Montabaur
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SONNTAG, 29.4., Oberelbert, 9 Uhr Amt f. Anna Michels u. Angehörige
Wissenswertes
Volksbank Montabaur-Wallmerod unterstützt Naturschutz
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In Anwesenheit der Vogelschützer von links nach rechts Kurt Viertel, Gerd Frink und dein Revierbeamten Kloft überreichte Heinz Peter Weidenfeiler die Nistkästen, die mit dazu beitragen sollen, daß die Vogelarten in unserer Region erhalten bleiben.
Als Abrundung der gemeinsamen Ausstellung von Forstamt Montabaur und der Volksbank Montabaur-Wallmerod »Unser Wald - Unser Holz« im Februar diesen Jahres stellte die Volksbank einen ansehnlichen Spendenbetrag zur Anschaffung von Vogelnist- und Fledermauskästen zur Verfügung. Diese wurden überwiegend in der »Wolfsheck« bei Holler angebracht.
Auf Empfehlung des Naturparks Nassau wurden verschiedene Typen neuartiger Fledermauskästen beschafft, die sich zum einen durch ihren großen Innenraum und ihre nach innen verlängerten Einschlupfröhren auszeichnen und zum anderen durch ihre flache Bauweise mit einem von unten her erreichbaren Öffnungsspalt gekennzeichnet sind. Sie werden in älteren Eichenmischwäldern oberhalb von Holler den nachtaktiven Fledermäusen sogenannte »Sommer-lhg-Quartiere« bieten. Fledermäuse, von denen es in unserer Region ca. 20 verschiedene Arten gibt, sind die einzigen Säugetiere, die den nächtlichen Luftraum erobert haben. Um in dieser ökologischen Nische überleben zu können, sind sie in der Lage, mittels Echolotpei- lungüber Maul oder Nase in der Dunkelheit problemlos nach Insekten zu jagen.
Vor allem der Verlust an natürlichen »Winter-Schlaf- Quartieren« in der Form von Höhlen und Stollen sowie auch »Sommer-Täg-Quartiere« in der Form von Baumhöhlen, Felsspalten und Gebäudenischen führten in den vergangenen 25 Jahren zu einem Rückgang vieler Arten, der sich um die 90 % bewegt.
Die angeschafften Vögelnistkästen aus Holz wurden von der Werkstatt für Behinderte in Montabaur hergestellt und geliefert.
Diese dienen als Nistplätze für Meisen, Schnäpper, Rotschwänze und Kleiber an sonnigen Waldrändern.
Sämtliche Kästen, die mit Hilfe der Volksbank-Spende angeschafft wurden, werden durch den Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV), Ortsgruppe Montabaur/Holler in den anfangs erwähnten heimischen Wäldern auf gehängt.
Wie Marketingleiter Heinz Peter Weidenfeller von der Völks- bank bei der Übergabe der Kästen unterstrich, war die Volksbank für eine solche Maßnahme, die wesentlich dem Naturschutz in unserem Gebiet dient, spontan bereit, einen größeren Geldbetrag zur Verfügung zu stellen.
Beat-Party in Dreikirchen
AmFreitag, 27. April 1990, findet in Dreikirchen eine Beatparty statt.
Kreisbauernverband Westerwald
teilt mit:
Von der durch das Gesundheits-Reformgesetz eingeführten Härtefallregelung, nach der Versicherte, deren Bruttoein-
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kommen eine bestimmte Belastungsgrenze nicht übertf ■ von Zuzahlungen insbesondere für Arzneien, Heilmittel Fahrtkosten befreit werden, haben die Versicherten der! 1 wirtschaftlichen Krankenkasse Hessen - Nassau bisher' nehmendemUmfangGebrauch gemacht. Seit Januar imJ den rund 7.600 Befreiungsanträge gestellt von denen 6 600; träge positiv beschießen wurden. ' u/
Auch Leistungen die der Gesetzgeber bei Schwerpflegebed tigkeit für längstens vier Wochen bei Verhinderung der bislr gen Pflegekraft durch Urlaub oder Krankheit vorgesehen v konnten 1989 nach Prüfung der Voraussetzungen durch 8 Krankenkasse zahlreiche Fälle gewährt werden. 1
KJG Westerwald lädt ein nach London
Für die Studienreise »Auf den Spuren von Thomas Morus« voi 26. Juli bis 5. August in London sind noch einige Plätze frei TH mas Morus, Lordkanzler unter Heinrich VIII, ist noch hed Sinnbild für die Verbindung von überzeugter christlicher! bensweise und konsequentem Handeln in der Politik. Dar hat es sich die KJG zum Ziel gemacht, die Stätten seines Lek und Wirkens zu erkunden. Dies kann für jeden von uns zum A. laß werden, unseren Glauben und unser politisches Handeln! hinterfragen. Nichtsdestotrotz soll die Fahrt auch g omi rJ Zeit bieten, um die Atmosphäre der Weltstadt London keim j zulemen. Der Preis für die 10-tägige Fahrt beträgt inkluj Halbpension und U-Bahn-Karte für London 435,- DM. Nähl Informationen und Anmeldungen bis zum 3. Mai bei- Sh Bach, Mühlenweg 29, 5431 Staudt, Tbl 02602/60742.
