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Montabaur

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Nr.

der Steuerkraftmeßzahlen an den Umlagegrundlagen insge­samt von 1980 bis 1989 von 81 Prozent auf rund 87 Prozent er­höhte, ging der Anteil der Schlüsselzuweisungen von 19 auf 13 Prozent zurück. Die höchsten Umlagegrundlagen je Einwohner wiesen im Jahre 1989 die Verbandsgemeinden Weißenthurm (1.688,25 Mark), Wolfstein (1.317,32 Mark) und Ransbach- Baumbach (1.267,13 Mark) auf. Am weitesten unter dem Lan­desdurchschnitt (801,26 Mark) lagen die Verbandsgemeinden Kim-Land (643,03 Mark), Rhein-Nahe (666,24 Mark) und Alzey- Land (661,61 Mark).

Beim Umlagesoll betrug im J ahre 1989 der Landesdurchschnitt 284,02 Mark je Einwohner. Hier lagen die Verbandsgemeinden Wolfstein (526,93 Mark) und Ransbach-Baumbach (456,17 Mark) mit an der Spitze. Am wenigsten belasteten die Verbands­gemeinden Kirchen (133,63 Mark), Rüdesheim (136,88 Mark) und Rengsdorf (164,63 Mark) die an gehörigen Ortsgemeinden.

Recht unterschiedlich verlief die Entwicklung der landesdurch­schnittlichen Umlageanspannung. Sie stieg von 35,96 Prozent im Jahre 1980kontinuierlichbis auf den Höchststand von 37,84 Prozent im Jahre 1983. Sie nahm dann wieder ab und erreichte im Jahre 1987 mit 34,65 Prozent den niedrigsten Wert im Be­trachtungszeitraum. Im Jahre 1989 lag sie mit 36,45 Prozent et­was niedriger als 1988 (36,01 Prozent).

Die höchsten Umlagesätze wurden für 1989 von den Verbands­gemeinden H amm (48 Prozent), Flammersfeld (47,5 Prozent), Nierstein-Oppenheim und Waldmohr (je 47 Prozent) gemeldet. Die niedrigsten Umlagesätze wiesen die Verbansgemeinden Kirchen (18,5 Prozent), Rüdesheim (20 Prozent) und Rengsdorf (20,26 Prozent) auf. Es sind somit die Verbandsgemeinden, für die auch die niedrigste Pro-Kopf-Belastung errechnet wurde.

Im Jahre 1989 wurden an Sonderumlagen 23 Millionen Mark er­hoben. Wird dieses Umlagesoll (aus Gründen der Vergleichbar­keit) in die allgemeine Verbandsgemeindeumlage eingerechnet, so ergibt sich eine fiktive durchschnittliche Umlageanspan­nung von 36,79 Prozent. Während bei den Verbandsgemeinden mit den höchsten Umlagesätzen keine Änderung eintritt, liegen bei denjenigen mit den niedrigsten Hebesätzen dann die Ver­bandsgemeinden Weißenthurm (21,7 Prozent), Zell (24,6 Pro­zent) und Rüdesheim (24,63 Prozent) am günstigsten.

Umsatzsteigerung des Einzelhandels

Rückgang nur bei Apotheken

Im Jahre 1989 setzten nach Angaben des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems die rheinland-pfälzischen Einzelhandelsge­schäfte 5,6 Prozent mehr um als im Jahre 1988. Im Einzelhandel mit Fahrzeugen (einschließlich Fahrzeugteilen und -Zubehör) so­wie N ahrungsmitteln und Getränken war die Steigerung der Er­löse mit plus 11 Prozent bzw. plus 10 Prozent am höchsten. Über dem Durchschnitt lagen auch die Zuwachsraten im Einzelhan­del mit Einrichtungsgegenständen sowie Brennstoffen (je plus 9,2 Prozent). Der Absatz von Textilien, Bekleidung, Schuhen undLederwaren insgesamt nahm lediglich um 2 Prozent zu; hier war das Käuferverhalten infolge des milden Winterwetters zu­rückhaltend. Die Apotheken berichteten von einem Umsatz­rückgang um 5,9 Prozent.

Im gesamten Einzelhandel waren an den jeweiligen Monatsen­den des Jahres 1989 um 1,2 Prozent mehr Personen tätig als im Jahre 1988. Dabei nahm die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,7 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

Weniger Wohngeldempfänger am Jahresende Wohngeldanspruch stieg um 3 Mark Im Dezember 1989 erhielten in Rheinland-Pfalz 71.437 Haus­halte Wohngeld. Das sind nach Angaben des Statistischen Lan- desamtes-in Bad Ems 2,2 Prozent weniger als im letzten Be­richtsmonat des Jahres 1988. Davon waren 63.315 Haushalte Empfänger von Mietzuschüssen (minus 1,8 Prozent), 8.122 Haushalte bezogen Lastenzuschüsse (minus 6,4 Prozent).

Die ausgezahlten Wöhngeldbeträge lagen im 4. Quartal 1989 mit 39 Millionen Mark um ein Prozent über dem Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Der durchschnittliche Wohngeldanspruch je Haushalt und Monat stieg von 136 Mark im Dezember 1988 auf 139 Mark. Die meisten Wohngeldemp­fänger gab es in den kreisfreien Städten TYier (4.959 Haushalte), Koblenz (4.514) und Mainz (4.297). In den ländlichen Gebieten erhielten im Landkreis Mayen-Koblenz (4.232) annähernd so viele Haushalte Wohngeldzahlungen.

