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Montabaur

Seite 6

Nr. 27/90

Reckenthal:

Sauberhaltung der Grundstücke und Gehwege in der Ortslage Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

leider muß in letzter Zeit immer mehr festgestellt werden, daß der Eindruck unseres Stadtteils durch ungepflegte Grund­stücke und durch nicht gereinigte Bürgersteige in der Ortslage leidet. Für die Stadt Montabaur gilt eine Straßenreinigungssat­zung, nach der die Bürger verpflichtet sind, den Gehweg wö­chentlich zu reinigen. Außerdem hat die Stadt Montabaur eine Gestaltungssatzung erlassen, die dazu verpflichtet, unbebaute Grundstücke in der Ortslage mindestens einmal jährlich zu mä­hen und in einem gepflegten Zustand zu halten. Auch das Hin­einwachsen von Sträuchem und Bäumen in die Gehwege ist ein Ärgernis, das nicht nur das Bild unseres Ortes beeinträchtigt, sondern auch die Verkehrssicherheit gefährdet.

Ich möchte an alle betroffenen Grundstückseigentümer appel­lieren, die nach den geltenden Satzungen bestehenden Pflichten zu erfüllen und dazu beizutragen, daß Reckenthal wieder einen besseren Eindruck macht als das leider in letzter Zeit wegen eini­ger weniger Personen der Fall ist, die ihren Aufgaben nicht nach- kommen.

Bevor die Verwaltung mit Bußgeldern arbeiten muß, appelliere ich eindringlich an Sie, diese Aufgaben in Zukunft ernster zu nehmen.

Paul Trumm Stadtteilbeauftragter

Kirmes im Stadtteil Reckenthal Hoch soll es hergehen, wenn vom 7. bis 9. Juli das Kirchweihfest erstmals an der Grillhütte - gefeiert wird.

Samstag, 7.7.

14.30 Uhr Aufstellen des Kirmesbaumes

18.00 Uhr feierliches Hochamt unter Mitwirkung des Männer­gesangvereins »Waldeslust Heilberscheid«, anschließend Be­ginn des Kirmestreibens Sonntag, 8.7.

10.30 Uhr Beginn des traditionellen Frühschoppens.

Montag, 9.7.

9.00 Uhr Amt für die Verstorbenen, Gefallenen und Verunglück­ten des Dorfes, danach Frühschoppen.

14.30 Uhr Beginn des Kirmeszuges, abends Kirmesausklang. Die Reckenthäler wünschen allen Gästen ein paar vergnügte und gesellige Tage.

Situation in der Alten- und Krankenpflege«'

Am Donnerstag, dem 12. Juli 1990,19.00 Uhr findet in Monta­baur, Kreishaus, Sitzungssaal 1 ein Informations- und Diskus­sionsabend des CDU-Kreisverbandes Westerwald zum Thema »Situation in der Alten- und Krankenpflege - welche Änderun­gen stehen bevor« statt.

Die Bundesratsinitiative »Pflegehilfen Neuregelungsgesetz, mit Erhöhung des Pflegepersonals, Änderung des Altenpflege­schlüssels, bundeseinheitliche Regelung für den Altenpflegebe­reich und humanere Arbeitsbedingungen in Alten- und Pflege­heimen stehen auf der Tagesordnung.

Referent des Abends: Leitender Ministerialrat Eike R.L. Jarzi- na, Referatsleiter Altenpolitik und Altenhilfe im Sozialministe­rium von Rheinland-Pfalz.

Als weitere Gesprächspartner stehen Staatssekretär Karl Hop­pe, CDU-Kreisvorsitzender, sowie Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt zur Verfügung.

Zur Teilnahme gebeten sind alle Pflegerinnen und Pfleger, Ange­stellte der Krankenhäuser und Sozialstationen sowie alle inter­essierte Mitbürger.

Hausfrauenbund Montabaur

Am Mittwoch, dem 11. Juli 1990, Fahrt nach Aachen mit-Be­such einer Printenbäckerei und Stadtrundfahrt. Sollten ange­meldete Damen an der Mitfahrt verhindert sein, so bitten wir dies Frau Beckmann, 1hl. 2233, mitzuteilen, es besteht eine War­teliste

Abfahrt: 8.00 Uhr Bus Schneider, Kalbswiese.

WWV-Wanderreisen

Für folgende Auslandswanderfahrten hat der Westerwaldver­ein noch einige Plätze frei:

USA-Reise: vom 13. - 29.09.1990 Provence-Aufenthalt: vom 23.09. - 06.10.1990 Bergwandem auf Mallorca: vom 28.10. -11.11.1990. Kostenlose und unverbindliche Information erteilt die Ge­schäftsstelle des Westerwaldvereins e.V., Kreisverwaltung, 6430 Montabaur, TbL 02602/124.287.

