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Nr. 12/90

Prozent) sind die Gesellschaften mit beschränkter neten. Wegen Zahlungsschwierigkeiten mußten fL r nehmen (24,2 Prozent) Konkurs anmelden. Der vht im Handelsregister eingetragenen zahlungsun- ^UDternehmen an allen Konkursen beträgt 18,3 Prozent. ® Wirtschaftsbereichen stellen der Dienstleistungsbe- m der Handel mit 126 und das Baugewerbe mit 117 pjauptteil der insolventen Unternehmen. Ebenso Kreisen sich mit einem Anteil von 7 7,4 Prozent die jun- .tnohmen als besonders konkursanfällig. Die voraus- f Forderungshöhe aller Konkurse liegt bei 272 Millio- f? und unterschreitet den Vergleichswert des Jahres Jio Millionen Mark) um 26,5 Prozent.

Über 240.000 Teilnehmer

[an Veranstaltungen der Jugendarbeit

55 Prozent nahmen an Erholungsmaßnahmen teil fcl988 wurden in Rheinland-Pfalz rund 8.200 mit öffent- IMitteln geförderte Maßnahmen der Jugendarbeit durch- t an denen insgesamt 241.000 junge Menschen teilnah- jach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ltfielen neun von zehn Maßnahmen und acht von zehn Bern auf freie, im übrigen auf Öffentliche T-äger. jsdieHälfte der Aktionen betraf die Jugenderholung, et- iViertel galt der Jugendbildung, der Rest verteilte sich auf eiterbildung und internationale Jugendarbeit. Die Dau- «ite sich von einem Tag bis hin zu 36 und mehr Tagen, [jedoch über die Hälfte der Maßnahmen weniger als fünf Maur etwa ein Zehntel länger als zwei Wochen andauer­nd 148.000 'Mnehmem fand die Jugenderholung die iz, gefolgt von der Jugendbildung mit rund tifeilnehmern. Veranstaltungen in den Bereichen Mitar- lädung sowie internationale Jugendarbeit besuchten Jta. 9.000 Personen. Die männlichen Teilnehmer (zwi- I3und68 Prozent) überwogen bis auf die Maßnahmen der jtionalen Jugendarbeit (48 Prozent).

Höchste Anzahl | von Baugenehmigungen seit 1983

24 Prozent mehr Wohnungen genehmigt I Id Mehrfamilienhäusern fast 60 Prozent mehr p seit 1983 konnten die rheinland-pfälzischen Bauauf- pörden im Jahre 1989 wieder für mehr als 10.000 neue baude Baufreigaben erteilen.

10.060 genehmigten Gebäuden werden sich nach der Fer­tig 16.201 Wohnungen befinden. Gegenüber dem Vor- 10-236 Wohngebäude mit 12.961 Wohnungen zum Bau Iben wurden, errechnet sich nach Angaben des Statisti- »ndesamtes in Bad Ems eine Steigerung von knapp 9 jbeiden Gebäuden bzw. 25 % bei den Wohnungen, im-, Aus- und Erweiterungsbäumaßnahmen an beste- IGebäuden sollen zusätzlichen 1.616 Wohnungen ge- |werden, Insgesamt wurden 1989 in Rheinland-Pfalz im Bauanträge für 17.817 Wohnungen positiv beschie- Prozent mehr als im Jahr zuvor.

plungist insbesondere auf den verstärkten Bau von Ptahäusern zurückzuführen. Mit Baugenehmigun- liueu zu errichtende Geschoßwohnbauten wurde das |des Jahres 1988 um fast 62 Prozent übertroffen. 4.603 Pngen in Mehrfamilienhäusern ergeben im Ver- 11 Vorjahr einen Zuwachs von 59 Prozent.

mhäuser (1.506 Wohnungen) erreclmet sich eine m v ® etwas mehr als 20 Prozent, die Quote bei Einfa- "i 0.842 Genehmigungen) betrug plus 4 Prozent. war ^ Anzahl der geplanten Wohnungen in * Wohneinheiten in dieser Gebäudekategorie kL n üi em ^ I i te il von 4,6 Prozent an allen erteilten Woh- ^gungen.

psflächen haben weiter zugenommen

wur( ien in Rheinland-Pfalz nach An- l7 hen Landesamtes in Bad Ems über 50.000 [jg ®fläche (1.985 Millionen Hektar) zusätzlich i8clmittr u,^ T ^ ns P ruc i 1 genommen. Das waren pro Nein **?ktar. Die Ausweitungdes Siedlungs-

PAntpii 1 j zu hasten der Landwirtschaftsflä- ibann ac n Gesamtfläche von 49 Prozent im Jahr p Prozent im Jahr 1989 gesunken ist. Mit

f?00 ^®ktar stellten die für die Landwirtschaft nutzbaren r lachen 1989 landesweit jedoch noch immer die dominierende Nutzungsart dar. Leicht steigende Tbndenz auf jetzt 40 Prozent zeigten dagegen die Forstflächen (797.000 Hektar).

