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Nr. 39/89

, . r ps-Los-Ausspielung erhielten zwei Kunden einen Ge- ! öe lvonieDM 1.000,-, ein Hauptgewinn über DM 10.000,--ent- ff uuf die Eheleute Jörg und Katja Kohlstädt.

Zweigstellenleiter Raimund Becher übergab den Gewinn gratulierte mit einem Blumenstrauß.

Wildkraut umweltfreundlich beseitigen

Alte Probleme verlangen nach neuen Lösungen Das Problem der Verunkrautung wird noch drückender, da die fflweltschädigenden alten Methoden nicht mehr eingesetzt ^den und das Wildkraut wächst und - zerstört. Die Spritze !teht also in der Ecke, manuelle Entfemungr des Wildkrautes iTwegen der Kosten indiskutabel. Was tun?

Der Einsatz der Infrarot-Tbchnologie ist die Alternative, die Un­fällen Aspekten die bessere ist. Denn sie arbeitet damit nicht 0 gen die Natur, sondern mit ihr. Wir setzen bei der Wildkraut­beseitigung den Tbilbereich des Sonnenlichtspektrums ein, der pflanzen verwelken läßt - den Infrarotlichtbereich. Diesen Pro- jjß verwechseln Sie bitte nicht mit dem herkömmlichen Ab- j flummen.

Infrarot ist ganzjährig einsetzbar H1 gänzt mit dem konventionellen Winterdienst können die Flä- 1 chengeräte sogar wirkungsvoll zur Eispflege von Natureisbah­nen oder wasserbespritzten Freizeitflächen benutzt werden.

Infrarot ist wirkungsvoll und gleichzeitig schonend | infrarotlicht trifft auf den Pflanzenoberteil. Die Pflanzenzellen jerplatzen und der Verwelkungsprozeß beginnt. Sogar das Wur- zelwerk der Pflanze wird letztendlich zerstört, da die Photosyn­these bei routinemäßiger Anwendung unterbrochen ist. Die In­frarotwellen haben noch zwei wichtige Partner Heißluft und Waeserdampf. Heißluft von den Hochgeschwindigkeits- Stahlbrennem. Wasserdampf entsteht durch das Verbrennen [des Flüssiggases,' der Bodennässe und dem Wasser der Pflan- d. Das garantiert eine schnelle und gleichmäßige Wärmever- Ilung, die den Infrarotprozeß wirkungsvoll unterstützt. Und [unsere Infrarotgeräte bieten einen weiteren großen Vorteil, den I selbst die ehemals eingesetzte Spritze nie erreichen konnte: Der lauf dem Boden liegende Samen wird gleichzeitig zerstört - per­fekte Prophylaxe bei der Entstehung neuer Wildkräuter.

Ist das alles denn bezahlbar ?

Ilm Vergleich zur manuellen Wildkrautbeseitigung schneidet I dieumweltgerechte Infrarot-Tbchnologie unter wirtschaftlichen

Lob von höchsten Stellen Diesen perfekten, konsequenten und effektiven Weg im verant­wortungsvollen Umgang mit unserer N atur gehen mittlerweile nahezu 1000 professionelle Anwender in der BRD mit großem lErfolg. Unsere Infrarot-Tbchnologie wurde durch die Beteili- Igung und Bewertung beim »Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 1986« bestätigt und permanent verbessert: Die Ga- iLABau 1988 bewertete unsere Infrarotgeräte mit mehreren Innovations-Preisen. Sogar international erfolgten mehrere (Auszeichnungen.

Unsere Dauerrenner: PV 90 E und PV 60 E Infrarot- |Flichengeräte

i Flächengeräte sind für den ganzjährigen Einsatz konzi­piert. Vom Frühjahr bis zum Spätherbst werden sie gezielt für [die Wildkrautbeseitigung auf größeren Flächen eingesetzt. Die "nsatzgebiete sind große Flächen, breite Wege und Sportanla- n; sogar Thrtanbelag mit gefährlichem Moosbefall.

