Einzelbild herunterladen

|ontabau£_

Seite 9

Nr. 8/90

Ugemeine

Entwicklungen im »Hau» der Jugend« Monta-

| ur g ^ er Jugend in Montabaur wurde im November 1982 Bestimmung übergeben und hat bis heute im Alltag von f und Jugendlichen einen wichtigen und festen Platz em­mmen. Vielerlei Anstrengungen und Tatendrang waren er- Hflrlich um dem Haus der Jugend das Gesicht zu verleihen, - heute besitzt attraktive Räumlichkeiten, ein umfassen- uvwxrramm an gebot in den Bereichen Bildung, Sport, Kreati-

K»> dKu ur - . . . . .

Palette der Programmangebote ist so umfassend, um emer- ls Kindern und Jugendlichen ein breites Spektrum von Frei- [Ltivitäten ermöglichen zu können und andererseits einer ^spezifischen Einseitigkeit entgegenzuwirken, f Bereich Kinderarbeit erfuhr in den letzten drei Jahren zuse- LsanBedeutung. Hausaufgabenhilfe, kindgerechte Kursan- bote bis hin zu Kulturveranstaltungen für Kinder wurden in 1 Programm des Jugendhauses aufgenommen. Die große jcbfrage nach solchen Angeboten spiegelt hier sichtlich ein Stellendes Interesse wieder.

I Kulturarbeit im Haus der Jugend war geprägt von hochka- Seen Einzelveranstaltungen. Die seit zwei Jahren stattfin- Iden Jugendkulturtage bilden eine gewissen Höhepunkt in I Jugendkulturarbeit von Montabaur. Hier hat das Haus der Vd Pionierarbeit geleistet mit der Schaffung einer Kultur- he, die weit über die Grenzen von Montabaur bekannt wurde, irlich werden Sommer- und Winterfreizeiten angeboten, die iraus begehrt sind und aus der inhaltlichen Arbeit kaum r wegzudenken sind.

jmmenfassend kann gesagt werden, daß sich das Haus der Jugend durch seine Vielfältigkeit und ständige Anpassung an ueBedingungen zu einer attraktiven Freizeiteinrichtung ent­ölt hat.

sucherstatistik

^Besucherzahlen sind seit Gründung des Jugendhauses im enund ganzen stabil geblieben. So besuchen täglich etwa 50 Endliche das Haus, wobei der Anteil ausländischer Kinder [jugendlicher etwa 20 - 30 % beträgt, bümfrage hat ergeben, daß etwa 50 % aller Besucher aus der dt Montabaur kommen. Die übigen 50 % kommen aus der bandsgemeinde Montabaur und angrenzenden Dörfern. Kulturveranstaltungen sind oftmals doppelt so viele Besu- I zu verzeichnen.

onalsituation

iHaus der Jugend verfügt über zwei Planstellen, die mit ei- |Sozialpädagogen als Leiter des Hauses und einer Erziehe- 1 I 9 pädagogische Mitarbeiterin konzipiert sind.

5 weitere Erzieherin wird im Rahmen einer AB-Maßnahme häftigt, die sich insbesondere um die Kinderarbeit und ge- Jchtsspezifi9che Gruppenarbeit bemüht, jerleistet ein Erzieher sein Anerkennungs jahr im Haus der jndab.

Ebenfalls winde der Haushaltsplan des Vereins »Haus der Ju- pdMontabaur e.V.« dem Haupt- und Finanzausschuß vorge- |Die Eckdaten dieses Planes können Sie aus der folgenden sicht übernehmen.

Ansatz 1990

eUnebmerbeltrlige

4 500 DH

6 000 OM

Htglledfrteltrlgp

600 0M

540 0M

Elnnifeien aus Getrlnkeverkauf

6 500 0M

4 000 0M

Sonstig* Verwaltung*- und Betriebseinnahmen

27 100 0M

33 000 0H

Erstattung von Kosten der Ferienfreizeit

45 000 0M

45 000 0M

lu-ndmgen de« Lindes

37 240 0M

37 970 0M

Zuwendungen des Landkreises

21 280 OM

21 700 DM

Zuwendungen der Stadt Montabaur

Zuwendungen der Verbandsgeminde

90 480 DM

99 035 DM

Montabaur

47 880 DM

48 820 OM

280 580 DN

296 065 DN

-jeze1chw»M|

Ansatz 1989

Ansatz 1990

AUStAg»

Jtjsonilkosten

AÜf«;5 un, * n ,ür Pral( t1kinten

UufelÄ,^ n b «rt>«rufliene Httartelter kMudeuntdrniltuno

««»»ln n,,r '' ,ll,1 " ,on chtunsjs-

Wnstsneen und Gersten

146 500 DM

2 400 0M

2 500 0M

6 000 0M

1 500 0M

155 485 DM

2 400 OM

3 500 0N

6 000 DM

1 500 OM

4680.5210 Beschiffung von ElnHchtungsgegenstümJen und Gersten 4680.5300 Mieten

4680.5400 Heizung

4680.5410 GebSuderelnlgung

4680.5420 Stromkosten

4680.5490 Sonstlge Bewlrtschaftungskosten

4680.5640 Kulturelle Veranstaltungen

4680.5870 öffentl1chke1tsirbe1t und Werbung 4680.5910 Beschaffung und Unterhaltung von Spiel- und Betreuungsnatertal 4660.5930 Verbrauchsaieterlal für Werken, Fotolabor und Küche

