Montabaur
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Friihjahr-/Sonunerkollektionen in der Vogelsandhalle Heiligen- roth vor.
Präsentiert werden die aktuellen Tbnnis- und Freizeitkollektionen der bekannten Finnen für große und kleine Sportler durch das Sporthaus Hesse.
Die Premiere seiner Frühjahr-/Sommerkollektion in modischen TVendfarben bekannter Marken präsentiert für Sie und Ihn das Modehaus Schmidt. Neben dem bekannten Moderator Peter Löw wurden auch einige Rock’n Roll-Paare des Tanz-Clubs Redoute aus Koblenz verpflichtet, die die Präsentation abrunden. Romantisch wird es gegen Ende der Veranstaltung, wenn die Modelle der Fa. CLAROMA-Brautmoden aus Nentershausen auf dem Laufsteg vorgestellt werden. Eintrittskarten für diese Veranstaltung erhält man bei folgenden Firmen: SPORTHESSE, Ruppach-Goldhausen; MODEHAUS SCHMIDT, Hadamar; CLAROMA-Brautmoden, Nentershausen; Friseursalon Hildegard Weber, Kleinholbach; Helgas Blumenstube, Großholbach; Schreibwaren Wetzlar, Montabaur und Wirges.
K 116 zwischen Ransbach-Baum bach und Hundsdorf wird fertig ausgebaut
Das letzte Tteilstück des Ausbaus der Kreisstraße 116 zwischen Hundsdorf und Ransbach-Baumbach soll bald in Angriff genommen werden. Darüber informiert die Kreisverwaltung in ihrem Pressedienst.
Der Ausbau des »Kurvenstückes« zwischen dem Ortsausgang Hundsdorf und dem Bahnübergang ist schon seit langem beschlossene Sache. Die Realisierung des Projektes, das den Westerwaldkreis mehr als 600.000 Mark kostet, verzögerte sich jedoch, da der Verlauf des gleichzeitig vorgesehenen Gehweges zwischen Ransbach-Baumbach und Hundsdorf aus ökologischen Gründen neu geplant werden mußte.
Der kombinierte Rad- und Fußweg wird nun parallel zur Ausbaustrecke der K116 angelegt. Im übrigen meldet die Kreisverwaltung, daß die Masselbachbrücke, eine alte, gemauerte Bruchsteinbrücke, bestehen bleiben und saniert werden soll.
Kreisstraße in Grenzau erhält Pflasterbelag
Anfang März will das Straßenbauamt Diez - sofern die Witterung es zuläßt - mit dem Ausbau der Kreisstraße 116 in der Ortsdurchfahrt Grenzau beginnen. Das meldet die Kreisverwaltung in Montabuar.
Geplant ist ein flächiger Ausbau der Kreisstraße, die einen Pflasterbelag erhalten soll. Rechts und link s davon wird eine Vollrinne angelegt.
Nähere Auskünfte über das Straßenbauvorhaben sind auch bei der Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen erhältlich.
Streuobstwiesen - wichtige Bestandteile der Westerwälder Landschaft
Zweckverband Naturpark Nassau verteilt kostenlose Informationen
Dem Schutz der noch erhaltenen Streuobstwiesen und dem Nachpflanzen der landschaftstypischen Obstbäume gilt derzeit die besondere Aufmerksamkeit des Zweckverbandes N atur- park Nassau. Er bietet nicht nur Beratungzu diesem Thema an, sondern auch eine Informationsbroschüre, die kostenlos bei allen Verbandsgemeindeverwaltungen in Montabaur (Tbl 02602/124-371 und -271) sowie beim Naturpark Nassau, Im Mühlbachtal 2, 6408 Nassau, erhältlich ist.
Früher gehörten sie zum selbstverständlichen Bild der Westerwälder Landschaft: die zahlreichen Obstbäume, die als Relikte einer kleinbäuerlichen Bewirtschaftung der zumeist ortsnahen Bereiche - einzeln oder in Gruppen - auf Wiesen und Feldern standen, den Menschen reiche Ernte und zudem vielen Tierarten sichere Nahrungund Lebensraum boten. Durch B aumaßnahmen, vielfach aber auch einfach wegen mangelnder Pflege udn fehlendem Interesse verschwanden sie jedoch mehr und mehr.
