Montabaur
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Nr 25/!
Mobiler sozialer Hilfsdienst / Freiwilliges soziales Jahr; Modellversuch wird von der Verbandsgemeinde f in a n ziert Von der CDU-Fraktion wurde ein Antrag eingebracht mit dem den beim mobilen sozialen Hilfsdienst teilweise auftretenden Problemen Rechnung getragen werden soll Für die antragstellende Fraktion führte Ratsmitglied Becker aus, daß in der Verbandsgemeinde Montabaur seit vergangenem Jahr von verschiedenen Wohlfahrtsverbänden der mobile so zi ale Hilfsdienst (MSHD) durchgeführt werde Zielgruppen des MSHD seien ausschließlich alte und behinderte Menschen.
Das Aufgabengebiet umfasse:
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— Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt (Besuchsdienst, Besorgungen, Abholen und Begleiten etc.),
— Hilfen im H aushalt (Einkäufen, Hilfe beim Zubereiten von Mahlzeiten, Reinigen, praktische Hilfe im Haushalt),
— pflegerische Hilfe (nur als Ergänzung zur Sozialstationhilfe; bei der Körperpflege, Hilfe beim Ankleiden, Beaufsichtigung von Pflege- und Aufsichtsbedürftigen uä.).
Die Einsätze im MSHD sollen eine Ergänzung der Arbeit der Sozialstationen sein (diese übernehmen die medizinische und pflegerische Betreuung).
Die Nachfrage nach Helfern im MSHD steige ständig. Derzeit würden im hiesigen Bereich hierfür ausschließlich Zivildienstleistende vom Deutschen Roten Kreuz und Caritasverband eingesetzt. Beim Einsatz von Zivildienstleistenden hätte sich jedoch gezeigt, daß ältere und behinderte Frauen aus Schamgefühl die Hilfe von jungen Männern ablehnen. Aus diesem Grunde wurde angeregt, eine weibliche Kraft für den MSHD in der Verbandsgemeinde Montabaur einzusetzen. Hierbei biete sich die Möglichkeit, auf der Grundlage des Gesetzes zur Förde rung eines freiwilligen sozialen Jahres auch jungen Frauen die Möglichkeit zu geben, sich vor einem Studium bzw. dem Berufsantritt im sozialen Bereich zu engagieren.
Aufgrund dieser Vorüberlegungen wurde folgender Antrag eingebracht:
»Die Verbandsgemeinde Montabaur übernimmt für eine Helferin im sozialen Jahr die imgedeckten Kosten für 1 Jahr. (Die Kosten belaufen sich momentan auf 985,- DM pro Monat). Träger des Modellversuches soll ein ortsansässiger Wohlfahrtsverband sein. Alle organisatorischen Belange sollen den Einsatzmöglichkeiten und Einsatzbedingungen von Zivildienstleistenden angepaßt werden.«
Von den Mitgliedern des Rates wurde dieser Antrag einhellig begrüßt. Seitens der SPD-Fraktion wurde angeregt, in Gesprächen mit dem Land und dem Kreis zu versuchen, von dort finanzielle Unterstützung zu erhalten. Mit dem Hinweis auf den Modellcharakter des von der CDU-Fraktion vorgeschlagenen Verfahrens (die Kombination freiwilliges soziales Jahr und mobiler sozialer Hilfsdienst wurde bislang in dieser Form noch nicht praktiziert) und mit Blick darauf, daß das freiwillige soziale J ahr (FSJ) jeweils im September beginne und im August des darauffolgenden Jahres ende, wurde vorgeschlagen, zunächst auf langwierige Verhandlungen hinsichtlich einer finanziellen Mitbeteiligung zu verzichten, da sich ansonsten der Modellversuch im Jahr 1990 nicht mehr einleiten lasse.
Die Mitglieder des Verbandsgemeinderates stimmten darauf hin einstimmig bei einer Enthaltung der Initiative der CDU- Fraktion zu.
