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Montabaur

Seite 20

Nr. 26/91

Zunächst befaßte sich der Redner mit den politischen Entwick­lungen in Osteuropa und hier insbesondere mit den dramati­schen Veränderungen in der DDR, die die guten wirtschaftli­chen Entwicklungsdaten in89 fast in den Hintergrund treten ließen. Dabei war 1989 ein Jahr der Hochkonjunktur mit der höchsten Wachstumsrate in der Dekade der 80er J ahre.

Eingebettet in diese allgemeinen positiven Entwicklungsdaten, so der Sprecher, ist das Zahlenwerk der Volksbank Montabaur- Wallmerod mit einem Satz treffend zu umreißen:

»Alle Wachstums- und Ertragsziele wurden in89 erreicht, ja so­gar teilweise erheblich übertroffen.« Die Bilanzsumme stiegum 16 Mia oder 8 % auf 217 Mia DM. Bei den Ausleihungen warein plus von 12 % auf 170 Mia DM zu verzeichnen. Inclusiv der ver­mittelten Hypothekendarlehen erreichte das Kreditgeschäft sogar eine Steigerungsrate von stolzen 16 %. Die zur Finanzie­rung des Kreditgeschäftes erforderlichen Einlagen konnten um 9 % auf insgesamt 190 Mia DM gesteigert werden.

Besonders erfreulich verlief auch das Ergebnis in den Dienstleistungs- und Vermittlungsbereichen. Besonders her­vorgehoben wurde die glänzende Entwicklung im Wertpapier- und Immobilienge sch äft, mit Steigerungsraten von 144 % bzw. 80 %. Während im Wertpapiergeschäft der Erfolg auf ein neu eingeführtes weltweites Börseninformationssystem, verbun­den mit kompetenter Beratungdurch die Spezialisten zurückzu­führen ist, wird der Zugewinn im Immobiliengschäft mit der Marktnähe und Marktkenntnis in Verbindung gebracht. Auch das Auslandsgeschäft konnte erheblich ausgebaut werden.

Höber führte in seinem Bericht auch die hervorragende Zusam­menarbeit mit den Partnern im Finanzverbund an. Für die Bau­sparkasse Schwäbisch-Hall, Deutschlands größter Bauspar­kasse, konnte die Volksbank über 12 Mia DM Bausparsumme vermitteln. Im Versicherungsgeschäft mit der R & V-Versiche- rungs gruppe war ein plus von 23 % zu verzeichnen. Insgesamt erreichte die Bank im Provisionsergebnis, also dem zinsunab- hängigen Geschäft, eine Steigerung von 17 % gegenüber dem Vorjahr.

Als Besonderheit im Bankenalltag führte Höber die von der Volksbank Montabaur-Wallmerod durchgeführten Seminare für Unternehmen und vermögende Privatkunden auf Schloß Montabaur an. Die Themen wie: Staatliche Sonderkreditpro­gramme, Binnenmarkt Europa92 und Anlagestrategien der 90er Jah e, fanden reges Interesse, was die Volksbank veranlaß- te, diese spezielle Form der Kundenbetreuung auch in Zukunft fortzuführen.

Einen breiten Raum in der Berichterstattungnahm auch die seit Jahren mit einem erheblichen personellen und materiellen En­gagement betriebene Aus-, Fort- und Weiterbildung des gesam­ten Mitarbeiterteams ein. Die geschäftlichen Erfolge seien letztlich maßgeblich auf den Fleiß und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter zurückzuführen, wofür sich der Sprecher in be­sonderer Weise bedankte

Nach dem Bericht des Vorstandes und Erledigung der üblichen Regularien wurden die Herren: Theo Decker, Sandor Fabian und Herbert Ströher in ihren Ämtern als Aufsichtsratsmitglieder bestätigt.

»Auf diese Zahlen kann die Volksbank Montabaur-Wallmerod stolz sein«, so wörtlich der anwesende Vertreter des Genossen­schaftsverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz mit Sitz in Frank­furt, Abteilungsleiter Völker Mosner, der am Schluß der Ver­sammlung den Aufsichtsratsvorsitzenden, Wilhelm Wahl, für seine 26jährige engagierte Aufsichtsratstätigkeit mit Überrei­chung der silbernen Ehrennadel auszeichnete.