Rumänienhilfe
Nach erfolgreicher Rückkehr aus Rumänien haben sich Di und JUH entschlossen, am 27. April 1990 erneut Hilfsgüter] transportieren. Dank Ihrer großzügigen Unterstützung! letzten Konvois war es möglich, viele Kinder und Kranken]! ser zu versorgen. Da die Grundversorgung immer noch sehr] wünschen übrig läßt, bitten wir Sie erneut, uns für die näcl Fahrt unter die Arme zu greifen.
Gebraucht werden:
Säuglingspflegemittel, Babywindeln, Erstlingsausstatta Säuglingsnahrung, Kleinspielzeug, Badewannen, Was bocken, WC + Anschlüsse, Hygieneartikel, Putzbedarf (Ein; Schrubber, Lappen, Reiniger usw.), Bürobedarf, Glühbir Neonlampen, Geldspenden.
Spendenannahme: DRK Rettungswache Höhr-Grenzhausl Farn. Knopp, Schulstr. 7 in Hillscheid, Tfelefon Info: 02624/29] Spendenkonto: Rumänienhilfe, Kreissparkasse W BLZ 570 510 01, Konto 020 001111.
Alle vier Minuten ein Verkehrsunfall
Im Jahre 1989 ereigneten sich auf den rheinland-pfälzis Straßen 127.127 Verkehrsunfälle, das bedeutet durchsch lieh etwa alle vier Minuten einen Unfall. Obwohl die Unfal len gegenüber dem Vor jahr um zwei Prozent zurückgingen, i den nach Angaben des Statistischen Landesamtes in BadE 506 Menschen, acht mehr als im Vorjahr, tödlich verletzt.] Zahl der Verunglückten sank um fast zweieinhalb Prozent j 26.758.
Rund zwei Drittel der Verunglückten und ca. 60 Prozent der tj lieh Verletzten waren Insassen von Personenkraftwagen ! weils ein Drittel von diesen waren Mitfahrer. Während im J gleich zum Vorjahr die Zahl der verunglückten Pkw-Insasj geringfügigsank, stiegdie Zahl der Tbdesfälle 1989 umvierj sonen. Weiterhin verunglückten 3.660 Benutzer motorisier Zweiräder (minus 11 Prozent), 2.135 Fußgänger (minusHl zent), 2.582 Radfahrer (plus 10 Prozent) und 960 übrige J kehrsteilnehmer (plus 5 Prozent).
Entwicklung der Kreisumlagen seit 1985J
Der Umlagebedarf der rheinland-pfälzischen Landkreis® 61 ! te sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes in 4 Ems in den letzten fünf Jahren von 558 Millionen Mark unJ| 1985 um 153 Millionen Mark oder 27,4 Prozent am" 11 nen Mark im Jahre 1989. Die niedrigsten Steigerungsra genüber 1985 verzeichneten die Landkreise Altenkircnefl| 17,3 Prozent), Germersheim (plus 16 Prozent). Südlu: Straße (plus 11,9 Prozent) und Mainz-Bingen (plus % 3 die höchsten Zuwachsraten der Westerwaldkreis' zent) und die Landkreise Bad Dürkheim (plus 39>i ‘1
Daun (plus 44,3 Prozent), Bitburg-Prüm (plus 44,/ ^

