Montabaur
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Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 70.000 DM. Da im Haushaltsplan hierfür nur 30.000 DM vorgesehen sind, müssen die restlichen 40.000 DM überplanmäßig bereitgestellt werden. Dies wurde jedoch schon bei den Haushaltsplanberatungen für den Haushaltsplan 1990 befürwortet.
Antrag auf Installation einer Beleuchtungsanlage auf dem Sportplatz bei der Waldschule
Der TSV Eigendorf sowie der SV Horressen hatten beantragt, noch in diesem Jahr auf dem Sportplatz an der Waldschule eine Beleuchtungsanlage zu installieren. Da diese Maßnahme ca. 40.000 DM kosten würde und im Haushaltsplan 1990 hierfür keine Mittel bereitgestellt sind, beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, den Antrag auf Errichtung einer Beleuchtungsanlage auf dem Sportplatz bei der Waldschule vorerst abzulehnen. Bei den Haushaltsplanberatungen 1991 soll über die Maßnahme erneut beraten werden.
1991 keine Westerwälder Wirtschaftswoche in Montabaur Der Haupt- und Finanzausschuß sprach sich gegen die Durchführung der 5. Westerwälder Wirtschaftswoche in Montabaur im Jahre 1991 aus. Begründet wurde dies in erster Linie mit der Vielfalt von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 1991. Es sei organisatorisch nicht zu bewältigen, neben den Veranstaltungen im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten die Westerwälder Wirtschaftswoche zu betreuen.
Kündigung des Benutzervertrages mit dem Rollsportverein »Blau Gold Montabaur e.V.« für die Mehrzweckhalle in Eigendorf
Die FWG-Fraktion hatte beantragt, über diese Kündigung zu beraten. Hintergrund war, daß die Verwaltung dem Rollsportverein »Blau-Gold Montabaur e.V.« den Benutzungsvertrag für die Nutzung der Mehrzweckhalle in Eigendorf zu Trainingsz wecken gekündigt hatte, ln einem Pressebericht wurde der Eindruck erweckt, die Verbandsgemeindeverwaltung habe dem Rollsportverein die Trainingsmöglichkeit in der Mehrzweckhalle ohne wichtigen Grund versagt. Diese Vorwürfe gegen die Verwaltung wies Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zurück. Im April 1989 habe man dem Rollsportverein in der Mehrzweckhalle in Eigendorf das Training genehmigt. Bereits vor diesem Benutzungsvertrag hatte die Verwaltung gegenüber dem Rollsportverein Bedenken hinsichtlich der Eignung des PVC-Bodens für diese Sportart geäußert. Es wurde damals dem Vorsitzenden des Vereins erklärt, daß die Benutzungserlaubnis im Schadensfälle oder bei drohender Beschädigung sofort wieder widerrufen werde. Da im Dezember 1989 Abriebschäden und Schleifspuren auf der gesamten Fläche des Hallenbodens festgestellt und die Herstellerfirma den Bodenbelag als nicht für das Rollschuhlaufen geeignet bezeichnet hat, wurden um weitergehende Schäden und einer damit verbundenen kostenaufwendigen Erneuerung und der Sanierung des Hallenbodens vorzubeugen der Benutzungsvertrag gekündigt.
Schnellbahn trasse
Die FWG-Fraktion hatte beantragt, den Punkt »Anhörungstermin mit der Deutschen Bundesbahn über die geplante Variante der Schnellbahntrasse durch das Gemarkungsgebiet der Stadt Montabaur« in die Tigesordnung aufzunehmen. Der Fraktionsvorsitzende erklärte hierzu, daß nach seinen Vorstellungen die Deutsche Bundesbahn in der nächsten Stadtratssitzung die Pläne bezüglich der Straßenführung vorlegen soll, damit durch eine frühzeitige Information eventuelle Bedenken von seiten der Stadt vorgebracht werden könne.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärte hierzu, daß dies vom Grundsatz her richtig sei, jedoch zuerst abgewartet werden müsse, welche Trassenführung in Planung gegeben wird. Dies würde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen. Sobald jedoch Neuigkeiten bekannt werden, so Bürgermeister Dr. Possel- Dölken, werde der Rat selbstverständlich in geeigneter Form informiert. Dies nahm der Haupt- und Finanzausschuß so zur Kenntnis.
Streckenführung des historischen Festzuges und Organisation des historischen Altstadtfestes aus Anlaß des Stadtjubiläums »700 Jahre Stadtrechte« in 1991
Der historische Festzug aus Anlaß des Jubiläums »700 Jahre Stadtrechte Montabaur«, der ab 22. September 1991 stattfinden soll, wird zur Zeit durch eine Arbeitsgruppe, die aus Vertretern des Vereinsringes der Stadt Montabaur besteht, organisatorisch vorbereitet. Die Arbeitsgruppe des Vereinsringes hatte in ihrer letzten Sitzungeinstimmig dafür votiert, alsZugwegfür den Festzug folgenden Streckenverlaüf festzulegen:
Auf stellungsraum: Im Bereich der Westerwald-Kaserne Koblenzer Straße Zugweg: Koblenzer Straße - Kolping^JJ Wilhelm-Mangels-Straße - Wallstraße - Bahnhofstraße.; Straße und Auflösung auf der Eichwiese.
