Montabaur
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Seite 26
I*JJnter_der_B_255 :i 8rücke bei^
Art
Montabaur
Häufigkeit
1-7
x Saproblen- 1ndex
-
Schlammröhrenwurm
1
3,8
3,8
Großer Schneckenegel
4
2,2
8.8
Rollegel
6 .
3.0
18,0
Flußnapfschnecke
3
1,8
5.4
Spltzschlanoschnecke
1
1,9
1,9
Hasserassel
4
3.0
12,0.
Bachflohkrebs {pulex)
2
2,0
4.0
Eintagsfliege Baetlffae
2.
2,0
4.0
Stelnfllege Nemoura
1
1.5
1.5
Köcherfliege Hydropsyche
5 ‘
2.0
10,0
Köcherfllege Ar.abolla
1
2.0
2,0
Summe
30
81,4
Wert
81.4:30=2.7 Güteklasse III
2. I00_m_unterJlaJb_der_KJ4rajilage Montabaur
Art
Häufigkeit
x Saproblen-
=
1-7
Index
Schlanunröhrt^nwuro
2
3.8
7,6
Großer Schneckenegel
2
2,2
4,4
Rollegel
6
3,0
18,0
Wasserassel
3 r
3.0
9,0
Bachflohkrebs (pulex)
1
2,0
2,0
Eintagsfliege Baetidae
2
2,0
4,0
Köcherfliege Hydropsyche
2
2,0
4,0
Summe
18
49,0
Wert
49.0:18=2.7
Güteklasse III
Gewässergüte II. Erschreckend waren die Klopapierreste im
Bieberichsbach und der dicke Abwasserpilzteppich im giJ? dorfer Bach in Eschelbachkurz bevor dieser in den Aubacht^! det.
Um die Gewässer güte besser einschätzen zu können, seien die Ergebnisse näher interpretiert:
1. Es fehlen im Aubach/Gelbach völlig die Arten, die höhere Ansprüche an die Gewässergüte stellen und in vergleichbaren Bächen vorzufinden sind. Dazu gehören z.B. der Strudelwurm Dugesia Gonozephala, Steinfliegen der Familie Perla oder Eintagsfliegen der Familien Ecdyonorus und Epeorus.
Die Eintagsfliege Baetidae, die Steinfliege Nemoura und die Köcherfliege Hydropsyche sind die abwasserverträglichsten ihrer jeweiligen Ordnung. Der Bachflohkrebs kam nur vereinzelt vor.
AOK
Die Gesundheitskasse.
Sozial abgesichert während Wehr* und Zivildionst
Wehr- und Zivildienstleistende sind während der Dienstdauer bestens sozial abgesichert. Darüber informiert die AOK.
So regelt das Arbeitsplatzschutzgesetz, daß ein Arbeitsverhältnis durch den Wehr- oder Zivildienst nicht beeinträchtigt wird. Es „ruht" lediglich. Der Arbeitgeber darf - bis auf wenige Ausnahmen - nicht kündigen. Außerdem darf dem Arbeitnehmer dadurch, daß er „beim Bund" war, in beruflicher Hinsicht kein Nachteil entstehen. Und auch in punkto Krankenversicherung ist alles bestens geregelt. Eine bestehende Pflichtmitgliedschaft oder eine freiwillige Versicherung - z.B. bei der AOK - wird durch Wehr- oder Zivildienst nicht beeinträchtigt.
Die gesetzliche Rentenversicherung nimmt sich eben-i falls der Rekruten und Zivis an. Das gilt grundsätzlich für alle - also auch für diejenigen, die keiner versicherungspflichtigen Arbeit nachgehen, also zum Beispiel gleich von der Schulbank aus „einrücken". Wer unmittelbar vor Dienstantritt in einem Arbeitsverhältnis oder arbeitslos war, wird während des Dienstes für den Staat auch arbeitslosenversichert.
2. Die Wasserassel und insbesondere der Rollegel als Abwasserspezialisten sind in Massenvermehrungen vorzufinden. Unter einzelnen Steinen kamen bis zu 10 Rollegel vor. Diese Arten haben ihre besten Vorkommen in Bächen der Gewässergüte III, da sie hier optimale Lebensbedingungen haben.
Der Schlammröhienwurm ist ein Lebewesen des sauerstoffarmen Faulschlamms. Seine relativ geringe Häufigkeit liegt an den wenigen Stillwasserbereichen, in denen sich Schlamm absetzen könnte.
Alle oben genannten Tiere des Aubach/Gelbach tragen zur Selbstreinigung bei Ekel ist nur denjenigen gegenüber angebracht, die nichts gegen die Verschmutzung tum
3. Entscheidend für eine sichere Einstufungdes Gelbaches in stellenweise III undnicht II - III ist für den BUND die starke Besiedelung der Steine mit Abwasserpilz. Unter der B 266-Brücke war 60 % der Steinunterseite überzogen und unterhalb der Kläranlage Montabaur 100 %.
Abschluß betrachtung Aubach/Gelbach Alle Bachabschnitte hinterließen einen sehr schlechten Eindruck. Entscheidend dafür ist kein Rechenkunststück, sondern das Vorhandensein durchweg abwasserresistenter Arten, bzw. von Arten, die Abwasser bevorzugen. Der.Aubach kam in schlechtem Zustand an und der Bach hat bis zur letzten Untersuchungsstelle als Gelbach kaum Gelegenheit zur Erholung. Als Gewässer für bedrohte Kleinfischarten, für Äsche oder Bachforelle fällt er somit gänzlich aus.
Die Nebenbäche
Itotz stellenweise Gewässergüte II präsentierten sich die Nebenbäche etwas besser, aber nicht befriedigend.
Das Fehlen des Strudelwurmes Dugesia Gonozephala und der Eintagsfliegen Ecdyonorus oder Epeorus oder ähnlich anspruchsvoller Arten zeigt, daß auch hier Handlungsbedarf besteht. Dies trotz nach Abwasserzielplan des Landes erreichter
Ausgedient
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