4680.5940 Kosten der Ferienzeit

4680.6320 Aufwendungen für Sitzungen

4680.6350 Getrlnkeelnkauf

4680.6360 Gene-GebUhren

4680.6510 Bücher und Zeitschriften

4660.6520 Telefongebühren

4680.6540 Reisekosten

4680.6580 GeschlftsbedUrfnisse

2 000 0M 25 680 DM 9 500 DM 300 DM 7 500 0H 4 500 DM 12 000 QM

4 500 0M

800 DM

1 000 0M 45 000 0M 100 0M

5 000 DM 1 400 DM

600 0M 1 100 DM 600 DM 100 DM

1 500 DM 25 680 0M 9 000 DM 7 500 DM 7 000 DM 4 000 0M 13 000 DM 4 000 0M

800 DM

l 000 0M 45 000 DM 100 0M 3 500 0M 1 700 OM 600 0M 1 800 OH 500 0M 500 DM

280 580 DM

296 065 DM

Auftragsvergaben

Den Auftrag zur Aufstellung von Plakattafeln in Montabaur vergab der Haupt- und Finanzausschuß einstimmig zum Preis von ca. 10.000 DM. Die 5 Hinweistafeln sollen jeweils an den Ortseingängen auf gestellt werden. Gedacht ist hier insbesonde­re auch an die Werbung für das Stadtjubiläum mit Rheinland- Pfalz-Thg im Jahre 1991.

Den Auftrag für die Pflanz arbeiten in der Wölfchesbitz- und Von-Orsbeck-Straße erhielt zum Preis von ca. 7.900 DM die bil- ligstbietende Firma. Die Arbeiten sollen gemäß den Pflanzplä­nen des Landschaftsarchitekten ausgeführt werden.

Die Straßenbauarbeiten »Verbindungsstraße Mainzer Stra- ße/Maisenstraße« und »Anbindung der Mainzer Straße an die Buchenstraße« wurden an die billigstbietende Firma zum Preis von ca. 339.000 DM vergeben. Der Einmündungsbereich der . Mainzer Straße soll nun doch im Gegensatz zu einer neuen Pla­nung mit Pflaster ausgebaut werden. Die Mehrkosten hierfür betragen gegenüber dem Ausbau mit einer Bitumendecke ca. 20.000 DM.

Die Planungsarbeiten für den Ausbau der Jahnstraße und Fritz-Blum-Straße erhielt das Büro Redlin, Dreikirchen, zum Betrag von 26.676 DM. Für den Ausbau der beiden Straßen in verkehrsberuhigter Bauweise ist eine solche, detaillierte Pla­nung erforderlich.

Der Anschaffung einer Abkantmaschine für den städtischen Bauhof zum Preis von ca. 6.300 DM stimmte der Haupt- und Fi­nanzausschuß ebenfalls zu. Die Notwendigkeit zur Anschaf­fung einer solchen Maschine sah der Haupt- und Finanzaus­schuß darin, daß der Bauhof viele Spenglerarbeiten (Herstel­lung von Blechabdeckungen, Abdichtungsarbeiten an Kamin­durchführungen durch Dächer und sonstige Reparaturarbeiten an D achentwässerungs Vorrichtungen) ausführe. Der Kauf einer solchen Abkantmaschine sei daher die wirtschaftlichste Lö­sung.

Der Erstellung einer schalltechnischen Untersuchung für den Bau der Wilhelm-Mangels-Straße vom Kaufhaus Hisgen zur Kolpingstraße stimmte der Haupt- und Finanzausschuß eben­falls einstimmig zu. Der Auftrag wurde zum Preis von 9.250 DM + MwSt. an ein Büro in Bad Kreuznach vergeben. Für die Aus­führung der Baumaßnahme »Wilhelm-Mangels-Straße« ist die Aufstehung eines Bebauungsplanes erforderlich. Im Rahmen dieses Bebauungsplanes sind Festsetzungen schalltechnischer Art zum Schutz der betroffenen Grundstücke bzw. auf dem Ge­bäude zu treffen. Deswegen ist die Vergabe einer schalltechni- schen Untersuchung erforderlich. Die Finanzierung dieser Un­tersuchung erfolgt im Rahmen der Stadtsanierung.

Programmgestaltung und Kosten für das Jubiläum der Städte­partnerschaften Montabaur / Tbnnerre / Brackley Die Stadt Montabaur feiert in der Zeit vom 16. bis 19. August 1990 das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Tbnnerre und das 15jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit der englischen Stadt Brackley. Aus diesem Grund wurde zusammen mit der Deutsch-Englischen und der Deutsch-Französischen Gesellschaft ein Programm und ein Organisationsplan aufgestellt sowie eine Kostenkalku­lation erstellt. Der Haupt- und Finanzausschuß nahm nun die­sem vorgelegten Programm und Organisationsplan sowie die Kostenkalkulation zustimmend zur Kenntnis. Geplant sind u.a. ein Empfang der Gäste, ein Fußballturnier, ein großer Partner­schaftsball im Haus MonsT^bor, ein Live-Konzert auf dem Gro­ßen Markt, ein ökomenischer Gottesdienst, ein Festakt im Haus Mons Täbor sowie ein internationales Radrennen.