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Montabaur

Seite 28

Mengenwachstum. Wichtigste Partnerländer im grenzüber­schreitenden Güterverkehr außerhalb des EG-Raumes sind die EFTA-Mitgliedstaaten Schweiz und Österreich geblieben. Überdurchschnittlich stark weitete sich der Versand in die DDR und nach Berlin (Ost) aus.

Der rheinland-pfälzische EG-Güterempfang von 16,3 Millionen Tbnnen im Jahr 1988 entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 2,7 Prozent. Aus Frankreich (plus 27 Prozent) und Spa­nien (plus 26 Prozent wurden sehr viel mehr Güter bezogen als 1987. Während das Verkehrsgebiet Rheinland-Pf alz-Nord im ge­samten europäischen Güterverkehr von 1986 bis 1988 einen Ver­sandüberhang ausbaute, verzeichnete Rheinland-Pfalz-Süd je­weils einen sehr deutlichen aber sinkenden Empfangsüberhang.

Sowohl im gesamten Güterverkehr innerhalb von Rheinland- Pfalz (Anteil des Straßenverkehrs 64 Prozent) als auch im rheinland-pfälzischen Güterverkehr mit den anderen Bundes­ländern wurde 1988 der Versand ebenso wie der Empfang (An­teil des Straßenverkehrs 67 bzw. 66 Prozent) weitgehend von den Transportkapazitäten auf der Straße bestimmt. Auch im grenz­überschreitenden und DDR-Güterverkehr lagen die größten Anteile am Versandaufkommen im Straßenverkehr. Seit 1986 wird im Straßenverkehr (plus 23 Prozent bzw. 6,9 Millionen Tbn­nen) auch ein größeres Mengenwachstum als im Eisenbahnver­kehr (plus 22 Prozent bei 2,3 Millionen Tbnnen) deutlich.

Mit einem Gewicht von knapp 6,6 Millionen Tbnnen im Jahre 1988 verließen Rheinland-Pfalz 37 Prozent aller grenzüber­schreitenden Versandgüter per Binnenschiff.

Eine ausführliche Darstellung über das Thema grenzüber­schreitender und DDR-Güterverkehr nach Hauptverkehrszwei­gen enthält das Statistische Monatsheft Februar 1990.

Spitzenverdienste in Ballungszentren

Im Jahre 1986 wurden nach den Ergebnissen der Arbeitsstät­tenzählung 43,6 Milliarden Mark Löhne und Gehälter an die rund 1,3 Millionen Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz gezahlt. Hieraus errechnet sich nach Angaben des Statistischen Landes­amtes in Bad Ems eine durchschnittliche Bruttolohn- und - gehaltsumme je Arbeitnehmer von 33.600 Mark. In den Bal­lungszentren wird dieser Wert mit 36.600 Mark um 8,6 Prozent überschritten, in Gebieten mit einer Beschäftigtendichte von 300 bis 600 Beschäftigten je 1.000 Einwohner liegt das Durch­schnittseinkommen mit 31.200 Mark um 7,3 Prozent unter dem Landesmittel.

Ihre bereits 1969 erreichte Spitzenstellung konnten die Städte Ludwigshafen mit einem Verdienst von 47.100 Mark je Arbeit­nehmer, Mainz (40.000 Mark) und Frankenthal (38.600 Mark) bestätigen. Während Ludwigshafen und Frankenthal ihren Rang als herausragende Industriestandorte einnehmen - jeder zweite Arbeitnehmer ist im verarbeitenden Gewerbe beschäf­tigt - profitiert Mainz als Landeshaupt- und Universitätsstadt sowohl vom öffentlichen Dienst als auch von den übrigen Wirt­schaftssektoren.

Die niedrigsten Durchschnittsverdienste errechnen sich be­dingt durch die Wirtschaftsstruktur für die Landkreise Kusel (27.000 Mark) und Pirmasens (27.500 Mark). In allen Wirt­schaftsbereichen mit Ausnahme der öffentlichen Dienstleistun­gen liegt dort das Einkommen je Arbeitnehmer unter dem Lan­desdurchschnitt.

Spendenscheck-Überreichung der Sparda-Bank Mainz eG

Die Sozialstation Montabaur und die Werkstatt für Behinderte in Montabaur konnten sich am 14.3.1990 über einen Spenden­scheck von je 2.000,- DM freuen.

Die Mittel stammen aus dem Zweckertrag des Gewinnsparver­eins der Sparda-Bank Mainz eG.

Die Sparda-Bank, seit dem 26.01.90 mit einer Filiale in Monta­baur vertreten, versteht sich als Spezialbank für Arbeitnehmer.

