großraumbüroge- üdes ist, beweist, wie richtig die Redewendung ist: - Über Ge- ' ack läßt sich streiten.

Anstoß zum Mauerbau gab das Stadtrechtsprivilegium [ 0 lfs von Habsburg, das dieser 1291 dem Stadtherrn, dem fürsten Boemund von Warsberg(1286 -1299) einschließlich Gerechtsame verlieh. In der Regel förderte auch dieser idtherr die Ummauerung. Für die Erzbischöfe und Kurfür- von 'Bier waren die Wehrbauten der Stadt bedeutsam als tärkung der Burg, an deren schwache Seite die Stadtmauer lüdwesten und Südosten ansetzte.

3m auch die Bürger durch die Stadtfreiung gleichzeitig auch asten der Freiheit - die Finanzierung der Wehrbauten - zu jn hatten, bedurften B au und Instandhaltungdoch der Mit- hife des 'Ibrritorialherm. So ist es z.B. im Selbstinteresse des Hgfürsten Cuno von Falkenstein, wenn er am 17. September 1384 zu des »Stifftes und unser Stadt von monthabur nutz und jte« die Hälfte der Accise vom Wein und von anderen Waren cläßt, damit »uns Stad an porten, thurmen, muien und gra­destebaß gebuwetun gevestet werde«. (7). Andere Stadther- JnWden einen anderen Modus. Am 11. Dezember 1688 - die gjidt hat sich noch nicht wieder von dem großen Brand 1634 er­holt - überträgt J ohann, Erzbischof von 'Hier und Kurfürst, dem Schultheiß, dem Bürgermeister, den Schöffen und dem Rät zu MJntabaur seinen Viehzoll vom Vieh, das durch die Stadt getrie- Iggwird, für jährlich 6 Gulden zu je 24 Albus. ( 8 ) Als im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts Stadt und Kurfürsten diese finan- Anstrengungen unternehmen, Burg und Stadt durch Maiern zu sichern, rechnen sie noch nicht mit der relativ ra­schen Entwicklung mauerbrechender Waffen.

| Sratestens der Dreißigjährige Krieg zeigte aber auch den Bür­gern von Montabaur, daß der mittelalterliche Mauerring keine DQUr Sicherheit bot; die Stadt zur Festung mit Rund- und Polygonba- 1 sjgien auszubauen, dazu fehlten sowohl den Kurfürsten wie ijuch den Bürgern die Mittel.

| Stadtarchiv Montabaur

J Günter Henkel

Ministeriale der Grafen von Isenburg haben laut Gen­sicke, Landesgeschichte des Westerwaldes, in Monta­baur als Burgmannen gedient; a.a.O. Seite 229 Der Sitz eines Amtmanns, z.B. Montabaur, war auch der Amtsort für einen Finanzbeamten, hier eines Kellers, der die Einkünfte des Kurfürsten erhob und verrechneta Siehe Skizze

Legende zur Skizze:

1 Peterstor, 2 Elberter Pforte, 3 Hollerer Pforte, 4 Pforte am un­teren Sauertal, 6 Pforte am oberen Sauertal, 6 Pforte am hinte­ren Rebstock, 7 Kuhpforte, 8 Haanpforte, 9 Pforte am Eschelba- cher Weg, 10 Schöffenpforta 11 Dammpurt (am Steinweg), 12 Fröschpfort, 13 äußere Fröschpfort.

A) Schöffenturm, B) Pulverturm, C) Wolfsturm, D) Türm am Schloßgatter, E) Türm am Waldpadyen, F) TUrm beim St. Mar­tinshof, G) Petersturm, H) TUrm im Gebück (Schwedenturm ?), I) ?, K) Schiffgen, L) Eulers TUrm, M) Türm an der Kuhpforta

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AHRBACHGEMEINDEN"

_ Heiligenroth _

Übung der Bundeswehr

In derZeit vom 08. August bis 10. August 1990 führt dasllrans- portbataillon 370 Hermeskeil eine Übung im Raum Heiligen­roth durch. Hierbei können Übungsschäden entstehen, die in Form von Einzelanträgen unmi ttelbar der Wehrbereichsverwal­tung IV, Moltkering 9,6200 Wiesbaden, gemeldet werden.

