Montabaur
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Herbst und in diesem Frühjahr Neupflanzungen von hochstämmigen Obstbäumen und Sträuchem vorgenommen. Doch bei einem bis in größere Tiefen trockenem Boden droht das »Verdursten« für die Pflanzen, wenn nicht bald Hilfe kommt. Der N atur- park Nassau appelliert daher an alle Besitzer von Jungbäumen, Wässerungen vorzunehmen, bis feuchtere Witterungsperioden kommen bzw. der Baum kräftige Austriebe zeigt. Wer nicht über transportable Wasserfässer verfügt, sollte Landwirte fragen, die sicherlich zur Mithilfe bereit sind. Bei größeren Pfl an zu n gen kann auch an die örtliche Feuerwehr gedacht werden, die schon immer gezeigt hat, daß sie gerne für den Erhalt unserer Landschaft eintritt. Nur so können die Pflanzungen erhalten werden, die in 10 -16 Jahren unsere alten »Knaben« von heute ablösen sollen.
Bei Wunsch nach weiteren Informationen zur Obstbaumpflege sei nochmals auf die Obstwiesenbroschüre des N aturparks Nas- sau hingewiesen, die bei den Kreisverwaltungen in B ad Ems und Montabaur, allen Verbandsgemeindeverwaltungen im Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis und beim Naturpark Nassau, 5408 Nassau, bezogen werden kann.
Landwirte
bewirtschaften überwiegend Pachtflächen
Mit dem anhaltenden Rückgang der Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe gewinnen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in B ad Ems Pachtflächen in den verbleibenden Betrieben zunehmend an Bedeutung. So war im Mai 1989 mehr als die Hälfte (51 Prozent) der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche gepachtet, gegenüber 45 Prozent vor 10 Jahren und 39 Prozent vor knapp 20 Jahren. In den größeren Betrieben mit 30 bis 50 Hektar sowie mehr als 50 Hektar standen sogar 56 bzw. 64 Prozent der Flächen nicht im Eigentum der Betriebsinhaber. Demgegenüber lag der entsprechende Anteil in den Betrieben von 1 bis 2 Hektar sowie von 2 bis 5 Hektar nur bei 15 bzw. 24 Prozent. Fast zwei Drittel der Betriebe bewirtschafteten neben eigenen in mehr oder weniger großem Umfang auch gepachtete Flächen.
Der durchschnittliche Jahrespachtpreis sank nicht zuletzt aufgrund der in jüngster Zeit verschlechterten Erlössituation in der Landwirtschaft erstmals leicht auf 349 Mark, nachdem er zwischen 1979 und 1987 nahezu kontinuierlich angestiegen war. In kleineren Betrieben, die ihre Flächen häufig zum Anbau von Sonderkulturen wie zum Beispiel Wein, Obst und Gemüse nutzen, lag der Pachtpreis deutlich über dem in größeren Betrieben.
Neun Zehntel des deutschen Weinexports stammen aus Rheinland-Pfalz
Im vergangenen Jahr winden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems für 721 Millionen Mark Wein aus Rheinland-Pfalz exportiert. Das sind 8,9 Prozent mehr als im Jahre 1988. Die Menge belief sich auf 266 Millionen Liter (plus 4,7 Prozent). Am Weinexport der Bundesrepublik hat Rheinland-Pfalz 1989 einen wertmäßigen Anteil von 86 Prozent
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(mengenmäßig 88 Prozent). Bester Kunde ist Großbritan das für 355 Millionen Mark Wein aus hiesigen Anbaug^
abnahm. Auf den nächsten Plätzen folgen die USA (85 Mur Mark) vor Japan (67 Millionen Mark) und den Niederland l Millionen Mark). Unter den zehn besten Kunden ist mit P] neuerdings auch ein osteuropäisches Land, das für 12 Milli ° Mark Wein aus Rheinland-Pfalz bezog. 0:
Wirtschaftswachstum auf hohem Niveau! Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Landesam in Bad Ems erhöhte sich das reale BruttoinlandsproddW Rheinland-Pfalz im Jahre 1989 um 3,6 Prozent. Das Wl schaftswachstumliegt damit über der Steigerungsrateimfi desgebiet (plus 3,4 Prozent). In jeweiligen Preisen errechnet j eine Zuwachsrate von 6,1 Prozent (Bundesdurchschnitt ulj Prozent). Die positive Entwicklung des vergangenen M wurde in Rheinland-Pfalz insbesondere vom produzierenden! werbe sowie der Land- und Forstwirtschaft getragen. '
Statistisches Landesamt führt Haushaltsbefragung durch
In den nächsten Wochen führen Beauftragte des StatistiscH Landesamtes Haushaltsbefragungen im Rahmen des Mil zensus durch. Mit dieser repräsentativen Stichprobe köua aus den Angaben eines kleinen 'Ibils der Bevölkerung Aussal über die Struktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der! samten Bevölkerung gemacht werden. So gibt der Mikrozenl beispielsweise Aufschluß über die Anzahl der Familien mit ij ohne Kinder. ■
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