Innerhalb der Siedlungsflächen (12,4 Prozent) beanspruchte der Verkehr (115.000 Hektar) überwiegend in Form von Wegen und Straßen mehr Raum als die Gebäude- und die dazugehöri- gen Freiflächen mit 95.000 Hektar. Die Erholungsfläche, zu der ;?^taanlagen, Parks oder Kleingärten gehören, erreichte 26.000 Hektar.

Einen nennenswerten Umfang wiesen ferner Wasserflächen (26.000 Hektar) und * vorwiegend militärisch genutztes - Ubungsgelände (22.000 Hektar) auf.

Umweltschutzinvestitionen um 38 Prozent gestiegen

Aufwendungen für Gewässerschutz verdoppelt Im Jahre 1988 investierten die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handwerksbetriebe 398 Millionen Mark zum Schutze der Umwelt. Damit wurde nach Angaben des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems das bisherige Rekordergebnis des Vorjahres um 109 Milhonen Mark bzw. 38 Prozent übertroffen. Für den Anteil der Umweltschutzinvestitionen an der gesamten Investi­tionssumme errechnet sich mit 8,6 Prozent ebenfalls ein Spit­zenwert.

Von der verstärkten Investitionstätigkeit profitierte vor allem der Gewässerschutz, für den sich die Aufwendungen mit einem Anstieg um 94 Millionen Mark auf 178 Millionen Mark gegen­über dem Vorjahr mehr als verdoppelten. Für die Abfallentsor­gunglagen die Ausgaben mit 49 Millionen Mark ebenfalls deut­lich über denen des Jahres 1987 (17 Millionen Mark). Auch für den Bereich der Lärmbekämpfung errechnet sich mit 11,6 Mil­lionen Mark ein leichter Anstieg (plus 3,8 Prozent), während für Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft mit 169 Millionen Mark die Investitionstätigkeit zurückgmg (minus 9,5 Prozent).

Rückläufige Entwicklung der Schülerzahlen an Gymnasien abgeschwächt

Der starke Rückgang der Schüler"ahlen an den Gymnasien in den vergangenen Jahren hat sich zum Schuljahr 1989/90 abge­schwächt. Zur Zeit besuchen rund 93.400 Schüler die 136 Gym­nasien des Landes. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 600 Schüler oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Während in der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) die Zahl der Schüler zum ersten Mal seit 1977 wieder anstieg(um 600 Schüler oder 1 Prozent) auf 62.900 Schüler, setz­te sich die rückläufige Entwicklung in der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 bis 13) weiter fort. Dort werden im laufen­den Schuljahr 30.600 Schüler unterrichtet, rund 1.200 (3,8 Pro­zent) weniger als im Vorjahr.

Regional ist die Schülerzahlentwicklung unterschiedlich: In den Regierungsbezirken Koblenz und Rheinhessen-Pfalz wer­den 1989/90 mit einem Minus von 1,2 bzw. 0,8 Prozent weniger Schüler unterrichtet als 1988/89, im Regierungsbezirk Trier da­gegen 1,2 Prozent Schüler mehr.

Mit 6.971 Personen liegt die Zahl der hauptamtlichen/hauptbe­ruflichen Lehrer gegenüber dem Vorjahr etwas höher (35 Perso­nen), bei einer gleichzeitigen Verlagerung zugunsten der Tfeil- zeitbeschäftigten. Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Lehrer ging an den Gymnasien um 41 auf 5.210 zurück, die der teilzeit­beschäftigten Lehrer nahm um 76 auf 1.761 zu.

Die Zahl der Klassen in der Sekundarstufe I der Gymnasien er­höhte sich um 50 auf 2.481. Dadurch verbesserte sich hier die Re­lation Schüler je Klasse von 25,6 im Vorjahr auf 25,4 im laufen­den Schuljahr. Am günstigsten ist diese Relation im Regie­rungsbezirk Trier mit 24,6; imBezirk Rheinhessen-Pfalz beläuft sie sich auf 25,7. Im Regierungsbezirk Koblenz liegt die durch­schnittliche Klassengröße bei 26,2 Schülern je Klasse.

122.400 Umsatzsteuerpflichtige setzten 179 Milliarden Mark um

In der Umsatzsteuerstatistik 1988 wurden im Land Rheinland- Pfalz rund 122.400 Steuerpflichtige erfaßt, die einen Umsatz von 179,1 Milliarden Mark erwirtschafteten. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems beträgt die Zunah­me gegenüber 1986 bei den Steuerpflichtigen 2,9 Prozent, beim steuerbaren Umsatz 8,1 Prozent. Die höchste Umsatzzunahme ist von den Dienstleistungen mit einer Steigerungsrate von 21,8