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Montabaur

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Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse We­sterwald, Heinz Blum, hat bei dieser Aktion den Part desSe- nior-Betreuers übernommen und stellt sein Wissen und seine Erfahrung in den Dienst der dortigen Sparkasse.

Foto: Röder-Moldenhauer

So gerüstet, erhofft sich die Sparkasse Sonneberg, beim Ein­stieg in die Marktwirtschaft eine ähnliche Schlüsselrolle zu übernehmen wie unsere Sparkassen in den 60er und 60er Jahren. Wichtige Daten für diese Entwicklung sind der 06. Mai (Kom­munalwahlen) und der 02. Juli (Währungsunion). Dann hoffen die west- und ostdeutschen Banker auf größere Rechtssicher­heit als Grundlage für ein neues Sparkassen-Konzept.

4. Stadtlauf Montabaur

Am Freitag, dem 1. Juni 1990, gehen ab 19.00 Uhr die Tfeilneh- mer des 4. Stadtlaufs in Montabaur an den Start. Die Veranstal­ter, der TUS Montabaur unddieNassauische Sparkasse, rechnen auch in diesem J ahr mit reger Beteiligung von lauf begeisterten Sportlerinnen und Sportlern. Drei verschieden lange Strecken werden in den unterschiedlichen Klassen gelaufen. Die weibli­chen und männlichen Jugendlichen sowie die Tfeilnehmer des J e- dermannslaufes absolvieren 3.950 m (Start 19.00 Uhr). Die Strecke der Schülerinnen und Schüler führt über 960 m (Start 19.20 Uhr) und die Frauen und Männer der Seniorenklassen ge­hen auf einen 10.400 m langen Rundkurs durch die Straßen Mon­tabaurs (Start 19.30 Uhr).

Start und Ziel ist bei der Naspa-Filiale am Konrad-Adenauer- Platz. Die Startgebühr beträgt 6,- DM für Erwachsene bzw. 4,- DM für Jugendliche und Schüler. Voranmeldungen bitte an Ger­hard Schwabe, Baumbacher Straße 66, 5430 Montabaur, Tfel 02602/6464. Nachmeldungen sind bis eine halbe Stunde vor dem Start im Wettkampfbüro in der Nassauischen Sparkasse mög­lich.

Die Siegerehrungfindet am Ende der Veranstaltungim Filialge- bäude der Naspa statt. Die drei Erstplazierten jeder Klasse er­halten Urkunden. Für die Klassensieger stehen Preisezur Verfü­gung. Für Umkleideräume, Duschen und ausreichend Parkmög­lichkeiten in der Parkgarage ist gesorgt.

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Volksbank-Unternehmerseminar »Mitarbeiter erfolgreich führen«

Zum 6. Unternehmer-Seminar der Volksbank Montabaur- Wallmerod in der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur begrüßte Vörstandssprecher Hans-Jürgen Höber Firmenchefs aus dem Raum Montabaur, Wallmerod und Wirges.

Wie von den Beteiligten wiederum zu hören war, erfreuen sich diese Seminare großer Beliebtheit, ln einem bewußt kleinen Kreis besteht jeweils im Anschluß an das Seminar Gelegenheit zur Diskussion mit dem Referenten und zum Meinungsaus­tausch untereinander.

Nach Themen wie Zeitmanagement, staatl. Sonderkreditpro­gramme, EG-Binnenmarkt '92 und Anlagestrategien in den 90er J ahiren, referierte diesmal Jürgen Veiel von der Gesellschaft für Unternehmensberatung in Stuttgart, zu dem Thema:

Mitarbeiter erfolgreich fuhren

In einem gelungenen, mit vielen Tips gespickten Vortrag, gelang es dem Referenten, die Zuhörer fast eineinhalb Stunden mit sei­nen Ausführungen zu fesseln.

Nt22/90

Die Seminarunterlagen, die jedem Tfeilnehmer ausgehändiot

wurden, beinhalten Beispiele und Anregungen für den einzeln Unternehmer und dessen Führungskräfte zur praktischen l/ 0 Setzung. Führungsinstrumente wie Mitarbeiterbeurteilun« gespräche, Verhaltensweisen und KommunikationsverfaW werden in klar verständlicher Weise verdeutlicht. u?a Zur Abrundung des Seminars bestand nach einem gemeins men Abendessen im »Wintergarten« die Gelegenheit, während einem small-talk im Bistro der Akademie das Gehörte zu distal tieren und zu vertiefen.