Schon seit J ahren bemüht sich der Naturpark Nassau mit einem Schwerpunktprogramm um den Schutz der Obstbaumbestände. So entstand auch die Broschüre, die Landrat Peter Paul Wei- nert als stellvertretender Vorsteher des Naturparks jetzt präsentierte Der Tfext der Broschüre, der übrigens auch im Jahrbuch »Waller Heimat« 1990 veröffentlicht wurde, informiert eingehend über die Bedeutung der Obstwiesen in der heutigen Kulturlandschaft. Die Schrift bietet Antworten auf die
Nt.
vielfältigen Fragen der Streuobstpflege und Neupflan, enthält Literaturhinweise und eine Liste der für un^ empfehlenswerten Streuobstsorten. 101
Ohne Obstbäume, so stellen die Autoren der Broschüre W ben Dörfer »charakterlos«, veröden Feldfluren zur moM »Agrarsteppe«. Zu einem »lebendigen« Landschaftsbild pischen dörflichen Atmosphäre von einst aber gehö» Walnuß- oder Birnbaum im Hof, Zwetschen- und Anta auf den Wiesen und Feldern ebenso wie der Holundab der Gartenecke. Das gilt nicht nur für das Gebiet des« parsk Nassau, sondern für den gesamten heimischen Die Bedeutung von Streuobstbeständen für den Naturhai liegt auf der Hand. Vögel, Insekten, Säugetiere aller Art in ihnen Unterschlupf und Nahrung. Wirtschaftlich bet ergeben sich gar mehrere Komponenten, die unbedingt Streuobst sprechen. Es wird immer mehr von umweL nährungsbewußten Verbrauchern begehrt. Auch Fructy und Mosthersteller fragen nach säurebetonten Äpfeln J nen. Nicht zuletzt stellen blühende Obstwiesen eine Attr dar, für Naherholung und Fremdenverkehr gleicheren
Salate - frisch und früh
Knackiges Gemüse aus dem eigenen G arten - nach einemla Winter freut sich jeder besonders darauf.
Um so früh wie möglich das erste frische Grün ernten zuköJ gibt es Hilfsmittel. Folien, Vliese und Frühbeetkästen besä nigen das Wachstum im zeitigen Frühjahr. Bis zu kann man eher in den Genuß des Grüns kommen. Welche Salatsorten sich für die Voranzucht und Ernte., hungeignen, sowie Pflege der Kulturen unter Glas undFoS fahren Sie in dem Vortrag »Grünes im Schnee - Ernte hungunter Glas und Folie - neue Salatsorten. De statt am Mittwoch, dem 7.3.90, um 14.30 Uhr in derl Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land- und Hau* schaft, Kirchstr. 46.
Da die neuen Salatsorten auch probiert werden können.tj wir um Anmeldung bis zum 6.3.90 unter folgender 1 02602/4083.
Westerwald-Verein e. V.
Literatur weiter im Vereinsprogramm Der Westerwald-Verein ist an einer Neuauflage des Repraj Leo Stembergs inzwischen legendärem Werk ”E wald” aus dem Jahr 1924 interessiert.
Wegen des großen personellen und finanziellen Aufwai Neuherausgabedes "Großer Westerwaldführer”, Stande des Westerwald-Vereins über den Westerwald, wird der W| lerdings nicht wie bei der Erstausgabe als Mitherausgi treten.
Der Hauptvorstand wird deshalb mit PrivatverlagenF aufnehmen und deren Interesse an dem Reprint erkunde wird umgehend geschehen, denn eine Neuauflage ist var| dann besonders sinnvoll, wenn sie zeitgleich mit i Frühjahr im Landschaftsmuseum Westerwald in Hack vorgesehenen Stemberg-Ausstellung erscheinen kann. | Die im Vereinsprogramm herausgegebene WWV-Chi 1988 aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Vereins* nen ist, ist jetzt für alle - Mitglieder und NichtmitgW 4,80 DM im Buchhandel und bei der Buchversandsta WWV im Landschaftsmuseum zu erhalten.
Westerwald erstmals in ökolischer Datenbank Die neu geschaffene ökologische Datenbank über deal wald - die erste Bibliographie überhaupt, die es über deal ten Westerwald in den Bundesländern Rheinland-PfaVj und Nordrhein-Westfalen bisher gibt - hat ihre erste? Leistungsfähigkeit bestanden. In einer wissensd Schriftenreihe (PLANARIA) erschien eine naturkundl bliographie des rechtsrheinischen Mittelgebirges r Lahn und Sieg.
Damit wurde zum ersten Male überhaupt die g Naturschutz relevante Literatur für den Westerwald^ bengebirge und das Bergische Land erfaßt.
Auch nicht veröffentlichte, aber über Archive oder an® len erreichbare Tfexte (Gutachten, Prüfungsarbeiten)«"
tiert.
Die Publikation wurde erstellt von Hermann J<
/ Montabaur), Hauptnaturschutzwart des West mit Zuschüssen der Bezirksregierung Koblenz, ' schaftsverbandes Rheinland und des Rheinisch-« _ Naturschutzvereins. Zu beziehen ist das Werk über® 9 !

