Montabaur
Seite 34
Nr. 49/89
Eine Jury, die sich aus den Chefredakteuren der großen Tageszeitungen in Rheinland-Pfalz, aus Repräsentanten von Rundfunk und Fernsehen und einem Vertreter des Kultusministeriums zusammensetzt, wählt im März des kommenden Jahres die Siegerredaktionen aus.
Der Jugendpressepreis wird nach 1984,1986,1988 zum vierten Mal von der Landes-Bausparkasse Rheinland-Pfalz ausgeschrieben.
12 Prozent mehr schwere Sachschadensunfälle
Auf den rheinland-pfälzischen Straßen wurden im August 1989 bei rund 1.900 Unfällen mit Personenschaden 51 Menschen getötet. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 13 mehr als im August 1988. Außerdem wurden 713 Verkehrsteilnehmer schwer (minus 7,6 Prozent) und 1.778 leicht verletzt (plus 5 Prozent).
Die Zahl der reinen Sachschadensunfälle erhöhte sich um 3,1 Prozent auf knapp8.600. Auffälligist dabei die Entwicklung der Unfälle mit schwerem Sachschaden (mehr als 3.000 Mark bei einem der Beteiligten). Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 12 Prozent an.
Fleisch und Fleischwaren teurer - Verbraucherpreise im Oktober -
Der Anstieg des rheinland-pfälzischen Verbraucherpreisniveaus setzte sich im Oktober fort. Tfeurer wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems vor allem Mineralölerzeugnisse, Gas und verschiedene Lebensmittel So kosteten 100 Liter Heizöl im Durchschnitt der Berichtsgemeinden 47,39 Mark. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vormonat und zwei Drittel mehr als im Oktober des Vorjahres.
Für Benzin mußte um bis zu 2 Prozent mehr als im Vormonat und bis zu einem Viertel mehr als vor Jahresfrist bezahlt werden. Der Preis für Dieselkraftstoff stieg gegenüber September dieses Jahres nur geringfügig an, war jedoch um ein Zehntel höher als vor einem J ahr. Erstmals seit längerer Zeit erhöhte sich auch der Gaspreis, und zwar um mehr als 4 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Deutliche Preissteigerungen binnen Jahresfrist verzeichneten neben Fleisch und Fleischwaren auch frischer Fisch, Eier, Speisequark, Margarine, Pflanzenöl und Mayonnaise. Obwohl saisonbedingt billiger als im Vormonat, lagen auch die Preise für Chinakohl, Möhren, Kartoffeln, Äpfel, Kopfsalat und Wirsingkohl merklich über denen des Vorjahres.
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Die Gesundheitskasse.
Krank zu Hause
Wer wegen Krankheit oder Unfall das Bett hüten muß, liegt am liebsten Im eigenen. Die Umstande daheim sind angenehmer als im Krankenhaus, man hat die vertrauten Menschen um sich. Pflege und Betreuung zu Hause können ein Heimvorteil sein, der dem Kranken die Lage erträglicher macht. Und wenn er sich wohlfühlen kann, dann ist er auch bald wieder auf den Beinen.
Ein paar einfache Regeln schaffen dafür günstige Voraussetzungen. Das richtige Krankenzimmer ist hell, beheizbar und gut zu lüften. Der Patient sollte allein sein können, wann immer er es möchte.
Damit er den Tag nach Belieben gestalten kann, ohne ständig auf andere angewiesen zu sein, gehören Getränke, Lektüre, Radio, soweit möglich auch Fernseher und Telefon, in Reichweite des Kranken. Eine Rückenstütze macht das Lesen bequemer. Eine Lampe am Bett gehört ebenfalls dazu.
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme, die uns beim Heimgang unseres lieben Verstorbenen
Herrn Heinz Feiden
durch Wort, Schrift, Kranz-, Blumen- und Geldspenden zuteil wurden sowie Herrn Pfarrer Sode, der Nachbarschaft und allen, die ihm das letzte Geleit gaben, sagen wir unseren herzlichen Dank.
Angela Feiden, Kinder und Enkelkinder
Nentershausen, im November 1989
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