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Montabaur

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Welche Bedeutung hat es, wenn die Voraussetzungen für die Steuerermäßigung nicht während des ganzen Jahres Vorgele­gen haben ?

Die Höchstbeträge und der anrechnungsfreie Betrag vermin­dern sich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen nicht Vorgelegen haben.

Was ist Unterhalt im Sinne des § 33 a Abs. 1 EStG ?

Lediglich Aufwendungen für den typischen Unterhalt können als außergewöhnliche Belastung nach § 33 a Abs. 1 EStG be­rücksichtigt werden. Dazu gehören Sachzuwendungen zur Be­friedigung der üblichen Lebensbedürfnisse (Ernährung, Klei­dung, Wohnung) sowie die Zuwendung sonstiger Gegenstände des täglichen Bedarfs, z.B. von Thbakwaren, Kosmetikartikeln, Zeitungen und Zeitschriften, aber auch von wertmäßignicht ins Gewicht fallenden Geräten und Ersatzteilen für Haus und Gar­ten. Geldzuwendungen können berücksichtigt werden, soweit sie für den typischen Unterhalt bestimmt sind. Keinen typi­schen Unterhalt stellen hingegen Sachen von nicht unerhebli­chem Wert dar wie Waschmaschinen, Unterhaltungselektronik, Personalcompiter, ferner teuere Kleidungstücke und Gegen­stände für den beruflichen/betrieblichen Bedarf. Die Zuwen­dung gebrauchter Sachen stellt in der Regel ebenfalls keine au­ßergewöhnliche Belastung dar.

Welche Nachweise sind erforderlich ?

Grundsätzlich sind die Voraussetzungen für die Berücksichti­gung als außergewöhnliche Belastung im einzelnen nachzuwei­sen oder glaubhaft zu machen. Dazu sind folgende Angaben er­forderlich:

- Name der unterhaltenen Person und Anschrift in der DDR oder in Berlin (Ost),

-- Geburtsdatum

- Verwandtschaftsgrad oder sonstige Beziehung zum Steu­erpflichtigen,

- Art, Menge und Wert von Sachzuwendungen, soweit diese sich nicht bereits aus Belegen ergeben (z.B. aus Einkaufs­quittungen oder aus einer Rechnung über die Hotelunter­bringung eines besuchsweise aufgenommenen Angehöri­gen),

- Höhe und vorgesehene Verwendung von Geldzuwendun­gen, ggf. Nachweis der Abhebung von dem Geldinstitut oder Nachweis durch eine von dem Geldinstitut bestätigte Überweisung in die DDR oder nach Berlin (Ost),

- Beginn und Ende der besuchsweisen Aufnahme

Der Steuerpflichtige muß sich die Zuwendungen zeitnah vom Unterhaltsempfänger schriftlich bestätigen lassen.

D as Finanzamt kann im Einzelf all weitere Nachweise verlangen (z.B. Angabe der Nummer des Passes oder eines anderen Aus- weispapieres des Unterhaltsempfängers).

Welche Nachweiserleichterungen gibt es ? ln bestimmten Fällen können an Stelle der tatsächlichen Auf­wendungen Pauschbeträge geltend gemacht werden;

- für die besuchsweise Aufnahme von Angehörigen ein Pauschbetrag von 10 DM je Person und 1hg, der Pauschbe­trag von 50 DM für Unterhaltsaufwendungen anläßlich des Besuchs von Angehörigen in der DDR oder in Berlin (Ost) ist ab 1. April 1990 entfallen.

- für Pakete und Päckchen, deren Versendung durch postali­sche Belege nachzuweisen ist, Pauschbeträge von 40 DM bzw. 30 DM. Durch die Pauschbeträge werden auch die Ko­sten der Verpackung und Versendung abgegolten.

Ein Wechsel zwischen der Inanspruchnahme der jeweiligen Pauschbetragsregelung und der Möglichkeit, die tatsächlichen Aufwendungen geltend zu machen, ist für dasselbe Kalender­jahr nicht zulässig.

Die Inanspruchnahme der Pauschbeträge ist ausgeschlossen, soweit sie zu einer imangemessenen steuerlichen Entlastung führen würde

Wenn Sie hierzu noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bit­te an Ihr Finanzamt.

Nr.]

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Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur schreihtl die Ortsgemeinde Eitelbom dieErschließungdes Neub i bietes »Buchenstück« öffentlich aus. D ®*

Leistungsumfang:

ca 200 m Bewässerungsrohre DN100 GGG ca 100 m Pumpleitung DN 100 GGG ca 400 m Entwässerungsrohre DN 250 STZR V ca 400 m Entwässerungsrohre DN 300 ca 250 m Entwässerungsrohre DN 400 ca. 20 m Entwässerungsrohre DN 700 ca 2.000 cbm Bodenbewegung für die Anlage eines Red rückhaltebeckens

ca. 2.500 qm Straßenbau in Verbundpflaster einschließl Unterbau.

Montabaur, 07.05.1990

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Bücherei-Info

Aktuelles über die DDR

Neu in der Stadtbücherei Montabaur:

»Der Fischer Weltalmanach: Sonderband DDR: Chronik, Namen, Parteien, Wahlergebnisse, Perspektiv: Dieser »Sonderband DDR« verzeichnet die historischen! nise in der Zeit vom 1. September 1989 bis zum 18. Man 1 dem Tag, an dem die ersten freien Wahlen stattfanden. Außerdem: Ursachen und Perspektiven des Wandels, Zeii zur Geschichte der SBZ/DDR, Parteien und Programm^ vieles mehr.

Baedekers Allianz Reiseführer: DDR« beschreibt Reiseziele und Sehenswürdigkeiten. Mit vielen I Hotels und Restaurants, vielen Farbbildern, Stadtpläne) graphischen Darstellungen.

DuMont Kunst-Reisef ührer Deutsche Demokratische Rep| stellt die Geschichte und Kunst von der Romantik bis zuj genwart in Brandenburg, Mecklenburg, Sachsen-Anhalt,, sen und Thüringen dar.

Öffnungszeiten der StadtbUcherei Montabaur

Montag. 15.00 18.31

Dienstag. 16 . 00 -18.0A

Donnerstag. 16.00 1801

Samstag. 10 . 00 - 12 .OT

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Das Kath. Bildungswerk Westerwald informiert und lädl Gesprächsabend: »Auf der Suchenach meinem Platzindjf che« - geschieden - wiederverheiratet - raus aus Ein weiterer Gesprächsabend zu diesem Thema findet sti Donnerstag, 17. Mai 1990, von 19.00 bis 22.0OUnr J Ort: Montabaur, Kath. Bezirksamt, Auf dem Kalk 11.

(Fortsetzung Seite 8)

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Firmen, die an Ausschreibungsunterlagen Interesse hau werden gebeten, die Unterlagen schriftlich bis a 28.06.1990 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Moi baur, Bauamt, Konrad-Adenauer-Platz 8, 5430 Montabl anzufordern. 1

Die Schutzgebühr in Höhe von 70,-- DM ist unter Angabe! Verwendungszweckes auf das Konto-Nr. 500 017 bei f Kreissparkasse Montabaur einzuzahlen. Ein Nachweis ii die getätigte Einzahlung ist der Anforderung beizuleg Tbr rnin für die Abgabe des Angebotes ist

Dienstag, 19. Juni 1990,10.00 Uhr Angebote, die mit einer entsprechenden Aufschrift versej sein müssen, sind bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbai gemeindeverwaltung Montabaur, Bauamt, 7,immer Konrad-Adenauer-Platz 8, 5430 Montabaur, einzureic

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