IDas PV 90 E mit einer Arbeitsbreite von 90 cm ist besonders lei­stungsstark. Schneller Anbau an ein- und zweiachsige Geräte­ist selbstverständlich. Seine Flächenleistung beträgt

Eine Größe kleiner: PV 60 E dieses Gerät besitzt dieselben hohen Eigenschaften seines gro- Bruders, ist aber aufgrund seiner schimaleren Konstruktion pteiner Arbeitsbreite von 60 cm der Wendigere. Mit diesem Ge- pt arbeiten Sie sehr effektiv - es besitzt eine Flächenleistung 1000 bis 2000 qm/h. Es versteht sich, daß alle Geräte das '«Zeichen tragen.

Nähere Informationen bei Fa. Hies, Gartenbau - Landschafts- pge, 6421 Frücht.

Aus der heimischen Wirtschaft

8. Oktober - verkaufsoffener Sonntag in Ransbach-Baumbach Zum fünften Mal veranstaltet die Stadt Ransbach-Baumbach und der Handwerker- und Gewerbeverein »HGV« den weit über die Grenzen der Region bekannten JTöpfermarkt«.

Erstmals wird der Töpfermarkt an zwei lägen am Samstag, dem 07.10. und Sonntag, dem 08.10.1989, veranstaltet.

Aus diesem Anlaß sind am Sonntag, 08. Oktober, die Ransbach- Baumbacher Geschäfte von 13.00 18.00 Uhr geöffnet, i

!

Erlebnis - Töpfermarkt - und günstiger Einkauf am 07. und 08. Oktober in Ransbach-Baumbach.

Die GewfisBergttte des Aubach/Gelbach im Bereich der Stadt Montabaur

Mit 7 BUND-Mitgliedern aus Montabaur und Umgebung wur­de im Frühjahr89 eine kleine Gewässergütekarte Montabaur erstellt. Im Mittelpunkt stand dabei der Aubach/Gelbach. An 9 Stellen von der Ritzmühle zwischen Wirges und Eschelbach bis hinter Wirzenborn wurde die Gewässergüte bestimmt. Ebenso die der einmündenden Bäche Dembacher Bach, Eigendorf er Bach, Bieberichsbach und Stelzenbach.

Die biologische Gewässergütebeetimmung Jedes Tier ist jenach Art mehr oder weniger gut an seine Lebens­umwelt angepaßt und reagiert auf Veränderungen mit einer ent­sprechenden Empfindlichkeit. In wissenschaftlichen Arbeiten wurden die Lebensraumansprüche der stark angep aßten Arten herausgearbeitet und diese Arten Indikatororganismen ge­nannt. Auf diese Forschungen auf bauend kann man sagen, daß dort wo diese Arten varkommen .diese »ihre« Lebensbedingun­gen vorfinden. In einem Bach sind dieses z.B. Sauerstoffgehalt, Verschmutzungsgrad, Nahrungsgrundlage, Versteckmöglich­keiten usw.

Bei der biologischen Gewässergütebestimmung werden Tiere imBach gesammelt, die Art bestimmt, der Saprobiengrad (Was­serverschmutzungsgrad zwischen 1 und 4) zugeordnet und die Häufigkeit des Vorkommens in dem Bach mitbewertet.

Der Aubach/Gelbach im Untersuchungsgebiet Im gesamten Untersuchungsgebiet schwankt der Aubach/Gel­bach zwischen Gewässergüte II - III (kritisch belastet) und Ge­wässergüte III (stark verschmutzt).

Er machte einen schlechten Eindruck sowohl vom optischen (milchweiß getrübt), von der Biologie (überwiegend abwasserlie­bende Tiere) als auch vom Ausbauzustand (auf großen Strecken ein geradliniges Gerinne mit steilen Ufern, Fehlen eines Erlen- saumes, dadurch starke Erwärmung im Sommer).

Zur Gewässergütebestimmung seien beispielhaft die Untersu­chungsberichte von 2 Stellen aufgeführt.