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Montabaur

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Das vereinbarte monatliche Entgelt beträgt 25,- DM (incl. der Wartung der Netzebene 4 =

verteilanlage). Für die Installation der Hausverteilanlage sind einmalig 390,00 DM zu zahlen,, keinerlei einmalige Zahlungen leisten will, kann für monatlich 28,90 DM das Komplettangei] (einschließlich Installation und Wartung der Netzebene 4) in Anspruch nehmen.

Bei Einmalzahlungen von 500 DM bis 1.500 DM verringern sich die monatlichen Entgelte bisj 16,40 DM. Daneben sind auch Gebührenvorauszahlungen möglich.

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken berichtete, die Verkabelungsabsichten der Deutschen^ despost, die ausschließlich eine Verkabelung des Kernbereiches der Stadt Montabaur (ohne Sta] teile) in den Jahren 1990/91 vorsahen, hätten den Ausschlag gegeben, 1988/89 in Verhandlunj mit der Firma SÜWEDA einzutreten. Aus Kostengründen habe die Post damals eine Verkabelt der Stadtteile und der Ortsgemeinden abgelehnt. Er habe sich intensiv darum bemüht i Dr. Possel-Dölken - bzgl. der Breitbandverkabelung die bewährte Solidargemeinschaft innerhi der Verbandsgemeinde zwischen Stadt und Ortsgemeinden zu praktizieren, um eine einheitM Konzeption zur flächendeckenden Verkabelung der gesamten Verbandsgemeinde zu erreichen,} besonderes Kompliment richtete Dr. Possel-Dölken in diesem Zusammenhang an den Stadtratls Montabaur, dessen Zustimmung zur Solidargemeinschaft nicht selbstverständlich gewesen s mehreren Gesprächen mit dem Bundespostministerium habe man sich seitens der Verwaltung müht, von der Post ein Angebot für eine flächendeckende Verkabelung der Verbandsgemeindeo zumindest die Freigabe der Kemstadt Montabaur zu erreichen. Während die Post sich äußerst sah, auch die Ortsgemeinden und Stadtteile in einem bestimmten Zeitraum mit Breitbndkab versorgen, habe man die Freigabe zur privaten Verkabelung der Stadt Montabaur erreichenl nen. D amit sei der Weg frei gewesen, in konkrete Verhandlungen mit der Firma SÜWEDA einzud ten und die Konditionen für eine flächendeckende Verkabelung der Stadt, Stadtteile und OrtJ meinden zu einheitlichen Bedingungen auszuhandeln. Ein im Herbst des vergangenen Jahres^ der KE VAG vorgelegtes Verkabelungsangebot, das von einer Verkabelung über das Vorhand Freileitungssystem ausging, habe sich nach eingehender Prüfung als nicht günstiger SÜWEDA-Angebot erwiesen.

Heinz-Peter Labonte, Vorstandsmitglied der SÜWEDA AG, bezeichnete den Vertragsabschluß^ Premiere. Erstmals sei es gelungen, sich durch das geschlossene Auftreten einer Solidargen schaft am Interesse eines Gemeindeverbandes und nicht am Interesse von Einzelgemeinden aua) richten. Der vertraglich abgesicherte Zeitplan sehe eine Verkabelung der gesamten Verband! meinde innerhalb von 36 Monaten vor. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 1991 und denimi 1991 in Montabaur stattfindenden Rheinland-Pfalz-Taghabe man die Verpflichtung, die Kernst« bis zum Frühjahr 1991 zu verkabeln, in den Vertrag aufgenommen. Neben einer flächendeckeni Versorgung, einheitlichen Tarifen für alle Anschlußnehmner und der Vergabe der Arbeiten an| mische Betriebe biete sein Unternehme zudem den »Service aus einer Hand«. Diese umfasse! Wartungs- und den Stördienst, die Hausverkabelung bis hin zur Einstellung des Fernsehgerät Es ist vorgesehen, in den drei Jahren, die der Firma SÜWEDA für die Versorgung des Verband meindegebietes zur Verfügung stehen, die Ortsgemeinden in folgenden Zeiträumen anzuschlieljj

1990 Girod, Großholbach, Ruppach-Goldhausen, Heiligenroth, Boden, Holler, Kemstadt von Montabaur

1991 Nomborn, Heilberscheid, Untershausen, Daubach, Stahlhofen, Oberelbert, Welsch' neudorf, Niederelbert sowie die Stadtteile Wirzenborn, Reckenthal, Bladernheim, Horressen, Eigendorf und Eschelbach.

1992 Horbach, Hübingen, Gackenbach, Görgeshausen.

N och nicht unterzeichnet wurde der Konzessions vertrag von den Ortsgemeinden Heiligenroth, Nomborn, da die Verträge zur Zeit noch in den Ortsgemeinderäten beraten werden. Für die Orft meinde Simmern muß noch ein Konzept erarbeitet werden. Die Ortsgemeinden Kadenbach, Ei born, Neuhäusel, Niedererbach, der Ortsteil Dies (Gackenbach), der Stadtteil Ettersdorf undN tershausen sind bereits an das Kabelnetz der Deutschen Bundespost angeschlossen.

Er hoffe, so Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, daß nun die Arbeiten zur Verlegung des Breitban bels und zum B au der Rundfunkempfangsstation (mit Girod) zügig vorangetrieben werden kör und die Zusammenarbeit zwischen Ortsgemeinden, der Firma SÜWEDA und der Verwaltung terhin gut funktioniere. Das Angebot der Breitbandverkabelung werde nicht nur das Medienai bot verbessern, sondern stelle auch einen Beitrag zur Erhaltung des Ortsbildes dar, weil ohne Aussicht, innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens an das Breitbandkabel angeschlosseL werden, sicher viele Haushalte Parabolspiegel aufstellen würden, die alles andere als eine Zifi j für das Ortsbild seien. Insgesamt gesehen - so Bürgermeister Dr. Possel-Dölken - habe sich die# f Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsgemeinden untereinander und mit der Verbau®' 1 meindeverwaltung wieder einmal bewährt.

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