Damit die Zuschauer des Festzuges bereits vor dem Zug, yj sondere aber nach Beendigung in der Stadt gehalten werden d absichtigt ein Rahmenprogramm in Form eines historisT* Marktes bzw. Altstadtfestes zu organisieren. Der Haupt.^ Finanzausschuß stimmte dem Vorschlag des Vorbereitung,! teams, den Festzug in dieser Streckenführung durchzufük bei 2 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen zu. 1 Gleichzeitige das historische Altstadtfest in der Innenstadt (Bereich derFn gängerzone und des Konrad-Adenauer-Platzes) stat tfin de. Hierbei soll den örtlichen Vereinen, die sich in der Vorberej^ des Festzuges engagieren, die Gelegenheit zur Beteiligung«, ben werden.
Pläne zur Friedhofserweiterung an der Friedensstraße vorg stellt
Der Haupt- und Finanzausschuß zusammen mit dem Um« ausschuß beschäftigten sich erneut mit den Plänen zur En rung des Friedhofes an der Friedensstraße! Keine Zustin fand dabei ein Vorschlag der Verwaltung, in Angrenzung andt, Friedhof eine zentrale Kompostierungsanlage für alle stad sehen Grünabfälle zu errichten. Vielmehr soff der Westen^ kreis als zuständiger Träger der Abfallbeseitigung aufgeforf werden, eine solche Anlage im Bereich der Stadt Montabaiij] bauen und zu betreiben. Die inzwischen baureifen Plänefüri Friedhof selbst fanden die einhellige Zustimmung i Schusses. Mit dem Erweiterungsbau soll noch im Frühjahr isjj begonnen werden.
Austrocknung des Biebrichsbaches EbenfallsbefaßtederHaupt-undFinanzausschußundUmn ausschuß sich mit der Thematik der Austrocknung des Bi richsbaches. Die CDU-Fraktion hatte bereits im Oktober 1| beantragt, die Verhinderung der Austrocknung des Biebi baches zu versuchen. Daraufhin hatte der Werksausschuli Verbandsgemeinde das Problem behandelt und nun zur Sitz einen Bericht vorgelegt. Teilweise wurde an diesem Bericht® tik geübt, andererseits aber eingeräumt, daß eine Verbesst der Situation nicht möglich sei. Abschließend mußte daherfaf gestellt werden, daß einer AustrocknungdesBiebrichsbacl heißen und trockenen Jahreszeiten weder auszuschlieM noch die Verbandsgemeinde dazu einen Beitrag zu leistes« mag.
Erweiterung des Planungsauftrages für das Dorferaeueni konzept Eigendorf
Der Haupt- und Finanzausschuß und der Bauausschul)| schlossen, den Planungsauftrag zur Erweiterung des Der' neuerungskonzeptes für den Stadtteil Eigendorf zu einem Al gebotspreis von pauschal 4.500 DM zuzüglich der gesetzlich Mehrwertsteuer an ein ortsansässiges Architekturbüro m geben.
In seiner Sitzung am 03.05.1988 hatte der Haupt- und Fii^ ausschuß der Stadt Montabaur die Erstellung eines Dorfen« erungskonzeptes für den Stadtteil Eigendorf beschlossen jj gleichzeitig den Planungsauftrag zum Preis von ca 7,6"” vergeben. Dieser Planungsauftrag entspricht jedoch nicht!] Mindestanforderungen, die nach den neuen Dorfemeuei richtlinien zwingend gefordert werden, welche zum < Zeitpunkt aber noch nicht bekannt waren. War beispielst nach den früheren Richtlinien eine vereinfachte Darstelö künftiger Planungsabsichten nur auf den unmittelbarem» Ortskern beschränkt, so wird nunmehr eine Entwicklung* zeption für das gesamte Gemeindegebiet und seiner üben chen Bezüge gefördert. Zur Vermeidung von Förderung® teilen sowohl im privaten als auch im öffentlichen BereicMj her eine Erweiterung des Planungsauftrages unumgäng
Bedarf an Schlagabraum anmelden
Das Forstrevier Gelbachtal bittet die Bürger von Holler, 9 hofen, Untershausen, Montabaur-Gelbachtal ihren BedaJ Schlagabraum bis zum 02.03.1990 unter der Tblef®| 02602/90741 anzumelden.
Narrentelegramm für die 3 tollen läge Fastnachtsonntag, 26.2.1990,14.11 Uhr Bürgerhalle des Rathauses - Bunter Kinderkarneval mit'9 Gags und Überraschungen, Musik, Spiel u. Kreppelc^ f