Urlaubsreisen für Behinderte

Die Kreisbildstelle des Westerwaldkreises hält eine Video- Cassette zum Thema: »Urlaubsreisen für Behinderte« zum ko­stenlosen Verleih bereit. Behinderte, die in diesem Jahr eine Ur­laubsreise planen, können auf diesem Wege wertvolle Anregun­gen und Hinweise für behindertengerechtes Reisen erhalten. Anfragen an die Kreisbildstelle Peter-Altmeier-Platz 1, 6430 Montabaur, Tfel. 02602/124-423.

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Stammtisch »»Die müden Sieben«

Vorankündigung: Preisskat in Hahn am See im Saale'n, am Sonntag, dem 01. Aprü 1990,14.00 Uhr.

3. Preis ...gj 00

sowie weitere wertvolle Sachpreise. '

Abreizgeld je verlorenes Spiel 1,00 DM.

Bausparzwischenkredit-Programm

der Bundesregierung erfolgreich

- In Rheinland-Pfalz nur noch 20 % des Kontingents verf« Das Bausparzwischenkredit-Programm 1990 erfüllt die» ses Sonderprogramm gesetzten Erwartungen. WiedieLBS teilt, verläuft es ähnlich erfolgreich wie das Sondernroe aus den Jahren 1982/83. 6

Obwohl offiziell erst Anfang Januar gestartet, hat Rheinland-Pfalz bereits ründ 760 Anträge von Bauspa,

60 Mia DM Bausparsumme entgegengenommen und anc willigungsstelle weitergeleitet. Damit wurde ein Ges ang tionsvolumen für den Wohnungsneubau von meh r als 20 DM ausgelöst.

Von dem von Bund und Ländern bereitgestellten Förde men in Höhe von 500 Mio. DM stehen zur Zeit noch etwa, zur Verfügung. Deshalb empfiehlt die LBS allen Bau- und] willigen, kurzfristig realisierbare Bauvorhaben zeitlich! ziehen, um noch in den Genuß der zinsgünstigen Kredite] langen.

Gefördert werden der Bau und Erwerb von selbstgenutzt und Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnung denen der B auantragnach dem 6.11.1989 gestellt wurde 1 stigt sind aber auch der Ausbau und die Erweiterung! der Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn zusätzlich Wob wie z.B. Ausbau eines Dachgeschosses, geschaffen wird.] zählt ebenfalls die Schaffung neuer eigengenutzter Eigen Wohnungen durch Ausbau bestehender Gebäude. Die Vor| müssen bis zum 31.12.1992 bezugsfertig sein.

Einen Antrag auf Zinsverbilligung können alle Bauspa len, deren Bausparvertrag mit 33 1/3 % der Bausparsu: gespart ist. Die Ansparung des Bausparguthabens ka für Kreditmittel erfolgen. Die Zinsverbilligung beträgt] 2,6 % des Bausparzwischenkredites und wird bis zurZutf des Bausparvertrages, längstens für dieDauer von 4Ja währt. Begünstigt sind Bausparzwischenkredite bis zu vonDM 80.000,-zuzüglich DM 20.000,-für jedeszumFa haushalt gehörende Kind.

Anträge auf zinsverbilligte Bausparzwischenkredite cd alle Beratungsstellen der LBS und der Sparkassen entj!

Kompostieren ist aktiver Umweltscbuj

Kompostfibel des Kreises neu aufgelegt In der Reihe der Informationsschriften zum Thema U( schütz hat die Kreisverwaltung des Westerwaldkreis grund der großen Nachfrage die 1985 erstmals ersclj »Kompostfibel« neu aufgelegt.

Was in Haus und G arten an pflanzlichen und tierischen! bei deren Nutzung durch den Menschen übrig bleibt, is einfach Abfall. Vielmehr handelt es sich um wertvolleR fe, die dem Boden zur Wiederverwendung zurück gegel den sollten. Aus den organischen Abfällen entsteht 1 posthaufen Humus, der jene Nährstoffe enthält, die zen dem Boden für ihr Wachstum entzogen haben.

Die Broschüre kann bei der Kreisverwaltung des West kreises in 5430 Montabaur, Abt. Landwirtschaft und! schütz, Tfel. 02602/124-271 oder 124-371, kostenlos ai^ werden.

Seit 1981 niedrigster Stand der Insolveij

Mit insgesamt 677 Insolvenzen im Jahre 1989 Rheinland-Pfalz der niedrigste Stand der vergang Jahre erreicht. Die Zahl entspricht einem Rückgangwj zent gegenüber dem Vorjahr. Rheinland-Pfalz nunretdä Spitzenposition unter den Ländern ein. Im gleichen wurden im Bundesgebiet 8,1 Prozent weniger Ins 0 meldet.

Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mittag Untemehmenskonkursen gegenüber 1988 eine star ge Tfendenz (minus 18,9 Prozent) zu verzeichnen.

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