Für die Zuhörer schloß sich ein »journalistischer Leckerbissen« an. Fritz Pleitgen, Chefredakteur beim WDR, sprach zu dem Thema: »Der schöne, schwere Weg zur Einheit. - Die Deutschen vor der Wirtschafts- Währungs- und Sozialunion.«

Die Volksbank hatte mit Fritz Pleitgen, »wohl einen der qualifi­ziertesten deutschen Fernsehjoumalisten«, wie eine heimische Tageszeitung berichtete, voll ins Schwarze getroffen. Über 60 Minuten lang fesselte Pleitgen die Zuhörer an seinen auf Sach­verstand und aufs eigene Erleben gestützten Vortrag. Ausgewo­gen und wertneutral schilderte er die Lage in der DDR und gab die Hoffnungen und auch das Bangen der DDR-Bürger wieder. Die anschließend sehr rege Diskussion zeigte, wie groß das In­teresse an diesem Thema und dem Referenten war.

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Selbst nach dem Vortrag und der im Saal geführten Diskussion warFriti Pleitgen bereit, noch am Tischdie eine oder andere Diskussion mit Zuhö rem zu führen.

Personenschiffahrt floriert

Berufe

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Segelfliegen immer beliebter

Auf den 48 rheinland-pfälzischen Flugplätzen (Verkehrslande plätze und Segelfluggelände) starteten im Jahre 1989 inst samt 238.686 Luftfahrzeuge. Das sind nach Angaben des Stati-I stischen Landesamtes in Bad Ems 7,1 Prozent mehr als im Vor-I jahr. Starts der Motorsegler gingen um 9,3 Prozent zurück, da-l gegen erhöhte sich die Zahl der Motorflüge (ohne die mit ultra-l leichtem Gerät) um 6,1 Prozent, die der Segelflüge sogar um 8,5| Prozent.

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Ende 1989 hatten 463 Motorflugzeuge, 36 Hubschrauber, 1071 Motorsegler, 477 Segelflugzeuge und 72 Ultraleichtflugzeuge| ihren Standort auf Landeplätzen in Rheinland-Pfalz.

Der am stärksten frequentierte Flugplatz ist Worms mit 33.9701 Starts, gefolgt von Koblenz-Winningen (20.966), Speyer (16.399)1 und Trier-Föhren (14.860). Für Motorsegler und Segelflugzeuge] sind Ludwigshafen-Dannstadt, Bad Breisig-Mönchsheide,| Kim und Konz-Könen die bevorzugten Startplätza

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in B ad Ems ver -1 fügten die 92 rheinland-pfälzischen Unternehmen der Binnen­schiffahrt Ende 1989 über 63 Frachter mit einer Tragfähigkeit I von fast 70.000 Tbnnen sowie über acht Schlepper und Schub-1 boota Für die Personenbeförderung standen 68 Passagierschif­fe mit zusammen 18.677 Plätzen bereit. Von den 420 in der Bin­nenschiffahrt Beschäftigten waren 341 fahrendes Personal.

Die Unternehmen erzielten im Jahre 1988 einen Umsatz von I fast 34 Millionen Mark. Der Anteil der Fahrgastschiffahrt be­trug 37 Prozent. Die Erlöse für Gütertransporte gingen um 121 Prozent auf 21,4 Millionen Mark zurück (Ihnkf ahrzeuge minus 17 Prozent). Der Umsatz in der Personenschiffahrt nahm um 9,5 1 Prozent auf 13 Millionen Mark zu.

Rückgang der Auszubildendenzahlen setzte sich 1989 beschleunigt fort

Ende 1989 befanden sich rund 88.000 Jugendliche in einer be-1 trieblichen Berufsausbildung. Das sind nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 7.000 Auszubildende oder 7,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit hat sich der seit 1986 zu beobachtende Rückgang der Auszubildendenzah­len beschleunigt fortgesetzt. Vor einem Jahr hatte der Rück­ganges Prozent, im Jahre zuvor 6,3 Prozent, im Jahre 1986 3,6 Prozent und ein Jahr davor nur 0,8 Prozent betragen. Von den 88.000 Auszubildenden waren 60.800 männlich (68 Prozent) und 37.200 weiblich (42 Prozent). Bei den jungen Frauen war die Ab­nahme zum Vorjahr mit 6,9 Prozent weniger stark als bei den jungen Männern mit 7,7 Prozent.

Der mit knapp 47 Prozent aller Auszubildenden größte Bereich, Industrie und Handel, registrierte 41.200 Jugendliche in einem Ausbildungsverhältnis und damit 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Im zweitgrößten Bereich, dem Handwerk, sank die Zahl der Auszubildenden um 8,8 Prozent auf 32.800 (37 Prozent). Auch die anderen Ausbildungsbereiche hatten Rückgänge zu verzeichnen. In der Landwirtschaft betrug die Veränderung mi­nus 13 Prozent, im öffentlichen Dienst (ohne Beamtenanwärter) und in der städtischen Hauswirtschaft lag sie mit minus 12 Pro­zent ebenfalls unter dem Durchschnitt. Lediglich bei den freien

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