39 Prozent

aller Personenwagen schadstoffreduzie

Am 1. J anuar 1990 gab es in Rheinland-Pfalz nach An k! Statistischen Landesamtes in Bad Ems 1.864.000 gen und Kombis. Davon erfüllten 218.000 (11,7 ProzwüÜj 8 Abgasnorm, 220.000 (11,8 Prozent) waren Schadstoff» ^ Euro-Norm und 283.000 Fahrzeuge (16,2 Prozent) ' dingt schadstoffarm nach Stufe A, B oder C. Insgesamt 818 !

mit knapp 39 Prozent des Personenwagenbestandes sch!«

reduziert. Vor einem Jahr hatte dieser Wert noch bei Si pJ gelegen. In der Gliederungnach Antriebsarten fällt auf !y 31 Prozent der Benziner, aber 90 Prozent der Diesel-ft»J wagen schadstoffreduziert sind. ^

Jugendzeitungen im Wettbewerb

Die beste rheinland-pfälzische Jugendzeitung heißt »exJ verbis« und kommt vom Kurfürst-Ruprecht-Gvmn3 Neustadt an der Weinstraße. n

Bereits zum vierten Mal wurde der Jugendpressepreis J LBS ausgelobt. |

Fast acht Stunden tagte die Jury in Bad Kreuznach H»mJ den die Sieger fest. I

116 Redaktionen von Schüler- und Jugendzeitungen beteilj sich am Wettbewerb. 40 Grund- und Hauptschulen 271 schulen, 34 Gymnasien und weitere 14 Sonderschulen Bf bildende Schulen, Vereine oder Jugendorganisationen, Besonderen Wert legte die Jury auf selbstrecherchierte tu gene Artikel. Extrapunkte gab es für Themen aus dem Schi tag, insbesondere wenn sie sich von dem üblichen Themen! trum abhoben.

Es wurde darauf geachtet, daß die eingereichten Zeitung Altersstufen einer Schule ansprechen. So waren Blätter! schließlich für die Oberstufe nicht so sehr gefragt. Redaktionen, die es verstanden, durch Verwendungen i schiedlicher Stilformen Abwechslung, Spannung und Inh zu erzeugen, konnten ebenfalls »Pluspunkte« verbuchen] Die siebenköpfige Jury (Hermann Dexheimer, Allgemeine tung, Mainz, Ullrich Eden, TVierischer Volksfreund, Mic Kramers, RPR, Hans Krimm, Kultusministerium, Dieter| SWF, Fritz Schlossareck, Die Rheinpfalz, Horst Sch Rhein-Zeitung) ermittelten mit Hilfe eines detailliertenBfl tungssystems die Sieger-Redaktionen.

Es folgte auf dem 2. Platz »Der Klecks« des Thomas-Mj Gymnasiums, Daun/Eifel.

Der 3. Platz wurde an die »Feder«, Grund- und Haupt« IHer-Zewen vergeben.

Weitere 9 Preise erhielten:

- Hauptschule Queidersbach/Pfalz (Die Lupe)

- Grundschule Plaidt (Kicker)

- Staatl. Realschule Cochem (Burggeist)

- Staatl. Realschule Bad Kreuznach (Murks)

- Carl-Orff-Realschule Bad Dürkheim (Durchblick)

- Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz (Die Hupe)

- Schule für Körperbehinderte Neuwied-Engers (Rolly-f

- Janusz-Korczak-Schule Sinzig-Rh. (Der Sinziger Spat^

- Wilhelm-Hubert-Cüppers Schule TVier (PTK) Außerdem wurden drei Sonderpreise vergeben.

Volksbank MontabaurWallmerod eG

Sieger erhielten Riesen-Schecks Volksbank Montabaur-Wallmerod zeichnete 5 Schulklai Sieger beim Umweltwettbewerb »Unser Wald UnserHolzj Die Siegerklassen 6a des Mons-Thbor-Gymnasiums 3 der Grundschule Horbach 4b der Grundschule Niederelbert 4a der Grundschule Montabaur 3 der Grundschule Ruppach-Goldhausen erhielten ihre Belohnung. .

Im Rahmen einer Ausstellung, inszeniert vom ForstamtMj baur, hatten die Völksbank und das Forstamt einen Wisj Wettbewerb für Schulen ausgeschrieben. Die Teilnehmer,) eine Klasse, hatten die Aufgabe, 6 Fragen zu lösen.

So kam es dann auch, daß viele Schulen der Einladungu« anstalter nachkamen und mit ihren Klassen die AusstelW' suchten, um somit die richtigen Lösungen zu finden, üaw den sie fachkundigvon Revierbeamten des Forstamtesaurci Ausstellung geführt. Vom Waldanbau über HolznutzungJJ zu Waldsterben zeigten die Forstwirtschaftler den int* ten Jugendlichen alles, was den Wald angeht.

Sehr gut empfanden die Schüler dabei die Dia-Snow,