1. Ferientour für Radwanderer

Treffpunkt: Samstag, 7. Juli 1990, Ransbach, Parkplatz Nähe Rathaus. Start: 14.00 Uhr.

Strecke: Ransbach Wittgat - Sessenhausen - Krümmel - Sel­ters - Mogendorf - Ransbach Länge: ca. 23 km.

Dies soll ein Angebot für daheimgebliebene/verhinderte Urlau­ber sein. Die 2. Ferien tour findet am Samstag, 4.8.1990 ab Ha­chenburg statt. Länge: ca. 16 km.

Näheres wird noch bekanntgegeben.

AHRBACHGEMEINDEN

Boden

Sommerfest dm 1 Big Band Boden Ein »Sommerfest« veranstaltet die Big Band Boden am Sonn­tag, dem 8.7.1990 an der Ahrbachhalla Die Veranstaltung wird musikalisch von der Big Band umrahmt. Beginn ist um 14.00 Uhr.

Neben Kaffee und Kuchen werden weitere Getränke und etwas Handfestes vom Grill angeboten.

Für den Herbst cLJ. ist ein Konzert in der Ahrbachhalle vorgese­hen.

_ Heiligenroth _

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenroth vom 19.06.1990

Nur noch 9 Ratsmitglieder, anstelle der zu Beginn der Ratssit­zunganwesenden 14 Mandatsträger, trafen die Entscheidungen zu den Tagesordnungspunkten 2-10 der öffentlichen Sitzung. Ausschlaggebend hierfür war die zu Beginn der öffentlichen Sit­zung geführte Diskussion zur Genehmigung der Niederschrift über die Ratssitzung vom 16.06.1990. Hierzu stellte zunächst der Rat übereinstimmend fest, daß diese Niederschrift auf­grund von Fehlinterpretationen durch die Verwaltung Unrich­tigkeiten enthielt (eine entsprechende Richtigstellung des Be­richts über den Sitzungsverlauf vom 16.05.1990 erfolgte bereits in der vorangegangenen Ausgabe des Wochenblattes).

Nach mehrheitlichem Beschluß über die Korrektur der Nieder­schrift wurde seitens der SPD-Fraktion ein mehrere Punkte um­fassender Antrag eingebracht, der jedoch nicht die Mehrheit des Rates fand Nachfolgende Debatten über die gegenwärtige Situation im Ortsgemeinderat veranlaßten die Mitglieder der SPD-Fraktion sowie eines Mitgliedes der FWG-Bellessem, die Sitzung zu verlassen.

Ortsbürgermeister Zerfas stellte daraufhin fest, daß eine Be­schlußunfähigkeit des Rates dennoch gegeben war und rief u.a. folgende Punkte zur Entscheidung auf:

1. Nachtragsfällungsplan und 2. Nachtragswirtschaftsplan für das Forstwirte chaftsjahr 1990 beschlossen Aufgrund der starken Orkanschäden war es notwendig, daß der Wirtschafts- und Fällungsplan für das Forstwirtschaftsjahr 1990 aufgrund der veränderten Situation durch das Forstamt neu erstellt werden mußte. Die korrigierten Einnahmen und Ausgaben lassen im Forstwirtschaftsjahr 1990 einen Fehlbe­trag von voraussichtlich 28.047 DM erwarten.

Der Ortsgemeinderat stimmte dem in der Sitzung vorliegenden und durch den zuständigen Revierbeamten erläuterten Plan­werk einstimmig zu. Vom Gemeinderat wurde darüber hinaus erklärt, daß ergänzend zu dem benannten Fehlbedarf von 28.047 DM Kosten entstünden, für Pflanzungen (72.000 DM) und Wip­felköpfung (15.000 DM), die insgesamt über Kredit finanziert werden müßten. Die Forst Verwaltung wurde daher beauftragt, einen Antrag auf Waldschadenhilfe bei der Landesregierung zu stellen.

HaushalteUberschreüungen genehmigt bzw. zur K«nntnia ge­nommen

Im Zusammenhang mit den Abschlußarbeiten für das Haus­haltsjahr 1989 ermittelte die Verbandsgemeindeverwaltung Haushaltsüberschreitungen. Hierzu wurden zwei Auflistungen vorgelegt, die zum einen unerhebliche, <Lh. vom Umfang her