In Vertretung: Herbst 1. Beigeordneter

SV Heiligenroth, Abt. Tischtennis 1. Tischtennismittemachtstumier des SV Heiligenroth Am Samstag, dem 11 . August 1990, findet in der Vogelsanghalle in Heiligenroth das 1 . Mitternachtsturnier der Tischtennisab­teilung des SV Heiligenroth statt. Um 19.00 Uhr beginnt zu­nächst die Doppelkonkurrenz, bei der die teilnehmenden Spieler aus zwei Gruppen zusammengelost werden. Dem schließt sich ein Vörgabetumier im Einzel an, bei dem in doppeltem KO- System gespielt wird. Ifeilnehmen können alle Spieler des Tisch­tennisverbandes Rheinland sowie eingeladene Gäste.

Anmeldeschluß ist Donnerstag, 09. August 1990. Anmeldungen gehen schriftlich oder telefonisch an Paul Baldus, Autobahn­meisterei Heiligenroth, 6410 Heiligenroth,Tfelefon02602/17893 oder an Rainer Stäuber, Tblefon 02624/6661.

Ausschreibungen und Informationen können bei den obenge­nannten Adressen bezogen werden.

Offizieller Trainingsbeginn am Donnerstag, 2. August Ab Donnerstag, dem 2. August 1990, findet wieder regelmäßig das Tischtennistraining des SV Heiligenroth statt. Unter der Leitung von Rainer Stäuber (VfL Höhr-Grenzhausen) trainieren ab 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr zunächst die Anfänger. Ab 18.16 Uhr folgen dann die Jugendmannschaften bis 19.30 Uhr. Den Schluß bilde ein eineinhalbstündiges TVaining der Damen und Herren. Die erste Herrenmannschaft spielt in diesem Jahr erstmals in der zweiten Kreisklasse, die Damen erstmals in der Bezirksliga.

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Franz-Josef Löwenguth, Montabaur »Anno Dazumal«, Eigenverlag Druck Ahrfeller, Montabaur (?), S. 36 »portner eid

Daß er die Schlüssel und Pforte, so ihm treulich anver­traut, zu rechter und angesetzter Stunde öffnet und schließt. Danach niemand ohne Geheiß des Bürgermei­ters und seine Erlaubnis ein- oder auslasse. Das Pforten­geld, Accise (a) und anderes Ungeld (b), mit Fleiß einbe­hält, ohne irgendetwas zu entziehen. Ünd daneben einem ehrbaren Rat und Bürgermeister in nötigen und ziemli­chen Sachen zu dienen bereit und gehorsam sein. Stadtarchiv Montabaur, Abt. 2, Braunes Buch

(a) Accise ist seit dem 13. Jahrhundert die Bezeichnung für Steuern und Zölle aller Art (besonders städtische Ver­brauchssteuern).

(b) Ungeld (indebitum) ist oft mit der Accise identisch, oft aber auch eine Spezialsteuer, die durch keine Gerechtsa­me legalisiert war.

Gebück, Gebick: mhd. gebicke; zum Schutz angelegte Hecke. »In Nassau waren mehrere solche Gebicke, na­mentlich das rheingauische Landgebick von Niederwal­luf über Schlangenbad nach Lorch...« J. Kehrein, Volks­sprache und Wörterbuch von Nassau, 1891, Neudruck 1966, S. 163

Eberth und Eberth, Ein Gang durch Montabaurs 1000jährige Geschichte. In: 1000 Jahre Montabaur, 1930, S. 40

Stadtarchiv Montabaur, Abt. 1

DRK Ortsverein Nentershausen Altkleidercontainer

Wir möchten an die Altkleidercontainer erinnern. Standort ist bei der Feuerwehr. Dort können Sie Ihre Altkleider jederzeit ein­werfen, und diese werden von uns abgeholt.

TC Heiligenroth

Am 18. August feiert der TC Heiligenroth sein lOjähriges Beste­hen im ZBV-Raum der Vogelsanghalle. Zu dieser Veranstaltung sind alle Mitglieder und Freunde herzlich eingeladen. Um die schriftliche Zusage der Ibiln ahme in den nächsten Tagen werden die Mitglieder herzlich gebeten.

Mitgliederversammlung der Freien Wählergruppe Herbst Die nächste Mitgliederversammlung der Freien Wählergruppe Herbst findet am Montag, dem 13. August 1990, um 19.30 Uhr im Sitzungsraum der Ortsgemeinde statt.

Seniorengruppe Heiligenroth Nächstes Hüffen: 09. August Wo ? Pfarrheim Wann ? 15.00 Uhr

Thema: »Gesunde Ernährung im Alter«. TVäger: Kath. Bil­dungswerk Ww.

Vorschau: Am 23. August 1990,16.00 Uhr wieder Seniorentanz.

MGV »Hoffnung« Heiligenroth Die erste Chorprobe nach den Sommerferien ist am Freitag, 3. August, 18.46 Uhr im Vereinslokal Theo Neuroth.