Sperrung der oberen Kirchstraße
Anläßlich des Pfarrfestes von Samstag, dem 23.06. (ab 14.00 Uhr), bis Sonntag, dem 24.06.1990 (24.00 Uhr), wird die obere Kirchstraße vom alten Finanzamt bis zur Elisabethenstraße für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Die Anliegerzufahrt für die Elisabethenstraße erfolgt über das Sauertal. Die Einbahnregelungwird für die Dauer der Sperrung aufgehoben. Die Zufahrt zur Plötzgasse ist nur über die Färberbachstraße möglich. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderten Verkehrsverhältnisse einzustellen.
Verbandsgemeindeverwaltung - als Ortspolizeibehörde -
Schließung der Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur
In der Zeit vom 23. Juli bis 08. August 1990 ( p_ M T11
werden folgende Schultum hallen wegen Grundreiniguns arbeiten geschlossen:
— Schultumhalle an der J oseph-Kehrein-Schule, Montaban
— Schulturnhalle an der Waldschule Montabaur-Hc
— Schultumhalle an der Augstschule Neuhäusel (Alt-/Neubau)
— Schultumhalle an der Grundschule Horbach
— Schultumhalle an da Hauptschule Nenter shause n
— Schultumhalle an der Grundschule Niederelbert
— Schultumhalle an der Ruppach-Goldhausen.
Wir bitten um Beachtung der Schließungszeiten.
Verbands gemein deverwaltung Montabaur
— Schulamt -
Abfuhr grüne Wertstofftonne für Altpapier im Juli 1990
Von seiten da Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird < hingewiesen, daß im gesamten Kreisgebiet ab Montag 02.07., bis einschließlich Freitag, dem06.07J.990, an den jea gm Abfuhrtagen ausschließlich die grünen Watstofftonnenf Altpapier entleert werden.
Bücherei-Info ”
Autorenlesung mit Puppenspiel in der Stadtbücherei Montabaur
Das Atelier Lila, ein junger Kinderbuchverlag aus dem Wes wald, bekannt geworden auch als Herstella pädagogisch \ vollen Holzspielzeuges, kommt am Mittwoch, dem 27.06.19 tun 15.00 Uhr, in die Stadt bücherei Montabaur/Haus der« gend. Das Märchen »Da Wolf und das Schaf« wird in < kleinen Puppenspiel vorgeführt und vargelesen.
Alle Kinder von 4 bis 8 Jahren sind hazlich ein gela den.
Ferienzeit - Lesezeit
Jetzt haben Sie endlich die Zeit die Bücha zu lesen, dieSieschq imma mal lesen wollten.
Egal ob ein unterhaltsamer Roman, ein spannender Krimi c Thrilla, ein heiteres Buch zum Schmunzeln oda gute Kinderb eher für die Kleinen, in da Stadt bücherei Montabaur finden 5 Ferienlektüre für jeden Geschmack und das auch noch kost los. Sommerpause hat die Stadtbücherei Montabaur in da 2 von Samstag, 30.06., bis Samstag, 07.07.1990. Ab Monta 09.07., ist die Stadtbücherei dann wieder geöffnet.
Öffnungszeiten da Stadtbücherei Montabaur:
Montag:. 15.00 -18.301
Dienstag:. 15.00-18.001
Donnerstag: . 15.00 -18.001
Samstag:. 10.00 -12.001
in moflTOBAUR IST UIM
Hallo liebe Kinder!
Es ist wieder soweit • die Sommerferien beginnen. Große Freude!
Wie auch im letzten Jahr machen wir wieder eine Ferienspü aktion am Quendelbag vom 02.07. bis 09.08.1990, montags 1 donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Kinda im Alter von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeiadenfa türlich auch Jüngere oder Ältere, die Spaß am Spiel haben). In den ersten drei Wochen machen wir eine Reise auf dei »'Daumschiff«, treffen unterwegs Piraten, suchen einen Sch und stellen uns vielen anderen Abenteuern.
In da 2. Ferienhälfte treten wir in die Fußstapfen der Ritt