Mit seinen Schlußworten bekräftigte Hans Jürgen Höher, u die Volksbank Montabaur-Wallmerod diese Art der Unternet memsbetreuung mit weiteren Seminaren fortsetzen werde Die Wünsche der Seminarteilnehmer bezüglich der Themen wei seitens der Volksbank immer wieder aufgegriffen und in i Seminare umgesetzt.

Mit großem Fachwissen und einem hintergründigen schwäbi-J sehen Humor fesselte Jürgen Veiel über eine Stunde lang die Zu] hörer zu dem Thema: Mitarbeiter erfolgreich führen. 1

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»Internationales Folklorefestival«

der Nassauischen Sparkasse im Freilichtmuseum Hessenparkl Unter dem Motto »Wir in Europa« feiert die Nassauische Sp kasse (Naspa) in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen.

Die zahlreichen, nahezu über das ganze Jahr verteilten Veran-I staltungen finden deshalb konsequenterweise vor diesem HinJ tergrund statt.

So auch das »Internationale Folklorefestival«, das die Naspazul sammen mit dem »Freilichtmuseum Hessenpark GmbH« Pfingstmontag;, 4. Juni 1990 von 11.00 bis 17.00 Uhr veranstall tet. - Das Festival beginnt mit einem ökumenischen Gottes! dienst unter Mitwirkung eines Gospel-Chores aus Nottinghai Englang. Es spricht Dekan Klaus Fedler aus Oberursel. Folgende Kinder- und Jugendgruppen haben sich zum Festivaj angesagt:

Belgien: Volkstanzgruppe »Jan Pirrewit« aus Schoten bei AnJ twerpen. Sie wurde 1968 gegründet und zeigt vornehmlich a thentische flämische Volkstänze in sorgfältig rekonstruiei 'Brachten aus dem 19. Jahrhundert.

Frankreich: »Majorette-Gruppe« aus Avignon.

Luxemburg: Folkloregruppe »Valfee des Sept Chäteaux« au| Mersch.

Es ist die einzige Kinder-Folkloregruppe im Großherzogtui Luxemburg. Sie trägt Trachten aus dem 18. Jahrhundert unj wird begleitet von erwachsenen Musikanten in Offizieren»! der bürgerlichen Burschenschaften (Amtstracht).

Polen: Thnzgruppe der »Schule Nr. 6« aus Koscierzyna b, Dai zig. Sie trägt den Namen »Usmiech« (zu deutsch »Lächeln«)un| präsentiert Lieder und Tänze aus ihrer kaschubischen Heimaj Tschechoslowakei: Thnzgruppe »Jaro« der Kunstvolksschui aus Prag.

Sie wird mit Trachten und Tänzen aus verschiedenen Regional der Tschechoslowakei begeistern. Eine große Volksmusikgruj pe begleitet sie.

DDR: Tanzgruppe vom Kulturhaus des Kalikombinats Wer aus Dorndorf bei Bad Salzungen.

Sie stellt Tänze aus Thüringen in Trachten aus der Gegend uj Bad Salzungen vor.

BRD: Tanz- und Thachtengruppe^Die Burgwaldskälwer« at| Oberrosphe; - Volkstanz- und Trachtengruppe aus Rauiscmoj hausen; - Tanz- und TYachtengruppe »Fröhlicher Kreis« ai| Cölbe.

Diese drei oberhessischen Tanz- und TVachtengruppen we Tänze in der evangelischen Marburger TVacht vorführen.

Im Rahmenprogramm musiziert zwischen 14.00 und 16.001 das J ugend-Blasorchester Wiesbaden-N aurod.

Zugunsten des »Förderkreis Freilichtmuseum Hessenparkw] wird eine Tbmbola durchgeführt; der Hauptpreis ist ein ap»| fahrrad. i

Für das leibliche Wohl sorgt das im Hessenpark gelegene Wp haus Adler. Für das Festival einschließlich Besichtigung-®! lichkeit des gesamten Museums gelten die üblichen Eint ij preise.

Die Naspa hatte bereits im Jahre 1984 durch die Spendee aus dem Jahre 1830 stammenden Stall-Scheune aus Run« fen einen angemessenen Beitrag zum Ausbau des »» e parks« geleistet. Dieses Gebäude beherbergt die Da u ® ra , u 1 lungen »Geld im Herzogtum Nassau« und »Die Geschic Brandschutzwesens«.